»Erfolg ist in den meisten Fällen vom Kapitaleinsatz abhängig.«

Interview mit Dr. Hannspeter Schubert von der Blue Cap AG

Dr. Hanspeter Schubert

Dr. Hannspeter Schubert
Vorstand der Blue Cap AG

Kontakt:
Blue Cap AG
value for industries

Ludwigstraße 11
80539 München

Tel: +49 (0) 89-273 72 63-16
Fax: +49 (0) 89-273 72 63-19

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"Wir bevorzugen Unternehmenseinheiten, die schon über eine nachhaltige Organisation verfügen und weniger auf das Know-how einer Person aufstellen."

Heute sind wir im Gespräch mit Herrn Dr. Hannspeter Schubert von der Blue Cap AG mit Sitz in München. Die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft investiert seit dem Jahr 2006 in mittelständische Unternehmen im Nischenbereich.

Herr Dr. Schubert, welche Auswahlkriterien wenden Sie bei Investitionsentscheidungen an?

Unser Interesse ist primär darauf gerichtet, mittelständische Unternehmen in Nischenpositionen zu finden. Darunter verstehen wir Firmen, die aufgrund ihres Produktes oder ihrer Technologie so positioniert sind, dass Wettbewerber in diese Nische aus Kostengründen nicht eintreten oder größere Unternehmen diese Nische als zu klein bewerten und nicht besetzen wollen.
Wir identifizieren dabei gerne Unternehmen in der Umsatzgröße zwischen € 10 und € 50 Mio. Umsatz, die aufgrund ihrer Marktstellung profitabel sein können ohne zwingend wachsen zu müssen. Der Einstieg in derartige Unternehmen wird insbesondere dann erleichtert, wenn ein Handlungsdruck bei den Firmeninhabern oder eine schwierige Situation im Unternehmen besteht.

Gibt es Branchen, die Sie bevorzugen und welche Interessen verfolgen Sie mit einem Einstieg?

Wir investieren branchenunabhängig, schließen jedoch einzelne Branchen aus. Insbesondere Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche, der IT- oder der Medienbranche liegen außerhalb unseres Investmentfokusses.
Wir bevorzugen Unternehmenseinheiten, die schon über eine nachhaltige Organisation verfügen und weniger auf das Know-how einer Person aufstellen. Präferiert werden produzierende Unternehmen mit bestehenden Strukturen.

Wie häufig tauschen Sie sich mit den Beteiligungen aus?

Der Kontakt zu unseren Beteiligungen richtet sich im Wesentlichen danach, in welchem Entwicklungsstadium sich das betreffende Unternehmen befindet. Insbesondere in den ersten 100 Tagen nach der Akquisition beschäftigen wir uns intensiv mit den Strukturen und den Verbesserungspotentialen. Abhängig von der Kapazität des Managements und der Höhe unserer Beteiligung reduzieren wir unseren Kontakt auf das laufende Beteiligungscontrolling. Der laufende Austausch zu den operativen Gegebenheiten sowie die monatliche Berichterstattung ist wesentlicher Bestandteil des Controllings.

Welchen Vor- bzw. Nachteile bietet die Börsennotiz für die Gesellschaft in der aktuellen Kapitalmarktsituation?

Gegenwärtig sehen wir eine Diskrepanz zwischen dem inneren Wert unserer Beteiligungsholding und der Bewertung, die am Kapitalmarkt widergespiegelt wird. Unser Geschäftsmodell lässt sicher eine weitere Expansion zu. Öffentliche Kapitalerhöhungen lassen sich nur schwer platzieren. Interesse an unserem Geschäftsmodell besteht insbesondere von privaten Investoren, die sich intensiv mit unserem Portfolio beschäftigen.

Welche persönlichen Ziele haben Sie für die Entwicklung der Blue Cap AG?

Blue Cap ist eine Beteiligungsholding und verfolgt als solche eine langfristige Perspektive für die einzelnen Unternehmen. Unsere Unternehmen werden autark, also unabhängig voneinander geführt und erlauben uns aufgrund der Branchenunabhängigkeit eine entsprechende Diversifizierung. Wir glauben, dass Blue Cap damit eine interessante Adresse für mittelständische Unternehmen ist, die als solche bestehen bleiben können und wollen.

Herr Dr. Schubert, wir bedanken uns für das Gespräch.

 

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