In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 16.03.2026 | 05:00
Munition wird knapp - Rüstungsindustrie unter Druck: Chance für Almonty - Herausforderungen für General Dynamics und Rheinmetall
Unsere Sicherheitsarchitektur erlebt seit einiger Zeit Brüche. Das jahrzehntelange Paradigma der Friedensdividende, das auf globale Lieferketten und reduzierte Lagerbestände setzte, ist in sich zusammengebrochen. Die Rüstungsbranche steht vor der Herausforderung, Lieferketten für Rohstoffe aufzubauen, um die gestiegene Nachfrage nach Artilleriemunition und schweren Waffensystemen zu bedienen. Ein weiterer Treiber ist der Krieg im Iran. Laut eines Berichts der Financial Times hat dieser Konflikt die Munitionsbestände der USA so stark dezimiert, dass das Pentagon bei bestimmten Geschossen bereits vor Knappheit warnt. Um die Bestände wieder aufzufüllen, plant die US-Regierung einen Zusatzhaushalt von rund 50 Mrd. USD. In diesem Umfeld sichert der US-Konzern General Dynamics durch die Produktion von Munition die Handlungsfähigkeit der NATO-Partner, während auch Rheinmetall als europäischer Systemanbieter seine Kapazitäten ausweitet. Die alles entscheidende Grundlage für diese Produktion ist aber das kritische Metall Wolfram – der einzige nennenswerte westliche Anbieter Almonty Industries hat also eine Schlüsselrolle inne. Das eröffnet Investoren einzigartige Chancen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 16.03.2026 | 05:00
Energiekrise treibt Agrar-Wende: Satte Kursgewinne mit MustGrow Biologics, K+S und Corteva Agriscience
Die Landwirtschaft steht vor einer Zäsur. Der Grund: Die jüngste Eskalation im Nahen Osten. Die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Flüssigerdgas-Handels und signifikante Teile der globalen Düngemittelexporte fließen, ist das Nadelöhr schlechthin. Diese Instabilität hat die Energiepreise getrieben und die Produktion von synthetischen Stickstoffdüngern ins Stocken gebracht. Da Erdgas Basisrohstoff für die Düngemittelproduktion ist, müssen Agrarkonzerne und Landwirte umdenken. Landwirtschaftliche Innovation wird angesichts dieser Gemengelage entscheidend, um die Nahrung der Zukunft zu sichern. K+S und Corteva Agriscience reagieren bereits auf den Kostendruck bei Energierohstoffen, während MustGrow Biologics mit seiner biologischen Lösung gleich in mehreren Bereichen punktet. Das hat Investoren zuletzt bereits überzeugt.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 12.03.2026 | 05:00
Lösungen statt Energiekrise: Das Potenzial von CHAR Technologies, Linde und DuPont
Die deutsche Wirtschaft steht unter enormem Druck. Nach Jahren steigender Energiepreise und einer zunehmend komplizierten Rohstoffversorgung geht in Bevölkerung und Industrie die Angst vor einem schleichenden Niedergang um. Strompreise für energieintensive Unternehmen verharren auf einem Niveau, das deutlich über dem der Vorjahre liegt. Industrie-Experten warnen seit längerem vor einer dauerhaften Abwanderung von Produktionskapazitäten in günstigere Regionen wie die USA, wo die Stromkosten für die Industrie im vergangenen Jahr weniger als halb so hoch waren wie in der Europäischen Union. Um das Überleben der Industrie zu sichern, rücken neue Ansätze in den Fokus. Gefragt sind Lösungen, die die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aufbrechen und die Versorgung flexibler machen. Hier setzen unterschiedliche Ansätze an: Während die Konzerne Linde und DuPont bevorzugt Partner der ganz Großen sind, besetzt der kanadische Innovator CHAR Technologies die spannende Nische der dezentralen Energiegewinnung.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 11.03.2026 | 05:00
Neuer Drohnen-Player punktet: Das Potenzial von NEO Battery Materials, DroneShield und Amprius Technologies
Energieeffizienz und Verteidigungsfähigkeit sind zwei Seiten derselben Medaille. Das gilt vor allem im rasant wachsenden Geschäft mit Drohnen, bei dem leistungsfähige Batterien entscheidend sind. Während die weltweite Nachfrage nach Batterien laut Analysen von McKinsey weiter stark steigt, konzentriert sich der militärische Sektor auf eine hochspezialisierte Nische: die Maximierung der Energiedichte bei gleichzeitiger Eliminierung der Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten. Der US-National Defense Authorization Act (NDAA) für das Haushaltsjahr 2026 verlangt, dass Batterien für das Verteidigungsministerium künftig strengen Kriterien unterliegen, um den Einfluss rivalisierender Staaten zu beenden. In diesem Umfeld setzt Amprius Technologies durch seine enorme Energiedichte für Langstrecken-Drohnen (UAS) den Standard. Doch es gibt vielversprechende Konkurrenz mit eigenen Vorzügen: NEO Battery Materials sorgt mit seiner NBMSiDE-Technologie dafür, dass die gefragten Batterien unabhängig von China hergestellt werden können. Die erst seit einigen Wochen in Feldtests validierte Technologie trifft auf ein Marktumfeld, in dem die Abwehr von Drohnen wichtiger denn je ist. Zwar gilt der Weltmarktführer DroneShield mit seinen KI-gestützten Abwehrlösungen als naheliegende Antwort auf die neuen Bedrohungen, doch werden Drohnen immer öfter auch direkt mit Drohnen bekämpft. In dieser Konstellation rückt NEO Battery Materials in den Fokus von Investoren.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 10.03.2026 | 05:00
Geht die Munition aus? Die Schlüsselrolle von Antimony Resources, Rheinmetall und Boeing
Die Rüstungsindustrie steht angesichts des Kriegs in Nahost vor einer Zerreißprobe. Der enorme Munitionsverbrauch führt die bereits knappen Kapazitäten der westlichen Welt an ihre Grenzen. Während die USA ihre Verteidigungsausgaben für 2026 auf ein Rekordniveau von 901 Mrd. USD angehoben haben, leert der intensive Schlagabtausch im Nahen Osten und der Einsatz moderner Abwehrsysteme die Lagerbestände im Rekordtempo. In diesem Umfeld rückt das kritische Halbmetall Antimon in den Fokus der nationalen Sicherheit. Das Element ist als Härtungsmittel für Bleilegierungen in panzerbrechenden Projektilen sowie für hochpräzise Infrarotsensoren unersetzlich. Laut dem U.S. Geological Survey (USGS) ist die globale Versorgungslage zunehmend angespannt. Das liegt vor allem an strikten Exportbeschränkungen durch China, das mit einem Marktanteil von knapp 60 % den weltweiten Abbau dominiert und das Metall längst als strategische Waffe einsetzt. Um die Verteidigungsfähigkeit zu garantieren, müssen Branchengrößen wie Rheinmetall und Boeing ihre Produktion hochfahren. Das Problem dabei: Rohstoffe sind endlich. Hier kommen Akteure wie Antimony Resources ins Spiel, die das begehrte Antimon in Kanada sichern.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 10.03.2026 | 05:00
Bewertungsanomalie im Drohnensektor: Satte Renditen mit Volatus Aerospace, Hensoldt und DroneShield
Die globale Sicherheitsarchitektur steht nicht erst seit Ausbruch des Krieges um den Iran vor einer Zäsur. Auch die Entwicklungen an der NATO-Ostflanke zeigen, dass die Dominanz schwerer Waffensysteme durch kostengünstige, unbemannte Flugobjekte herausgefordert wird. In dieser neuen Realität kann eine Drohne für 500 USD einen Kampfpanzer im Wert von 10 Mio. USD zerstören. Diese Entwicklung zwingt die Verteidigungsindustrie zum Umdenken. Herkömmliche Luftverteidigungssysteme sind durch die schiere Menge und geringe Signatur feindlicher Drohnen oft überfordert. Gefragt sind innovative Lösungen, die Bedrohungen erkennen, bewerten und unschädlich machen. Besonders sogenannte Interceptor-Drohnen zur gezielten Neutralisierung feindlicher Flugobjekte rücken dabei in den Fokus von Militärs und Beschaffungsbehörden. In dieser hochspezialisierten Nische haben sich Hensoldt, DroneShield und Volatus Aerospace als innovative Lösungsanbieter positioniert. Wir zeigen, wo für Anleger die attraktivsten Chancen liegen und legen ein besonderes Augenmerk auf ein aufstrebendes Unternehmen aus Kanada.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00
Energieschock? Hier ist die Lösung! Das Potenzial von Linde, Veolia und AHT Syngas
Börse und Wirtschaft sind volatiler denn je. Gründe sind die militärische Eskalation im Nahen Osten und die faktische Sperrung der Straße von Hormus. Mit Rohölpreisen, die die Marke von 90 USD je Barrel überschritten haben und laut Analysten in einem anhaltenden Krisenszenario auf über 150 USD steigen könnten, steht die Industrie vor einer ernsten Herausforderung. In diesem Umfeld wandelt sich auch die Dynamik der Energiewende: Dekarbonisierung ist für Unternehmen nicht mehr nur ein regulatorisches Ziel, sondern Überlebensstrategie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit geworden. Während der Industriegase-Konzern Linde durch seine Expertise in der Wasserstofflogistik das technologische Rückgrat der Dekarbonisierung bildet, sichert Veolia Environnement durch das Management globaler Stoffkreisläufe Ressourcen und generiert sogar krisenfeste Cashflows. Gut zu den genannten Unternehmen passt auch AHT Syngas, dessen Vergasungsanlagen industrielle Abfallströme direkt am Ort ihrer Entstehung zu kostengünstigem Synthesegas und grünem Wasserstoff umwandeln – eine dezentrale Technologie, die heute mehr denn je einen Nerv trifft.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00
Afrikas härteste Währung: Neue Perspektiven durch Barrick Mining, Compass Gold und Desert Gold
Im afrikanischen Bergbau vollzieht sich derzeit ein spürbarer Wandel, bei dem Bodenschätze zunehmend als die härteste Währung des Kontinents verstanden werden. Diese Entwicklung wurde auf der African Mining Indaba im Februar dieses Jahres in Kapstadt durch die Vision einer "Bank of African Settlements" untermauert. Das erklärte Ziel dieser Initiative ist es, Bodenschätze als bankfähige Werte zu etablieren, um die Abhängigkeit von volatilen Fiat-Währungen wie dem US-Dollar zu reduzieren. Für afrikanische Staaten ist dies eine direkte Antwort auf die harte Realität, in der lokale Währungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten bis zu 900 % gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren haben. Gleichzeitig stützen Marktdaten diesen Trend, da die Goldbestände ausländischer Zentralbanken erstmals seit dem Jahr 1996 die Bestände an US-Staatsanleihen übertreffen. Zusammen mit dem Streben nach politischer Selbstbestimmung und einer verlässlichen Infrastruktur eröffnet dieser Wandel Anlegern lukrative Perspektiven. In diesem Umfeld festigt der Branchenriese Barrick Mining die industrielle Basis in Mali, während aufstrebende Explorer wie Compass Gold und Desert Gold gezielt nach neuen Vorkommen suchen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 06.03.2026 | 05:00
Uran sorgt für Energiesouveränität: Wie Anleger mit Stallion Uranium, NexGen Energy und Constellation Energy profitieren – welche Aktie ist Favorit?
In Zeiten des Krieges steigt Uran vom zyklischen Rohstoff zum strategischen Gut auf. Selbst in Deutschland ist man sich des Dilemmas bewusst, in das man sich mit der Energiepolitik der vergangenen Jahre manövriert hat: Entweder, man ist von Importen abhängig oder man muss technologieoffener denken. Zum Beispiel an Atomkraft. Das kanadische Athabasca-Becken gilt als das Zentrum zur Sicherung der westlichen Versorgung mit Uran. Berichte der Internationalen Energieagentur (IEA) belegen, dass die Dynamik des Marktes längst nicht mehr allein durch die traditionelle Nachfrage von Versorgern getrieben wird. Tech-Größen wie Microsoft, Meta und Google sehen in der Kernkraft längst eine der wenigen skalierbaren Lösungen für den Grundlastbedarf ihrer KI-Rechenzentren. Infolge dieses Nachfrageschubs und jahrelanger Unterinvestitionen in die Exploration überschritten die Spotpreise für Uran im Januar die Marke von 100 USD je Pfund. Das Zusammenspiel aus dem Explorationspotenzial von Stallion Uranium, der industriellen Umsetzung von NexGen Energy und dem Energiehunger von Constellation Energy verdeutlicht, wie Investoren von der Absicherung der westlichen Energiekette profitieren können. Wir stellen die Unternehmen und unseren Favoriten vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 06.03.2026 | 05:00
„Sicherheitsenergien“ – so investieren Sie: RWE, Iberdrola und RE Royalties als stabile Renditebringer
Die Energiedebatte wird seit einiger Zeit anders geführt als noch in den 2010er Jahren. Während die Dekarbonisierung lange Zeit als ökologische Notwendigkeit galt, hat sie sich unter dem Leitbegriff der sogenannten „Sicherheitsenergien“ zu einer Frage der nationalen Souveränität gewandelt. Dieser neue Blick wird durch die aktuellen geopolitischen Verwerfungen und die De-facto-Blockade der Straße von Hormus begünstigt, die die Fragilität unserer Lieferketten wieder einmal offenbart. Da etwa 20 % des weltweiten Erdölverbrauchs dieses Nadelöhr passieren, haben die Preise für Rohöl und auch Flüssiggas bereits deutlich angezogen. Bundesumweltminister Carsten Schneider prägte in diesem Kontext den Begriff der „Sicherheitsenergien“, um die dezentralen Eigenschaften erneuerbarer Energien als Schutzschild gegen exogene Schocks zu betonen. Erneuerbare Energieprojekte entziehen sich der Logik geopolitischer Konflikte und binden zudem Wertschöpfung in der Region, da beispielsweise ein Windpark einer Kommune jährlich Einnahmen in Höhe von rund 200.000 EUR generieren kann. Auch für Investoren können erneuerbare Energien durch stabile Cashflows zu einem Sicherheitsanker werden.
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