Menü

Aktuelle Interviews

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Dirk Graszt
CEO | Clean Logistics SE
Trettaustr.32, 21107 Hamburg (DE)

info@cleanlogistics.de

+49-4171-6791300

Interview Clean Logistics: Wasserstoff-Kampfansage an Daimler + Co.


Hans Hinkel, CEO/COO, BioTec CCI AG

Hans Hinkel
CEO/COO | BioTec CCI AG
Königsallee 6, 40212 Düsseldorf (D)

ir@biotec-cci.de

+49 211 540 666 51

BioTec CCI: „BioNTech zeigt, was bei vorbörslichen Beteiligungen möglich sein kann.“


Dr. Andreas Beyer, Geschäftsführer, Fonterelli GmbH & Co. KGaA

Dr. Andreas Beyer
Geschäftsführer | Fonterelli GmbH & Co. KGaA
Waldhornstr. 6, 80997 München (D)

info@fonterelli.de

+49 89 81 00 91 19

Dr. Andreas Beyer von Fonterelli: Wir haben Cashflows im Fokus!


Interview mit Clean Logistics SE

Interview Clean Logistics: Wasserstoff-Kampfansage an Daimler + Co.

  • Wasserstoff
  • LKW
  • Mobilitätswende
Bildquelle: Clean Logistics SE

Während etablierte Hersteller von Autos und Bussen rund um Wasserstoff wenig ambitionierte Ziele bis 2030 verkünden, macht Clean Logistics schon heute ernst: Dank modularer Prozesse soll LKWs und Bussen schon bald im großen Stil neues Leben eingehaucht werden – selbstverständlich CO2-neutral. Wie das funktionieren soll, wer hinter dem Unternehmen steht und wieso die Nachfrage potenzieller Kunden schon heute groß ist, erklärt Clean-Logistics-CEO Dirk Graszt im Interview.

Lesezeit: ca. 10 Minuten | Interview geführt von Nico Popp am 13.10.2021 in Hamburg (DE).

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Dirk Graszt
CEO | Clean Logistics SE
Trettaustr.32, 21107 Hamburg (DE)

info@cleanlogistics.de

+49-4171-6791300

Themenübersicht:


Angriff auf die Konzerne

Kapitalerhöhungen: "Sie sind ein junges Unternehmen im Bereich Logistik / Automobilindustrie. Ist diese Branche nicht von den ganz großen Konzernen dominiert? Wie wollen Sie sich dort durchsetzen?"

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] Wir können Busse und LKW vollständig klimaneutral umbauen. Dabei gehen wir modular und inkrementell vor. So können wir mit allen gängigen Fahrzeugtypen arbeiten und zudem auf neue Technologie und Innovation reagieren [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Zunächst einmal möchte ich mit einem Begriff rund um Clean Logistics aufräumen: Wir sind kein Startup! Wir sind etablierte Unternehmer, die ihr Geschäft seit Jahrzehnten verstehen. Ich selbst bin Logistiker und habe mir 2017 als Vorstandschef der HARY AG die Frage gestellt, wie sich die Logistikbranche langfristig wettbewerbsfähig aufstellen kann. Dass es dabei auf CO2-Neutralität ankommt, war damals im Zuge des Diesel-Skandals schnell klar. Im Gespräch mit Vertretern der großen LKW-Hersteller wurde mir aber bewusst, dass gerade diese großen Konzerne nicht dazu in der Lage sind, die nötigen Veränderungen einzuleiten. Noch vor wenigen Jahren haben Vertriebsmitarbeiter der großen Nutzfahrzeughersteller das Thema der Klimaneutralität mit einer Arroganz ignoriert, die man im Spiegel der heutigen Situation als fahrlässig bezeichnen muss. Diese Diskrepanz haben wir von Clean Logistics früh erkannt und den Fokus auf tragfähige Wasserstoff-Lösungen gelegt. Wir können Busse und LKW vollständig klimaneutral umbauen. Dabei gehen wir modular und inkrementell vor. So können wir mit allen gängigen Fahrzeugtypen arbeiten und zudem auf neue Technologie und Innovation reagieren – ein Produktzyklus der Autoindustrie dauert ca. sieben Jahre. Die Revolution, die wir heute brauchen, kann man von diesen Unternehmen nicht erwarten.


  1. Startup – Ein Startup ist eine Unternehmensgründung mit einem innovativen Geschäftsmodell.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Wer steht hinter Clean Logistics

Kapitalerhöhungen: "Erzählen Sie uns mehr über Ihr Team!"

Nachdem ich realisiert hatte, wie ignorant die klassische Autoindustrie neuen Technologien entgegensteht, beschloss ich, das Problem selbst zu lösen. In dieser Zeit lernte ich Dirk Lehmann kennen, der Mitbegründer der Clean Logistics SE ist. Dirk Lehmann ist Anteilseigner bei Becker Marine Systems, dem führenden Anbieter für energieeffiziente Rudersysteme bei Schiffen und beliefert weltweit nahezu alle großen Reedereien. Dirk Lehmann ist ein sehr erfahrener Ingenieur mit einem Faible für alternative Antriebe und engagiert sich unter anderem für die E-Cap Mobility GmbH, mit der wir auch zusammenarbeiten.


Jüngste Entwicklung

Kapitalerhöhungen: "Was hat sich in den vergangenen Jahren getan und wo stehen Sie heute?"

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] Ab 2022 wollen wir mit der Serienproduktion beginnen und haben schon heute zahlreiche Aufträge über diese Zeit hinaus. [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Nach der Gründung von Clean Logistics 2018 haben wir schnell die Zusage erhalten, dass unser Projekt förderfähig ist. Wir haben im Anschluss Prototypen gebaut, von denen das letzte Modell kurz vor Fertigstellung bei uns in der Werkshalle steht. Wir haben uns intensiv mit den technischen Möglichkeiten rund um Wasserstoff auseinandergesetzt und unseren Ansatz so konzipiert, dass wir bei der Konversion von Fahrzeugen die größtmögliche Flexibilität haben. Dass diese Grundsatzentscheidung genau die Richtige war, zeigt der Wasserstoff-Bus, den wir im Sommer an die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft ausgeliefert haben. Zwischen Auftrag und Auslieferung lag weniger als ein Jahr. Dabei haben wir die technische Ausstattung des Busses exakt an die Anforderungen angepasst – mit einer Reichweite von 300 Kilometern schafft der Bus mehr als es die Linie, auf der er eingesetzt wird, erfordert. Dank dieses individuellen Ansatzes sparen wir Gewicht und Kosten. Für Fahrer soll sich dabei so wenig wie möglich ändern, deswegen haben wir schon früh den Leitsatz „Don’t touch my cabin“ ausgerufen. Unsere Konversionen sind für die jeweiligen Nutzer identisch zu bedienen, wie ein Verbrenner, bieten aber zahlreiche Vorteile. Ab 2022 wollen wir mit der Serienproduktion beginnen und haben schon heute zahlreiche Aufträge über diese Zeit hinaus.


  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Was Kunden überzeugt

Kapitalerhöhungen: "Womit überzeugen Sie Ihre Kunden?"

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] Nachdem die Fahrzeuge bei uns vom Hof rollen, verfügen sie über eine Mindestnutzungsdauer von zehn Jahren bei deutlich geringeren Wartungskosten und CO2-Neutralität. [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Wir sind Innovationsführer. Wir sind das erste Unternehmen, das eine chinesische vollautomatisch gefertigte Brennstoffzelle nach Deutschland importiert hat. Dazu muss man wissen, dass die Chinesen uns rund um die Wasserstoff-Technologie um Jahre voraus sind. Wenn wir es schaffen, Innovationen und technische Verbesserungen so schnell wie nur möglich in die Praxis zu überführen, werden wir auch in Zukunft die besten Wasserstoff-LKW oder Busse bauen. Schon heute ist der Zuspruch zu unseren Lösungen groß. Dazu muss man sich nur einmal den Nutzungzyklus eines LKW vor Augen führen, der aktuell rund vier Jahre im ersten „Leben“ umfasst. Danach kommt das Fahrzeug auf den Zweitmarkt und wird nach und nach abgewrackt. Mit Clean Logistics bekommen diese vierjährigen LKW eine Frischzellenkur und werden sofort klimaneutral. Wir entkernen die Fahrzeuge komplett, bauen Brennstoffzellen, Wasserstoff-Tanks, Batterien und eine eigens von uns entwickelte Hinterachse mit Radnabenmotoren ein. Wir setzen bewusst auf Lithium-Eisenphosphat-Batterien, da diese einen weitaus besseren Brandschutz bieten als andere Zusammensetzungen. Grundsätzlich kann man sagen, dass fast alle beweglichen Teile, die bei einem klassischen LKW oder Bus geschmiert und gewartet werden müssen, wegfallen. Nachdem die Fahrzeuge bei uns vom Hof rollen, verfügen sie über eine Mindestnutzungsdauer von zehn Jahren bei deutlich geringeren Wartungskosten und CO2-Neutralität. Die Kosten für den Umbau liegen nach Förderung des Bundes und zuzüglich der Einbringungskosten des existenten Fahrzeuges bei rund 150.000 EUR. Da wir aber kontinuierlich an Verbesserungen arbeiten, glauben wir daran, dass diese Kosten weiter sinken können.


  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Unterstützung für gängige Modelle

Kapitalerhöhungen: "Sie versprechen, gleich mehrere gängige LKW oder Busse umrüsten zu können. Besteht dabei nicht die Gefahr, dass Sie sich verzetteln?"

Jedes Fahrzeug ist konvertierbar. Aber mit jedem neuen Fahrzeugtyp ist auch eine gewisse Entwicklungszeit verbunden: man muss das Fahrzeug vermessen, Lastdiagramme aufnehmen, Pläne erstellen und so weiter. Aus diesem Grund fokussieren wir uns auf zwei der zulassungsstärksten Zugmaschinen. Zugmaschinen sind europaweit stark nachgefragt, insgesamt sind davon in Europa 2,3 Mio. Fahrzeuge zugelassen. Die zwei Modelle, auf die wir unseren Fokus legen, repräsentieren rund 70% dieser Gruppe, konkret unterstützen wir den DAF XF 106 und den Mercedes Actros MP4. Damit treffen wir den Nerv von insbesondere großen Flottenbetreibern und rechnen uns gute Chancen auf Erfolg aus. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Prototypen. Aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen können wir diese Kooperationen erst vermelden, wenn die Fahrzeuge auf der Straße sind.


Clean Logistics als Profiteur der Klimawende

Kapitalerhöhungen: "Ihr Unternehmen trifft den Zeitgeist. Warum werden Sie von den Klimazielen profitieren?"

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] Um jedoch die Klimaziele zu erreichen, die bis 2030 vorsehen, dass wir 48% des CO2s im Bereich Mobilität einsparen, müssten wir im Güterverkehr zwischen 220.000 bis 250.000 Fahrzeuge über 7,5 Tonnen emissionslos auf die Straße bringen. Aktuell sind in Deutschland nur zehn solcher Fahrzeuge zugelassen. Um diese Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen, treten wir mit Clean Logistics an. [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Klassische Hersteller von Nutzfahrzeugen wollen das Thema Brennstoffzelle / Wasserstoff erst in der zweiten Hälfte der 20er Jahre auf die Straße bringen. Aufgrund der langjährigen Entwicklungszyklen ist nicht davon auszugehen, dass diese Fahrzeuge – sofern sie denn kommen – auch den neuesten technischen Möglichkeiten entsprechen. Wir setzen schon heute Prozesse um, die es uns erlauben, Schritt für Schritt Anpassungen vorzunehmen. Diese Geschwindigkeit ist auch dringend nötig: Ein großer süddeutscher LKW-Hersteller hat kürzlich verkündet, dass man plant, bis 2030 5.000 bis 10.000 Brennstoffzellen-LKW ausgeliefert zu haben. Um jedoch die Klimaziele zu erreichen, die bis 2030 vorsehen, dass wir 48% des CO2s im Bereich Mobilität einsparen, müssten wir im Güterverkehr zwischen 220.000 bis 250.000 Fahrzeuge über 7,5 Tonnen emissionslos auf die Straße bringen. Aktuell sind in Deutschland nur zehn solcher Fahrzeuge zugelassen. Um diese Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen, treten wir mit Clean Logistics an. Abseits der Zahlen und Fakten liegen die Vorteile unseres Ansatzes auf der Hand, da wir mit bestehenden Fahrzeugen arbeiten und diesen einen zusätzlichen klimaneutralen Lebenszyklus bescheren. Die Emissionen im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Karosserie fallen also weg.


  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Wachstumsperspektive

Kapitalerhöhungen: "Ab 2022 planen Sie die Serienfertigung von rund 300 Fahrzeugen. Zugleich haben Sie bereits bekannt gegeben, bis 2025 weitgehend ausgebucht zu sein. Gibt es trotz der aktuellen Kapazitätsauslastung die Perspektive auf Wachstum?"

Wir planen sehr vorsichtig. Die von Ihnen genannte Zahl kann auf bis zu 1.000 Fahrzeuge ansteigen, da wir Partner haben, die uns bei den Umbauarbeiten unterstützen können. Wir befinden uns aktuell in Planungen und Gesprächen. Konkret geht es um den Ausbau eigener Kapazitäten und die noch intensivere Zusammenarbeit mit Unternehmen, die die Arbeiten nach unserer Anleitung durchführen können. Es gibt zahlreiche Werkstätten, die an größere Fahrzeugflotten angeschlossen sind, für die die Umrüstung von klassischen Verbrennern zu Wasserstoff-Fahrzeugen ein neues zukunftsträchtiges Geschäftsfeld sein kann. Wir haben das Ziel, mit maximal fünf solcher Partner zusammenarbeiten und achten daher darauf, dass diese die nötige Größe und Kapazität mitbringen, um unsere Wachstums-Geschichte voranbringen zu können. Auch wenn wir in den vergangenen Monaten den einen oder anderen Kunden haben vertrösten müssen, so sind wir doch zuversichtlich, der großen Nachfrage schon bald gerecht werden zu können.


  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Potenziale

Kapitalerhöhungen: "Wo sehen Sie mehr Potenzial, bei LKWs oder bei Bussen?"

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] In Deutschland sind ca. 80.000 Busse im ÖPNV zugelassen, die für unser Geschäftsmodell relevant sind. [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Das hängt von den Zulassungszahlen ab. In Deutschland sind ca. 80.000 Busse im ÖPNV zugelassen, die für unser Geschäftsmodell relevant sind. Bis 2025 müssen 45% dieser Busse bei kommunalen Verkehrsbetrieben alternativ angetrieben werden. Das sorgt für einen enormen politischen Druck auf die jeweiligen Fuhrparkbetreiber. Ähnlich ist es auch bei klassischen Logistikern oder betriebsinternen Flotten, wie etwa von großen Einzelhandelsketten. Hier sorgen die CO2-Zertifikate dafür, dass Emissionen eingespart werden müssen. Die steigenden Preise für CO2 und Kraftstoffe machen Umrüstungen immer dringender. Folglich besteht für uns auch hier großes Potenzial. Ein mögliches drittes Betätigungsfeld für uns sind schwere Baumaschinen. Auch hier spielen Emissionen eine immer größere Rolle.


Staatliche Förderung

Kapitalerhöhungen: "Sie haben eingangs erklärt, dass Clean Logistics von staatlichen Förderungen profitiert. Bitte skizzieren Sie die Eckdaten dieser Förderung."

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] Aufgrund des großen Potenzials regenerativer Antriebe hat die Bundesregierung eine 80%-Förderung beschlossen. [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Unser Geschäftsmodell befindet sich aktuell vor der Phase der Skalierung. Das heißt, die Stückzahlen sind noch eher gering und die Stückkosten dementsprechend hoch. Aufgrund des großen Potenzials regenerativer Antriebe hat die Bundesregierung eine 80%-Förderung beschlossen. Das heißt, der Bund übernimmt für Investitionen in Infrastruktur, Neufahrzeuge und den Umbau von Fahrzeugen mit klassischen Verbrennungsmotoren bis zu einem Betrag von insgesamt 2,8 Mrd. EUR 80% der entstehenden Differenzkosten zur Beschaffung eines herkömmlichen Verbrennerfahrzeugs. Insbesondere das Bekenntnis zur Konvertierung von Fahrzeugen ist wichtig, da Neufahrzeuge den Bedarf an klimafreundlichen Fahrzeugen nicht decken können und der Umbau aus nachhaltigen Gesichtspunkten weitere Vorteile bietet. Eine Umrüstung kostet rund 500.000 EUR, der Kunde bezahlt davon rund 150.000 EUR.


Wann wird der Break Even erreicht?

Kapitalerhöhungen: "Wann erreicht Ihr Geschäftsmodell den Break-Even-Point?"

Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
"[...] Wir glauben, dass der Break-Even-Point unseres Geschäftsmodells in einigen Jahren auch unabhängig von staatlicher Förderung erreicht werden kann. Der Schlüssel dazu sind steigende Stückzahlen und auch bessere Komponenten, die wir dank unserer flexiblen Prozesse je nach Verfügbarkeit schnell implementieren können. [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

Unsere Branche sieht aktuell eine gegenläufige Bewegung in den Kostenpositionen. Je mehr Fahrzeuge wir umrüsten, umso günstiger können wir die jeweiligen Komponenten auch einkaufen. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen und die Situation auf der CAPEX-Seite deutlich verbessern. Etwas anders sieht es bei den operativen Kosten aus. Hier ist der Diesel aktuell noch deutlich günstiger. Wir erwarten aber, dass der Dieselpreis mittelfristig 2 EUR erreicht. Zugleich sind einige Vorteile für alternative Antriebe beschlossen worden, wie etwa die Befreiung von den Mautkosten. Eine Zugmaschine, die im Jahr 120.000 Kilometer zurücklegt, verursacht aktuell rund 20.000 EUR Mautkosten. Da zuletzt von der EU um rund 12% höhere Mautsätze beschlossen wurden, steigt diese positive Diskrepanz zusätzlich. Hinzu kommen steigende CO2-Preise und geringere Wartungskosten für unsere Fahrzeuge. Wir glauben daher, dass der Break-Even-Point unseres Geschäftsmodells in einigen Jahren auch unabhängig von staatlicher Förderung erreicht werden kann. Der Schlüssel dazu sind steigende Stückzahlen und auch bessere Komponenten, die wir dank unserer flexiblen Prozesse je nach Verfügbarkeit schnell implementieren können. So schaffen wir es schon heute, Flottenbetreiber auf unsere zukunftsweisenden Lösungen aufmerksam zu machen.


Kapitalerhöhungen: "Vielen Dank für das Gespräch."

  • Wasserstoff
  • LKW
  • Mobilitätswende


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.