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20.07.2019 | 09:13

Netflix – Schlagseite bei einem Serienstar?

  • Serien
  • TV
  • Abonnement
Bildquelle: pixabay.com

Die stark gehypte Aktie von Netflix hat durch die neuesten Quartalskennzahlen Schlagseite bekommen. Zwar wächst das Unternehmen im letzten halben Jahr mit 2,7 Mio. Neukunden, verliert aber auf dem wichtigen US-Markt 130.000 Abonnenten. Damit kommt Netflix auf insgesamt ca. 152 Mio. bezahlenden Abonnenten. Das ist eine stattliche Anzahl ohne Frage und sorgt für nötigen CashFlow aber es wurde das Ziel von 5 Mio. Neukunden klar verfehlt. Sowas mag die Börse überhaupt nicht und zeigt zudem das der Wettbewerb doch stark zugelegt hat und damit das Wachstum nicht in der Geschwindigkeit fortgesetzt werden kann, wie bisher erwartet. Im Gegenteil, die Konkurrenz zieht erfolgreiche Serien von Netflix ab und das könnte zu einer schnelleren Abwanderung von bisherigen Abonnenten führen, wenn neue Serien nicht den Geschmack der Kunden treffen.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. | Autor: Stefan Bode
ISIN: US64110L1061

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Abgabedruck

Einige Investoren griffen zwar nach dem gestrigen tiefen Eröffnungskurs wieder zu, jedoch der Chart sieht seit letzten Sommer eher angeschlagen aus und Investoren der ersten Stunden haben die Kurse zwischen 300-350 USD genutzt, um in den Markt hinein zu verkaufen und ihren Gewinn zu sichern.

Man sieht es sehr schön, dass im April 2019 kein höheres Hoch mehr ausgebildet werden konnte und der Abgabedruck zugenommen hat. Die Kurslücke von ca. 30 USD sollte ein Achtungszeichen sein!

Tageschart: tradingview.com/x/IQ2oNoKL

KGV von 143

Mit einer Marktkapitalisierung von 158 Mrd. USD, einem Quartalsumsatz von 4,9 Mrd. USD und einem Gewinn von 270 Mio. USD ergibt aus Jahressicht einen möglichen Umsatz von 20 Mrd. USD und einem Gewinn von 1,1 Mrd. USD.
Damit ergibt sich ein KGV von 143!

Wachstumsstärke sinkt

Ein Wachstumswert mit hohem KGV der nicht das erhoffte Wachstum liefert, kann in viel kürzerer Zeit an der Börse abgestraft werden, als dieser über Jahre benötigte, um in den Börsenhimmel aufzusteigen.

Für Aktionäre ist daher Vorsicht angesagt, denn Investoren und Trader könnten auf die Idee kommen, beim Rückwärtsgang das Gaspedal durchzudrücken, denn es gilt wie immer das Motto: Don‘t panic, but if panic, panic first!


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Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Armin Schulz vom 29.09.2021 | 05:55

Deutsche Bank, Aspermont, Square – FinTech-Ansätze versprechen viel Potential

  • Fintech
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  • Digitale Geldbörse
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  • Deutsche Bank
  • Aspermont
  • Square

Seit einigen Jahren gewinnt der FinTech-Bereich immer mehr Aufmerksamkeit. So ging die Digitalbank Revolut mit einer Bewertung von 33 Mrd. USD in ihre Finanzierungsrunde. Vergleicht man diesen Wert mit den Marktkapitalisierungen der deutschen Banken, so liegen die Bewertungen mit 23 Mrd. für die Deutsche Bank und 6,9 Mrd. EUR für die Commerzbank weit unter jener der FinTech Bank. Bei aufstrebenden FinTech Unternehmen können also große Gewinne winken. Diese Unternehmen verfügen nicht mehr über so viel Personal wie die klassischen Banken, selbst Beratungen werden heutzutage von elektronischen Helfern übernommen. Zusätzlicher Druck entsteht bei den klassischen Banken aufgrund der Nullzinspolitik. Wir schauen uns daher heute drei Unternehmen an, die ihre Geschäftsbereiche dahingehend erweitern wollen.

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