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07.04.2026 | 05:20

GBC AG setzt Kursziel von 3,00 CAD für Antimony Resources, die die westliche Antimon-Versorgung sichern wollen

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Bildquelle: pixabay.com

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

Stellen Sie sich einen Rohstoff vor, den kaum jemand auf dem Schirm hat, der aber in jeder Munition, jedem Nachtsichtgerät und jedem Solarmodul steckt. Antimon heißt das graue Halbmetall, und die westliche Welt bezieht es fast ausschließlich aus China und Russland. Nachdem Peking Ende 2024 die Exporte drosselte, schoss der Preis für Antimon auf über 60.000 USD pro Tonne. Die entscheidende Frage lautet also: Wer beliefert den Westen, wenn man unabhängiger von China werden will? Die Antwort könnte Antimony Resources mit dem Bald Hill Projekt in New Brunswick geben.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF

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Inhaltsverzeichnis:


    Die heikle Frage lautet: Wer sichert die Versorgung?

    Ein Blick in die Förderstatistiken genügt, um kalte Füße zu bekommen. China kontrolliert rund 70 % der weltweiten Antimonproduktion, gefolgt von Russland und Tadschikistan. Die USA und Europa importieren nahezu ihren gesamten Bedarf und das für ein Metall, das in der Verteidigungstechnologie unersetzbar ist. Die Pentagon-Planer wissen, dass die strategischen Reserven nur wenige Wochen reichen würden. Die deutschen Vorräte gar nur wenige Tage.

    Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die USA legten ein 901 Mrd. USD Verteidigungsbudget auf, inklusive 12 Mrd. USD für strategische Rohstoffreserven. Die EU stufte Antimon als kritisch ein. Doch Minen bauen sich nicht über Nacht. Wer also kann kurzfristig liefern? Diese Frage treibt derzeit die Einkäufer in Rüstungskonzernen und Elektronikfabriken um.

    Ein kanadischer Hoffnungsträger namens Bald Hill

    Die Auflösung des Rätsels führt nach Queens County in New Brunswick. Dort betreibt Antimony Resources das Bald Hill Projekt und das ist kein gewöhnliches Erkundungsgelände. Das Unternehmen hat sich vollständig auf Antimon spezialisiert, eine strategische Entscheidung, die sich auszahlen könnte. Die Lagerstätte wurde von Globex Mining per Option übernommen, aber erst die durchgeführten Bohrkampagnen im letzten Jahr haben ihr volles Potenzial offengelegt.

    Nach einer ersten Phase mit über 8.000 m im Jahr 2025 läuft nun das entscheidende Bohrprogramm. Insgesamt sollen 10.000 m Definitionsbohrungen niedergebracht werden, um eine erste offizielle Ressource nach NI-43-101-Standard zu berechnen. Der Fortschritt ist beachtlich. Am 3. März 2026 meldete das Unternehmen, dass bereits 4.000 m abgeschlossen seien und dass man weiterhin auf massive Stibnit-Mineralisierung treffe. Jim Atkinson, CEO, kommentierte: „Wir gewinnen zunehmend die Überzeugung, dass die Mineralisierung im Gebiet Bald Hill ein großes und ausgedehntes System darstellt.“. Zwei Wochen später, am 17. März, standen schon 5.000 m auf der Uhr. Atkinson ergänzte: „Wir freuen uns sehr, SRK mit der Erschließung einer Mineralressource beauftragen zu können. Ihre Beratung und ihr Fachwissen werden von unschätzbarem Wert sein, während wir diesen wichtigen Schritt bei der Erschließung der Antimonlagerstätte Bald Hill angehen.“ SRK Consultants aus Toronto sind weltweit anerkannt und bringen Erfahrung von ähnlichen Antimon-Lagerstätten mit.

    Die bisher publizierten Bohrergebnisse lesen sich vielversprechend. Im Januar 2026 meldete das Unternehmen Werte wie 2,38 % Antimon über 9,6 m sowie 6,79 % über 2,3 m. Insgesamt wurden in der ersten Kampagne 31 Bohrlöcher niedergebracht, wobei 75 - 80 % der Löcher auf hochgradige Mineralisierung trafen. Die Hauptzone erstreckt sich mittlerweile über 700 m Streichlänge und wurde bis in eine Tiefe von mindestens 400 m verfolgt und sie bleibt in alle Richtungen offen.

    Zufallsfund mit Signalwirkung

    Doch die eigentliche Überraschung kam aus einer anderen Richtung. Bei Bauarbeiten stießen die Feldteams auf eine völlig neue Zone, die Marcus (West) Zone. Am 26. März 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass weitere Schürfgräben etwa 30 m südlich des ursprünglichen „Discovery Boulder“ erneut massiven Stibnit im anstehenden Gestein freigelegt haben. Atkinson zeigte sich begeistert: „Die Arbeit unserer Teams vor Ort beeindruckt und erfreut uns nach wie vor. Auch in den Wintermonaten haben sie ihre Erkundungen fortgesetzt. Durch Schürfungen und Probenahmen in der Zone Marcus (West) erschließen sie weiterhin das Potenzial des Antimon-Projekts Bald Hill.“. Die Mineralisierung erstreckt sich nun über etwa 80 m. Ein drittes Bohrgerät wurde bereits auf die Marcus-Zone angesetzt, um in 75 - 100 m Tiefe zu testen.

    Hinzu kommt die sogenannte Central Zone. Historische Daten aus dem Jahr 2010 zeigen Werte von 2,90 % Antimon über 8,18 m, darunter 5,79 % über 1,75 m und 8,47 % über 1,53 m. Diese Zone soll in Kürze durch neue Schürfgräben und Bohrungen weiter untersucht werden. Zusammengenommen deuten die vier separaten Fundstellen, die Main Zone, Marcus Zone, Central Zone und South Zone, auf ein mineralisierendes System von erheblicher Größe hin. Das Unternehmen hat sein Konzessionsgebiet inzwischen auf über 2.000 ha erweitert, um das Potenzial vollständig zu erfassen.

    Finanzierung und Fahrplan

    Für die anstehenden Arbeiten ist gesorgt. Eine Kapitalmaßnahme im Dezember 2025 brachte rund 9,5 Mio. CAD, die Kasse ist gut gefüllt. Atkinson stellte im GBC-Interview klar: „Das geplante Explorationsprogramm ist mit über 7 Mio. CAD auf der Bank vollständig finanziert.“ Geplant ist ein kleiner Untertagebau mit 500 t Tageskapazität bei Investitionskosten von rund 200 Mio. CAD. Das ist überschaubar im Vergleich zu Megaprojekten. Ein erster Ressourcenbericht wird für Ende April oder Anfang Mai erwartet. Sobald die letzten Analyseergebnisse aus dem Labor vorliegen, wird SRK mit der Modellierung beginnen. Das Unternehmen arbeitet zudem bereits an einer 3D-Modellierung der Lagerstätte, um die bohrtechnische Weiterverfolgung zu optimieren.

    Was die Analysten sagen

    Die Analysten von der GBC AG haben das Unternehmen einer genauen Prüfung unterzogen. In ihrer Analyse betonen die Gutachter die strukturelle Schieflage des Antimonmarktes und kommen zum Schluss, dass westliche Industrienationen nahezu vollständig auf Importe angewiesen sind. Das Bald Hill Projekt sehen sie als spezialisierten Explorer mit klarem thematischem Fokus. Ihr Fazit fällt eindeutig aus, mit einem Kursziel von 3,00 CAD. Angesichts des aktuellen Bewertungsniveaus, der beschleunigten Exploration und der geopolitischen Dringlichkeit erscheint diese Einschätzung durchaus im Bereich des Möglichen. Wer heute einsteigt, wettet auf eine erfolgreiche Ressourcendefinition und darauf, dass der Markt die strategische Bedeutung Bald Hills bald angemessen einpreist.

    Aktuell notiert die Aktie bei 1,53 CAD.

    Chart Antimony Resources, Stand 05.04.2026, Quelle: Refinitiv

    Die Frage „Wer beliefert den Westen?“ findet in Bald Hill eine vielversprechende Antwort. Antimony Resources sitzt auf einer hochgradigen Lagerstätte, bohrt mit drei Geräten und entdeckt ständig neue Zonen. Die erste Ressourcenschätzung könnte den Kurs entscheidend beflügeln. Wer an strategische Rohstoffe glaubt und Explorationsrisiken eingehen kann, findet hier ein spannendes Renditeprofil.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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