DR Kongo
Kommentar von Nico Popp vom 05.08.2026 | 05:00
Goldrausch im Kongo: AngloGold Ashanti und Barrick Mining müssen nachlegen – wird DRC Gold der lachende Dritte?
Wer tief im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC) durch den Regenwald der Provinz Haut-Uélé reist, rechnet nicht mit Niederlassungen von Weltkonzernen. Doch genau diese abgelegene Region ist für Gold-Produzenten äußerst vielversprechend. Auch wenn die öffentlich verfügbare Infrastruktur nicht immer perfekt ist, wissen sich die Giganten zu helfen und bauen Straßen oder Stromtrassen notfalls selbst – zu attraktiv ist die Geologie vor Ort, um sich von derartigen Widrigkeiten irritieren zu lassen. Wir stellen Unternehmen vor, die in DRC tätig sind und zeigen Chancen für Investoren auf.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 07.04.2026 | 05:00
Kongo im Fokus: Barrick Mining und Ivanhoe Mines ebnen den Weg für DRC Gold
Der Bergbau steht weltweit vor einer Zäsur – immer mehr Vorkommen werden gebraucht, während die Globalisierung zunehmend an ihre Grenzen stößt und damit verschiedene, redundante Lieferketten nötig macht. In diesem Marktumfeld hat die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) ihre bisherige Rolle als reiner Rohstofflieferant abgelegt und entwickelt sich weiter. Exemplarisch für den Fortschritt im Land stehen die Erfolge von Barrick Mining oder auch Ivanhoe Mines. Deren Milliardeninvestitionen belegen, dass Skalierung auch in der DR Kongo möglich ist. Das geologische Potenzial des Landes hat durch die neuerliche Rekordproduktion der Kibali-Mine von Barrick Mining erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Während Großkonzerne mit Projekten in der DR Kongo erfolgreich sind, rücken verstärkt auch Junior-Explorer in den Fokus der Investoren. DRC Gold nutzt diese Dynamik und weist durch Bohrprogramme in unmittelbarer Nähe bestehender Projekte neue Ressourcen nach. Angesichts der schwindenden Reserven der großen Produzenten wie Barrick oder auch Ivanhoe bietet das kleine Unternehmen mit dem deutschen CEO Klaus Eckhof eine spannende Chance, um vom neuen Wachstum im Kongo zu profitieren.
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