»Kapital bietet dem Unternehmer die Flexibilität für Erfolg.«

Wilhelm Stock von energiesteuer.de im Interview

Wilhelm Stock

Wilhelm Stock

Löwen Energie UG
Bültenweg 26 A
38106 Braunschweig

Telefon: (0531) 380 80 9-10
Telefax: (0531) 380 80 9-11
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Web: www.energiesteuer.de

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In unserem heutigen Interview sprechen wir mit Wilhelm Stock über Energiesteuer in Unternehmen. Herr Stock ist Geschäftsführer der Löwen Energie UG und berät Unternehmen zu Energiethemen. Die Gesellschaft betreibt u.a. das Internet-Portal energiesteuer.de.

Herr Stock, bei der Vorbereitung zu diesem Interview sind wir auf einen von Ihnen verfassten Beitrag mit dem Titel „Warum Unternehmen Geld verschenken“ gestoßen. Können Sie kurz beschreiben, worum es inhaltlich geht?

Leider verschenken etliche Unternehmen aus Unkenntnis oft sehr viel Geld bei der Energie- und Stromsteuer, das muss aber nicht sein. Es gibt nach DIHK-Schätzungen etwa 630.000 entlastungsberechtigte Unternehmen des Produzierenden Gewerbes, aber lediglich ca. 100.000 Unternehmen nehmen die ihnen zustehenden Entlastungen in Anspruch. Ich schätze, dass deutschlandweit ca. 4 Mrd. Euro beim Staat einfach so liegen gelassen werden, die in den Betrieben bestimmt besser aufgehoben wären.

Können Sie pauschal eine Dimension über die Entlastungen der Energie- und Stromsteuer nennen?

Eine allgemeine Antwort auf diese Frage ist schwierig. Die Höhe der Steuerentlastung hängt natürlich von dem jeweiligen Unternehmen ab. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Einflussgrößen, wie etwa das rentenversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelt oder die Energiemengen für bestimmte Verfahren in der Produktion, bestimmen die Höhe der Steuerersparnis. Man sieht, das Thema ist durchaus sehr komplex. Die Intention von energiesteuer.de ist, dieses Geld nicht liegen zulassen, sondern aufzuheben. Wir helfen den Unternehmen dabei, das Geld aufzusammeln, damit es im eigenen Betrieb sinnvoller verwendet werden kann.

Man hört in diesem Zusammenhang davon, dass diese Erstattungen künftig an die Einführung von Energiemanagementsystemen gebunden sein sollen. Wie sieht es da aus?

Die gesetzlichen Regelungen sind leider noch nicht verabschiedet, aber Tatsache ist bereits heute: Der sogenannte Spitzenausgleich wird künftig nur noch gewährt, wenn Unternehmen ein Energie-Management-System (EMS) einführen. Für kleinere Unternehmen hingegen sind wegen der für sie unverhältnismäßig hohen Implementierungskosten für ein EMS Alternativlösungen angedacht. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage energiesteuer.de unter ‚Aktuelles‘.

Ist es für Unternehmen sinnvoll ein EMS einzuführen?

Es lohnt sich, ein EMS einzuführen, da nur so künftig die Erstattungen nach dem Spitzenausgleich gewährt werden. Wie viel Geld da für sein Unternehmen auf dem Spiel steht, kann jeder auf energiesteuer.de bequem mit dem sogenannten Quick-Check nachrechnen. Das Geld wird keiner verschenken wollen. Ach so, und Energie sparen können Sie ja mit einem EMS ja auch noch.

Was ist denn das Besondere an Ihrem Portal energiesteuer.de?

Viele Unternehmer wissen nicht, welche Arten von Steuerentlastungen für sie in Frage kommen. Mit energiesteuer.de gibt es nun erstmalig ein praktisches Werkzeug, das systematisch alle potentiellen Entlastungen prüft.

Was bedeutet das im Einzelnen?

energiesteuer.de ist ein Programm, das in Form eines Interviews alle relevanten Daten abfragt. Danach wird die Höhe der verschiedenen Entlastungsbeträge berechnet. Das ist derzeit in dieser Form einzigartig. Wichtig für uns ist, hier alle möglichen Erstattungen vollständig aufzuzeigen. Außerdem werden am Ende praktischerweise gleich die ausgefüllten Erstattungsanträge generiert. Diese muss der Unternehmer dann nur noch ausdrucken, prüfen, unterzeichnen und abschicken.

Ist dieser Vorgang aufwendig?

Nein, absolut nicht. Im Gegenteil, es ist einfach und leicht, dem Interview zu folgen. Auch geht das recht schnell, spart also sehr viel Zeit. Sie brauchen praktisch über keinerlei Kenntnis der Gesetze zu verfügen, das erledigt energiesteuer.de für sie. Die Unternehmer brauchen sich auch nicht mehr in die ständigen Neuerungen einzuarbeiten. Diese Zeit und Mühe kann sinnvoller genutzt werden.

Inwieweit müssen Ihre Kunden die Gesetzesänderungen, die sie betreffen, verfolgen?

Gar nicht, das erledigen wir für sie. Sehen Sie, die Halbwertszeit der Gesetze wird immer kürzer, die Regelungen dagegen immer komplizierter. Wir sind der Auffassung, dass es nicht die Aufgabe eines Unternehmers sein kann, parallel zu seinem Kerngeschäft noch die Veränderungen der Rechtslage aufmerksam zu verfolgen.

Haben denn Steuerberater nicht die Aufgabe, sich auch um Energiesteuern zu kümmern?

Im Regelfall verfügen Steuerberater nicht über das nötige Fachwissen. Das Energie- und Stromsteuerrecht gehört keineswegs zum Standardrepertoire eines Steuerberaters. Üblicherweise lohnt es sich für den normalen Steuerberater nicht, sich in diese Thematik einzuarbeiten, da er im Allgemeinen zu wenig Mandanten für diesen Themenkreis betreut. D.h., hier können nur rar gesäte Kanzleien weiterhelfen. Es ist da eine sehr große Hilfe, wenn den Unternehmern hier ein Werkzeug, wie energiesteuer.de, zur Seite gestellt wird, das ihnen eine Menge Arbeit abnimmt.

Was raten Sie Unternehmern, die Fragen haben, die durch Ihr Online-Angebot nicht beantwortet werden?

Dann können sich die Kunden an uns wenden. Im Unternehmen verfügen wir über zahlreiche Spezialisten, die in der Regel weiterhelfen können – vom Energieberater bis hin zum Rechtsanwalt.

Wie teuer ist Ihr Online-Angebot?

Die Verwendung von energiesteuer.de ist für die Nutzer kostenlos. Wir finanzieren uns ausschließlich über Werbung und den Verkauf von Zusatzleistungen, wie z.B. den Komfort, die eigenen Daten dauerhaft zu speichern. Somit kann im Folgejahr wieder auf diese Daten zugegriffen werden. Aber der kostenlose Zugang reicht völlig aus, um die notwendigen Anträge stellen zu können.

Herr Stock, vielen Dank für das Gespräch.

 

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