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Zukunftstechnologie

Bildquelle: pixabay.com

Kommentar von Nico Popp vom 02.04.2026 | 05:00

Ohne Wolfram geht gar nichts: Warum der Preisboom anhält und SpaceX, Rheinmetall sowie Almonty im Fokus stehen

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Statt auf digitale Luftschlösser schielen Anleger und die Industrie immer öfter auf handfeste Rohstoffe – die Versorgung mit kritischen Metallen ist essenziell für unseren Wohlstand. In dieser neuen Ära hat Wolfram eine besondere strategische Bedeutung erlangt. Mit dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle und einer Dichte, die exakt der von Gold entspricht, ist das Metall eine unersetzliche Komponente in der Verteidigungsindustrie, der Raumfahrt und der Halbleiterfertigung. Das aktuelle Marktumfeld ist durch einen massiven Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet, wobei die Notierungen von etwa 300 USD je mtu Anfang 2025 auf über 2.750 USD aktuell explodierten. Analysten des Fachmagazins Mining Journal argumentieren in einer aktuellen Analyse detailliert, dass es sich bei dieser Entwicklung um keine spekulative Blase handelt. Vielmehr wird die Rally durch nicht verhandelbare Nachfragemuster und die physische Erschöpfung der globalen Lagerbestände angetrieben. Im Gegensatz zur Silberblase von 1980 wird dieser Trend durch eine mehrjährige Verzögerung bei der Inbetriebnahme neuer westlicher Produktionskapazitäten gestützt, weshalb das angespannte Preisumfeld noch mindestens zwei weitere Jahre anhalten dürfte. Für Almonty, den einzigen westlichen Wolfram-Produzenten, der innerhalb dieser zwei Jahre relevante Kapazitäten aufbaut, ist das eine einzigartige Gelegenheit.

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