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Nahost

Bildquelle: pixabay.com

Kommentar von Nico Popp vom 10.03.2026 | 05:00

Geht die Munition aus? Die Schlüsselrolle von Antimony Resources, Rheinmetall und Boeing

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Die Rüstungsindustrie steht angesichts des Kriegs in Nahost vor einer Zerreißprobe. Der enorme Munitionsverbrauch führt die bereits knappen Kapazitäten der westlichen Welt an ihre Grenzen. Während die USA ihre Verteidigungsausgaben für 2026 auf ein Rekordniveau von 901 Mrd. USD angehoben haben, leert der intensive Schlagabtausch im Nahen Osten und der Einsatz moderner Abwehrsysteme die Lagerbestände im Rekordtempo. In diesem Umfeld rückt das kritische Halbmetall Antimon in den Fokus der nationalen Sicherheit. Das Element ist als Härtungsmittel für Bleilegierungen in panzerbrechenden Projektilen sowie für hochpräzise Infrarotsensoren unersetzlich. Laut dem U.S. Geological Survey (USGS) ist die globale Versorgungslage zunehmend angespannt. Das liegt vor allem an strikten Exportbeschränkungen durch China, das mit einem Marktanteil von knapp 60 % den weltweiten Abbau dominiert und das Metall längst als strategische Waffe einsetzt. Um die Verteidigungsfähigkeit zu garantieren, müssen Branchengrößen wie Rheinmetall und Boeing ihre Produktion hochfahren. Das Problem dabei: Rohstoffe sind endlich. Hier kommen Akteure wie Antimony Resources ins Spiel, die das begehrte Antimon in Kanada sichern.

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