In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 27.01.2026 | 05:00
Perpetua Resources und Mandalay als Vorbilder: Wie Antimony Resources die Antimon-Lücke schließt
Es gibt Rohstoffe, die über Jahrzehnte ein Schattendasein führten, nur um plötzlich über Nacht zur Frage der nationalen Sicherheit zu werden. Antimon ist genau ein solcher Fall. Das silberglänzende Halbmetall war lange Zeit für Investoren unsichtbar, doch geopolitische Verschiebungen haben es katapultartig in den Fokus gerückt. Ohne Antimon gibt es keine panzerbrechende Munition, keine Nachtsichtgeräte und keine Hochleistungsbatterien für die Energiewende. Die Alarmglocken in den westlichen Verteidigungsministerien schrillen spätestens seit China – das den Markt dominiert – den Export dieses strategischen Materials drastisch einschränkt und es damit faktisch als geopolitische Waffe einsetzt. In diesem Szenario, in dem physische Verfügbarkeit plötzlich wichtiger ist als der Preis, entsteht ein riesiges Angebotsdefizit. Während die großen Bergbaukonzerne den Nischenmarkt oft ignorieren, positioniert sich das kanadische Rohstoffunternehmen Antimony Resources genau in dieser Lücke. Mit einem strategischen Projekt im stabilen Kanada bietet das Unternehmen die Antwort auf die Frage, woher der Westen sein Antimon in Zukunft beziehen soll.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 23.01.2026 | 05:00
Revolution in der Agrarchemie: Wie MustGrow Biologics von der Not von Bayer und Corteva profitiert
Die globale Landwirtschaft steht an einem historischen Wendepunkt, der weniger von technologischem Fortschrittsglauben als vielmehr von der regulatorischen Notwendigkeit getrieben ist. Jahrzehntelang basierte die Ernährungssicherheit der Welt auf synthetischen Pestiziden und Düngemitteln, doch diese Ära ist allemal vorüber: Behörden von Brüssel bis Kalifornien ziehen die Daumenschrauben an und verbieten reihenweise etablierte Wirkstoffe, da deren ökologische Kollateralschäden nicht mehr toleriert werden. Für die Agrar-Giganten bedeutet das eine existenzielle Bedrohung: Ihre vollen Lagerhallen drohen wertlos zu werden, wenn sie nicht schnell genug wirksame, biologische Alternativen finden. Im aktuell äußerst hektischen Umfeld in der Branche, das von Milliarden-Übernahmen und strategischen Allianzen geprägt ist, kristallisieren sich neue Machtstrukturen heraus. Während Corteva Agriscience mit dem Scheckbuch aggressiv Marktanteile kauft und Bayer seinen Portfolio-Umbau vorantreibt, hat sich das kanadische Unternehmen MustGrow Biologics eine Position erarbeitet, die in der Branche als „Sweetspot“ gilt: Das Unternehmen ist der Technologie-Partner, dessen Wirkstoffe bereits von den Marktführern validiert und lizenziert sind.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 22.01.2026 | 05:00
Gas-Boom Down Under: Omega Oil + Gas und Elixir Energy immer teurer – Bilanzschatz bei Pure One Corporation
Es herrscht eine seltsame Diskrepanz an den globalen Energiemärkten, die nirgendwo so greifbar ist wie an der Ostküste Australiens. Während Politiker und ESG-Fonds jahrelang den Abgesang auf fossile Brennstoffe probten, holt die Realität die Wirtschaft nun mit voller Härte ein. In den Handelsräumen von Sydney bis Perth hat sich die Stimmung gedreht. Es herrscht wieder Goldgräberstimmung – es geht um Erdgas. Marktbetreiber AEMO warnt in seinem „Gas Statement of Opportunities 2025“ fast schon alarmistisch vor einer Versorgungslücke. Gas-Explorer wie Omega Oil & Gas oder Elixir Energy sind bereits stark gestiegen. Doch abseits der naheliegenden Investments, entsteht beim Wasserstoff-Unternehmen Pure One eine klassische Arbitrage-Situation, die vom breiten Markt noch weitgehend ignoriert wird. Das Unternehmen bereitet den Spin-Off seiner Gas-Sparte vor, und ein detaillierter Vergleich mit den Peers legt den Schluss nahe, dass Investoren dieses Asset derzeit nahezu kostenlos erhalten – ein Geschenk für alle, die Bilanzen lesen können.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 21.01.2026 | 05:00
SGS Canada bestätigt Weltklasse-Werte: Warum Power Metallic Mines nach dem metallurgischen Durchbruch für Mercedes-Benz, Ford und Co. unverzichtbar wird
Es gibt Ereignisse, die alles verändern – Wendepunkte, an denen aus Hoffnungen Gewissheiten werden. Oft vollziehen sich diese Verschiebungen abseits der großen Schlagzeilen, in den Laboren und Prüfständen, wo die Machbarkeit der Zukunft entschieden wird. Für Power Metallic Mines ist solch ein Moment genau jetzt eingetreten. Die jüngst veröffentlichten metallurgischen Testergebnisse für die „Lion Zone“ sind weit mehr als nur technische Daten - sie sind der Beweis, dass das Unternehmen über ein Asset verfügt, das die Lieferketten von Automobilgiganten wie Mercedes-Benz und Ford nachhaltig sichern könnte. Während die Weltwirtschaft händeringend nach stabilen Quellen für Kupfer und Platinmetalle sucht, liefert Power Metallic Mines nun die harte Währung der Minenbranche: Validierte Gewinnungsraten auf Weltklasse-Niveau. Für Investoren eliminiert das größte Risiko eines Explorers – die technische Machbarkeit – nahezu restlos und ermöglicht eine fundamentale Neubewertung der Aktie.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 16.01.2026 | 05:00
Grünes Kapital 2.0: Wie RE Royalties die Lücke zwischen Hannon Armstrong und Altius schließt
Das Ende des billigen Geldes zwingt Entwickler von Wind- und Solarparks in eine neue Realität: Klassische Banken ziehen sich aus der Risikofinanzierung zurück, doch der Investitionsdruck für die Energiewende bleibt unvermindert hoch. In dieses Vakuum stoßen spezialisierte Royalty-Finanzierer. Während Giganten wie Hannon Armstrong und Altius Renewable Royalties den Markt bereits dominieren, bietet der noch unentdeckte Player RE Royalties Anlegern jetzt die Chance, am Anfang einer ähnlichen Wachstumskurve zu stehen. Die massive Lücke zwischen dem Kapitalbedarf der Entwickler und dem Angebot der Banken ist der perfekte Nährboden für dieses Geschäftsmodell.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 15.01.2026 | 05:00
Doppelte Rendite: Wie Char Technologies die Lücke zwischen ArcelorMittals Kohle-Hunger und Montauks Gas-Gewinnen schließt
Wir erleben einen historischen Wendepunkt für die globale Schwerindustrie. Wir beobachten derzeit nicht nur eine technologische Evolution, sondern eine fundamentale Neubewertung industrieller Assets, getrieben durch zwei parallele Megatrends: Die Dekarbonisierung der Primärstahlproduktion und die monetäre Aufwertung von Abfallströmen zur Energiesicherheit. Während Stahlgiganten wie ArcelorMittal durch regulatorische Daumenschrauben gezwungen sind, ihre Hochöfen neu zu erfinden und Spezialisten wie Montauk Renewables beweisen, welche enormen Bewertungen im Markt für erneuerbares Erdgas (RNG) möglich sind, positioniert sich Char Technologies genau an der Schnittstelle dieser zwei Welten. Das kanadische Unternehmen liefert mit seiner proprietären Hochtemperatur-Pyrolyse die Antwort auf beide Fragen gleichzeitig: Es produziert Biokohle für die Stahlindustrie und RNG für das Energienetz – aus einer einzigen Abfallquelle.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 15.01.2026 | 05:00
Der 88-Dollar-Schock: Zwingen UBS und Citigroup den Silbermarkt in die Knie oder erleben wir den ultimativen Short-Squeeze? Chancen bei Silver North Resources
Das Jahr ist noch jung und an den Edelmetallmärkten spielt sich ein Drama ab, das in die Geschichtsbücher eingehen könnte. Der Silberpreis hat historische Widerstände pulverisiert und notiert über der Marke von 88 USD pro Unze. Was lange Zeit als wilde Fantasie von „Goldbugs“ abgetan wurde, ist nun harte Realität: Eine plötzliche Entkopplung der physischen Knappheit von den papierbasierten Preismechanismen. Während der Spotmarkt explodiert, richten sich alle Augen auf die großen Akteure der Finanzwelt. Immer lauter werden die Gerüchte, dass Großbanken wie die UBS und die Citigroup durch massive Short-Positionen in eine gefährliche Schieflage geraten sein könnten. In diesem toxischen Umfeld aus Misstrauen und Panik suchen Investoren den Ausweg in unbelastete Assets – und finden ihn bei Junior-Explorern wie Silver North Resources, die genau das besitzen, was die Banken angeblich leerverkauft haben: Physisches Silber im Boden, hochgradig und sicher in Kanada gelegen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 13.01.2026 | 05:00
Wenn die Maschinen stillstehen: Warum Sandvik zittert und Almonty Industries zur Milliarden-Wette wie MP Materials wird
Das Börsenjahr 2026 beginnt mit einer Erkenntnis, die Industrieproduzenten weltweit den Angstschweiß auf die Stirn treibt: Wolfram, das Metall mit dem höchsten Schmelzpunkt, ist ausverkauft. Was bei Seltenen Erden im Vorjahr begann, setzt sich nun mit brutaler Härte bei jenem Stoff fort, ohne den kein Panzerstahl gehärtet, kein Smartphone vibriert und – was für die Weltwirtschaft am wichtigsten ist – kein Werkzeug industriell schneiden kann. In dieser angespannten Situation fungiert der schwedische Industriegigant Sandvik als der „Kanarienvogel in der Kohlemine“ – der Konzern signalisiert die Lage am Wolframmarkt vor allen anderen Marktteilnehmern. Die Abhängigkeit der Schweden von Wolframkarbid ist vollumfassend. Doch während die Industrie um Versorgungssicherheit ringt, erkennen smarte Investoren eine historische Parallele: Die Situation gleicht exakt dem Aufstieg von MP Materials im Sektor der Seltenen Erden. Der einzige Unterschied: Almonty Industries, der Besitzer der größten Wolfram-Mine außerhalb Chinas, wird noch zu einem Bruchteil dieser Bewertung gehandelt, obwohl das Unternehmen kurz davor steht, zum westlichen Wolfram-Monopolisten zu werden.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 07.01.2026 | 05:00
Handelskrieg um Batterien: Chinas Export-Stopp zwingt den Westen zum Handeln – und macht NEO Battery Materials zum „Gamechanger“ für AeroVironment und DroneShield
Die geopolitische Landkarte der Technologiebranche wird derzeit neu gezeichnet. Nachdem China in den vergangenen Wochen die Exportbestimmungen für bestimmte kritische Drohnenkomponenten und Hochleistungsbatterien drastisch verschärft hat, stehen westliche Verteidigungsunternehmen vor einem Versorgungsengpass. In dieser strategischen Notlage avanciert das kanadische Unternehmen NEO Battery Materials vom reinen Entwickler zum unverzichtbaren Systemlieferanten. Mit der jüngst vermeldeten Marktreife seiner siliziumbasierten Batterietechnologie liefert NEO genau den Treibstoff, den Drohnenhersteller wie AeroVironment und Sicherheitsanbieter wie DroneShield benötigen, um ihre Hardware unabhängig von asiatischen Lieferketten in der Luft zu halten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 06.01.2026 | 05:00
Alternative zu Barrick Mining und Equinox Gold: Warum der Sturz Maduros den Goldpreis treiben dürfte und Laurion Mineral jetzt zum strategischen Ziel wird
Das Börsenjahr 2026 beginnt mit einem geopolitischen Erdbeben, dessen tektonische Verschiebungen an den globalen Rohstoffmärkten noch lange spürbar sein werden. Die direkte Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela und die faktische Entmachtung von Präsident Nicolas Maduro haben die globale Sicherheitsarchitektur praktisch über Nacht neu definiert. Während Washington den Schritt als notwendige Wiederherstellung der Demokratie in der westlichen Hemisphäre feiert, reagieren die geopolitischen Gegenspieler Peking und Moskau mit scharfer Rhetorik und brüskierenden diplomatischen Noten. Die Unsicherheit greift wie ein Lauffeuer um sich - von den Küsten Kubas, wo das Regime um sein Überleben fürchtet, bis hinauf nach Grönland, wo Großmächte zunehmend aggressiv um strategische Einflusszonen ringen. Nachdem Gold bereits seit Monaten, unter Druck steigender Unsicherheiten und geldpolitischer Sorgen, gestiegen ist, flüchten Investoren weiter in den sicheren Hafen. Doch während die etablierten Produzenten wie Barrick und Equinox die erste Welle der panischen Zuflüsse absorbieren, richtet sich der Blick strategischer Investoren auf die wenigen verbliebenen sicheren Jurisdiktionen wie Kanada. Hier verfügen spezialisierte Explorer wie Laurion Mineral Exploration über genau jene Assets, die in einer unsicheren Welt zur wertvollsten Währung werden.
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