Rüstung
Kommentar von Stefan Feulner vom 20.03.2026 | 05:10
Rheinmetall, RE Royalties, Nordex - drei Megatrends treiben Börsenfantasie
Die Welt befindet sich in einem strukturellen Umbruch, die Kapitalmärkte reagieren. Geopolitische Spannungen sorgen für eine massive Aufrüstung und treiben die Nachfrage nach moderner Verteidigungstechnologie auf neue Höchststände. Gleichzeitig zeigt die Energiekrise, wie verwundbar globale Lieferketten sind, und beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien mit enormem Investitionsvolumen. Parallel dazu entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Infrastruktur, Finanzierung und langfristige Cashflows. Was sich aktuell abzeichnet, ist mehr als nur ein kurzfristiger Boom: Es ist die Entstehung neuer industrieller Machtzentren, mit klaren Gewinnern auf den Aktienmärkten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 20.03.2026 | 05:00
Rüstungsboom auf tönernen Füßen: Profiteur Antimony Resources, Risiken bei RTX und Olin
Die Verteidigungsindustrie freut sich über Rekordaufträge, doch die Lieferketten für zentrale Rohstoffe offenbaren eine strukturelle Schwäche: Der aktuelle Rüstungsboom steht damit auf tönernen Füßen. Ein Beispiel ist die Verfügbarkeit des Halbmetalls Antimon. Das US-Geological Survey stuft Antimon als kritischen Rohstoff ein, da seine Einsatzmöglichkeiten in der modernen Verteidigungstechnik alternativlos sind. China kontrolliert schätzungsweise 60 bis 70 % der weltweiten Primärproduktion und dominierte die Weiterverarbeitung zuletzt durch strikte Exportkontrollen für Dual-Use-Güter. Diese geopolitische Instrumentalisierung des Rohstoffs führte zu einer Preisrally, bei der sich Antimon laut Medienberichten von 13.500 USD / t im April 2024 auf zeitweise knapp 60.000 USD / t verteuerte. Der Westen wird durch die steigenden Preise gezwungen, den Fokus auf den Anfang der Lieferkette zu legen. Anleger sollten den Blick von den milliardenschweren Auftragsbüchern der Rüstungsindustrie auf die Rohstoffsicherung richten, da die Giganten der Branche von der Erschließung sicherer, nordamerikanischer Vorkommen abhängen. Hier kommt das noch immer kleine, aber vielversprechende Unternehmen Antimony Resources ins Spiel.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 18.03.2026 | 04:30
Drohnen-Krieg wird zum NATO-Thema! Airbus, NEO Battery Materials und DroneShield im Fokus
So schnell wie der US-Präsident den „Sondereinsatz Iran“ durchführen wollte, klappt es dann doch nicht. Anfang März starteten die Luftangriffe auf den persischen Staat, seither geht es an den Börsen rauf und runter, schon fast stündlich. Auch wenn die Zerstörung der iranischen Atomprogramme weithin begrüßt wird, erwächst für die westlichen Ökonomien ein neuer Öl- und Gasnotstand, denn rund 20 % der Tagesförderung wird durch die Straße von Hormus transportiert, eine Route, die auch für Containerschiffe genutzt wird. Investoren müssen also wieder mit einer neuen Verknappung leben, die internationale Lieferketten ins Wanken bringt. In den hoch arbeitsteiligen Industrien wird „Just-in-Time“ damit zu einem Glücksspiel. Wiederum im Fokus stehen Rüstungs- und Defense-Titel, aber wegen der enormen Herausforderung in immer neuen Konfliktgebieten auch Spezialisten für Energie-Speicher und elektrische Infrastruktur. Eine gesunde Mischung aus allem, kann sogar in diesen Tagen Zuwächse liefern!
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 17.03.2026 | 05:30
80 % Marge durch SKYDRA: Dieses SaaS-Geschäft macht Volatus Aerospace zum Drohnenbauer mit Hebel
81,8 Mrd. CAD ist eine Zahl, die aufhorchen lässt. Mit diesem Volumen hat Kanadas Regierung nicht einfach ein Budget erhöht, sondern eine neue industrielle Grundordnung für die Verteidigungspolitik des Landes vorgelegt. Die alten Regeln gelten nicht mehr. In den letzten Jahren gab es für kanadische Rüstungsunternehmen zähe Entscheidungsprozesse, jahrelange Beschaffungszyklen und ein Großteil des erhofften Budgets floss ins Ausland ab. Die neue Defence Industrial Strategy ist kein gewöhnliches Politpapier. Sie ist ein klares Bekenntnis zu einer "Build in Canada"-Philosophie. 70 % der Beschaffungsausgaben sollen künftig an heimische Firmen gehen. Gleichzeitig werden unbemannte Systeme und autonome Technologien offiziell zu "souveränen Kernfähigkeiten" erklärt. Dieser Bereich, in dem Volatus Aerospace gut aufgestellt ist, bekommt einen strategischen Status und wird in Zukunft priorisiert.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 17.03.2026 | 05:10
Antimony Resources – Geopolitik treibt die Preise
Antimon entwickelt sich zunehmend zu einem geopolitisch wichtigen Rohstoff. China dominiert die Produktion, Exportbeschränkungen haben die Preise bereits stark steigen lassen. Gleichzeitig wächst die Nachfrage aus Rüstungs-, Technologie- und Energiemärkten. Mit dem Bald-Hill-Projekt arbeitet Antimony Resources an einer potenziell bedeutenden Antimonquelle für Nordamerika. Neue Funde und hochgradige Bohrergebnisse deuten darauf hin, dass das Projekt deutlich größeres Potenzial besitzen könnte als bislang angenommen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 16.03.2026 | 05:00
Munition wird knapp - Rüstungsindustrie unter Druck: Chance für Almonty - Herausforderungen für General Dynamics und Rheinmetall
Unsere Sicherheitsarchitektur erlebt seit einiger Zeit Brüche. Das jahrzehntelange Paradigma der Friedensdividende, das auf globale Lieferketten und reduzierte Lagerbestände setzte, ist in sich zusammengebrochen. Die Rüstungsbranche steht vor der Herausforderung, Lieferketten für Rohstoffe aufzubauen, um die gestiegene Nachfrage nach Artilleriemunition und schweren Waffensystemen zu bedienen. Ein weiterer Treiber ist der Krieg im Iran. Laut eines Berichts der Financial Times hat dieser Konflikt die Munitionsbestände der USA so stark dezimiert, dass das Pentagon bei bestimmten Geschossen bereits vor Knappheit warnt. Um die Bestände wieder aufzufüllen, plant die US-Regierung einen Zusatzhaushalt von rund 50 Mrd. USD. In diesem Umfeld sichert der US-Konzern General Dynamics durch die Produktion von Munition die Handlungsfähigkeit der NATO-Partner, während auch Rheinmetall als europäischer Systemanbieter seine Kapazitäten ausweitet. Die alles entscheidende Grundlage für diese Produktion ist aber das kritische Metall Wolfram – der einzige nennenswerte westliche Anbieter Almonty Industries hat also eine Schlüsselrolle inne. Das eröffnet Investoren einzigartige Chancen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 16.03.2026 | 04:00
Ölpreis-Schock und Nahost-Panik! Die nächsten 100 % mit DroneShield, dynaCERT und Hensoldt
Die Börse ist derzeit einem hohen Stress-Faktor ausgesetzt. Denn die anhaltenden Kämpfe im Iran und auch zwischen Israel und den Anrainerstaaten bilden eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die weltweite Öl- und Rohstoffversorgung. Durch die Straße von Hormus wird 20 % der täglichen Ölfördermenge in die ganze Welt transportiert. Eine Schließung oder Verminung hätte Ölpreisanstiege von 20 bis 30 % zur Folge. Nun ist vor lauter Nervosität bereits mit 100 USD ein 50 % Aufschlag zum Jahresanfang erfolgt. Neben den zu beklagenden Opfern auf allen Seiten und der gewaltigen Zerstörung aller Orten, wirkt der Konflikt für die Industrie sowie das weltweite Wachstum wie ein Showstopper. Für Anleger gilt: Welche Sektoren könnten aufgrund dieser Tendenzen zur Hochform auflaufen? Als Börsendienst gilt es, Schreckliches auszublenden und das „Gute“ zu erkennen. Ganz ohne Gefühle - nicht einfach! Hier ein Versuch.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 10.03.2026 | 05:00
Geht die Munition aus? Die Schlüsselrolle von Antimony Resources, Rheinmetall und Boeing
Die Rüstungsindustrie steht angesichts des Kriegs in Nahost vor einer Zerreißprobe. Der enorme Munitionsverbrauch führt die bereits knappen Kapazitäten der westlichen Welt an ihre Grenzen. Während die USA ihre Verteidigungsausgaben für 2026 auf ein Rekordniveau von 901 Mrd. USD angehoben haben, leert der intensive Schlagabtausch im Nahen Osten und der Einsatz moderner Abwehrsysteme die Lagerbestände im Rekordtempo. In diesem Umfeld rückt das kritische Halbmetall Antimon in den Fokus der nationalen Sicherheit. Das Element ist als Härtungsmittel für Bleilegierungen in panzerbrechenden Projektilen sowie für hochpräzise Infrarotsensoren unersetzlich. Laut dem U.S. Geological Survey (USGS) ist die globale Versorgungslage zunehmend angespannt. Das liegt vor allem an strikten Exportbeschränkungen durch China, das mit einem Marktanteil von knapp 60 % den weltweiten Abbau dominiert und das Metall längst als strategische Waffe einsetzt. Um die Verteidigungsfähigkeit zu garantieren, müssen Branchengrößen wie Rheinmetall und Boeing ihre Produktion hochfahren. Das Problem dabei: Rohstoffe sind endlich. Hier kommen Akteure wie Antimony Resources ins Spiel, die das begehrte Antimon in Kanada sichern.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 09.03.2026 | 05:10
Drohnenboom, Verteidigung und Infrastruktur - Volatus Aerospace vor dem nächsten Wachstumsschub
Der Markt für Drohnen- und autonome Luftfahrtsysteme befindet sich weltweit in einer dynamischen Expansionsphase. Anwendungen reichen längst weit über Hobbydrohnen hinaus: Energieunternehmen überwachen Pipelines aus der Luft, Behörden sichern kritische Infrastruktur und Streitkräfte setzen auf autonome Systeme zur Aufklärung oder Verteidigung. Gleichzeitig wächst ein neuer Milliardenmarkt, die Abwehr unbemannter Fluggeräte. Branchenanalysten erwarten, dass allein der globale Markt für Counter-Drone-Technologien bis zum Ende des Jahrzehnts ein Volumen von über 20 Mrd. US-Dollar erreichen könnte.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 04.03.2026 | 05:20
Antimony Resources: 10.000 m Bohrungen, 7 Mio. CAD Cash, 3 Mrd. USD Rohstoffpotenzial – warum diese Aktie ein Hotstock ist
Während die globale Rohstoffwelt gebannt auf die Preisentwicklung von Kupfer, Gold und Wolfram schaut, vollzieht sich an einer ganz anderen Front eine Revolution. Antimon, von der EU und den USA gleichermaßen als kritischer Rohstoff eingestuft, ist zum geopolitischen Druckmittel geworden und damit zu einer der spannendsten Investment-Chancen der kommenden Jahre. In diesem Umfeld arbeitet sich ein kleines kanadisches Unternehmen nach vorne. Antimony Resources erschließt auf seinem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick eine der vielversprechendsten Antimon-Lagerstätten Nordamerikas. Bei Bauarbeiten wurde kürzlich eine neue Zone entdeckt, während parallel die Arbeiten zur ersten Ressourcenschätzung laufen. Gemessen am Potenzial erscheint die aktuelle Marktbewertung mehr als moderat.
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