Pellets
Kommentar von Nico Popp vom 17.08.2026 | 05:00
Stahl-Transformation in Gefahr: Wie Strategic Resources thyssenkrupp und Salzgitter den Rücken freihalten will
Rauchende Schlote und heiße Hochöfen prägten über Jahrzehnte die Industriereviere in Deutschland und auch anderswo. Doch die Zeit der klassischen Stahlindustrie endet. Wer heute durch die europäischen Industriezentren fährt, sieht vor allem Baustellen – die klimaneutrale Zukunft wirft ihre Schatten voraus. Die Branche verabschiedet sich auch aufgrund von Emissionsvorgaben und hohen Preisen für Emissionsrechte von traditionellen Verfahren der Stahlherstellung. Doch die Abkehr von Koks bringt neue Probleme: Ohne reine Vorprodukte für die Stahlindustrie droht die Transformation zu scheitern. Wir beleuchten die Situation und stellen mögliche Profiteure vor.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 13.05.2026 | 05:30
Milliarden für Wasserstoff-Stahl: thyssenkrupp braucht die Rohstoffe – Strategic Resources und Rio Tinto liefern
Die Stahlindustrie verursacht rund 7 % der globalen CO2-Emissionen. Bis 2050 muss sie klimaneutral werden – der Schlüssel ist grüner Wasserstoff. Doch ohne hochreine Eisenerzpellets und Legierungsmetalle wie Vanadium bleibt die Technologie wirkungslos. Genau hier wird ein traditionsreicher Konzern plötzlich zum Abnehmer. thyssenkrupp kann seine milliardenschwere Wasserstoff-Direktreduktionsanlage in Duisburg nur dann wirtschaftlich betreiben, wenn zuverlässige Lieferanten die passenden Rohstoffe bereitstellen. Diese Lücke füllen Strategic Resources und Rio Tinto mit exakt den geforderten Qualitäten.
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