Menü schließen




 

Nico Popp

  • Small-Caps

In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.

Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.

Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.


Kommentare von Nico Popp

Kommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00

Energieschock? Hier ist die Lösung! Das Potenzial von Linde, Veolia und AHT Syngas

  • Synthesegas
  • Wasserstoff
  • dezentrale Energieversorgung
  • Energiepreisschock

Börse und Wirtschaft sind volatiler denn je. Gründe sind die militärische Eskalation im Nahen Osten und die faktische Sperrung der Straße von Hormus. Mit Rohölpreisen, die die Marke von 90 USD je Barrel überschritten haben und laut Analysten in einem anhaltenden Krisenszenario auf über 150 USD steigen könnten, steht die Industrie vor einer ernsten Herausforderung. In diesem Umfeld wandelt sich auch die Dynamik der Energiewende: Dekarbonisierung ist für Unternehmen nicht mehr nur ein regulatorisches Ziel, sondern Überlebensstrategie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit geworden. Während der Industriegase-Konzern Linde durch seine Expertise in der Wasserstofflogistik das technologische Rückgrat der Dekarbonisierung bildet, sichert Veolia Environnement durch das Management globaler Stoffkreisläufe Ressourcen und generiert sogar krisenfeste Cashflows. Gut zu den genannten Unternehmen passt auch AHT Syngas, dessen Vergasungsanlagen industrielle Abfallströme direkt am Ort ihrer Entstehung zu kostengünstigem Synthesegas und grünem Wasserstoff umwandeln – eine dezentrale Technologie, die heute mehr denn je einen Nerv trifft.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00

Afrikas härteste Währung: Neue Perspektiven durch Barrick Mining, Compass Gold und Desert Gold

  • Afrika
  • Rohstoffe
  • Gold
  • Mali

Im afrikanischen Bergbau vollzieht sich derzeit ein spürbarer Wandel, bei dem Bodenschätze zunehmend als die härteste Währung des Kontinents verstanden werden. Diese Entwicklung wurde auf der African Mining Indaba im Februar dieses Jahres in Kapstadt durch die Vision einer "Bank of African Settlements" untermauert. Das erklärte Ziel dieser Initiative ist es, Bodenschätze als bankfähige Werte zu etablieren, um die Abhängigkeit von volatilen Fiat-Währungen wie dem US-Dollar zu reduzieren. Für afrikanische Staaten ist dies eine direkte Antwort auf die harte Realität, in der lokale Währungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten bis zu 900 % gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren haben. Gleichzeitig stützen Marktdaten diesen Trend, da die Goldbestände ausländischer Zentralbanken erstmals seit dem Jahr 1996 die Bestände an US-Staatsanleihen übertreffen. Zusammen mit dem Streben nach politischer Selbstbestimmung und einer verlässlichen Infrastruktur eröffnet dieser Wandel Anlegern lukrative Perspektiven. In diesem Umfeld festigt der Branchenriese Barrick Mining die industrielle Basis in Mali, während aufstrebende Explorer wie Compass Gold und Desert Gold gezielt nach neuen Vorkommen suchen.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 06.03.2026 | 05:00

Uran sorgt für Energiesouveränität: Wie Anleger mit Stallion Uranium, NexGen Energy und Constellation Energy profitieren – welche Aktie ist Favorit?

  • Uran
  • Athabasca Becken
  • Energieschock
  • KI

In Zeiten des Krieges steigt Uran vom zyklischen Rohstoff zum strategischen Gut auf. Selbst in Deutschland ist man sich des Dilemmas bewusst, in das man sich mit der Energiepolitik der vergangenen Jahre manövriert hat: Entweder, man ist von Importen abhängig oder man muss technologieoffener denken. Zum Beispiel an Atomkraft. Das kanadische Athabasca-Becken gilt als das Zentrum zur Sicherung der westlichen Versorgung mit Uran. Berichte der Internationalen Energieagentur (IEA) belegen, dass die Dynamik des Marktes längst nicht mehr allein durch die traditionelle Nachfrage von Versorgern getrieben wird. Tech-Größen wie Microsoft, Meta und Google sehen in der Kernkraft längst eine der wenigen skalierbaren Lösungen für den Grundlastbedarf ihrer KI-Rechenzentren. Infolge dieses Nachfrageschubs und jahrelanger Unterinvestitionen in die Exploration überschritten die Spotpreise für Uran im Januar die Marke von 100 USD je Pfund. Das Zusammenspiel aus dem Explorationspotenzial von Stallion Uranium, der industriellen Umsetzung von NexGen Energy und dem Energiehunger von Constellation Energy verdeutlicht, wie Investoren von der Absicherung der westlichen Energiekette profitieren können. Wir stellen die Unternehmen und unseren Favoriten vor.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 06.03.2026 | 05:00

„Sicherheitsenergien“ – so investieren Sie: RWE, Iberdrola und RE Royalties als stabile Renditebringer

  • Sicherheitsenergien
  • dezentrale Energieversorgung
  • Regenerative Energie
  • Royalties

Die Energiedebatte wird seit einiger Zeit anders geführt als noch in den 2010er Jahren. Während die Dekarbonisierung lange Zeit als ökologische Notwendigkeit galt, hat sie sich unter dem Leitbegriff der sogenannten „Sicherheitsenergien“ zu einer Frage der nationalen Souveränität gewandelt. Dieser neue Blick wird durch die aktuellen geopolitischen Verwerfungen und die De-facto-Blockade der Straße von Hormus begünstigt, die die Fragilität unserer Lieferketten wieder einmal offenbart. Da etwa 20 % des weltweiten Erdölverbrauchs dieses Nadelöhr passieren, haben die Preise für Rohöl und auch Flüssiggas bereits deutlich angezogen. Bundesumweltminister Carsten Schneider prägte in diesem Kontext den Begriff der „Sicherheitsenergien“, um die dezentralen Eigenschaften erneuerbarer Energien als Schutzschild gegen exogene Schocks zu betonen. Erneuerbare Energieprojekte entziehen sich der Logik geopolitischer Konflikte und binden zudem Wertschöpfung in der Region, da beispielsweise ein Windpark einer Kommune jährlich Einnahmen in Höhe von rund 200.000 EUR generieren kann. Auch für Investoren können erneuerbare Energien durch stabile Cashflows zu einem Sicherheitsanker werden.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 05.03.2026 | 05:00

Zwischen Marktpanik und Profit: Was Almonty mit Apple und IBM verbindet

  • Wolfram
  • Marktturbulenzen
  • DotCom-Crash
  • Vergleich
  • Geschäftsmodell
  • Monopol

Der Krieg im Iran ist längst zu einem Flächenbrand in Nahost geworden – Energiepreisschocks inklusive. Besonders typisch für dieses Marktumfeld war der Handel am Dienstag. Der Tag spiegelt die psychologische Verfassung der Marktteilnehmer perfekt wider. Getrieben von Horror-Nachrichten aus dem Nahen Osten und der Sorge vor einer globalen Energiekrise erlebten viele Titel drastische Schwankungen. Doch während viele Werte noch immer unter Druck sind, offenbarte die Aktie von Almonty ein Muster, das erfahrene Marktteilnehmer als Zeichen relativer Stärke deuten. Nachdem das Papier zunächst deutlich nachgegeben hatte, setzte eine rasante Stabilisierung ein, die den Kurs noch vor Handelsschluss wieder deutlich nach oben trieb. In Phasen extremer Unsicherheit suchen Investoren nicht nach kurzfristigen Spekulationen, sondern nach Unternehmen mit einzigartiger Marktstellung, einer krisenfesten Margenstruktur und einem operativen Potenzial, das auf unersetzlichen Ressourcen basiert. Wir ziehen historische Vergleiche und erklären, dass selbst Dickschiffe wie IBM oder Apple in der Vergangenheit Gegenwind aushalten mussten.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 04.03.2026 | 05:00

Uran als geopolitisches Faustpfand nach dem Hormus-Schock - Standard Uranium, Kazatomprom, F3 Uranium

  • Uran
  • Energiewende
  • Geopolitik
  • Athabasca Becken
  • Iran

Die Eskalation im Nahen Osten, die nach dem Tod des iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei in einer faktischen Blockade der Straße von Hormus gipfelte, hat einen globalen Energieschock ausgelöst. Da etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs dieses Nadelöhr passiert, sprangen die Ölpreise drastisch nach oben. Analysten von J.P. Morgan warnen in ihren aktuellen Marktprognosen vor Szenarien, in denen der Preis auf 130 USD oder im Extremfall auf bis zu 300 USD pro Barrel steigen könnte. Das trifft insbesondere asiatische Industrienationen hart und hat die Verwundbarkeit internationaler Lieferketten für fossile Rohstoffe schonungslos offengelegt. In diesem Umfeld entwickelt sich Uran zum entscheidenden geopolitischen Faustpfand, da die Kernkraft spätestens nach dem jüngsten Flächenbrand im Nahen Osten nicht mehr nur als Maßnahme des Klimaschutzes, sondern als Instrument der nationalen Sicherheit und Energiesouveränität gesehen werden muss. Wir stellen drei Uran-Unternehmen vor und zeigen auf, welche Titel für Investoren am interessantesten sind.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 02.03.2026 | 05:00

Große Chancen in Zentralafrika: DRC Gold, AngloGold Ashanti und Gold Fields im Fokus

  • Kongo
  • Gold
  • Zentralafrika
  • Exploration

Wir alle erleben eine historische Goldpreisrally, die sowohl die Bilanzen etablierter Konzerne als auch die Strategien aufstrebender Explorer grundlegend verändert. Wie aus aktuellen Analysen von PwC und McKinsey hervorgeht, hat sich das Edelmetall von einem reinen Inflationsschutz zu einer strategischen Sicherheitsgarantie entwickelt. Prognosen der führenden Investmentbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan halten im Zuge der anhaltenden Zentralbankkäufe und Währungsabwertungen einen rasanten Anstieg auf bis zu 6.300 USD pro Unze bis zum Ende des Jahres für möglich. Experten von State Street Global Advisors verweisen zusätzlich auf die ausufernde globale Schuldenkrise als primären Preistreiber für Edelmetalle. In dieser Phase markiert die Neuausrichtung von DRC Gold einen entscheidenden Wendepunkt in der Erschließung afrikanischer Goldreserven. Das Unternehmen hat durch eine bindende Vereinbarung Nizi in der Demokratischen Republik Kongo erworben. Damit positioniert sich der Explorer im renommierten Kilo-Moto-Grünsteingürtel in unmittelbarer Nachbarschaft zur Weltklasse-Mine Kibali, die als Joint Venture von AngloGold Ashanti, Barrick Mining und der staatlichen Gesellschaft SOKIMO betrieben wird, und nutzt die Sogwirkung der Branchenriesen für das eigene Wachstum.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 27.02.2026 | 05:00

Westliche Antimon-Achse sorgt für Rendite: Wie Antimony Resources, United States Antimony und Hensoldt die Verteidigungsfähigkeit sichern

  • Antimon
  • Versorgungssicherheit
  • Kritische Metalle
  • Lieferketten
  • Verarbeitung
  • Rüstung

Im aktuell geopolitisch angespannten Umfeld hat sich die Sicherung der globalen Lieferketten für kritische Mineralien zu einer Frage der nationalen Sicherheit entwickelt. Antimon bildet heute das Herzstück moderner Verteidigungstechnologie. Da die Dominanz Chinas in diesem Bereich über Jahrzehnte unangefochten blieb und das Land weitreichende Exportbeschränkungen erlassen hat, ist Handeln dringend geboten. Der Westen, angeführt von den USA und Kanada, baut derzeit eine autarke Versorgungskette auf, wie Analysten der Boston Consulting Group in ihrer Publikation zu Ökosystemen in der Lieferkette für kritische Mineralien betonen. Diese Kette erstreckt sich von der Exploration in Kanada über die industrielle Skalierung in den USA bis zur Endfertigung von Sensorsystemen in Europa und anderen Industrieländern. Antimony Resources, die United States Antimony Corporation und Hensoldt spielen eine kritische Rolle für die westlichen Verteidigung. Beratungsunternehmen wie PwC haben in ihrem Ausblick für das laufende Jahr darauf hingewiesen, dass in Nordamerika massive Summen in den Rüstungssektor fließen, um die Rohstoffsouveränität abzusichern. Wir erklären, wo für Anleger die größten Chancen entstehen.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 27.02.2026 | 05:00

Dividenden-Power wie Kimberly-Clark und General Mills: Wie RE Royalties von KI profitieren könnte

  • KI
  • Dezentrale Energie
  • Royalties
  • Dividenden

Bei der Geldanlage kommt es 2026 wieder stärker auf Substanz an, wie J.P. Morgan Asset Management in seinem "2026 Year-Ahead Investment Outlook" schreibt. Das Marktumfeld ist geprägt von geopolitischer Fragmentierung, während gleichzeitig der Siegeszug der künstlichen Intelligenz neue strukturelle Nachfrage nach dezentralen Energielösungen schafft. In diesem Zusammenhang können innovative Ertragsmodelle wie Royalties die Grundlage für ein robustes Dividenden-Portfolio sein. Wir stellen die bewährten Konsumgüter-Giganten Kimberly-Clark und General Mills vor und gehen auch auf innovative Finanzierungsmodelle im Bereich der erneuerbaren Energien ein, wie sie das noch wenig bekannte RE Royalties seit Jahren erfolgreich umsetzt.

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 26.02.2026 | 05:00

Wasserstoff-Wende: Wie dynaCERT, Plug Power und Ballard Power Systems den Transportsektor dekarbonisieren

  • Wasserstoff
  • Übergangstechnologie
  • Industrie
  • Klimawende
  • Transformation

Der Markt für wasserstoffbetriebene Logistik erreicht im Jahr 2026 ein Volumen von 32,47 Mrd. USD und steht vor einem Wachstum auf voraussichtlich 204,9 Mrd. USD bis zum Ende der Dekade. Die Internationale Energieagentur (IEA) berichtet, dass die globale Nachfrage nach Wasserstoff im abgelaufenen Jahr bei fast 100 Mio. t lag, wovon jedoch weniger als 1 % aus emissionsarmen Quellen stammte. In den USA zwingen Zölle auf Elektrolyseure und Brennstoffzellen, die sich im Bereich von 10 % bis 30 % bewegen, die Industrie zum Aufbau lokaler Lieferketten. In Europa schafft der REPowerEU-Plan zusammen mit der EU-Wasserstoffstrategie einen stabilen Rahmen für Investitionen in Infrastruktur. Ein sofortiger und flächendeckender Austausch der weltweiten Schwerlastflotten gegen komplett emissionsfreie Fahrzeuge wäre jedoch schwer zu realisieren und zudem ökonomisch unsinnig. Stattdessen schicken sich Unternehmen an, Bestandsflotten nachzurüsten oder auf anderen Wegen die Wasserstoff-Wende voranzubringen.

Zum Kommentar