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Aktie

Bildquelle: pixabay.com

Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

    Was ist eine Aktie?

    Eine Aktie ist eine Einheit des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft. Bei der Neugründung einer AG muss der Nennbetrag des Grundkapitals mindestens 50.000 Euro betragen, der in Nennbetragsaktien oder Stückaktien aufgeteilt ist. Bei Nennbetragsaktien beträgt der Mindestnennwert einer Aktie einen Euro, bei Stückaktien wird der Nennwert durch die Aufteilung des Grundkapitals anhand einer Aktienzahl ermittelt, dessen anteiliger Betrag einen Euro nicht unterschreiten darf.

    Was ist eine Namensaktie?

    Als Namensaktie wird die Aktie bezeichnet, die auf den Namen des Aktionärs lautet. Im Aktienbuch oder Aktienregister werden die namentlich genannten Aktionäre eingetragen und geführt. Die Ausgabe von Namensaktien kann in bestimmten Fällen vorgeschrieben sein.

    Wie funktioniert die Ausgabe von Aktien?

    Durch die Ausgabe von Namensaktien verpflichtet sich die Gesellschaft, ein Aktienregister zu führen. Gegenüber der AG gilt nur derjenige als Aktionär, der im Aktienregister eingetragen ist. Bei sog. vinkulierten Namensaktien kann die Satzung bestimmen, dass die Übertragung einer Aktie der Zustimmung vom Vorstand, Aufsichtsrat oder Hauptversammlung unterliegt. Die Inhaberaktie ist in der Praxis bei den deutschen Aktiengesellschaften am weitesten verbreitet. In rechtlicher Hinsicht ist der Besitz der Inhaberaktie von Bedeutung, da dieser das Mitgliedschaftsrecht als Aktionär darstellt. Des Weiteren gelten für die Übertragung der Inhaberaktien die Regeln für bewegliche Sachen.

    Unterschied Stammaktien und Vorzugsaktien

    Bei der Ausstattung von Rechten und Pflichten bei Aktien gibt es die Unterscheidung von Stammaktien und Vorzugsaktien. Die Stammaktien sind i.d.R. neben den Stimmrechten auch mit dem Recht auf Gewinnbeteiligung ausgestattet. Die stimmrechtslosen Vorzugsaktien verbriefen keinerlei Einfluss auf Entscheidungen der Gesellschaft, jedoch wird den Anteilseignern ein verhältnismäßig höherer Anteil auf Gewinnbeteiligung eingeräumt als bei Stammaktien.

    Was ist ein Zeichnungsangebot?

    Als Zeichnungsangebot wird die schriftliche Einladung zur Zeichnung von neu zu emittierenden Wertpapieren genannt. Die Zeichnungseinladung enthält Informationen über Emittenten, Emissionskonsortium, Emissionskurs, Zeichnungsbedingungen und Zeichnungsfristen.

    Was ist der Briefkurs?

    Als Briefkurs wird der Kurs bezeichnet, zu dem der Kontrahent eine Aktie verkauft. Das Gegenteil dazu ist der Geldkurs, also der Kurs zudem ein Kaufangebot vorliegt.


    Kommentare zum Thema "Aktie"

    Kommentar von Nico Popp vom 10.06.2026 | 05:00

    Rohstoffe entscheiden alles: Thomson Reuters und Glencore gefordert – Aspermont liefert wertvolle Daten

    • Rohstoffe
    • Jurisdiktionen
    • Geologie
    • Daten
    • KI

    Der Wettbewerb um kritische Metalle verschärft sich immer weiter. Viele Industrieunternehmen müssen sich inzwischen in Themen einarbeiten, die noch vor Jahren selbstverständlich waren. Das sorgt für einen enormen Bedarf an Informationen und Daten aus der Branche. Da zudem leicht zugängliche Reserven in stabilen Regionen schwinden, verlagert sich die Exploration immer mehr in politisch und geologisch komplexere Regionen. In diesem Marktumfeld entscheiden verlässliche Brancheninformationen und präzise Risikoanalysen über Milliardeninvestitionen. Der exklusive Zugang zu diesen wertvollen Daten entwickelt sich damit selbst zu einer entscheidenden Ressource. Wir beleuchten den Markt für Rohstoffdaten und zeigen, warum es sich dabei um ein Wachstumsfeld handelt.

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    Kommentar von Nico Popp vom 10.06.2026 | 05:00

    Dividendenstrategien im Härtetest: Margendruck bei McDonald’s und Johnson & Johnson – RE Royalties zeigt Krisenresilienz

    • Dividendenrendite
    • Dividenden-Aristokraten
    • Erträge
    • Pharma
    • Nahrungsmittel
    • Regenerative Energie

    Die weltumspannenden Kapitalmärkte erleben einen Wandel: Was gestern noch Erträge brachte, kann heute schon riskant sein. Über Jahrzehnte galten etablierte Konsumgütermarken und forschungsintensive Pharmakonzerne als robuste Eckpfeiler von Dividenden-Strategien. Doch dieses Paradigma gerät zunehmend unter Druck. Steigende operative Kosten, regulatorische Eingriffe und der unerbittliche Zyklus von Patentabläufen fordern selbst die widerstandsfähigsten Marktführer heraus. In diesem Marktumfeld gewinnen alternative Finanzierungsmodelle mit Asset-Light-Ansatz an Bedeutung. Natürliche Energieträger wie Wind- und Solarkraft bieten über innovative Lizenzgebührenstrukturen die Chance auf stabile, wiederkehrende und vor allem inflationsgeschützte Ertragsströme. Das ist genau das, was Investoren gerade suchen. Wir geben einen Überblick.

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    Kommentar von Carsten Mainitz vom 10.06.2026 | 04:45

    Drei Wege, vom Know-how von Investmentspezialisten zu profitieren: Globex Mining, Mutares, Berkshire Hathaway.

    • Investments
    • Rohstoffe
    • Project Generator
    • Rohstoff Inkubator

    Warum selbst nach den nächsten Gewinnern suchen, wenn erfahrene Investmentspezialisten diese Arbeit bereits übernehmen? Anleger können direkt von unterschiedlichen Erfolgsmodellen profitieren. Während sich Mutares auf sogenannte Carve-outs und Unternehmenssanierungen konzentriert, investiert Berkshire Hathaway, die Gesellschaft, die Starinvestor Warren Buffett groß gemacht hat, langfristig in aussichtsreiche Unternehmen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Globex Mining. Das Unternehmen verfügt über ein breit diversifiziertes Portfolio von Rohstoffprojekten. Damit profitieren Anleger von Lizenzgebühren, Optionen und Wertsteigerungen in Zeiten des Rohstoff Superzyklus. Drei Unternehmen, drei Anlagestile in vollkommen unterschiedlichen Branchen. Gemeinsam im Fokus steht, den Wert der Aktie für Anteilseigner zu steigern. Wie sollten sich Anleger positionieren?

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