Derivate
Kommentar von André Will-Laudien vom 12.09.2025 | 03:45
Krypto & Token im Rally-Modus, Achtung bei Strategy, Finexity, Coinbase und Palantir
Das Börsengeschehen verändert sich in gewissen Zyklen. Mit dem Einzug der Hochleistungsrechner wurde der Handel schneller und neue Assetklassen wie Kryptos führen zu einer Verlagerung von Liquidität in andere Segmente. Der globale Kryptomarkt wird bis 2030 ein exponentielles Wachstum erleben und könnte laut Prognosen auf über 10 Billionen EUR anwachsen, getrieben durch steigende Akzeptanz für Token, DeFi, NFTs und institutionelle Investments. Die Marktchancen für tokenisierte Wertpapiere sind enorm, Experten erwarten hier eine jährliche Wachstumsrate von über 60 Prozent. An der NASDAQ sind Strategy und Coinbase als prominente Vertreter des Krypto-Sektors sehr gut positioniert. Palantir zeigt sich als Innovationsführer an der Schnittstelle von KI, Blockchain und Datenmanagement. In Deutschland ging jüngst der Finanzdienstleister Finexity AG an die Börse. Die Chancen sind vielfältig, die Selektion ist aber nicht ganz einfach.
Zum KommentarKommentar von Juliane Zielonka vom 11.02.2025 | 08:45
Palantir, Credissential, Deutsche Bank - AI trennt Gewinner von Verlierern
KI revolutioniert die Geschäftswelt und verändert aus gutem Grund ganze Branchen. Palantir setzt neue Maßstäbe in der Datenanalyse, indem es Grok, den von Elon Musk für seine X-Plattform entwickelten KI-Chatbot, integriert. Auch das kanadische Technologieunternehmen Credissential verfolgt einen Plattformansatz. Hier entwickelt die KI-gestützte Lösung ein umfassendes Paket für den Online-Kauf von Gebrauchtwagen auf dem US-Markt. Neben dem Fahrzeug wird die Software für ein überwiegend junges Publikum entwickelt und vermarktet, und Credissential baut seine Software so auf, dass sie entsprechende Versicherungen, Kostenübernahmen und andere relevante Zusatzleistungen anbietet. Nach der Implementierung erwartet das Unternehmen eine verbesserte Konversionsrate durch die Anbindung an den digitalen Marktplatz. Die Deutsche Bank sieht sich derzeit mit einer Strafe von 10 Millionen Euro konfrontiert. Mitarbeiter verkauften Finanzderivate an kleine und mittlere Unternehmen in Spanien, deren Risiken weitgehend nicht kommuniziert wurden.
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