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27.08.2026 | 04:00

KI, E-Mobilität und Robotik – Die 150 % Gewinner lauten Mercedes-Benz, BYD, Xpeng und Strategic Resources

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Bildquelle: Pixabay

Die tiefgreifende Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz, Robotik und E-Mobilität definiert die industrielle Landschaft der Gegenwart völlig neu. Angeführt wird diese technologische Revolution von visionären Unternehmen, welche herkömmliche Branchenregeln gezielt aushebeln. So transformiert der chinesische Pionier XPeng sein Geschäftsmodell gezielt in Richtung „Physical AI“, um Autos künftig in einer perfekten Symbiose mit humanoiden Robotern verschmelzen zu lassen. Gleichzeitig drängt der weltweite Branchenprimus BYD mit einer beispiellosen Skalierungsoffensive auf den europäischen Markt, während etablierte Luxushersteller wie Mercedes-Benz die emotionale Brücke zwischen High-Performance-Software und legendärer Fahrkultur schlagen. Doch inmitten dieses rasanten Wettlaufs um die technologische Krone wird eine fundamentale Wahrheit oft übersehen: Ohne die Absicherung der zugrundeliegenden Rohstoffketten steht die gesamte Hightech-Maschinerie still. An dieser entscheidenden Stelle positioniert sich der Rohstoff-Spezialist Strategic Resources Inc., der mit seinem kanadischen BlackRock-Projekt über eine bereits genehmigte Schlüsselmine verfügt. Es lohnt sich genauer nachzurechnen.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: STRATEGIC RESOURCES INC | CA86277X4093 | TSXV: SR , XPeng Inc ADR | US98422D1054 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , MERCEDES-BENZ GROUP AG | DE0007100000

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Inhaltsverzeichnis:


    BYD und Xpeng – Die Eroberung Europas steht auf dem Plan

    Die Automobilbranche ist im großen Umbruch – mittendrin BYD und XPeng! Mitbegründer und CEO He Xiaopeng von XPeng betonte jüngst, dass der hart umkämpfte chinesische Markt für das vor zehn Jahren gegründete und eng mit Volkswagen kooperierende Start-up schwieriger denn je sei und eine Entspannung erst in fünf bis zehn Jahren folge. Der verstärkte Export nach Europa ist für den Technologiekonzern jedoch keine kurzfristige Ausweichtaktik, sondern ein fester Bestandteil einer globalen Strategie, die bis 2030 mehr als eine Million verkaufte Fahrzeuge außerhalb Chinas anstrebt.
    Ähnlich ambitioniert agiert der Branchenriese BYD, der laut Berichten der Automobilwoche trotz aktueller Margenprobleme im Heimatmarkt mit einer massiven Expansion den europäischen Markt erobern möchte. Um die Ende 2024 eingeführten EU-Strafzölle geschickt zu umgehen, prüfen beide Unternehmen nun intensiv den Ausbau einer lokalen Fertigung direkt in Europa. Während XPeng derzeit die Übernahme bestehender europäischer Produktionsanlagen oder strategische Kooperationen evaluiert, konzentriert sich die Fertigung bislang primär auf die chinesischen Werke Zhaoqing und Guangzhou sowie die neuen Standorte in Indonesien und Malaysia.

    BYD geht laut Recherchen der Wirtschaftswoche sogar noch einen Schritt weiter und sucht bereits nach einem zweiten europäischen Standort im Süden des Kontinents wie etwa in Spanien, obwohl sich der Bau der ersten eigenen Fabrik im ungarischen Szeged bis weit in das Jahr 2026 verzögert. Zudem hat BYD seine ursprünglichen Pläne für eine Produktionsstätte in der Türkei vorerst auf Eis gelegt, da der dortige EU-Beitritt politisch keine Priorität mehr genießt und die Verkaufszahlen vor Ort stark eingebrochen sind. Neben der Produktionslogistik setzen beide Marken stark auf technologische Innovationen und eine deutliche Differenzierung im Wettbewerb. Europa steht für BYD und XPeng aber ganz oben auf dem Plan, beide Konzerne arbeiten mit unterschiedlichen Ansätzen, jeder für sich aber mit großen Ambitionen. Die Aktien der Protagonisten müssen die Euphorie der letzten Jahre erst mal in einer Bodenbildung glätten, könnten aber in den nächsten 3 Jahren durchaus Furore machen.

    Wenn der E-Motor wie ein Achtzylinder brüllt - Mercedes-Chef feiert den lautlosen V8!

    E-Mobilität kann aber auch anders! Mercedes-Markenchef Ola Källenius sorgt mit einer gewagten Aussage in der Verbrenner-Community derzeit für ordentlich Gesprächsstoff. Er bezeichnete die brandneuen, vollelektrischen AMG-Modelle wie den CLA 45 und das AMG GT Coupé glatt als die besten V8-Autos, die er je gefahren sei. Um das typische Fahrgefühl zu retten, simulieren die Stromer täuschend echte Geräusche sowie Vibrationen und liefern dem Fahrer so das schmerzlich vermisste Feedback. Da Källenius bereits seit 1993 im Unternehmen tätig ist, weiß der erfahrene Manager ganz genau, wie ein echter Achtzylinder klingen muss. Technisch bieten die elektrischen Kraftpakete ohnehin deutlich mehr Leistung und Drehmoment als ihre fossilen Vorfahren. Allerdings gibt der Chef offen zu, dass viele Kunden beim Thema Elektromobilität emotional einfach noch nicht ganz so weit sind. Für viele Käufer fühle sich der harte Wechsel vom Benziner zum Elektroauto im Moment noch wie das mühsame Erlernen einer völlig neuen Sprache an. Deshalb lässt Mercedes den Traditionalisten vorerst Zeit und bietet Verbrenner weiterhin als beruhigende Option an.

    Für Investoren untermauert dieser emotionale Brückenschlag eine flexible, aber hochprofitable Übergangsstrategie des Stuttgarter Premiumherstellers. Mercedes-Benz setzt auf eine duale Produktstrategie, bei der die fortlaufende Elektrifizierung der AMG-Flotte dank extrem margenstarker High-Performance-Modelle den Erhalt der Kernmarkenidentität sichert. Durch den parallelen Verkauf hochentwickelter Verbrenner wird das finanzielle Risiko von Marktschwankungen minimiert und der Cashflow stabil gehalten. Langfristig investiert der Konzern massiv in softwaredefinierte, rein elektrische Architekturen mit emotionalen Alleinstellungsmerkmalen (USP), um die Technologieführerschaft im Luxussegment zu sichern und neue Kundengruppen an die Marke zu binden. Die Analysten auf der Plattform LSEG Refinitiv finden Geschmack an Källenius neuer Strategie und setzen das 12-Monats-Kursziel auf 56,30 EUR, rund 25 % höher als aktuell gehandelt. Obendrein gab es aus dem Hause Mercedes-Benz immer eine Dividende, die im DAX40-Index ihresgleichen sucht.

    Strategic Resources – Drei Metalle, zwei Kontinente, ein großer Hebel

    Elektromobilität, Batteriespeicher und KI-Rechenzentren haben eines gemeinsam: Sie verschieben den Rohstoffbedarf massiv und machen sichere Lieferketten zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil. Während westliche Volkswirtschaften ihre Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern reduzieren wollen, rücken Metalle wie Eisen, Vanadium und Titan zunehmend ins Zentrum der industriellen Neuordnung. Hier kommt Strategic Resources auf den Plan. Die Kanadier adressieren gleich mehrere Engpässe der Energiewende – von hochwertigem Eisenerz für eine klimafreundlichere Stahlproduktion bis zu Vanadium für stationäre Batteriespeicher. Statt Milliarden in einem klassischen Minenprojekt zu versenken, setzt das Unternehmen zunächst auf eine kapitalleichtere Strategie: Am Tiefwasserhafen Port Saguenay in Québec soll eine Merchant-Pelletieranlage mit 4,0 Mio. Tonnen Jahreskapazität entstehen. Der Clou: Zunächst soll zugekauftes Konzentrat verarbeitet werden, sodass Strategic Resources deutlich früher Umsätze und Margen generieren könnte als bei einem alleinigen Fokus auf den Aufbau einer eigenen Mine.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk spricht mit CEO Sean Cleary über den geplanten Aufbau der Verarbeitungsanlage in Québec. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/ha8A2-FPIwk

    Die ökonomische Hebelwirkung des Projekts ist bemerkenswert: Die Vormachbarkeitsstudie kalkuliert lediglich rund 16,31 USD Verarbeitungskosten je Tonne, während langfristig ein EBITDA von etwa 173 Mio. USD möglich erscheint. Für den Energiebedarf soll das vergleichsweise CO₂-arme Wasserkraftsystem Québecs genutzt werden, flankiert von einem öffentlich unterstützten Förderprogramm im Umfang von rund 111 Mio. CAD. Mit Javelin Global Commodities steht zudem ein internationaler Rohstoffakteur als Vermarktungs- und Lieferpartner bereit, der zusätzlich eine Betriebsmittelfinanzierung von bis zu 150 Mio. USD ermöglichen soll. Parallel gewinnt das finnische Mustavaara-Projekt an strategischer Bedeutung: Das vanadiumhaltige Magnetitkonzentrat wurde für das von der Universität Oulu koordinierte 17-Mio.-EUR-FutSteel-Programm ausgewählt. Gemeinsam mit SSAB wird dort bis 2029 die komplette industrielle Prozesskette untersucht, von der Eisenreduktion bis zum Warmwalzen.

    Ziel ist nichts weniger als der Nachweis, dass Elektrostahl und wasserstoffbasierte Produktionsverfahren in bestehende Stahlstrukturen integriert werden können, ohne bei Qualität und Leistungsfähigkeit Kompromisse einzugehen. Sollte allein die Dekarbonisierung eines großen finnischen Stahlwerks tatsächlich bis zu 7 % der nationalen CO₂-Emissionen einsparen können, bekommt Mustavaara damit eine technologische Relevanz, die weit über die eigentliche Forschungskooperation hinausgeht.
    Noch spannender wird die Story beim Vanadium. Das Metall könnte für eine eigenständige nordamerikanische Batterie-Wertschöpfungskette erheblich an Bedeutung gewinnen, insbesondere bei großskaligen Speichern, industriellen Anwendungen und militärischer Infrastruktur. Eine Absichtserklärung mit Tyfast Energy zielt deshalb auf den Aufbau einer unabhängigen Vanadium-Batteriekette. Im Fokus stehen Vanadium-Redox-Flow-Batterien, die aufgrund ihrer Langlebigkeit und Skalierbarkeit eine wichtige Rolle bei der Speicherung erneuerbarer Energien und der Stabilisierung zunehmend volatiler Stromnetze spielen können. Die Kombination aller kritischen Themen und vorhandener Infrastruktur macht Strategic Resources zu einem spekulativen Rohstoff-Play mit ungewöhnlich vielen Wertankern und einem erheblichen Neubewertungspotenzial, wenn die Projekte erfolgreich starten.

    Noch befindet sich die betrachtete Peergroup in der 6-Monatssicht in der Bodenfindung. Einzig die dynamische BYD-Aktie konnte bereits ins Plus drehen. Die Automobilbranche erfindet sich aber gerade neu, mit dabei ist der zukünftige Lieferant von kritischen Metallen Strategic Resources. Quelle: LSEG Refinitiv vom 27.08.2026

    Wer bei der globalen Energiewende nur an simple Windräder denkt, verpasst die spannendste und profitabelste Börsenstory unserer Dekade. Denn erst im cleveren Zusammenspiel von verschiedenen Trends liegt das Salz in der Suppe. Während BYD und XPeng als dynamische Innovationsmotoren die Elektrifizierung und künstliche Intelligenz im Rekordtempo auf den weltweiten Asphalt bringen, beweist Mercedes-Benz eindrucksvoll, dass echter Luxus auch im grünen Zeitalter seine hochprofitable Nische behauptet. Doch der eigentliche Clou im Hintergrund bleibt Strategic Resources, ohne deren kritische Metalle kein einziger High-Tech-Traum jemals ins Rollen käme. Eine sinnvolle Streuung über Sektoren und Themen senkt das Portfoliorisiko.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Mit KI-Daten zur autonomen Trägerrakete! SpaceX, Deutsche Telekom, Aspermont und Vodafone im Steigflug

    • Big Data
    • Telekommunikation
    • Weltraumtechnik
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    • B2B-Modelle
    • Software

    Die Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz und gigantischen Datenströmen revolutioniert die globale Infrastruktur im Eiltempo von der Erdoberfläche bis in den Orbit. An der Spitze dieser technologischen Evolution fliegt das Raumfahrtunternehmen SpaceX, das mit seiner Telco-Sparte Starlink „Direct to Cell“ die weltweite Konnektivität völlig neu definiert und Satellitendaten in Echtzeit für autonome Flugsysteme nutzt. Ein entscheidendes Rädchen für das globale Mobilfunk-Backbone im All ist die Deutsche Telekom, die durch KI-gestützte Netzinfrastrukturen und starke Partnerschaften die Brücke zwischen terrestrischen Netzen und dem Weltraum schlägt. Auch der britische Telekommunikationsriese Vodafone zeigt, wie er die smarte Auswertung massiver Datenmengen mittels Big-Data-Analysen die Effizienz globaler Datenverbindungen maximiert. Von dieser digitalen Disruption im Netzsektor profitiert auch die rohstofffokussierte B2B-Plattform Aspermont, die als absoluter Profiteur im Spannungsfeld zwischen Bergbau und Künstliche Intelligenz agiert. Das Medienhaus monetarisiert seine jahrzehntealten Datenbestände im Mining- und Energiesektor durch maßgeschneiderte Lösungen. Für Investoren ein sehr lukratives und innovatives Investitionsfeld.

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    Die Energiewende geht in die nächste Ausbaustufe. Ganz neu definiert sich der evolutionäre Schritt der globalen Dekarbonisierung durch die Verschmelzung von sauberer Energie und Künstlicher Intelligenz. In diesem dynamischen Marktumfeld suchen Investoren verstärkt nach zukunftssicheren Geschäftsmodellen, welche ökologische Nachhaltigkeit mit soliden finanziellen Renditen verknüpfen. Neben dem spezialisierten Cleantech-Finanzierer RE Royalties rücken wegen ihrer historischen Investitionen drei Tech-Giganten in den Fokus des Interesses. Die Google-Mutter Alphabet setzt Maßstäbe, indem sie ihre gigantischen Datenströme vollständig mit rund um die Uhr verfügbarer CO2-freier Energie betreiben will. Auch der Online-Marktplatzführer Amazon untermauert seinen Anspruch als weltweit größter privater Abnehmer von erneuerbaren Energien durch gigantische Wind- und Solarprojekte. Auch E-Commerce-Riese Alibaba investiert massiv in grüne Logistikketten und KI-gestützte Energieeffizienz für seine Rechenzentren. Vier Unternehmen, vier Konzepte – sie beweisen eindrucksvoll, dass technologische Dominanz und ökologische Verantwortung heute Hand in Hand gehen.

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    Kommentar von Jens Castner vom 14.08.2026 | 09:00

    Apple, Volatus Aerospace, innoscripta: Ein Gigant und zwei Aufsteiger mit Vervielfachungspotenzial

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    Wird ein Unternehmen an der Börse für das bewertet, was es herstellt – oder für das, was Anleger in ihm sehen wollen? Bei Apple sorgt das margenstarke Servicegeschäft für hitzige Debatten, ob der Kern der Erfolgsgeschichte eigentlich eher Software oder Hardware ist. Volatus Aerospace, ursprünglich ein kanadischer Drohnen-Dienstleister, steht genau vor diesem Sprung: weg vom margenschwachen Flugbetrieb, hin zu einer Software- und KI-Plattform für Drohnenabwehr und Verteidigungstechnologie. Und innoscripta zeigt, welche Wachstumsraten in der Softwarebranche möglich sind. Ein Blick auf drei sehr unterschiedliche Unternehmen und die Frage, wo die größte Bewertungslücke zwischen Geschäftsmodell und Aktienkurs klafft.

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