24.08.2026 | 07:30
Rendite-Chancen bei Rüstung, Wasserstoff und Green-Tech: Wie sich Deutz, Nel ASA und MustGrow Biologics jetzt für den Befreiungsschlag rüsten!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.
Trumps harte Haltung im Iran-Konflikt und die Blockade der Straße von Hormus halten die Finanzmärkte schon seit Wochen und Monaten auf Trab. Dieses Thema wird uns wohl auch noch eine ganze Weile begleiten. Diese geopolitischen Krisen verschieben aber an den Börsen gerade massiv die Gewichtungen, denn während Werte mit Rüstungsbezug wieder mehr Rückenwind bekommen, verlieren viele ehemalige Wasserstoff-Hype-Aktien weiter an Boden. Die Deutz AG schwenkt z. B. mit Milliarden-Übernahmen in den Wehrtechnik-Sektor um und trifft damit genau den aktuellen Nerv der Märkte. Bei Nel ASA zeigt sich hingegen das Gegenteil, denn trotz voller Auftragsbücher bremsen schwache Margen das Papier aus. Abseits dieser beiden Unternehmen entwickelt sich mit MustGrow Biologics ein kleineres Unternehmen in einer Nische. Der kanadische Agrar-Biotech-Spezialist punktet mit Fortschritten beim nachhaltigen Pflanzenschutz und steht möglicherweise vor einem charttechnischen Ausbruch.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Matthias Schomber
ISIN:
NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , DEUTZ AG O.N. | DE0006305006
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Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Matthias Schomber
Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.
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Deutz AG: Der Traditionskonzern vor dem Rüstungs-Coup
Die Deutz AG steht unmittelbar vor der größten Transformation der Unternehmensgeschichte. Der Kölner Motorenbauer wagt den gezielten Sprung in die Rüstungsbranche. Für rund 1,6 Milliarden EUR übernimmt Deutz den Flensburger Fahrzeugbauer FFG. Die Finanzierung soll über eine Bankkredit-Komponente von 1 Milliarde EUR sowie eine Sachkapitalerhöhung gestemmt werden. Dadurch könnten die bisherigen FFG-Eigentümer bis zu 29,9 % an Deutz übernehmen und als neue Ankeraktionäre einsteigen. Die Entscheidung liegt nun bei den Aktionären, die am 24. August 2026 auf einer außerordentlichen Hauptversammlung abstimmen.
Operativ läuft das Geschäft im Stammbereich spürbar stark. Im ersten Halbjahr 2026 kletterte der Umsatz um 10,7 % auf 1.115,3 Millionen EUR. Das EBIT legte sogar um 43,1 % auf 79,7 Millionen EUR zu. Der Auftragseingang wuchs spürbar um 28,7 % auf knapp 1.331 Millionen EUR. Das Management zeigt sich überzeugt. CEO Sebastian Schulte erwarb vor Kurzem persönlich ca. 100.000 Aktien für rund 983.000 EUR. Auch weitere Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder kauften eigene Papiere nach. Charttechnisch notiert die Aktie bei rund 10,10 EUR in einer engen Konsolidierung. Gelingt der Ausbruch über die Marke von 11,00 EUR, eröffnet das Kurspotenzial bis in den Bereich von 15,00 bis 16,00 EUR. Nach unten bietet die Zone um 9,00 bis 9,50 EUR wichtige Haltemarken. Das ist ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis.
Nel ASA: Auftragsboom und Führungswechsel
Während Deutz mit gefüllter Kasse und neuen Geschäftsfeldern für Aufsehen sorgt, zeigt der Blick nach Nordeuropa zu Nel ein anderes Bild. Beim norwegischen Wasserstoff-Spezialist sanken im zweiten Quartal 2026 die Umsatzerlöse im Jahresvergleich um rund 12 % auf 153 Millionen NOK. Das EBITDA verharrt mit -155 Millionen NOK im roten Bereich. Für Verunsicherung unter Anlegern sorgte zusätzlich der angekündigte Abgang von Chef Hakon Volldal, der den Konzern bis Jahresende verlässt.**
Dennoch gibt es auch ein paar Hoffnungssignale aus dem operativen Vertrieb, da der Auftragseingang im zweiten Quartal um 224 % auf 230 Millionen NOK nach oben geschossen ist. Begründet wird dies vor allem durch die Nachfrage nach modularen PEM-Containerlösungen und der neuen Alkaline-Serie. Der Auftragsbestand stieg dadurch auf 1,213 Milliarden NOK. Zudem stützt die Europäische Union das Unternehmen mit bis zu 135 Millionen EUR aus dem Innovationsfonds. Mit liquiden Mitteln von rund 1,328 Milliarden NOK verfügt Nel ASA über ein gewisses Polster für die kommenden Quartale. An der Börse liegt die Aktie jedoch bei unter 0,20 EUR im langfristigen Abwärtstrend und damit recht nahe am Allzeittief. Vorsicht!
MustGrow Biologics: Vor dem Chartausbruch?
Während Nel ASA im Wasserstoffsektor noch um die nachhaltige Profitabilität kämpft, möchte sich in Kanada ein agrartechnologisches Unternehmen mit greifbaren Fortschritten und einer spannenden Chartkonstellation etablieren.
MustGrow Biologics setzt dabei auf den globalen Trend zu nachhaltiger und biologischer Landwirtschaft.
Das Besondere ist, dass das kanadische Unternehmen Wirkstoffe aus Senfsamen nutzt, um daraus natürliche Pflanzenschutz- und Düngemittel herzustellen.
Kern der Produktpalette sind das Bio-Düngemittel TerraSante sowie das Biopestizid TerraMG zur Bekämpfung von Bodenkrankheiten und Nematoden.
TerraSante ist in wichtigen US-Bundesstaaten wie Kalifornien voll zugelassen und biologisch zertifiziert. Für den weltweiten Vertrieb verfolgt das Management ein eher risikoarmes Modell mit Auftragsfertigern ohne selbst hohe eigene Kapitalinvestitionen vornehmen zu müssen.
Die kommerzielle Expansion nimmt schon jetzt greifbare Formen an. Nach ersten kommerziellen Tests steigerte MustGrow die Einsatzfläche von 150 Acres im Jahr 2024 auf rund 1.000 Acres im Jahr 2025 und war dabei vollständig ausverkauft.
Zum Vergleich: Auf dem US-Markt deckt das Zielsegment für hochwertige Nutzpflanzen wie Erdbeeren, Kartoffeln und Gemüse rund 5,6 Millionen Acres ab.
Ein großes Highlight ist die exklusive Partnerschaft mit Bayer AG für die Region Europa, Nahost und Afrika. Hier gab es auch jüngst, am 21. August, eine News: MustGrow Biologics hat von Bayer AG die erste Meilensteinzahlung im Rahmen der im Dezember 2023 geschlossenen Lizenz- und Kooperationsvereinbarung erhalten. Diese deckt Bodenanwendungen der senfbasierten Biocontrol-Technologien von MustGrow in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ab. Insgesamt könnten Vorab-, Meilenstein-Zahlungen sowie die von Bayer übernommenen Entwicklungsarbeiten in den kommenden 5 bis 7 Jahren einen Wert von rund 35 bis 40 Mio. USD erreichen. Bei erfolgreicher Kommerzialisierung winken MustGrow zusätzlich Lizenzgebühren und Erlöse aus der Fertigung.
Auch das Chartbild von MustGrow Biologics liefert derzeit Fantasie, denn die Aktie könnte jetzt Fahrt aufnehmen. Zudem scheint sie nach unten hin durch mehrere horizontale Unterstützungslinien gut abgesichert zu sein. Der Kurs hat den mehrmonatigen Abwärtstrend inzwischen verlassen und sich schon nach oben aufgemacht. Die letzte News mit der Meilensteinzahlung von Bayer hat den Kurs regelrecht beflügelt. Die Aktie ging mit einem Gap-up in den Markt und notiert aktuell bei 0,50 CAD. Damit liegt sie schon recht deutlich über dem letzten Tief bei rund 0,30 CAD. Jetzt könnte sie noch weiter nach oben laufen. Gelingt ihr sogar der Bruch nach oben über die Zone bei 0,50 – 0,60 CAD, dann könnte die Aktie charttechnisch sogar längerfristig bis in die Region um 0,75 – 0,80 CAD laufen. Dort liegt dann auch ein prägnantes Verlaufshoch. Bei einer Marktkapitalisierung von knapp 30 Millionen CAD und einer überschaubaren Aktienanzahl könnte der Nährboden für weiteres Wachstum schon bald gelegt werden.

Fazit:
Die Deutz AG punktet mit einer starken operativen Erholung und der strategischen Rüstungstransformation. Jetzt müssen nur noch die Aktionäre grünes Licht auf der kommenden HV geben.
Nel ASA bleibt ein spekulativer Turnaround-Kandidat im Wasserstoffsektor, der trotz starker Auftragsbestände erst noch den Weg in die Profitabilität finden muss.
MustGrow Biologics zeigt sich als fokussierter Green-Tech-Wert mit klarer kommerzieller Skalierung. Die Kooperation mit Branchengrößen wie Bayer, die frische Liquidität aus der Juni-Finanzierung und die fundierte Produktvalidierung bilden eine solide Grundlage. Charttechnisch ist der Ausbruch zum ersten Teil bereits gestartet und die Aktie wirkt nach unten hin gut abgesichert.
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