Raumfahrt
Kommentar von Nico Popp vom 02.04.2026 | 05:00
Ohne Wolfram geht gar nichts: Warum der Preisboom anhält und SpaceX, Rheinmetall sowie Almonty im Fokus stehen
Statt auf digitale Luftschlösser schielen Anleger und die Industrie immer öfter auf handfeste Rohstoffe – die Versorgung mit kritischen Metallen ist essenziell für unseren Wohlstand. In dieser neuen Ära hat Wolfram eine besondere strategische Bedeutung erlangt. Mit dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle und einer Dichte, die exakt der von Gold entspricht, ist das Metall eine unersetzliche Komponente in der Verteidigungsindustrie, der Raumfahrt und der Halbleiterfertigung. Das aktuelle Marktumfeld ist durch einen massiven Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet, wobei die Notierungen von etwa 300 USD je mtu Anfang 2025 auf über 2.750 USD aktuell explodierten. Analysten des Fachmagazins Mining Journal argumentieren in einer aktuellen Analyse detailliert, dass es sich bei dieser Entwicklung um keine spekulative Blase handelt. Vielmehr wird die Rally durch nicht verhandelbare Nachfragemuster und die physische Erschöpfung der globalen Lagerbestände angetrieben. Im Gegensatz zur Silberblase von 1980 wird dieser Trend durch eine mehrjährige Verzögerung bei der Inbetriebnahme neuer westlicher Produktionskapazitäten gestützt, weshalb das angespannte Preisumfeld noch mindestens zwei weitere Jahre anhalten dürfte. Für Almonty, den einzigen westlichen Wolfram-Produzenten, der innerhalb dieser zwei Jahre relevante Kapazitäten aufbaut, ist das eine einzigartige Gelegenheit.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 25.06.2025 | 05:00
Neue Trends in Luft- und Raumfahrt sorgen für Wachstum: Volatus Aerospace, Lockheed Martin, Boeing
Die neue Sicherheitslage in der Welt zeigt: Militärisches Potenzial kann Frieden sichern. Auch wenn überzeugte Pazifisten das Gegenteil proklamieren, so haben die jüngsten Maßnahmen von Israel und den USA gegenüber dem Iran doch gezeigt, dass sich entschlossenes Handeln lohnt – das Atomprogramm des Mullah-Staates scheint zumindest stark verzögert zu sein. Vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrt waren die militärischen Neuerungen in den vergangenen Jahren groß. Doch auch in der zivilen Nutzung bewähren sich viele ehemals rein militärische Ansätze. Wir blicken auf die Unternehmen Lockheed Martin, Boeing und Volatus Aerospace, beleuchten deren Innovationen und wagen einen Ausblick auf die Entwicklung der Aktien.
Zum KommentarKommentar von Juliane Zielonka vom 28.06.2024 | 05:25
Airbus, Almonty, thyssenkrupp: Markt-Auswirkungen und Investitionschancen im Fokus
Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat kürzlich seine Finanzziele für 2024 gesenkt, bedingt durch Lieferkettenprobleme und zusätzliche Kosten in der Raumfahrtsparte. Flugzeugabnehmer müssen länger als kommuniziert auf die Auslieferung neuer Maschinen warten. Dabei könnte Wolfram-Lieferant Almonty Industries ein Garant für lückenlose Lieferketten werden, dank Produktionsstandorten in konfliktfreien Ländern. Almonty besitzt Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. Wie sehr die Nachfrage nach Wolfram steigt, zeigt auch der Einstieg des tschechischen Milliardärs Daniel Křetínský bei thyssenkrupp auf. Stahl wird mit Wolfram versehen in Zeiten von zunehmender Aufrüstung immer wertvoller und gefragter. Křetínský ist bekannt dafür, in unterbewertete Unternehmen zu investieren. 20 % möchte er vom Duisburger Stahlriesen erwerben. Umstrukturierungen in der Personalebene lassen Gewerkschaften Sturm laufen. Wo lohnt sich ein Investment?
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 06.02.2024 | 06:00
Royal Helium, Infineon, Boeing – Helium: Aufstieg zu einem Hightech-Rohstoff
Helium, ein leichtes, nicht brennbares und farbloses Gas, das häufig in Verbindung mit Partyballons eingesetzt wird, spielt eine weitaus bedeutsamere Rolle in der Hightech-Industrie. Von der Halbleiterproduktion über die Kernresonanz Bildgebung bis hin zur Raumfahrt ist Helium ein unverzichtbares Element, das eine Vielzahl von High-Tech-Anwendungen ermöglicht. Doch obwohl die Nachfrage nach diesem kostbaren Gas kontinuierlich steigt, wird auch seine langfristige Verfügbarkeit zunehmend problematisch. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie dieses unscheinbare Gas die moderne Hightech-Industrie antreibt und wie man davon profitieren kann.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 25.01.2022 | 05:10
TeamViewer, Kleos Space, Palantir – Neue Chance nach der Korrektur
Um die fünfzig neue Starlink-Satelliten sind vergangene Woche ins All gestartet und noch so hell, dass sie tagelang als auffällige Lichterkette über den Abendhimmel ziehen. Starlink ist ein von dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX betriebenes Satellitennetzwerk, das künftig weltweiten und schnellen Internetzugang in den hintersten Ecken der Erde bieten soll. Neben dem Unternehmen von Seriengründer Elon Musk befinden sich weitere hoffnungsvolle Unternehmen der Satelliten-Technologie. Deren Bestreben ist, die Sicherheit auf der Erde zu gewährleisten. Ein hoffnungsvolles Unterfangen mit großem Entwicklungspotenzial.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 21.04.2021 | 05:15
Kleos Space, SAP, TUI – Unternehmen auf dem Sprung
Die Corona Pandemie hält die Welt nach wie vor in Atem. Trotzdem springt der S&P innerhalb von 3 Wochen gute 8%. Wie soll man aktuell sein Depot aufstellen? Das ist die Frage. Es sind viele Aktien an ihrem Allzeithoch und haben richtige Rallyes hinter sich.
Wenn man sich vor einem Rücksetzer schützen möchte, muss man Trends voraussehen und Aktien finden, die entweder breit genug aufgestellt sind oder zeitnah mit guten Nachrichten punkten können. Am besten beides. Wenn diese Kandidaten dann auch noch am Allzeithoch sind, ist Potential vorhanden. Wir beleuchten 3 interessante Unternehmen.
Kommentar von Mario Hose vom 16.05.2019 | 08:01
SpaceX - die nächste Mission des Tesla-Gründers
Der Südafrikaner Elon Musk hat mit seiner E-Automarke Tesla spätestens seit dem Diesel-Skandal die deutschen Autobauer vor sich hergetrieben. Dabei hatte dieser ein leichtes Spiel, denn die traditionellen Autobauer hatten es versäumt die Politik in Deutschland und auf EU-Ebene über physikalische Hürden bei Emissionsgrenzen angemessen zu informieren oder gar umzustimmen. Stattdessen entschieden sich die Ingenieure für Tricksereien. Ob das E-Auto tatsächlich eine Zukunft hat, das ist nach wie vor umstritten.
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