In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 09.04.2026 | 05:00
Kupfer und PGM im Fokus: Rio Tinto, Sibanye-Stillwater und die Chance bei Power Metallic Mines
Die Sicherung von Kupfer und Platingruppenmetallen (PGM) wird immer wichtiger, da diese Elemente sowohl für die Energieinfrastruktur als auch für die Wasserstoffwirtschaft unverzichtbar sind. Analysen von S&P Global und McKinsey prognostizieren einen Anstieg der Kupfernachfrage auf 42 Mio. t bis zum Jahr 2040, was einem Zuwachs von 50 % gegenüber 2025 entspricht. Gleichzeitig berichtet die Internationale Energieagentur (IEA), dass die Nachfrage nach Wasserstoff im Jahr 2024 bereits satte 100 Mio. t umfasste, was den Bedarf an Platin und Palladium für Elektrolyseure treibt. Während Großkonzerne wie Rio Tinto ihre Marktführerschaft durch Investitionen in riesige Kupferprojekte absichern, um den langfristigen Bedarf der Industrie zu decken, konzentriert sich der PGM-Spezialist Sibanye-Stillwater verstärkt auf die Diversifizierung seines Portfolios in Richtung polymetallischer Lagerstätten in stabilen Jurisdiktionen. In diesem Umfeld operiert Power Metallic Mines mit seinem Nisk-Projekt im kanadischen Distrikt Québec. Kürzliche Entdeckungen in der Lion Zone bestätigten außergewöhnliche Kupfergrade von über 10 % sowie signifikante PGM-Beiprodukte. Diese Qualität in einer erstklassigen Bergbauregion macht das Unternehmen interessant - für Anleger, die auf strategische Konsolidierungen spekulieren und für Großkonzerne auf der Suche nach erstklassigen Ressourcen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 07.04.2026 | 05:00
Kongo im Fokus: Barrick Mining und Ivanhoe Mines ebnen den Weg für DRC Gold
Der Bergbau steht weltweit vor einer Zäsur – immer mehr Vorkommen werden gebraucht, während die Globalisierung zunehmend an ihre Grenzen stößt und damit verschiedene, redundante Lieferketten nötig macht. In diesem Marktumfeld hat die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) ihre bisherige Rolle als reiner Rohstofflieferant abgelegt und entwickelt sich weiter. Exemplarisch für den Fortschritt im Land stehen die Erfolge von Barrick Mining oder auch Ivanhoe Mines. Deren Milliardeninvestitionen belegen, dass Skalierung auch in der DR Kongo möglich ist. Das geologische Potenzial des Landes hat durch die neuerliche Rekordproduktion der Kibali-Mine von Barrick Mining erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Während Großkonzerne mit Projekten in der DR Kongo erfolgreich sind, rücken verstärkt auch Junior-Explorer in den Fokus der Investoren. DRC Gold nutzt diese Dynamik und weist durch Bohrprogramme in unmittelbarer Nähe bestehender Projekte neue Ressourcen nach. Angesichts der schwindenden Reserven der großen Produzenten wie Barrick oder auch Ivanhoe bietet das kleine Unternehmen mit dem deutschen CEO Klaus Eckhof eine spannende Chance, um vom neuen Wachstum im Kongo zu profitieren.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 02.04.2026 | 05:00
Ohne Wolfram geht gar nichts: Warum der Preisboom anhält und SpaceX, Rheinmetall sowie Almonty im Fokus stehen
Statt auf digitale Luftschlösser schielen Anleger und die Industrie immer öfter auf handfeste Rohstoffe – die Versorgung mit kritischen Metallen ist essenziell für unseren Wohlstand. In dieser neuen Ära hat Wolfram eine besondere strategische Bedeutung erlangt. Mit dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle und einer Dichte, die exakt der von Gold entspricht, ist das Metall eine unersetzliche Komponente in der Verteidigungsindustrie, der Raumfahrt und der Halbleiterfertigung. Das aktuelle Marktumfeld ist durch einen massiven Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet, wobei die Notierungen von etwa 300 USD je mtu Anfang 2025 auf über 2.750 USD aktuell explodierten. Analysten des Fachmagazins Mining Journal argumentieren in einer aktuellen Analyse detailliert, dass es sich bei dieser Entwicklung um keine spekulative Blase handelt. Vielmehr wird die Rally durch nicht verhandelbare Nachfragemuster und die physische Erschöpfung der globalen Lagerbestände angetrieben. Im Gegensatz zur Silberblase von 1980 wird dieser Trend durch eine mehrjährige Verzögerung bei der Inbetriebnahme neuer westlicher Produktionskapazitäten gestützt, weshalb das angespannte Preisumfeld noch mindestens zwei weitere Jahre anhalten dürfte. Für Almonty, den einzigen westlichen Wolfram-Produzenten, der innerhalb dieser zwei Jahre relevante Kapazitäten aufbaut, ist das eine einzigartige Gelegenheit.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 01.04.2026 | 05:00
Antimon als Nadelöhr: Herausforderungen für Northrop Grumman und First Solar – Top-Chance Antimony Resources
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Im Frühjahr 2026 stehen die globalen Lieferketten für das Halbmetall Antimon stark unter Druck. Die eskalierenden geopolitischen Spannungen, insbesondere der Krieg im Nahen Osten und die faktische Blockade der Straße von Hormus haben tiefe Spuren hinterlassen. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) handelt es sich um eine der schwerwiegendsten Störungen der jüngeren Geschichte. Verschärft wird die Lage durch die Exportkontrollen Chinas, das historisch rund 48 % der weltweiten Antimon-Förderung kontrolliert. Während die zivile Nutzung des kritischen Elements für US-Akteure teilweise wieder möglich ist, bleiben militärische Exporte strikt untersagt. In diesem Umfeld rückt die Erschließung neuer, westlicher Vorkommen in den Fokus. Das Ziel: Rüstungskonzerne wie Northrop Grumman und Solarunternehmen wie First Solar verlässlich versorgen. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei das Explorationsunternehmen Antimony Resources ein, das mit seinem Bald-Hill-Projekt in Kanada eine naheliegende Lösung bietet.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 31.03.2026 | 05:00
Resilienz in der Logistik: Daimler Truck und Nel sinnieren über Wasserstoff-Zukunft – dynaCERT baut die Brücke
Der Logistiksektor steht vor großen Herausforderungen, die zeigen, wie groß die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist. Ein eskalierender Konflikt im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus haben die Energiemärkte erschüttert und zu steigenden Preisen bei Mineralölprodukten und deren Derivaten geführt. Besonders alarmierend ist die Preisexplosion bei Diesel, dem primären Kraftstoff für den weltweiten Schwerlastverkehr. An der Londoner Börse verzeichnete Diesel laut aktuellen Marktdaten seit Ende Februar 2026 einen Preissprung von etwa 27 Cent pro Liter. Die ökonomischen Konsequenzen sind enorm: Simulationen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen, dass ein dauerhafter Ölpreis von 100 USD pro Barrel zu einem realen wirtschaftlichen Schaden von etwa 40 Mrd. EUR über zwei Jahre führen könnte. Wasserstoff wird in diesem Umfeld nicht mehr nur als Instrument für mehr Nachhaltigkeit gesehen, sondern als Voraussetzung für Resilienz in Energiefragen. In diesem Transformationsprozess ergänzen sich die Geschäftsmodelle von Daimler Truck, Nel ASA und dynaCERT. Wir analysieren die Lösungen, die von weitreichenden Visionen für die Zukunft der Mobilität bis hin zu sofortiger Effizienzsteigerung bei schweren Motoren reichen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 30.03.2026 | 05:00
Paradigmenwechsel in der Onkologie: Basiswerte Roche und Galderma – Hebelchance bei Vidac Pharma
Medizinische Fortschritte bewegen uns alle. Auch die Onkologie ist im Wandel. Da herkömmliche Immuntherapien bei Hautkrebs zunehmend an Grenzen stoßen, rückt die Korrektur des fehlerhaften Tumorstoffwechsels in den Fokus der klinischen Forschung. Ein zentraler Ansatzpunkt ist dabei der sogenannte Warburg-Effekt, bei dem Krebszellen ihre Energiegewinnung auf aerobe Glykolyse umstellen, um ihr unkontrolliertes Wachstum zu befeuern. Dieses dynamische Entwicklungsumfeld wird durch eine drohende Patentklippe verschärft, die laut Berechnungen der Unternehmensberatung PwC bis zum Jahr 2028 Branchenumsätze in Höhe von 104 Mrd. USD gefährdet – viele Patente für Wirkstoffe laufen aus. Aktuell taxieren die Marktforscher von Fortune Business Insights das Volumen des globalen Onkologie-Marktes für 2026 auf 286,36 Mrd. USD. Während der Pharmagigant Roche seine Marktführerschaft absichert und die Galderma Group die dermatologische Standardversorgung dominiert, setzt das Biotechnologie-Unternehmen Vidac Pharma mit einem völlig neuartigen Wirkmechanismus an der metabolischen Lücke der Krebszellen an und will dem Krebs so den Stecker ziehen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 27.03.2026 | 05:00
Gold als System-Anker: Desert Gold als Geheimtipp, Probleme bei Blue Owl Capital, Newmont
Die weltweite Finanzarchitektur steckt in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Während Aktienmärkte dank KI scheinbar resilient sind, zeigen sich im Kreditwesen und den Staatshaushalten alarmierende Schieflagen. Die weltweite Verschuldung hat die Marke von 340 Bio. USD erreicht, was etwa dem Drei- bis Vierfachen der Welt-Wirtschaftsleistung entspricht. In dieser Gemengelage stellt Gold seine Rolle als Wertspeicher unter Beweis: Daten des World Gold Council (WGC) verdeutlichen, dass die Nachfrage im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 5.000 t überschritt. Auch nach temporären Ausverkäufen bleibt das Edelmetall extrem gefragt, wobei Notenbanken aus China, Indien oder Polen als Käufer auftreten. Prognosen renommierter Geldinstitute sehen den Goldpreis mittelfristig wieder jenseits der Marke von 6.000 USD. Während Warnsignale vom Private-Credit-Markt Investoren in etablierte Produzenten wie Newmont flüchten lassen, rücken auch Werte aus der zweiten Reihe in den Fokus. Für risikobewusste Anleger bietet Desert Gold einen attraktiven Hebel.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 27.03.2026 | 05:00
Gold als letzter Ausweg? Risiken bei Blackstone, Basisinvestment Barrick Mining und Top-Chance Lahontan Gold
Die Finanzmärkte befinden sich an einem kritischen Punkt: Während die Weltwirtschaft lange auf eine sanfte Landung hoffte, offenbaren Warnsignale aus dem Private-Credit-Markt und die globale Rekordverschuldung von rund 350 Bio. USD die Fragilität des kreditbasierten Systems. Laut Daten des World Gold Council (WGC) überschritt die Gesamtnachfrage nach Gold im Jahr 2025 erstmals die Marke von 5.000 t. Das trieb das Gesamtvolumen des Goldmarktes auf 555 Mrd. USD, was einem Plus von 45 % entspricht. Geschuldet ist diese Entwicklung zwar auch den steigenden Preisen, trotzdem ist sie beeindruckend. Auch nach der jüngsten Korrektur bleibt das Edelmetall gefragt: Zentralbanken kauften 2025 rund 863 t, während Indexfonds 801 t aufsaugten. Analysten von J.P. Morgan und Goldman Sachs hoben ihre Kursziele teils über die Marke von 6.000 USD an. In dieser Gemengelage werden die Zusammenhänge zwischen Finanzindustrie und Edelmetallen interessant. Während Giganten wie Blackstone mit Problemen kämpfen, profitieren Bergbaukonzerne wie Barrick Mining von der Flucht in Sachwerte. Die herausragende Chance für Investoren liefert jedoch der Explorer Lahontan Gold, der mit einem weitgehend krisenresistenten Geschäftsmodell punktet.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 26.03.2026 | 05:00
Rüstungsindustrie im Stresstest: Engpässe bei Rheinmetall und Lockheed – Profiteur Almonty Industries
Der Krieg im Nahen Osten offenbart die Verwundbarkeit der globalen Sicherheitsarchitektur. Während die militärischen Operationen der US-geführten Koalition unter dem Namen Operation Epic Fury gegen den Iran andauern, sorgt die erratische Kommunikation von US-Präsident Donald Trump für extreme Verunsicherung bei militärischen Planern. In rascher Abfolge oszillieren die Meldungen aus dem Weißen Haus zwischen triumphalen Siegeserklärungen, der Ankündigung von amerikanischen Bodentruppen und kurz darauf der Aussicht auf Friedensverhandlungen. Diese Unberechenbarkeit trifft auf eine alarmierende Realität: Die Waffenlager selbst der größten Militärmacht der Welt leeren sich in einem rasanten Tempo. Der massive Einsatz von Präzisionswaffen zeigt schonungslos, dass die globale Rüstungsindustrie für intensive Abnutzungskriege oder eine weitere Eskalation der globalen Spannungen nach dem Zusammenbruch der bisherigen Weltordnung schlichtweg nicht gerüstet ist. Das wahre Nadelöhr der Rüstungsindustrie sind dabei nicht fehlende staatliche Budgets, sondern die kritischen Rohstoffe am Anfang der Lieferkette. Der Markt für Wolfram und der Produzent Almonty Industries rücken dadurch in den Fokus von Investoren. Es winkt eine einzigartige Chance.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 26.03.2026 | 05:00
Das macht NEO Battery Materials einzigartig - Drohnen-Abwehr und technologische Souveränität: Konkurrenz für DroneShield und Amprius
Die Bundeswehr investiert in Drohnen-Technologie, während die Ukraine Staaten im Nahen Osten bei der Drohnenabwehr unterstützt. Das Mittel der Wahl sind zunehmend kleine, hochmobile Abfang-Drohnen. Zentrale Bauteile dieser Fluggeräte sind ihre Batterien. Sie entscheiden über Reichweite, Steigrate und Nutzlast – und sind absolut zentral für den operativen Abfang-Erfolg. Doch die Lieferketten offenbaren eine Schwäche: China dominiert rund 80 % der globalen Produktion für Batterien und deren kritische Vorprodukte. Das kanadisch-südkoreanische Unternehmen NEO Battery Materials entwickelt leistungsfähige Silizium-Anoden unabhängig von China und arbeitet dazu mit Industriekonzernen wie Taesung oder Korea Zinc zusammen, um die Produktion zu skalieren. Wir skizzieren, welche Vorteile diese Lösung gegenüber Konkurrenten wie Amprius Technologies bietet, warum die vertikale Integration entscheidend ist und wieso NEOs Batterien bestehende Drohnen sofort verbessern.
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