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Kommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00
Energieschock? Hier ist die Lösung! Das Potenzial von Linde, Veolia und AHT Syngas
Börse und Wirtschaft sind volatiler denn je. Gründe sind die militärische Eskalation im Nahen Osten und die faktische Sperrung der Straße von Hormus. Mit Rohölpreisen, die die Marke von 90 USD je Barrel überschritten haben und laut Analysten in einem anhaltenden Krisenszenario auf über 150 USD steigen könnten, steht die Industrie vor einer ernsten Herausforderung. In diesem Umfeld wandelt sich auch die Dynamik der Energiewende: Dekarbonisierung ist für Unternehmen nicht mehr nur ein regulatorisches Ziel, sondern Überlebensstrategie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit geworden. Während der Industriegase-Konzern Linde durch seine Expertise in der Wasserstofflogistik das technologische Rückgrat der Dekarbonisierung bildet, sichert Veolia Environnement durch das Management globaler Stoffkreisläufe Ressourcen und generiert sogar krisenfeste Cashflows. Gut zu den genannten Unternehmen passt auch AHT Syngas, dessen Vergasungsanlagen industrielle Abfallströme direkt am Ort ihrer Entstehung zu kostengünstigem Synthesegas und grünem Wasserstoff umwandeln – eine dezentrale Technologie, die heute mehr denn je einen Nerv trifft.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00
Afrikas härteste Währung: Neue Perspektiven durch Barrick Mining, Compass Gold und Desert Gold
Im afrikanischen Bergbau vollzieht sich derzeit ein spürbarer Wandel, bei dem Bodenschätze zunehmend als die härteste Währung des Kontinents verstanden werden. Diese Entwicklung wurde auf der African Mining Indaba im Februar dieses Jahres in Kapstadt durch die Vision einer "Bank of African Settlements" untermauert. Das erklärte Ziel dieser Initiative ist es, Bodenschätze als bankfähige Werte zu etablieren, um die Abhängigkeit von volatilen Fiat-Währungen wie dem US-Dollar zu reduzieren. Für afrikanische Staaten ist dies eine direkte Antwort auf die harte Realität, in der lokale Währungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten bis zu 900 % gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren haben. Gleichzeitig stützen Marktdaten diesen Trend, da die Goldbestände ausländischer Zentralbanken erstmals seit dem Jahr 1996 die Bestände an US-Staatsanleihen übertreffen. Zusammen mit dem Streben nach politischer Selbstbestimmung und einer verlässlichen Infrastruktur eröffnet dieser Wandel Anlegern lukrative Perspektiven. In diesem Umfeld festigt der Branchenriese Barrick Mining die industrielle Basis in Mali, während aufstrebende Explorer wie Compass Gold und Desert Gold gezielt nach neuen Vorkommen suchen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 09.03.2026 | 04:30
Iran-Krieg und explodierende Ölpreise! Gibt es überhaupt Gewinner? Infineon, First Hydrogen und Aixtron im Fokus
Donald Trump fordert die bedingungslose Kapitulation des iranischen Regimes nach einem Blitzkrieg über ganze 7 Tage. Für die internationale Staatengemeinschaft und den laborierenden Ökonomien bedeutet ein nachhaltiger Ölpreisanstieg von 20 % starke Einbußen im Wirtschaftswachstum und einen gewaltigen Inflationsschub in den Ladenregalen durch die nachgelagerten Teuerungseffekte. Auch der Konsument wird in Kriegszeiten in keinen neuen Kaufrausch verfallen, sondern die Taschen geschlossen halten. Börsianer sollten daher ihren Blick nun weiter nach vorne richten als üblich. Denn vielleicht sind die Gewinnbringer nun jene Werte, die in den letzten Tagen arg gelitten haben oder neue Titel, mit entsprechender Langfrist-Perspektive. Wer wird nach der Krise wieder zum Spurt ansetzen?
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 06.03.2026 | 05:30
Iran Krieg lässt die Kasse klingeln! Mit BP den Boom mitnehmen und mit CHAR Technologies und First Solar die Zukunft kaufen
Der Schock des Iran-Krieges jagt den Ölpreis in die Höhe und beschert BP kurzfristig satte Gewinne. Trotzdem offenbart der Konflikt schonungslos die Achillesferse fossiler Abhängigkeit. Während die geopolitischen Risiken eskalieren, suchen Investoren händeringend nach krisenfesten Alternativen. Die Zukunft gehört Technologien, die sich von den Spannungen am Persischen Golf nicht beeindrucken lassen. Innovative Verfahren verwandeln längst Holzabfälle in grüne Energieträger, während Solarriesen neue Effizienzrekorde aufstellen. Drei Unternehmen zeigen, wohin die Reise geht: Der kurzfristige Höhenflug von BP ist nur die eine Seite der Medaille, die Weichen für nachhaltige Renditen stellen jetzt CHAR Technologies und First Solar.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 06.03.2026 | 05:00
Uran sorgt für Energiesouveränität: Wie Anleger mit Stallion Uranium, NexGen Energy und Constellation Energy profitieren – welche Aktie ist Favorit?
In Zeiten des Krieges steigt Uran vom zyklischen Rohstoff zum strategischen Gut auf. Selbst in Deutschland ist man sich des Dilemmas bewusst, in das man sich mit der Energiepolitik der vergangenen Jahre manövriert hat: Entweder, man ist von Importen abhängig oder man muss technologieoffener denken. Zum Beispiel an Atomkraft. Das kanadische Athabasca-Becken gilt als das Zentrum zur Sicherung der westlichen Versorgung mit Uran. Berichte der Internationalen Energieagentur (IEA) belegen, dass die Dynamik des Marktes längst nicht mehr allein durch die traditionelle Nachfrage von Versorgern getrieben wird. Tech-Größen wie Microsoft, Meta und Google sehen in der Kernkraft längst eine der wenigen skalierbaren Lösungen für den Grundlastbedarf ihrer KI-Rechenzentren. Infolge dieses Nachfrageschubs und jahrelanger Unterinvestitionen in die Exploration überschritten die Spotpreise für Uran im Januar die Marke von 100 USD je Pfund. Das Zusammenspiel aus dem Explorationspotenzial von Stallion Uranium, der industriellen Umsetzung von NexGen Energy und dem Energiehunger von Constellation Energy verdeutlicht, wie Investoren von der Absicherung der westlichen Energiekette profitieren können. Wir stellen die Unternehmen und unseren Favoriten vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 06.03.2026 | 05:00
„Sicherheitsenergien“ – so investieren Sie: RWE, Iberdrola und RE Royalties als stabile Renditebringer
Die Energiedebatte wird seit einiger Zeit anders geführt als noch in den 2010er Jahren. Während die Dekarbonisierung lange Zeit als ökologische Notwendigkeit galt, hat sie sich unter dem Leitbegriff der sogenannten „Sicherheitsenergien“ zu einer Frage der nationalen Souveränität gewandelt. Dieser neue Blick wird durch die aktuellen geopolitischen Verwerfungen und die De-facto-Blockade der Straße von Hormus begünstigt, die die Fragilität unserer Lieferketten wieder einmal offenbart. Da etwa 20 % des weltweiten Erdölverbrauchs dieses Nadelöhr passieren, haben die Preise für Rohöl und auch Flüssiggas bereits deutlich angezogen. Bundesumweltminister Carsten Schneider prägte in diesem Kontext den Begriff der „Sicherheitsenergien“, um die dezentralen Eigenschaften erneuerbarer Energien als Schutzschild gegen exogene Schocks zu betonen. Erneuerbare Energieprojekte entziehen sich der Logik geopolitischer Konflikte und binden zudem Wertschöpfung in der Region, da beispielsweise ein Windpark einer Kommune jährlich Einnahmen in Höhe von rund 200.000 EUR generieren kann. Auch für Investoren können erneuerbare Energien durch stabile Cashflows zu einem Sicherheitsanker werden.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 05.03.2026 | 05:00
Zwischen Marktpanik und Profit: Was Almonty mit Apple und IBM verbindet
Der Krieg im Iran ist längst zu einem Flächenbrand in Nahost geworden – Energiepreisschocks inklusive. Besonders typisch für dieses Marktumfeld war der Handel am Dienstag. Der Tag spiegelt die psychologische Verfassung der Marktteilnehmer perfekt wider. Getrieben von Horror-Nachrichten aus dem Nahen Osten und der Sorge vor einer globalen Energiekrise erlebten viele Titel drastische Schwankungen. Doch während viele Werte noch immer unter Druck sind, offenbarte die Aktie von Almonty ein Muster, das erfahrene Marktteilnehmer als Zeichen relativer Stärke deuten. Nachdem das Papier zunächst deutlich nachgegeben hatte, setzte eine rasante Stabilisierung ein, die den Kurs noch vor Handelsschluss wieder deutlich nach oben trieb. In Phasen extremer Unsicherheit suchen Investoren nicht nach kurzfristigen Spekulationen, sondern nach Unternehmen mit einzigartiger Marktstellung, einer krisenfesten Margenstruktur und einem operativen Potenzial, das auf unersetzlichen Ressourcen basiert. Wir ziehen historische Vergleiche und erklären, dass selbst Dickschiffe wie IBM oder Apple in der Vergangenheit Gegenwind aushalten mussten.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 05.03.2026 | 04:15
Sind Öl und Gas das neue Gold? Jetzt geht´s rund bei Shell, BP, Pure One und Oklo
Nach einer langen Durststrecke für Öl musste es nun ein Krieg sein, der die Notwendigkeit der fossilen Brennstoffe wieder in den Fokus rückt. Aber, man sollte die Kirche auch im Dorf lassen. Die Weltmärkte sind überschwemmt mit Öl, USA und Kanada haben in den letzten 20 Jahren so viele Kapazitäten aufgebaut, dass die 4 Mio. Barrel Iran-Förderung leicht ausgeglichen werden können. „There´s plenty of oil“ war die Reaktion auf die wiederholten Peak Oil-Aussagen nach den Arbeiten des Geologen Marion King Hubbert aus dem Jahr 1949. Im Jahr 2000 sollten die Reserven erschöpft sein, doch es kam anders. Heute gehen Forscher von Reserven für weit mehr als 200 Jahre aus, somit lohnt es sich für Investoren auf Ölwerte zu blicken. Alternativen dazu gibt es viele u. a. von den Unternehmen Pure Hydrogen und Oklo. Im Zuge der Irankrise eine weitere Gelegenheit, das Portfolio neu zu strukturieren.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 04.03.2026 | 05:20
Antimony Resources: 10.000 m Bohrungen, 7 Mio. CAD Cash, 3 Mrd. USD Rohstoffpotenzial – warum diese Aktie ein Hotstock ist
Während die globale Rohstoffwelt gebannt auf die Preisentwicklung von Kupfer, Gold und Wolfram schaut, vollzieht sich an einer ganz anderen Front eine Revolution. Antimon, von der EU und den USA gleichermaßen als kritischer Rohstoff eingestuft, ist zum geopolitischen Druckmittel geworden und damit zu einer der spannendsten Investment-Chancen der kommenden Jahre. In diesem Umfeld arbeitet sich ein kleines kanadisches Unternehmen nach vorne. Antimony Resources erschließt auf seinem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick eine der vielversprechendsten Antimon-Lagerstätten Nordamerikas. Bei Bauarbeiten wurde kürzlich eine neue Zone entdeckt, während parallel die Arbeiten zur ersten Ressourcenschätzung laufen. Gemessen am Potenzial erscheint die aktuelle Marktbewertung mehr als moderat.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 04.03.2026 | 05:00
Uran als geopolitisches Faustpfand nach dem Hormus-Schock - Standard Uranium, Kazatomprom, F3 Uranium
Die Eskalation im Nahen Osten, die nach dem Tod des iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei in einer faktischen Blockade der Straße von Hormus gipfelte, hat einen globalen Energieschock ausgelöst. Da etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs dieses Nadelöhr passiert, sprangen die Ölpreise drastisch nach oben. Analysten von J.P. Morgan warnen in ihren aktuellen Marktprognosen vor Szenarien, in denen der Preis auf 130 USD oder im Extremfall auf bis zu 300 USD pro Barrel steigen könnte. Das trifft insbesondere asiatische Industrienationen hart und hat die Verwundbarkeit internationaler Lieferketten für fossile Rohstoffe schonungslos offengelegt. In diesem Umfeld entwickelt sich Uran zum entscheidenden geopolitischen Faustpfand, da die Kernkraft spätestens nach dem jüngsten Flächenbrand im Nahen Osten nicht mehr nur als Maßnahme des Klimaschutzes, sondern als Instrument der nationalen Sicherheit und Energiesouveränität gesehen werden muss. Wir stellen drei Uran-Unternehmen vor und zeigen auf, welche Titel für Investoren am interessantesten sind.
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