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Three MIle Island

Bildquelle: pixabay.com

Kommentar von Tarik Dede vom 01.06.2026 | 04:02

KI-Boom braucht mehr Strom: Cameco, Standard Uranium und 2G Energy profitieren!

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Die Investitionsbereitschaft der großen Technologiekonzerne Amazon, Microsoft, Alphabet, Meta und Oracle in KI-Rechenzentren ist ungebrochen. Trotz erster Negativ-News (Verschuldung, Cashflow-Einbruch) zeigen neue Analysen, dass sie ihre Investments sogar noch erhöhen. Diese sogenannten KI-Hyperscaler planten mit Investitionen in die KI-Infrastruktur für 2026 mit rund 600 bis 620 Mrd. USD. Nun wurden die Schätzungen von Analysten und Marktforschern deutlich nach oben korrigiert. Demnach gehen Researchhäuser wie TrendForce oder Pimco nun von kombinierten Investitionsausgaben über 750 bis 830 Mrd. USD für dieses Jahr aus. 2027 soll dies noch einmal mit mehr als 870 Mrd. USD getoppt werden. Doch insbesondere die Rechenzentren haben einen enormen Energiehunger. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) lag der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren zuletzt bei rund 415 Terawattstunden (TWh), was etwa 1,5 % des globalen Strombedarfs entspricht. Bis 2030 soll sich dieser Wert auf dann 945 TWh mehr als verdoppeln. Goldman Sachs geht in seinem optimistischeren Szenarien sogar von einem Wachstum von bis zu 165 % aus. Dabei bleibt gerade der Energiebedarf der Flaschenhals der Industrie. Insbesondere in den USA ist das teils marode Netz mit der Zusatznachfrage überfordert. Es standen so manche Rechenzentren mit den teuren Chips monatelang aus diesem Grund still und warteten auf den Netzanschluss. Mit dem Nachfrageboom kommt die Atomenergie zurück ins Anbieterkarrussell. Kanadas Platzhirsch Cameco und Standard Uranium können hiervon direkt profitieren. Aus Deutschland scheint 2G Energy mit dabei zu sein. Diese meldeten für ihre KWK-Anlagen gerade den ersten Auftrag aus den Vereinigten Staaten.

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