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06.08.2025 | 05:00

Pennystock mit Vervielfacher-Potenzial: Volkswagen, CATL, Pasinex Resources

  • Zink
  • Lieferketten
Bildquelle: pixabay.com

Die ganze Welt spricht über kritische Metalle. Basismetalle fallen in der kurzfristigen Betrachtung ein wenig durchs Raster. Doch es lohnt sich durchaus, auch als Investor über Basismetalle wie Zink nachzudenken. Basismetalle heißen nämlich so, weil sie in vielen Bereichen dringend benötigt und im großen Stil verbraucht werden. Wie das Center für Strategic & International Studies (CSIS) berichtet, ist Zink das weltweit am vierthäufigsten geförderte Metall. Was nach Überfluss klingt, ist nicht so. Wie die International Zinc Association meldet, wird der jährliche Zinkverbrauch bis 2030 um rund 700.000 t ansteigen. Ob das Angebot Schritt halten kann, ist fraglich. Aktien wie Pasinex Resources können dank eines einzigartigen Geschäftsmodells profitieren.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: PASINEX RESOURCES LTD. | CA70260R1082 , VOLKSWAGEN AG ST O.N. | DE0007664005 , CATL CONTEMPORARY AMPEREX TECHNOLOGY CO LTD | CNE100003662

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Inhaltsverzeichnis:


    Zink ist Basis- und Hightech-Metall

    Mehr als die Hälfte des weltweit geförderten Zinks macht Stahl rostfrei. Rostfreier Stahl wird vor allem von der Autoindustrie benötigt. Und da Karosserien auch im E-Auto-Zeitalter nötig sind, dürfte diese Nachfrage auch nicht abebben. Im Gegenteil: Zink-basierte Batterien, wie etwa Zink-Ionen- oder Zink-Luft-Batterien könnten bis 2030 einen Marktanteil von bis zu 20 % erreichen. Heute liegt deren Marktanteil bei nur 5 %. Die Nachfrage nach Zink von Seiten der Autoindustrie dürfte also sogar noch steigen. Problematisch könnte aber die Angebotsstruktur bei Zink sein. Aktuell stammt rund ein Drittel des weltweit geförderten Zinks aus China. Das weckt die Sorge vor Störungen der Lieferkette. Die EU und auch die USA haben Zink daher bereits auf die Liste der kritischen Rohstoffe gesetzt. Vor diesem Hintergrund steigt der Druck, stabile Lieferketten aufzubauen und alternative Bezugsquellen zu erschließen.

    Volkswagen und CATL: Ohne Zink läuft gar nichts

    Autobauer Volkswagen formulierte bereits vor Jahren das Ziel, sich bei der Versorgung mit Rohstoffen diversifizierter aufzustellen und nannte in Person von VW-Technikvorstand Thomas Schmall auch die direkte Beteiligung an Rohstoff-Projekten als mögliche Option. Schon heute hat Volkswagen Lieferabkommen mit Partnern in Kanada abgeschlossen und plant zudem Joint-Ventures, um sich wichtige Rohstoffe zu sichern.

    Während Zink bei Volkswagen in erster Linie in Karosserien und Druckguss-Teilen, wie etwa Schlösser, zum Einsatz kommt, ist Zink für CATL ein Technologiemetall. Das chinesische Unternehmen CATL ist weltweit führend in der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und beliefert zahlreiche Automobilhersteller, darunter Tesla, BMW und in China auch Volkswagen. CATL profitiert dabei von Heimvorteilen: China kontrolliert große Teile der globalen Batterie-Wertschöpfungskette – von Rohstoffen wie Lithium, Grafit oder Nickel und Zink über die Raffinierung bis zur Zellproduktion. So produziert CATL günstig. Doch geopolitische Rivalitäten und der Zollkonflikt mahnen westliche Unternehmen, sich nicht auf einen Zulieferer zu verlassen. Hinzu kommen bei chinesischen Produkten teils noch immer Umweltbedenken.

    Pasinex Ressources: Kleine Projekte + hohe Gehalte = satte Rendite

    Aus diesen Gründen rücken zunehmend auch Zink-Unternehmen wie Pasinex in den Fokus der Industrie. Der kanadische Zink-Produzent verfolgt ein einzigartiges Geschäftsmodell, das Kosten senkt und zudem flexibel ist. Statt auf Massenproduktion zu setzen, konzentriert sich Pasinex auf extrem hochgradige Zinkvorkommen und kleine Minen mit kurzer Entwicklungszeit. In der Türkei ist Pasinex zu 50 % an der Pinargozu-Zinkmine beteiligt, die außergewöhnlich hohe Zink-Gehalte von 25–50 % bietet. Zum Vergleich: Der Branchendurchschnitt liegt oft im einstelligen Bereich. Dieses „Qualität-vor-Quantität-Modell“ zahlt sich auch ökonomisch aus: Selbst mit relativ geringen Fördermengen erzielt Pasinex hohe Margen zwischen 30 und 50 %, da Zinkerz mit einem Gehalt von 50 % je Tonne rund 1.300 USD Metallwert enthält, während die Abbaukosten bei 200 bis 300 USD je t konstant bleiben. Hinzu kommt, dass dieses hochgradige Produkt nahezu direkt verkauft werden kann – eine aufwändige Raffinierung ist nicht nötig.

    Dieses Modell fährt Pasinex bereits seit Jahren und hat bereits Zink im Gesamtwert von mehr als 180 Mio. EUR verkauft. Neben der Pinargozu-Mine verfügt Pasinex Resources über weitere Projekte: Die Sarikaya-Lagerstätte weist bereits erkundete Zonen mit 30 bis 50 % Zink auf und soll in Kürze in Betrieb gehen. Mit Akkaya steht ein drittes türkisches Projekt in den Startlöchern. Im US-Bundesstaat Nevada hält Pasinex eine Mehrheitsoption am Gunman-Projekt und trägt damit dem Trend Rechnung, dass man sich in den USA zunehmend unabhängiger von Rohstoff-Importen aufstellen will. Das Geschäftsmodell von Pasinex Resources passt damit perfekt in die Zeit – Lieferketten diversifizieren sich, schnelle Lösungen sind gefragt. Mit dem Fokus auf kleinere Projekte mit großen Zink-Gehalten kann Pasinex Resources schneller auf die Anforderungen der Industrie reagieren. Die Projekte in der Türkei und den USA liegen zudem in Jurisdiktionen mit großer Rechtssicherheit und einer Nähe zu potenziellen Kunden.

    Zink-Projekt vor Produktionsstart – winkt Pasinex ein Geld-Regen?

    Der Kursverlauf der Aktie von Pasinex Resources bildet den weltweiten Wunsch nach diversifizierten Lieferketten auch für Basismetalle ab – um mehr als 100 % kletterte der Wert binnen eines Jahres. Trotzdem ist die Marktkapitalisierung mit weniger als 10 Mio. CAD überschaubar. Da Pasinex plant, das Sarikaya-Projekt kurzfristig in Produktion zu führen, was direkt für Umsätze sorgen dürfte, hat die Aktie Potenzial. Auch offene Forderungen gegenüber einem türkischen Joint-Venture-Partner in Höhe von 37,7 Mio. USD bergen Kursfantasie – fließt das Kapital, könnte das für einen Befreiungsschlag sorgen. Pasinex Resources ist aufgrund seines Geschäftsmodells und der weiteren Rahmenbedingungen eine Aktie, die Anleger im Blick haben sollten.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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