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20.08.2026 | 04:00

Mit KI-Daten zur autonomen Trägerrakete! SpaceX, Deutsche Telekom, Aspermont und Vodafone im Steigflug

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Bildquelle: Pixabay

Die Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz und gigantischen Datenströmen revolutioniert die globale Infrastruktur im Eiltempo von der Erdoberfläche bis in den Orbit. An der Spitze dieser technologischen Evolution fliegt das Raumfahrtunternehmen SpaceX, das mit seiner Telco-Sparte Starlink „Direct to Cell“ die weltweite Konnektivität völlig neu definiert und Satellitendaten in Echtzeit für autonome Flugsysteme nutzt. Ein entscheidendes Rädchen für das globale Mobilfunk-Backbone im All ist die Deutsche Telekom, die durch KI-gestützte Netzinfrastrukturen und starke Partnerschaften die Brücke zwischen terrestrischen Netzen und dem Weltraum schlägt. Auch der britische Telekommunikationsriese Vodafone zeigt, wie er die smarte Auswertung massiver Datenmengen mittels Big-Data-Analysen die Effizienz globaler Datenverbindungen maximiert. Von dieser digitalen Disruption im Netzsektor profitiert auch die rohstofffokussierte B2B-Plattform Aspermont, die als absoluter Profiteur im Spannungsfeld zwischen Bergbau und Künstliche Intelligenz agiert. Das Medienhaus monetarisiert seine jahrzehntealten Datenbestände im Mining- und Energiesektor durch maßgeschneiderte Lösungen. Für Investoren ein sehr lukratives und innovatives Investitionsfeld.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ASPERMONT LTD. | AU000000ASP3 | ASX: ASP , SPACE EXPLORATION TECHNOLOGIES CORP | US84615Q1031 | NASDAQ: SPCX , DT.TELEKOM AG NA | DE0005557508 , VODAFONE GROUP PLC | GB00BH4HKS39

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Inhaltsverzeichnis:


    SpaceX – Elon Musk dringt in die Telco-Domäne ein

    Nach einem starken Auf und Nieder ist der Kurs der SpaceX-Aktie wieder nahe dem Emissionspreis von 135 USD angekommen. Elon Musk kann mit einer Bewertung von 1,8 Bio. USD für den Anfang zufrieden sein, sein Ego gebietet es aber schon jetzt die Eroberung der NASDAQ-Spitze bis 2030 anzukündigen. Vehement ist sein Vorgehen auch im Telko-Sektor. Mit seiner Tochter-Gesellschaft Starlink hebelt er die klassischen Netzbetreiber über die bahnbrechende „Direct to Cell“-Technologie elegant aus, indem er unmodifizierte Smartphones ohne teure Zusatzhardware direkt mit dem orbitalen Satellitennetzwerk verbindet. Die jüngsten Zahlen zum zweiten Quartal 2026 untermauern diese aggressive Expansion eindrucksvoll: Der Gesamtumsatz des Konzerns katapultierte sich um 92 % nach oben auf 7,8 Mrd. USD, wobei Starlink bereits weit mehr als die Hälfte der Erlöse beisteuert. Doch die Mobilfunk-Revolution ist für den Tech-Milliardär nur das Sprungbrett, da er das eigentliche Megapotenzial im orbitalen KI-Computing und gigantischen Rechenzentren im All verortet. Zwar schreckte die massive Explosion der Investitionsausgaben auf 18,4 Mrd. USD kurzfristig die Märkte auf, doch Investoren hoffen jetzt auf mehr und eine neue Tesla. Analysten von Raymond James untermauern das Papier folgerichtig mit einem „Strong Buy“-Rating, im Schnitt erwarten die Experten auf der Plattform LSEG einen 12-Monats-Zielkurs von knapp 235 USD. Bei 225 USD standen die Papiere kurz nach der Notiz – gestern wieder 141 USD, was für eine Achterbahnfahrt!

    Deutsche Telekom und Vodafone – Können die Lokalpatrioten gegen Starlink kontern?

    Der orbitale Frontalangriff von Elon Musks Raumfahrtkonzern zwingt die etablierten europäischen Telekommunikationsriesen zu einer radikalen, agilen Neuausrichtung ihrer Marktstrategien. Anstatt sich jedoch auf einen aussichtslosen Preiskampf am Boden einzulassen, wählen die scheinbar altbackenen Lokalpatrioten den cleveren Weg der technologischen Kooperation und der spezialisierten KI-Aufrüstung. Die Deutsche Telekom demonstrierte zuletzt operative Stärke und kontert das Schreckgespenst Starlink schlicht durch eine strategische Allianz, bei der ab 2028 Funklöcher über das Starlink-Netzwerk geschlossen werden. Flankiert wird diese Evolution durch das boomende US-Geschäft der Tochter T-Mobile US sowie eine angehobene Jahresprognose, die das bereinigte EBITDA für das Geschäftsjahr auf stolze 47,5 Mrd. EUR katapultieren soll.
    Der britische Konkurrent Vodafone geht im Weltraumrennen einen eigenen, agilen Weg und setzt für seine Satelliten-Direktverbindungen auf das konkurrierende System AST SpaceMobile. Dank dieser zukunftsträchtigen Hybrid-Infrastrukturen müssen sich die klassischen Mobilfunker nicht vor dem technologischen Wandel verstecken, zumal sie mit lukrativen Komplettpaketen aus Internet, TV und Festnetz weiterhin ein unersetzbares Familien-Ökosystem kontrollieren. Zudem fungiert die künstliche Intelligenz bei beiden Konzernen als massiver Performance-Hebel: Während Vodafone seine Netzeffizienz und Energiebilanz KI-gestützt optimiert, investiert die Telekom vehement in europäische KI-Start-ups und zündet die nächste Wachstumsstufe. Wer auf verlässliche Dividenden bei gleichzeitig defensiver Absicherung setzen möchte, findet in diesem dividendenstarken Duopol ein erstklassiges Chance-Risiko-Verhältnis.

    Aspermont – Aus 190 Jahren Bergbauwissen wird eine KI-Geldmaschine

    Weg von Telko – hin zu Big Data Modellen, denn Daten sind längst zum strategischen Rohstoff der modernen Rohstoffindustrie geworden. Hier stoßen wir auf das australische Unternehmen Aspermont. Grundlage des Geschäftsmodells ist eine über Jahrzehnte aufgebaute Informations- und Datenbasis, die den historischen Fachverlag zu einem spezialisierten B2B-Unternehmen entwickelt hat. In Summe sind das heute Nachrichten, Analysen, proprietäre Daten und zunehmend KI-gestützte Intelligence-Lösungen für Bergbauunternehmen, Investoren, Finanzierer, Regierungen und Zulieferer. Das Geschäftsmodell kombiniert wiederkehrende Abonnements mit Datenlizenzen, Events und Marketingservices und besitzt dadurch eine vergleichsweise hohe Skalierbarkeit bei niedriger Kapitalintensität. In den letzten Jahren hat Aspermont große Sprünge gemacht und sich neu aufgestellt.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk hat den Managing Director und CEO Alex Kent zu den Zukunftsperspektiven befragt.

    https://youtu.be/w98Z4lf1dJ0

    Das deutsche Research-Haus GBC sieht diese Transformation inzwischen weitgehend vollzogen und hebt insbesondere die verbesserte Umsatzqualität, die höhere Visibilität und die gestiegene Preissetzungsmacht der abonnementgetriebenen Plattform hervor. Aspermonts Fundament ist heute erstaunlich robust: Man bedient mehr als 4.000 Unternehmenskunden in über 150 Ländern und hat den jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARV) auf mehr als 11 Mio. AUD gesteigert. In Q3 2025/26 stieg der Umsatz auf einen neuen Rekord von 4,50 Mio. AUD und lag damit 25 % über dem Vorjahreswert, während das normalisierte EBITDA nach einem Verlust von 0,60 Mio. AUD im Vorjahresquartal erstmals die Gewinnschwelle erreichte. Interessant ist die breitere Umsatzbasis, denn neben den um 4 % auf 2,60 Mio. AUD gestiegenen Subscription- und Data-Licensing-Erlösen legten Advertising, Nexus und Events um stolze 73 % auf 1,90 Mio. AUD zu. Nach 9 Monaten summiert sich der Umsatz damit auf stattliche 11,90 Mio. AUD.

    Der entscheidende Hebel für die nächste Phase ist jedoch Mining IQ, denn der rund 550.000 AUD schwere Auftrag von Rio Tinto liefert laut GBC einen wichtigen Proof of Concept für die Monetarisierung der proprietären Archive und könnte nach der initialen Projektphase in wiederkehrende Enterprise-Erlöse überführt werden. Gleichzeitig sieht GBC weiteres Potenzial in der Kombination historischer Archive mit täglichen, eigenen sowie Partner- und Drittanbieterdaten, wodurch aus einzelnen Datenprojekten deutlich größere und wiederkehrende Kundenbeziehungen entstehen könnten. Der eigentliche Investment Case wird weniger durch einen kurzfristigen Ergebnissprung als durch die erwartete operative Hebelwirkung der Plattform geprägt.

    GBC kalkuliert ab 2027/28 mit einer EBITDA-Marge von 13,7 % und langfristig sogar mit einer Zielmarge von 20 %, während der Free Cashflow von zunächst minus 1,95 Mio. AUD im Geschäftsjahr 2025/26 auf 1,45 Mio. AUD in 2027/28 steigen soll. Bemerkenswert ist zudem, dass Aspermont trotz eines Cashbestands von lediglich 0,90 Mio. AUD über zusätzliche finanzielle Flexibilität durch die Beteiligung an Tāiko verfügt, welche rund 15 Mio. Aktien beziehungsweise etwa 5 % des Unternehmens umfasst. GBC bestätigt daher seine Kaufempfehlung und setzt das Kursziel mit 5,20 AUD an, ein glatter Verfünffacher, wenn die Augsburger richtig gerechnet haben.

    Auf die Darstellung von Space X haben wir wegen der Kurzfristigkeit verzichtet, zumal der NASDAQ-Titan immer noch nahe dem Emissionspreis notiert. Im 12-Monats-Vergleich der Telcos mit Aspermont zeigt sich, dass der Sektor erst jetzt richtig ins Laufen kommt. Vodafone hat schon einmal gezeigt, wo die Reise hingehen kann. Quelle: LSEG vom 19.08.2026

    Um autonome Industrieanwendungen mit essenziellen Markt- und Geodaten zu füttern, braucht es effiziente Sprachmodelle. Ohne diese präzisen, datengetriebenen Erkenntnisse aus Rohstoffmärkten und globalen Lieferketten ist der Bau und Betrieb hochkomplexer Anlagen heute undenkbar. Während die Mobilfunkriesen die physischen Transportwege für Daten auf dem Globus und im Orbit sichern, liefert die B2B-Plattform von Aspermont den digitalen Treibstoff für geschäftskritische Entscheidungen. Eine gesunde Mischung aus allem könnte auch das Depot zum Abheben bringen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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