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27.02.2026 | 04:15

Neuer Anlauf für Gold und Silber, SAP, Nvidia und PayPal – Lahontan Gold wird zur Cash-Maschine!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Volatilität im Edelmetall-Sektor ist zuletzt einer Menge von Faktoren geschuldet, welche allesamt auf höhere Preise einzahlen. In den letzten drei Wochen hatten Banken mit Preisen um 75 USD für Silber kurz durchatmen können, doch seit Beginn der Unruhen in Mexiko wittert der Markt eine neue Verknappungs-Situation, diesmal politisch induziert. Gold kann von diesem Szenario profitieren, hatte es erst im Januar mit 5.600 USD ein neues Allzeithoch markiert. Nach diesen starken Anstiegen erfolgte eine Parade-Konsolidierung auf 4.850 USD. Gestern wurde schon wieder die Marke von 5.200 USD gesehen, technische Analysten erwarten temporäre Anstiege bis 7.500 USD als mögliches Overshooting-Ziel. Deutlich angezogen haben auch die Schätzungen der Investmentbanken mit 5.400 USD Goldman Sachs, 6.000 USD Deutsche Bank und Société Generale sowie 6.500 USD J.P. Morgan, die den Goldmarkt in den letzten Jahren zwar gut vorhersagen konnten, mit der aktuellen „Ent-Dollarisierung“ aber noch Nachholbedarf erkennen. Parallel dazu scheinen die heiß gelaufenen Tech-Titel weiteren Korrekturbedarf zu haben. Für Anleger eine Zeit für ertragreiche Umschichtungen.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 , SAP SE O.N. | DE0007164600 , NVIDIA CORP. DL-_001 | US67066G1040 , PAYPAL HDGS INC.DL-_0001 | US70450Y1038

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Inhaltsverzeichnis:


    Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
    "[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

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    Lahontan Gold – Reaktivierung einer großen Nevada-Story

    Wo sich historisch schon viele Gold- und Silberunzen schürfen ließen, ist im US-Bundesstaat Nevada. Bis Ende 2024 hat Nevada insgesamt über 225 Mio. Unzen Gold aus seinen Lagerstätten gewonnen, hinzu kamen noch eine erkleckliche Menge an Silber, was dem Staat den Beinamen „Silver State“ eingebracht hat. Zusammengenommen prägt dieser langjährige Output die wirtschaftliche und geologische Bedeutung Nevadas im globalen Rohstoffsektor. Die größte Mine vor Ort ist die Ansiedlung Nevada Gold Mines LLC, sie wird von Newmont und Barrick seit 2019 gemeinsam betrieben. In ihrem ersten vollständigen Betriebsjahr erzeugte der Mega-Komplex rund 4,1 Mio. Unzen Gold, was ihn zu einem der größten Einzelproduzenten der Branche macht.

    Rund 450 Kilometer entfernt liegt die Liegenschaft Santa Fe, im Besitz des kanadischen Explorers Lahontan Gold. Das Unternehmen unter der Leitung von CEO Kimberly Ann konzentriert seine Aktivitäten auf die mineralreiche Walker Lane im Südwesten des Staates. Die jüngsten Bohrergebnisse aus dem Abschnitt West Santa Fe unterstreichen, dass Lahontan das historische Potenzial nun aktiv bestätigen und erweitern kann. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an oxidierter Mineralisierung, welche bereits direkt an der Oberfläche ansetzt und damit günstige Abbaumethoden ermöglicht. Solche Zonen sind für die Wirtschaftlichkeit sehr entscheidend, da sie niedrige Strip Ratios und einfache Aufbereitungstechniken erlauben, die Gesamtkosten je Unze (AISC) also niedrig bleiben. Die Kontinuität der Gehalte über mehrere Bohrungen hinweg deutet zudem auf ein robustes geologisches System hin.

    West Santa Fe profitiert zusätzlich von seiner Nähe zur Santa-Fe-Mine, die als zentrales Entwicklungsprojekt des Unternehmens fungiert. Dieser räumliche Zusammenhang eröffnet Synergien bei Infrastruktur, Genehmigungen und späteren Produktionsabläufen. Die Santa-Fe-Mine selbst verfügt über eine umfangreiche historische Produktion, eine Reaktivierung ist daher opportun. Lahontans Fokus liegt auf der schrittweisen Weiterentwicklung bestehender Projekte, flankiert von systematischer Exploration auf Satellitenarealen. Die zuletzt gemeldeten Grade von 0,82 bis 5,75 Gramm pro Tonne Gold auf einem ausgedehnten Korridor bescheinigten sehr gute, bergbaufähige Grade nahe der Oberfläche.

    Kimberly Ann, CEO und Präsidentin, kommentiert: „Die jüngst veröffentlichten Bohrergebnisse bestätigen die nördliche Ausdehnung der Edelmetallmineralisierung bei West Santa Fe und bestätigen in Verbindung mit den Ergebnissen anderer Bohrlöcher von Lahontan nun eine Gold- und Silbermineralisierung mit einer Oberflächenausdehnung von 500 mal 350 Metern. Basierend auf den bisherigen Bohrungen variiert die Mächtigkeit der Mineralisierung zwischen etwa 35 und fast 60 Metern, wobei sich diese Mächtigkeit durch Faltungen noch erhöhen könnte.“

    Vor dem Hintergrund steigender Goldpreise gewinnt Lahontans Strategie nun zusätzlich an Hebelwirkung. Große Produzenten wie Barrick oder Newmont stehen unter Druck, ihre Reserven zu ersetzen, ohne die Kostenstruktur aus dem Ruder laufen zu lassen. Projekte wie Santa Fe und West Santa Fe erfüllen genau dieses Anforderungsprofil. Damit entwickelt sich Lahontan Gold nicht nur zu einem eigenständigen Entwickler, sondern auch zu einem potenziellen Übernahmekandidaten im fortschreitenden Konsolidierungsprozess der Branche. Die Aktie konnte mit den letzten News binnen weniger Tage von 0,28 auf 0,45 CAD zulegen, die aktuelle Marktkapitalisierung steigt auf über 150 Mio. CAD. Anscheinend haben hier schon einige Investoren den Bleistift gespitzt. Die Rally dürfte durch die exzellenten Bohrergebnisse zügig weitergehen.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuck geht dem Investment-Highlight Lahontan Gold auf den Grund und interviewt CEO und Gründerin Kimberly Ann.

    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc

    SAP versus Nvidia – Cloud-Software im Schatten von Künstlicher Intelligenz

    Von Gold zu HighTech – von Dur nach Moll. Ein neuer Liedtext der Börsianer klingt derzeit aus den Börsensälen: „Raus aus Cloud, rein in KI-Infrastruktur“. Die aktuelle Diskrepanz der Themen zeigt sich plastisch am Beispiel SAP versus Nvidia. Zwar lieferte SAP in Q4 solide Gesamtergebnisse mit einem Umsatz von etwa 9,68 Mrd. EUR, trotzdem verharrte der Umsatzzuwachs bei geringen 3,3 %. Enttäuschend fiel das Cloud-Wachstum aus, weshalb die Aktie von 208 auf 162 EUR korrigierte. Analysten bemängeln, dass der Cloud-Auftragsbestand zwar weiterhin erhöht wurde, aber deutlich langsamer vorankommt, als zuvor prognostiziert. Im Gegensatz dazu meldete Nvidia in dieser Woche einen Q4-Rekordumsatz von 68,1 Mrd. USD, was einem Jahresplus von 73 % entspricht. Mit fast 5 Bio. USD Bewertung das teuerste Unternehmen der Welt, machte dabei vor allem in seinem Data-Center-Segment etwa 91 % der Erlöse. In der Bestückung solcher Großrechenzentren ist Nvidia mit seinen extrem schnellen Chiparchitekturen seit einiger Zeit Weltmarktführer. Insgesamt zeigt sich ein Wachstum von 75 % gegenüber Vorjahr und eine weitere Prognose-Anhebung für 2026 wurde vorgenommen. Diese Melodie wollten Börsianer hören und setzten den Nvidia-Kurs wieder hoch auf 196 USD, rund 10 % fehlen noch bis zum Allzeithoch von 215 USD vom Oktober. Während also SAP auf Sicht von 12 Monaten 38 % abgibt, kann Nvidia selbst auf diesem hohen Niveau erneut 49 % hinzugewinnen. Im Bewertungsvergleich freilich erstaunlich, denn der Umsatz 2026e von Nvidia wird mit Faktor 22,5 bewertet, der von SAP hingegen nur mit 4,7. Im KGV stehen sich Größen von 41 und 22 gegenüber. Zurzeit schlägt das KI-Ökosystem also klar etablierte Software-Anbieter - wer sich hier richtig positioniert ist King!

    PayPal – Nun klopft Stripe an

    Noch eine Meldung aus dem FinTech-Bereich. Die seit einiger Zeit unter Druck geratene PayPal gerät anscheinend in den Fokus potentieller Übernahme-Interessen. In diesen Zusammenhang wird das nicht-börsennotierte Unternehmen Stripe genannt. Laut aktueller Marktgerüchte befinden sich die Verhandlungen noch in einem frühen Stadium, ein effektiver Kauf steht noch nicht im Raum. Nach einem 50 %-Absturz bis Ende Januar, meldete sich die PayPal-Aktie mit einem 25 % Anstieg bis auf rund 48 USD eindrucksvoll zurück. PayPal ist nach der Korrektur nicht mehr hoch bewertet, denn das 2026e KGV sank von 14 auf 8,7. Auf die erwarteten Erlöse gerechnet, zeigt die aktuelle Marktkapitalisierung von 45 Mrd. USD nur eine 1,5-fache Umsatzabbildung. Ein Schnäppchen für den noch privaten US-irischen FinTech Stripe, einer globalen Plattform für Finanzprodukte, die von Start-Ups und Großkonzernen wie Amazon gleichermaßen genutzt wird. Mit einer außerbörslichen Bewertung von ca. 160 Mrd. USD gehört es zu den wertvollsten privaten FinTech-Firmen. PayPal würde Stripe wohl keine technologischen Vorteile bieten, besitzt aber ein Privatkunden- und Händler-Netzwerk von über 430 Mio. Usern, die immerhin einen Jahresumsatz von über 34 Mrd. USD in die Kasse spülen. Allerdings kämpfen die Kalifornier damit, dass wegen der geringen technologischen Tiefe der Plattform, große Marktanteile an Tech-Riesen wie Google Pay, Apple Pay und andere Zahlungsanbieter verloren gehen. PayPal ist bewertungsseitig dennoch hoch interessant.

    Die Aktie von Lahontan Gold zeigt in den letzten Tagen große Stärke. 50 % Plus nach guten Bohrergebnissen – das ist ein Wort und indiziert mehr! Quelle: LSEG vom 26.02.2026

    Die Börse liebt derzeit drei Themen: Rohstoffe, Defense und HighTech. Der Schwerpunkt verlagert sich allerdings von Woche zu Woche. Aktuell dominieren wieder die Nachrichten zu HighTech, damit rücken die zuletzt favorisierten Rüstungstitel wieder in den Hintergrund. Für beide Sektoren sind Lieferketten und Angebotsdefizite bei den Rohstoffen aber schlagend. Deswegen sollten Investoren alle Trends scharf im Auge behalten. Gold- und Silber dürften in so einem fragilen Umfeld zu neuen Sprüngen ansetzen. Lahontan Gold steht wahrscheinlich erst am Anfang einer ausgeprägten Höherbewertung.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 13.03.2026 | 04:45

    Jetzt geht es um die kritische Infrastruktur – Power Metallic Mines liefert Traumergebnisse, SAP und Oracle testen den Rebound

    • Kritische Metalle
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    • HighTech
    • IT-Technologie
    • Cloud-Dienste
    • Künstliche Intelligenz

    Täglich prasseln eine Vielzahl von News auf die Kapitalmärkte ein. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf internationalen Krisen, welche wiederum hohe Implikationen auf die Ökonomien der Staaten haben. So rücken Zonen mit großen fossilen Energiereserven in den Vordergrund, ebenso werden seit Monaten Knappheits-Szenarien bei kritischen Metallen diskutiert und entsprechend neu bewertet. Hightech- und KI-Aktien leben vom stetigen Zufluss an Rechenpower und sind auf den versprochenen Ausbau der elektrischen Infrastruktur angewiesen. Dazu braucht es eine Vielzahl von Rohstoffen aus dem Metallbereich. Power Metallic Mines hat sich mit seinem NISK-Projekt perfekt in das aktuelle Geschehen eingebracht, hingegen Oracle und SAP sind getrieben von ihren Cloud- und Datenmodellen, die durch KI in Missgunst geraten. Hier muss sich zeigen, ob auf der Ertragsseite ein Revival im Sinne der Analysten-Schätzungen stattfinden kann. Die Überzeugungsarbeit ist nicht leicht, wir analysieren die Begleitumstände.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 13.03.2026 | 04:00

    Hausse oder Baisse? Nicht alles was glänzt ist Gold! Evotec, TeamViewer und Lahontan Gold zum Rapport

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    • Gold und Silber
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    Bei Volatilität in diesem Ausmaß suchen Investoren nach stabilen Aktien. Gar nicht so leicht, denn an Tagen, wenn der Ölpreis mit 35 USD Aufschlag in den Morgen startet werden Aktien auch mal panisch in den Markt gegeben. Für Trader ein Leckerbissen, für Langfrist-Investoren eine Chance und für Zittrige ein Draufzahlgeschäft. Aber so haben sich die Börsen entwickelt, KI-Algorithmus-Maschinen nehmen alle möglichen Schritte aufgrund von Vola-Entwicklungen vorweg und gestalten die Orderbücher binnen Millisekunden. Für private Anleger heißt es Nerven bewahren und Spreu vom Weizen trennen. Wir bestellen Evotec, TeamViewer und Lahontan Gold zum Rapport. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Rechnen Sie nach…

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 12.03.2026 | 04:45

    Ukraine–Iran–Israel: Volatus Aerospace – Zwischen Drohnen-Revolution und Defence-Boom entsteht ein neuer Aerospace-Player

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    Die nachrichtlichen Tagesmeldungen starten derzeit mit Kriegsberichterstattung. Kein erwünschter Zustand, aber bittere Realität. Viel Aufklärung und Zerstörungskraft wird heutzutage „unbemannt“ bewerkstelligt. Das zeigt die dramatische Zunahme autonomer Luftoperationen in Konfliktregionen und beschreibt die strategische Relevanz moderner Drohnentechnologien. Volatus Aerospace positioniert sich in diesem Umfeld als integrierter Plattformanbieter: Vom bemannten Flug über unbemannte Drohnensysteme bis hin zu KI-gestützten Analyse- und Sicherheitsdiensten. Die wachsende Nachfrage nach hochgradig skalierbaren Lösungen in Europa, Nordamerika und NATO-Partnerländern treibt ein strukturelles, zweistelliges Wachstum im Defence- und Sicherheitsmarkt an. Analysten sehen für Unternehmen mit Plattformkompetenz wie Volatus enormes Potenzial! Investoren werden hellhörig, denn die Bewertung ist noch überschaubar und große Schritte stecken in der Pipeline!

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