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21.05.2026 | 05:00

Batterierohstoffe dringend gebraucht: Ford und BMW unter Druck – Analysten adeln Power Metallic Mines

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Bildquelle: KI

Sinkende Erzgehalte in etablierten Minen, immer mehr geopolitische Unruhe bis hin zu Kriegen und herausfordernde regulatorische Vorgaben – die Sicherung kritischer Batterie-Rohstoffe stellt die Automobilindustrie vor Herausforderungen. Während die Nachfrage nach Lithium, Nickel und Kobalt im Zuge der fortschreitenden Elektrifizierung stark steigt, leidet der Bergbausektor unter einer Produktivitätskrise. Nach Analysen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich die Produktivität im Bergbau seit den späten 1990ern halbiert. Automobilkonzerne dies- und jenseits des Atlantiks sind daher gezwungen, ihre Lieferketten durch direkte Kooperationen und strategische Beteiligungen an neuen Rohstoff-Projekten resilienter zu gestalten. Das kanadische Bergbauunternehmen Power Metallic Mines positioniert sich als potenzieller Schlüsselpartner.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , FORD MOTOR DL-_01 | US3453708600 , BAY.MOTOREN WERKE AG ST | DE0005190003

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Inhaltsverzeichnis:


    Ford: Vertikale Integration und Expansion in den Speichermarkt

    Der US-Automobilkonzern Ford treibt die vertikale Integration seiner Lieferketten konsequent voran, um geopolitische Risiken zu minimieren und Kostenvorteile zu erzielen. Das Unternehmen operiert in einem Marktumfeld, in dem China derzeit rund 91 % des Marktes für veredelte Seltene Erden und 92 % der globalen Magnetproduktion kontrolliert. Um handlungsfähig zu bleiben, dringt Ford über seine Tochtergesellschaft Ford Energy gezielt in den Markt für industrielle, stationäre Batteriespeichersysteme (BESS) vor. Ab 2027 plant der Konzern, diese BESS-Anlagen aus US-amerikanischer Fertigung zu verschiffen. Bereits im Mai unterzeichnete Ford dafür eine Rahmenvereinbarung mit EDF Power Solutions über die Abnahme von bis zu 20 GWh Speicherleistung über eine Laufzeit von fünf Jahren ab 2028. Zur Sicherung von Rohstoffen setzt Ford neben einer Initiative in Indonesien auf direkte Liefervereinbarungen mit BHP Group und Rio Tinto.

    BMW: Premium-Anspruch und die „Neue Klasse“

    BMW verfolgt das Geschäftsmodell eines Premium-Automobilherstellers, das ab 2025/2026 vollständig auf der elektrischen Plattform der „Neue Klasse“ aufbaut. Der bayerische Konzern glänzte im ersten Quartal 2026 mit soliden Finanzergebnissen und erzielte bei einem Umsatz von rund 31 Mrd. EUR einen Nettogewinn von 1,67 Mrd. EUR. Zur Deckung des Bedarfs vergab BMW zweistellige Milliarden-Aufträge an CATL und EVE Energy zur Errichtung von Batteriezellfabriken in Europa, China und Nordamerika mit Kapazitäten von jeweils 20 GWh pro Jahr. Um den strengen Verordnungen und Herkunftsnachweisen der europäischen Batterierichtlinien zu entsprechen, kooperieren BMW und CATL seit diesem Jahr im Rahmen eines Pilotprojekts zur grenzüberschreitenden Bilanzierung von CO2-Fußabdrücken. Für den Primärbezug von ESG-konformen Metallen bleibt der Hersteller jedoch auf neue Bergbauprojekte angewiesen.

    Power Metallic Mines: Hochgradiges Potenzial in der Lion-Zone

    Hier kommt das kanadische Bergbauunternehmen Power Metallic Mines ins Spiel. Das Unternehmen kontrolliert das polymetallische Nisk-Projekt in der Region James Bay in Québec, das sich in unmittelbarer Nähe zu einer Hauptverkehrsstraße und einer Hochspannungsstation von Hydro-Québec befindet. Eine offizielle Ressourcenschätzung nach dem Standard NI 43-101 weist für die Lagerstätte eine angezeigte Ressource von über 5,43 Mio. t Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1,05 % Nickeläquivalent sowie eine abgeleitete Ressource von 1,79 Mio. t Erz mit einem Gehalt von 1,35 % Nickeläquivalent aus.

    Gute Voraussetzungen für steigende Kurse: Power Metallic Mines.

    Die Entdeckung der hochgradigen polymetallischen Lion-Zone transformiert das Projekt zu einem kupfer- und platingruppenmetallreichen Vorkommen. Das macht Power Metallic Mines für potenzielle Kooperationspartner umso attraktiver. Das aktuelle Bohrprogramm lieferte hochgradige Ergebnisse, darunter einen Abschnitt mit 11,46 % CuEqRec über eine Länge von 22,00 m sowie 9,47 % CuEqRec über 17,45 m. Ein im Labor von SGS Canada durchgeführter Locked-Cycle-Test bestätigte zudem exzellente metallurgische Rückgewinnungsraten.

    Globale Diversifikation und strategische Partnerschaften

    Neben dem kanadischen Vorzeigeprojekt hält Power Metallic Mines weitere vielversprechende Assets. Im Norden Chiles besitzt das Unternehmen eine 3 % NSR-Royalty auf das Porphyr-Kupfer-Molybdän-Projekt Copaquire, welches sich im Besitz des Bergbau-Majors Teck Resources befindet und historische Bohrabschnitte von bis zu 0,67 % Kupfer über 114 m aufweist. Zur kapitaleffizienten Erweiterung des Portfolios schloss das Management zudem ein strategisches 50/50 Joint Venture mit Amaar Mining in Saudi-Arabien zur Entwicklung des Projekts Jabal Baudan.

    Fazit: GBC-Analysten bestätigen Kaufempfehlung und erhöhen das Kursziel

    Die Analysten von GBC haben in ihrer Update-Studie aus der laufenden Woche ihre Kaufempfehlung für die Aktie bestätigt und das Kursziel auf 3,00 CAD angehoben. Die Marktkenner begründen diesen Schritt mit dem beschleunigten Entwicklungszeitplan und der Vorverlegung der ersten offiziellen Ressourcenschätzung für die Lion-Zone auf diesen Sommer. Sollten die anstehenden Daten die internen Erwartungen des Managements bestätigen, sieht GBC allein für das Lion-Projekt ein mögliches Bewertungspotenzial von weit über 1,00 Mrd. CAD.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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