»Von einer gewissen Summe an sagt man zum Geld Kapital.«

ifa systems AG CEO Guido Niemann im Interview zu Health Information Technology

Guido Niemann

Guido Niemann

Vorstandsvorsitzender
ifa systems AG

Augustinusstraße 11b
50226 Frechen-Königsdorf

Tel: +49-2234-93367-0
Fax: +49-2234-93367-30

Web: www.ifasystems.de

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Im heutigen Gespräch haben wir uns mit Guido Niemann, dem CEO der ifa systems AG, über das Tätigkeitsfeld Health Information Technology unterhalten. Die börsennotierte Gesellschaft ist schwerpunktmäßig auf Augenkliniken und Augenarztpraxen als Zielgruppe fokussiert.

Herr Niemann, womit beschäftigt sich Ihr Unternehmen?

Die ifa systems AG positioniert sich im Bereich Life Science als Spezialanbieter für Health Information Technology, Schwerpunkt internationale Ophthalmologie, das sind Augenkliniken und Augenarztpraxen.

Und warum ist das gerade jetzt besonders attraktiv?

Health Information Technology (HIT) bietet Zukunftslösungen für die Optimierung von Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen. Besonders intelligente wissensbasierte Systeme zur Entscheidungsunterstützung, den sogenannten Clinical Decision Support Systems (CDSS), der Ärzte sind international gefragt.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen?

Die ifa systems AG ist internationaler Marktführer für Health IT Lösungen für Augenärzte in Praxen und insbesondere in großen Kliniken. Die Marktführerschaft basiert auf mehr als 25 Jahren Erfahrung mit einer weltweiten User Basis. Das Businessmodell basiert auf Basis- und Laufzeitlizenzen für die Dauervertragsverhältnisse. Das garantiert einen sicheren Cash Flow, der mehr als 70% der Fix-Kosten abdeckt und in den vergangenen 4 Jahren um ca. 50% gestiegen ist.

Welche Vorteile haben Ihre Kunden gegenüber den Leistungen von Wettbewerbern?

Die Produkte und Services der ifa Gruppe unterscheiden sich wesentlich vom Wettbewerb durch die medizinische Kompetenz und die damit verbundenen Vorteile für Arzte und Patienten. Außerdem bildet das Angebotsportfolio alle zukunftsorientierten Lösungen von der Elektronischen Patientenakte (EPA) über CDSS bis zu computerbasierten Forschung „alles aus einer Hand“ ab.

In den letzten Jahren haben Sie bereits viel erreicht. Was sind Ihre nächsten Ziele?

In den vergangenen Jahren hat die Unternehmensgruppe über 5,0 Mio. Euro aus Eigenmitteln in Markterschließungen in Amerika, Asien, Middle East und natürlich in Europa investiert. Jetzt werden die erfolgreichen Referenzprojekte zur intensiven Ausschöpfung der großen Potentiale genutzt. Weltweit praktizieren über 150.000 Augenärzte mit mehr als 900.000 Teammitgliedern. Mehr als 80% haben bislang keine professionelle Health IT Lösung im Einsatz.

An der Börse herrschen derzeit Konjunktursorgen. Ist das Geschäftsmodell ihres Unternehmens davon betroffen?

Die Konjunktur spielt im Gesundheitswesen kaum eine Rolle. Die Menschen werden immer älter und fragen mehr medizinische Leistungen nach. Dieser Entwicklung kann nur mit intelligenten und zukunftsorientierten Lösungen begegnet werden und unser Name ifa steht für „intelligent future applications“ und ist Programm. Mit Health IT können bis zu 20% der Gesundheitskosten eingespart werden. Deshalb gibt es in dem USA und China beispielsweise staatliche Förderprojekte, die auch unabhängig von der Konjunktur sind.

Welches Potential sehen Sie für Ihr Geschäftsmodell in den kommenden Jahren?

Die steigenden Einnahmen aus den obligatorischen Laufzeitlizenzen gewährleisten steigende Umsätze und Erträge. Als internationaler Marktführer in einem lukrativen Nischenmarkt sieht das Management die Zukunft sehr optimistisch und als gesichert.

Herr Niemann, vielen Dank für das Gespräch.

 

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