In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 25.06.2026 | 05:00
Rohstoff-Angst bei General Motors und Amazon – warum Power Metallic Mines der vielversprechendste Junior der Welt ist
Das Zeitalter der Rohstoffe ist längst da: Geopolitische Spannungen und Zukunftstechnologien treiben den Markt. Das traditionelle Beschaffungsmodell auf Basis weltweiter Spotmärkte stößt längst an Grenzen. An seine Stelle tritt die direkte Beteiligung führender Industrie- und Technologiekonzerne an Rohstoffunternehmen. Immer öfter geschieht das selbst bei Unternehmen in frühen Entwicklungsphasen. Unternehmen wie Power Metallic Mines tragen dem Rechnung und entwickeln sich noch vor der Produktion zu Plattformen für ESG-konforme Lieferketten. Wir beleuchten Markt und Chancen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 19.06.2026 | 05:00
Wie MustGrow Biologics mit patentierter Biowirkstoff-Technologie von der Neuausrichtung der Agrochemie-Riesen profitiert – Druck für Bayer und Corteva
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp. Extreme Hitzewellen, immer schlechtere Böden und strenge gesetzliche Grenzwerte für chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel – die Agrarmärkte stehen weltweit vor einer Anpassungsphase. Ab einer kritischen Temperatur von 30 °C setzen bei den meisten landwirtschaftlichen Kulturen drastische Ernteverluste ein, da sterile Pollen und geschwächte Zellwände die Pflanzenbiologie irreparabel schädigen. Laut dem gemeinsamen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit dem Titel „Extreme Heat and Agriculture" können bereits einzelne Hitzewellen die landwirtschaftliche Produktivität um bis zu 50 % einbrechen lassen. Für die meisten Hauptkulturen drohen Ertragsverluste bereits bei Temperaturen ab 30 °C. Die Frequenz, Intensität und Dauer extremer Hitzeereignisse hat sich in den vergangenen 50 Jahren deutlich erhöht. Diese ökologischen Stressfaktoren verändern die Anbaubedingungen in gemäßigten sowie mediterranen Zonen und zwingen die gesamte Wertschöpfungskette der Landwirtschaft zum Umdenken.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 16.06.2026 | 05:00
Stahlindustrie im Umbruch: Wie Strategic Resources die Probleme von Rio Tinto und thyssenkrupp löst
Teure Energie, fehlende Pipelines und ein stockender Wasserstoff-Hochlauf bremsen die „grüne“ Transformation der Stahlindustrie. Um traditionelle, kohlebasierte Hochöfen durch moderne Direktreduktionsanlagen zu ersetzen, benötigen die Stahlriesen Eisenerz mit einem Eisengehalt von mindestens 67 %. Da diese hochreinen, pelletierfähigen Vorkommen rar gesät sind, bricht rund um stabile Lieferketten ein Verdrängungswettbewerb aus. Westliche Stahlkonzerne müssen ihre Bezugsquellen optimieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Druck seitens Regulierung und Markt ist allgegenwärtig.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 15.06.2026 | 05:00
Lithium feiert Comeback: Verarbeitung als Nadelöhr für Mercedes-Benz und Siemens Energy – Rock Tech Lithium bricht das Monopol
Kaum Rohstoffreserven im Westen, eine restriktivere Handelspolitik und noch immer hat China bei der Verarbeitung von Rohstoffen ein Monopol inne – die Situation rund um batteriefähige Rohstoffe zwingt zum Handeln. Nachdem der Lithiumpreis im Juni 2025 ein vorläufiges Tief erreicht hatte, verzeichnete das „weiße Gold“ bis Februar 2026 eine satte Erholung um rund 180 % auf einen Höchststand von 10,48 USD pro Pfund. Das eigentliche Nadelöhr ist jedoch nicht die Förderung, sondern die chemische Veredelung zu hochreinem Lithiumhydroxid-Monohydrat für Batterieanwendungen. Da eine weitreichende Untersuchung des US-Handelsministeriums die Versorgungssicherheit bei Lithium mittlerweile als Frage der nationalen Sicherheit einstuft, rückt der Aufbau resilienter, heimischer Verarbeitungsstrukturen ins Zentrum der Industrie. Das deutsch-kanadische Unternehmen Rock Tech Lithium spielt eine entscheidende Rolle.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 12.06.2026 | 05:00
Goldsektor im M&A-Fieber: Schwindende Reserven fordern B2Gold und Orezone – Geheimtipp Desert Gold
Schwindende Rohstoffreserven in risikoarmen Regionen, stagnierende Entdeckungsraten und immer komplexere Genehmigungsverfahren – die Situation im Goldminensektor zwingt die führenden Produzenten zum Handeln. Da die Erschließung neuer Großprojekte auf der grünen Wiese mit drastisch steigenden Kosten verbunden ist, verlagert sich der Fokus der Branchenriesen zunehmend auf den Kauf bereits fortgeschrittener Projekte. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 entfielen laut Erhebungen des Fachportals MiningBeacon über 40 % des gesamten Transaktionsvolumens im Bergbau auf die Goldbranche, was Deals im Wert von 41 Mrd. USD entspricht. Westafrikanische Schertrends und etablierte Bergbauregionen werden daher zu Zielgebieten für ressourcenhungrige Konzerne, die ihre Verarbeitungskapazitäten auslasten müssen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 10.06.2026 | 05:00
Rohstoffe entscheiden alles: Thomson Reuters und Glencore gefordert – Aspermont liefert wertvolle Daten
Der Wettbewerb um kritische Metalle verschärft sich immer weiter. Viele Industrieunternehmen müssen sich inzwischen in Themen einarbeiten, die noch vor Jahren selbstverständlich waren. Das sorgt für einen enormen Bedarf an Informationen und Daten aus der Branche. Da zudem leicht zugängliche Reserven in stabilen Regionen schwinden, verlagert sich die Exploration immer mehr in politisch und geologisch komplexere Regionen. In diesem Marktumfeld entscheiden verlässliche Brancheninformationen und präzise Risikoanalysen über Milliardeninvestitionen. Der exklusive Zugang zu diesen wertvollen Daten entwickelt sich damit selbst zu einer entscheidenden Ressource. Wir beleuchten den Markt für Rohstoffdaten und zeigen, warum es sich dabei um ein Wachstumsfeld handelt.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 10.06.2026 | 05:00
Dividendenstrategien im Härtetest: Margendruck bei McDonald’s und Johnson & Johnson – RE Royalties zeigt Krisenresilienz
Die weltumspannenden Kapitalmärkte erleben einen Wandel: Was gestern noch Erträge brachte, kann heute schon riskant sein. Über Jahrzehnte galten etablierte Konsumgütermarken und forschungsintensive Pharmakonzerne als robuste Eckpfeiler von Dividenden-Strategien. Doch dieses Paradigma gerät zunehmend unter Druck. Steigende operative Kosten, regulatorische Eingriffe und der unerbittliche Zyklus von Patentabläufen fordern selbst die widerstandsfähigsten Marktführer heraus. In diesem Marktumfeld gewinnen alternative Finanzierungsmodelle mit Asset-Light-Ansatz an Bedeutung. Natürliche Energieträger wie Wind- und Solarkraft bieten über innovative Lizenzgebührenstrukturen die Chance auf stabile, wiederkehrende und vor allem inflationsgeschützte Ertragsströme. Das ist genau das, was Investoren gerade suchen. Wir geben einen Überblick.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 29.05.2026 | 05:00
Methan-Schock im Energiesektor: Schlumberger und Montauk Renewables unter Regulierungsdruck – Zefiro Methane mit einzigartiger Ausgangslage
Der US-Energiesektor bekommt Gegenwind: Der Inflation Reduction Act sieht vor, Methanemissionen mit drakonischen Strafzahlungen zu belegen. Zwar hat Donald Trump das Gesetz außer Kraft gesetzt und setzt auf staatliche Anreize, doch ändert das nichts daran, dass die Industrie von einer sofortigen Sanierung stillgelegter Bohrstätten profitiert. Gleichzeitig dehnt die europäische Methanverordnung ihre strengen Anforderungen ab Januar 2027 auf sämtliche fossilen Importe in die EU aus. Amerikanische Produzenten müssen Methanlecks also aus gleich mehreren Gründen direkt an der Quelle versiegeln. Ein Milliardenmarkt entsteht. Wir erklären, warum sich Zefiro Methane als einzigartiger Profiteur positioniert hat.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 27.05.2026 | 05:00
Energiesicherheit in Südostasien: Importabhängigkeit belastet Toyota und Intel – dynaCERT profitiert
Die Länder Südostasiens stehen unter Druck: Geopolitische Instabilitäten im Nahen Osten, eskalierende Treibstoffkosten und regulatorische Vorgaben zur Dekarbonisierung zwingen etablierte Industriegiganten dazu, ihre Produktionsstandorte und Wertschöpfungsketten auf den Prüfstand zu stellen. Vietnams Wirtschaft, die im vergangenen Jahr ein robustes Wachstum von rund 8 % verzeichnete, offenbart in der aktuellen Krise eine große Verletzlichkeit. Da verarbeitetes Rohöl fast vollständig aus Kuwait importiert werden muss, führten Transportunterbrechungen zu Engpässen, in deren Folge sich Diesel seit Februar um 70 % und mehr verteuerte. Dieser Preisschock trifft die exportorientierte verarbeitende Industrie direkt und verteuert auch die Logistik. So wurde etwa die Bahn teurer. Da zudem das Stromnetz unter erheblichen Kapazitätsengpässen leidet, rücken agile Lösungsanbieter in den Fokus, die sofort Entlastung bieten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 26.05.2026 | 05:00
Uranhunger bei Meta und Cameco - Lösungen aus dem Sandstein: Warum Amerikas KI-Infrastruktur auch an American Atomics hängt
Der Energiehunger durch KI ist riesig – und stößt in vielen Bereichen an Grenzen: Während der exponentielle Anstieg der Rechenleistung von KI-Modellen die Kapazitätsgrenzen der Stromtrassen sprengt, prognostiziert das U.S. Department of Energy, dass Rechenzentren bis zum Jahr 2030 bis zu 12 % der gesamten Netzlast in den USA beanspruchen könnten. Da die volatilen erneuerbaren Energien die Grundlast für Rechenzentren der Gigawatt-Klasse nicht gewährleisten können, rückt die Kernkraft ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Wie Meta und Co. über Atomenergie nachdenken, welche Probleme die Hyperscaler bewältigen müssen und warum es gute Argumente für Uran aus den USA gibt.
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