Drohnenabwehr
Kommentar von Armin Schulz vom 08.04.2026 | 05:30
Von der Pipeline-Inspektion über Rüstungsaufträge bis zur Drohnenabwehr: Warum Volatus Aerospace unterbewertet ist
Manche Aktien haben zwei Gesichter. Bei Volatus Aerospace ist das kein Nachteil, sondern das Geschäftsmodell. Das kanadische Unternehmen fährt auf zwei Motoren, einem kommerziellen Servicebetrieb mit stabilen, wiederkehrenden Einnahmen aus Energie- und Infrastrukturinspektionen und einem wachsenden Verteidigungsarm, der von NATO-Aufträgen und der neuen kanadischen Rüstungsstrategie profitiert. Während viele Drohnenfirmen entweder nur Hardware verkaufen oder nur Dienstleistungen anbieten, hat Volatus beides unter einem Dach vereint. Und das mit einem entscheidenden Vorteil: Die NATO sitzt mit im Cockpit.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 17.03.2026 | 05:30
80 % Marge durch SKYDRA: Dieses SaaS-Geschäft macht Volatus Aerospace zum Drohnenbauer mit Hebel
81,8 Mrd. CAD ist eine Zahl, die aufhorchen lässt. Mit diesem Volumen hat Kanadas Regierung nicht einfach ein Budget erhöht, sondern eine neue industrielle Grundordnung für die Verteidigungspolitik des Landes vorgelegt. Die alten Regeln gelten nicht mehr. In den letzten Jahren gab es für kanadische Rüstungsunternehmen zähe Entscheidungsprozesse, jahrelange Beschaffungszyklen und ein Großteil des erhofften Budgets floss ins Ausland ab. Die neue Defence Industrial Strategy ist kein gewöhnliches Politpapier. Sie ist ein klares Bekenntnis zu einer "Build in Canada"-Philosophie. 70 % der Beschaffungsausgaben sollen künftig an heimische Firmen gehen. Gleichzeitig werden unbemannte Systeme und autonome Technologien offiziell zu "souveränen Kernfähigkeiten" erklärt. Dieser Bereich, in dem Volatus Aerospace gut aufgestellt ist, bekommt einen strategischen Status und wird in Zukunft priorisiert.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 10.03.2026 | 05:00
Bewertungsanomalie im Drohnensektor: Satte Renditen mit Volatus Aerospace, Hensoldt und DroneShield
Die globale Sicherheitsarchitektur steht nicht erst seit Ausbruch des Krieges um den Iran vor einer Zäsur. Auch die Entwicklungen an der NATO-Ostflanke zeigen, dass die Dominanz schwerer Waffensysteme durch kostengünstige, unbemannte Flugobjekte herausgefordert wird. In dieser neuen Realität kann eine Drohne für 500 USD einen Kampfpanzer im Wert von 10 Mio. USD zerstören. Diese Entwicklung zwingt die Verteidigungsindustrie zum Umdenken. Herkömmliche Luftverteidigungssysteme sind durch die schiere Menge und geringe Signatur feindlicher Drohnen oft überfordert. Gefragt sind innovative Lösungen, die Bedrohungen erkennen, bewerten und unschädlich machen. Besonders sogenannte Interceptor-Drohnen zur gezielten Neutralisierung feindlicher Flugobjekte rücken dabei in den Fokus von Militärs und Beschaffungsbehörden. In dieser hochspezialisierten Nische haben sich Hensoldt, DroneShield und Volatus Aerospace als innovative Lösungsanbieter positioniert. Wir zeigen, wo für Anleger die attraktivsten Chancen liegen und legen ein besonderes Augenmerk auf ein aufstrebendes Unternehmen aus Kanada.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 03.03.2026 | 05:30
Volatus Aerospace hebt ab: Vom Drohnen-Dienstleister zum defensiven Software-Haus
Manchmal ist der richtige Zeitpunkt alles. Volatus Aerospace aus Kanada hat jahrelang leise ein Geschäft aufgebaut, das weit über den Verkauf von Drohnen hinausgeht. Jetzt, wo Regierungen weltweit Sicherheit neu definieren und Kanada seine Rüstungsausgaben massiv in Richtung heimischer Hightech-Lösungen lenkt, sitzt das Unternehmen plötzlich am Tisch der Gewinner. Die Einführung der eigenen Software-Plattform SKYDRA™ ist der jüngste Beleg für eine kluge Evolution. Volatus verwandelt sich von einem operativen Dienstleister für Inspektionen in einen Tech-Konzern mit wiederkehrenden Umsätzen, und das genau im richtigen Moment.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 17.02.2026 | 05:15
Mit Hochleistungsbatterien von Sicherheits- und Energiewende profitieren: BYD, NEO Battery Materials und DroneShield
Die westlichen Staaten stehen vor einer großen Herausforderung. Die NATO fordert Rekordausgaben für Verteidigung, während die Elektromobilität ungebremst voranschreitet. Allein Deutschland stemmt 2026 einen Wehretat von über 108 Mrd. EUR, parallel dazu explodiert der globale Bedarf an Hochleistungsbatterien, der sich bis 2030 mehr als verdoppeln soll. Diese Zangenbewegung aus Sicherheitszwang und Energiewende überfordert klassische Industrien, öffnet jedoch ein Zeitfenster für spezialisierte Technologieführer, die beide Welten beherrschen. In diesem Spannungsfeld rücken drei Unternehmen ins Visier von Investoren: BYD, NEO Battery Materials und DroneShield.
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