»Kapital gibt dem Unternehmen die Kraft zu handeln.«

Grand City Properties S.A. Beiratsmitglied Christian Windfuhr über Wachstum durch Anleihen im Immobilienbereich

Christian Windfuhr

Christian Windfuhr
Beiratsmitglied
Grand City Properties S.A.

Telefon: +49-30-887 08 81 00
E-Mail: anleihe[at]grandcityproperties.com
Web: www.grandcityproperties.com

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Im heutigen Interview erläutert uns Christian Windfuhr, Beiratsmitglied der Grand City Properties S.A., das Geschäftsmodel der Gesellschaft und die Details der aktuellen Anleihe-Emission. Noch bis zum 19. Juli 2013 können Anleger die Anleihen von Grand City Properties an der Börse Frankfurt zeichnen. 100 Mio. Euro will die Gesellschaft hereinholen, eine sehr erfolgreiche erste Runde im Juni 2013 hat bereits 100 Mio. Euro in die Kasse gespült. Die Anleihe mit einer Laufzeit von sieben Jahren ist mit 6,25 Prozent verzinst. Die Zinszahlung erfolgt halbjährlich.

Herr Windfuhr, in welchen Bereichen ist Grand City Properties tätig?

Grand City Properties ist seit 2006 in Deutschland aktiv und hat sich auf Wohnimmobilien mit hohem Wertsteigerungspotenzial in urbanen Wachstumsregionen spezialisiert. Wir konzentrieren uns auf Portfoliogrößen von 300 bis 2.000 Wohneinheiten, die in punkto Leerstandsquote und Mietniveau Optimierungspotential bieten und einen nachhaltigen Wertbeitrag zum Immobilienbestand der Gruppe leisten. Das ist uns in den vergangenen Jahren gelungen. So haben wir unsere Bruttomieterlöse und den Jahresüberschuss der Gesellschaft kontinuierlich gesteigert. Seit 2012 notiert unsere Aktie im Entry Standard der Börse Frankfurt.

In welchen Regionen sind Sie aktiv?

Unser Immobilienportfolio zählt einschließlich kürzlich erfolgter Neuabschlüsse rund 16.000 Einheiten – zum Jahresende 2012 waren es 11.657 – mit einer vermietbaren Fläche von mehr als 1,1 Mio. m² vorwiegend in Berlin sowie in den Ballungsräumen in Nordrhein-Westfalen. Neben diesen Kernmärkten stehen aktuell vor allem Wohnimmobilien in den Städten Nürnberg, Dresden, Mannheim und Bremen in unserem Fokus.

Wie wollen Sie die Mittel aus der Anleiheemission verwenden?

Wir wollen unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Dazu verfügen wir in unseren Kernmärkten und den neuen Regionen über eine gut gefüllte Portfolio-Pipeline. Dementsprechend soll der Erlös aus der Anleiheemission im Wesentlichen in den Erwerb neuer Einheiten fließen.

Bitte erläutern Sie die Emissionsstruktur.

Im Juni haben wir zunächst eine erste Tranche mit einem Volumen von 100 Mio. Euro im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren in Europa platziert und sind auf sehr großes Interesse gestoßen. Das hat uns veranlasst, eine Aufstockung unserer Unternehmensanleihe im Rahmen eines öffentlichen Angebots durchzuführen. Im Anschluss ist die Notierung im Entry Standard geplant.

Sie kaufen in der Regel Distressed Portfolios. Wie können Sie dabei Werte heben?

Zunächst einmal kaufen wir die Immobilien günstig ein, denn unsere Zielobjekte haben in der Regel eine hohe Leerstandsquote und ein unterdurchschnittliches Mietniveau. Um die Leerstandsquote zu verringern und die Mieten zu optimieren, nutzen wir eine maßgeschneiderte IT-Plattform, die ein hocheffizientes Mietermanagement ermöglicht und die Vermarktung von Freiflächen optimal steuert. Verbunden mit einer hohen Servicequalität durch eine 24/7-Betreuung unserer Mieter, erzielen wir hervorragende Ergebnisse bei der Wertsteigerung unserer Immobilien.

Welche Mechanismen stellen sicher, dass die Bewertung der Immobilien von Grand City Properties-den tatsächlichen Verkehrswerten entspricht?

Die Bewertung wird alle sechs Monate durch das renommierte Unternehmen Jones Lang Lasalle auf einer konservativen Grundlage und auf Basis der tatsächlichen Cashflows durchgeführt.

Bei den Sicherheiten gehen sie einen Schritt weiter als so manch anderer Anleiheemittent. Können sie das erläutern?

Ja, wir haben uns für ein umfassendes Sicherheitenpaket entschieden, das auch internationalen Standards gerecht wird. Das ist bei der ersten Tranche bei den Investoren positiv aufgenommen worden.

Warum haben Sie sich für ein Standard & Poors-Rating entschieden? Was hat sie dazu bewogen sowohl die erste Anleihen-Tranche als auch das Unternehmen von Standard & Poors bewerten lassen?

Wir haben uns für eine international anerkannte Ratingagentur entschieden, da wir auch zahlreiche ausländische Investoren ansprechen, für die ein Standard & Poors Rating Voraussetzung für ein Investment ist. Das große Interesse an der ersten Tranche hat gezeigt, dass wir damit richtig liegen.

Herr Windfuhr, vielen Dank für das Gespräch.

 

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