In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 10.07.2026 | 05:00
EU treibt die Silizium-Revolution: Wacker Chemie, BYD und Nischen-Player HPQ Silicon
Lithium-Ionen-Batterien können noch viel besser werden. Da klassische Anoden auf Basis von Graphit an ihre physikalischen Grenzen stoßen, setzt die weltweite Forschung auf Silizium als aktives Anodenmaterial. Kein Wunder, schließlich bietet der Rohstoff theoretisch die Aussicht auf eine Verzehnfachung des elektrochemischen Potenzials. Doch die Ausdehnung des Materials während des Ladeprozesses gilt als großes Risiko für die Technologie, da sie das Material schwächt und die Batteriezellen schneller altern lässt. Der Markt für Siliziumanoden, der laut der Analysten von SNS Insider bis zum Jahr 2035 ein Volumen von bis zu 31,27 Mrd. USD erreichen soll, gilt als äußerst chancenreich. Wir stellen drei Akteure vor und nennen einen Geheimtipp.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.07.2026 | 05:00
Warum der Engpass bei Grundlast SpaceX und Amazon bedroht – und wie Standard Uranium davon profitiert
Wer morgens sein Smartphone vom Nachttisch nimmt, verschwendet selten einen Gedanken an die gigantische Infrastruktur im Hintergrund. Doch die schöne neue Digitalwelt aus weltweiten Datenströmen und lernenden Algorithmen hat ein energiehungriges und mitunter schmutziges Geheimnis. Künstliche Intelligenz frisst so viel Strom, dass Energienetze reihenweise in die Knie gehen. Wenn Rechenleistung mit KI-Innovationen Schritt halten muss, reichen Solarparks nicht mehr aus. Gefragt ist Grundlast – und die liefert Atomkraft. High-Tech braucht also Uran und genau das bringt die Tech-Elite mit Rohstoffunternehmen zusammen. Wir erklären Zusammenhänge und zeigen Chancen auf.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 08.07.2026 | 05:00
Kanada und Europa sichern gemeinsam Rohstoffe: Warum BMW und Volkswagen Power Metallic Mines im Blick haben sollten
Die Transformation der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität wirbelt die klassischen Lieferketten durcheinander. Während früher die möglichst effiziente Montage entscheidend war, kommt es in der Ära der E-Autos auf den gesicherten, ökologischen Zugang zu kritischen Mineralen an. Vor allem strenge gesetzliche Vorgaben wie das europäische Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz zwingen die Autobauer dazu, die Herkunft ihrer Rohstoffe lückenlos bis zur Mine zu dokumentieren. In dieser Gemengelage hat sich Kanada als einer der wichtigsten Partner für die europäische Industrie herauskristallisiert. Hier stimmen die Standards und die mineralischen Gehalte – wir stellen Markt und mögliche Profiteure vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 07.07.2026 | 05:00
Dieser Markt wächst jährlich 17,1 %: Bayer und KWS Saat denken um – MustGrow Biologics gefragt
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.
Nicht nur die Dürre belastet das Geschäft von Landwirten. Aufsichtsbehörden verbieten zunehmend über viele Jahre etablierte chemische Wirkstoffe, um Böden und Verbraucher zu schützen. Bereits 168 Länder schränken den Einsatz von rund 568 chemischen Pestiziden und Düngemitteln stark ein oder untersagen deren Einsatz komplett. Gleichzeitig fordert die Europäische Union bis zum Jahr 2030 eine ökologische Bewirtschaftung auf mindestens 25 % der Agrarflächen. Da viele hochwirksame Mittel wegfallen, stehen Landwirte weltweit vor Problemen. Die Frage, wie künftig Erträge gesichert werden können, treibt die Branche um. Diese Situation beflügelt den Markt für Biopestizide, dessen weltweites Volumen bis zum Jahr 2034 laut aktuellen Branchenprognosen von Fortune Business Insights mit einer jährlichen Wachstumsrate von 17,1 % auf 40,61 Mrd. USD ansteigen soll.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 07.07.2026 | 05:00
Dem Krebs den Stecker ziehen: Agios Pharmaceuticals, Revolution Medicines und Vidac Pharma
Ohne Gesundheit ist alles nichts. In den vergangenen Jahren haben Unternehmen aus den Bereichen Pharma und Biotech bereits große Erfolge erzielt, wenn es darum geht, die Leiden chronisch Kranker oder auch von Krebspatienten zu lindern. Fortschritt gibt es zunehmend dank innovativer Plattform-Ansätze, die es möglich machen, verschiedene Technologien miteinander zu kombinieren. Ein Beispiel sind thermodynamische und metabolische Plattformen. Wir beleuchten die neuesten Trends und erklären, wie auch Investoren von Innovationen der Biotechnologie profitieren können.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 06.07.2026 | 05:00
Warum der Engpass bei Antimon Hensoldt und BASF bedroht und wie Antimony Resources davon profitiert
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Die Weltordnung ist eine andere als noch vor 2022. China zieht bei kritischen Metallen die Zügel an. Vor allem die Situation bei Halbleiter- und Legierungsrohstoffen zwingt zum Handeln. Das strategische Halbmetall Antimon entwickelt sich mehr und mehr zum kritischen Nadelöhr der westlichen Industrie. Die Exportbeschränkungen Chinas, das rund 36 % der weltweiten Minenförderung und bis zu 90 % der globalen Raffinationskapazitäten bei Antimon kontrolliert, haben eine tiefe Verunsicherung bei europäischen Konzernen aus den Bereichen Chemie und Rüstung ausgelöst. Die Lösung sind neue Lieferketten und Minen in sicheren Rechtsräumen. Wir beleuchten die aktuelle Lage und stellen einen möglichen Profiteur vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 02.07.2026 | 05:00
Russland schielt nach Polen: Asymmetrische Bedrohung treibt Rheinmetall und DroneShield – Volatus Aerospace als Geheimtipp?
Testet Russland die NATO? Neue Szenarien halten selbst asymmetrische Angriffe auf Polen für möglich. Diese Gemengelage zwingt Staaten dazu, Verteidigung neu zu denken und entsprechend zu investieren. Nach Erhebungen des Stockholm International Peace Research Institute erreichten die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2025 einen historischen Höchststand von 2,887 Bio. USD. Diese Entwicklung treibt vor allem den Sektor für unbemannte Flugsysteme und Abwehrtechnologien. Während Großkonzerne und spezialisierte Technologielieferanten von der Neuausrichtung profitieren, rücken kleinere, agilere Marktteilnehmer als strategische Zulieferer und Übernahmekandidaten in den Fokus der Rüstungsindustrie. Wir machen den Check und beleuchten spannende Aktien.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 02.07.2026 | 04:18
M&A-Fenster öffnet sich: Newmont braucht Gold, Lahontan hat es – Optimismus bei der Commerzbank
Gold fährt aktuell Achterbahn. Doch hinter den Kulissen belasten sinkende Erzgehalte und herausfordernde regulatorische Vorgaben das Geschäft der großen Produzenten. Da etablierte Bergbauunternehmen ihre Reserven ersetzen müssen, rücken fortgeschrittene Junior-Gesellschaften in politisch stabilen Bergbauregionen in den Fokus. In Zeiten, in denen die Konjunktur in vielen Volkswirtschaften lahmt und der Zinsmarkt volatiler wird, lohnt sich auch ein Blick auf den Bankensektor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 01.07.2026 | 05:00
Was VW und Mercedes-Benz sofort tun müssen: Lithium als Konstante der Batterietechnologie – Rock Tech Lithium in spannender Phase
Massenentlassungen und schlechte Quartalszahlen – im Südwesten Deutschlands, dem Herz der Automobilindustrie, geht die Angst um. Ganz zu Recht: Die deutsche Automobilindustrie steht nicht nur vor der Mammut-Aufgabe der Transformation, sondern auch vor dem Problem der Beschaffung kritischer Batterierohstoffe. Über 80 % des in Europa benötigten Lithiumhydroxids stammen derzeit aus chinesischen Raffinerien. Gesetzliche Vorgaben wie der europäische Critical Raw Materials Act (CRMA) fordern jedoch den Aufbau lokaler Strukturen bei Förderung und Veredelung, um die kritische Abhängigkeit von China zu durchbrechen. Ein deutsch-kanadisches Unternehmen könnte die Lösung bieten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 30.06.2026 | 05:00
Für die Industrie geht es um Leben und Tod: thyssenkrupp leidet, BYD mit Vorteilen – bringt Strategic Resources die Rettung?
Viele alteingesessene Industrieunternehmen sind unter Druck: Ihre Geschäftsmodelle sind im Wandel, Zulieferer sortieren sich neu und die internationale Konkurrenz wächst. Vor allem die europäische Schwerindustrie steht vor einer Zäsur, da die Energiepreise in Europa und insbesondere in Deutschland höher sind und die Vorgaben zur Dekarbonisierung von Produktionsverfahren zum Handeln zwingen. Gleichzeitig drängen asiatische Technologiekonzerne auf den Markt, die oft auch noch umfassend vertikal integriert sind und im Wettlauf um Rohstoffe Vorteile haben. Das setzt Traditionsunternehmen aus Europa unter immensen Restrukturierungs- und Innovationsdruck. Wir beleuchten die Gesamtsituation und zeigen Investoren Chancen auf.
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