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27.02.2026 | 05:00

Westliche Antimon-Achse sorgt für Rendite: Wie Antimony Resources, United States Antimony und Hensoldt die Verteidigungsfähigkeit sichern

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  • Versorgungssicherheit
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Bildquelle: KI

Im aktuell geopolitisch angespannten Umfeld hat sich die Sicherung der globalen Lieferketten für kritische Mineralien zu einer Frage der nationalen Sicherheit entwickelt. Antimon bildet heute das Herzstück moderner Verteidigungstechnologie. Da die Dominanz Chinas in diesem Bereich über Jahrzehnte unangefochten blieb und das Land weitreichende Exportbeschränkungen erlassen hat, ist Handeln dringend geboten. Der Westen, angeführt von den USA und Kanada, baut derzeit eine autarke Versorgungskette auf, wie Analysten der Boston Consulting Group in ihrer Publikation zu Ökosystemen in der Lieferkette für kritische Mineralien betonen. Diese Kette erstreckt sich von der Exploration in Kanada über die industrielle Skalierung in den USA bis zur Endfertigung von Sensorsystemen in Europa und anderen Industrieländern. Antimony Resources, die United States Antimony Corporation und Hensoldt spielen eine kritische Rolle für die westlichen Verteidigung. Beratungsunternehmen wie PwC haben in ihrem Ausblick für das laufende Jahr darauf hingewiesen, dass in Nordamerika massive Summen in den Rüstungssektor fließen, um die Rohstoffsouveränität abzusichern. Wir erklären, wo für Anleger die größten Chancen entstehen.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , UNITED STATES ANTIMONY CORP | US9115491030

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Inhaltsverzeichnis:


    Antimony Resources und das Super-Projekt in Kanada

    Der Kern der Lösung der westlichen Probleme liegt womöglich im Osten Kanadas, wo Antimony Resources durch Entwicklungen auf seinem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick bereits für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Das Unternehmen erbrachte erst kürzlich den Nachweis von Stibnit-Mineralisierungen in der Marcus-West-Zone, die durch mechanisches Trenching direkt im anstehenden Gestein freigelegt wurden. Besonders hervorzuheben ist die Entdeckung von blättrigem Stibnit, was laut Geologen auf eine hochgradige Mineralisierung hindeutet und die Steuerung künftiger Arbeiten erleichtern soll. CEO Jim Atkinson bezeichnete die Probenahmen an der Oberfläche als hochgradig mineralisiert und betonte die technische Qualität des gefundenen Materials. Historische Schürfgräben in der angrenzenden Central Zone lieferten bereits Werte von 2,90 % Sb über 8,18 m, wobei Spitzengehalte von 8,47 % Sb über 1,53 m erreicht wurden. Diese Resultate untermauern die Bestrebungen des Unternehmens, die bekannte Main Zone mit einem 10.000-Meter-Bohrprogramm weiter zu untersuchen und durch Flachbohrungen zu ergänzen.

    Ein relevanter Wettbewerbsvorteil von Antimony Resources ist die Lage des Bald-Hill-Projekts in der bergbaufreundlichen Jurisdiktion New Brunswick, die über eine exzellente Infrastruktur verfügt. Experten der Boston Consulting Group beziffern die durchschnittliche Dauer von der Entdeckung bis zur Produktion in den USA auf etwa 29 Jahre, wohingegen der kanadische Rechtsrahmen eine weitaus kalkulierbarere Zeitachse bietet. Die Nähe zu nordamerikanischen Verarbeitungszentren reduziert die logistischen Risiken und Frachtkosten, was ein entscheidendes Kriterium für die Versorgungssicherheit darstellt. Neben Antimon weisen die Gesteinsproben Hinweise auf Seltene Erden wie Neodym und Praseodym auf, was das Projekt für staatliche Förderprogramme zusätzlich interessant macht. Das erklärte Ziel von Antimony Resources ist es, auf Basis der aktuellen Bohrprogramme bis Ende 2026 eine erste offizielle Ressourcenschätzung nach dem Branchenstandard NI 43-101 vorzulegen.

    Riesige Rendite und trotzdem nur mit 80 Mio. CAD bewertet - die Aktie von Antimony Resources.

    U.S. Antimony skaliert die Midstream-Verarbeitung

    Während die kanadische Exploration die Rohstoffbasis sichert, vollzieht die United States Antimony Corporation (UAMY) den Schritt zur industriellen Unabhängigkeit im Midstream-Sektor. Als einziger voll integrierter Antimon-Produzent in Nordamerika kontrolliert das Unternehmen die Verarbeitung zwischen dem Roherz und dem industriell verwertbaren Metall. Das Herzstück der operativen Strategie bildet der Ausbau der Schmelzhütte in Thompson Falls im US-Bundesstaat Montana. Durch eine Investition von knapp 15 Mio. USD konnte die Verarbeitungskapazität des Werks versechsfacht werden, wobei die Inbetriebnahme der neuen Öfen im Anfang 2026 gelang. Als direkte Reaktion auf diese massiv erweiterten Produktionskapazitäten hob UAMY im Februar 2026 die eigene Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 125 Mio. USD an. Dieser Ausbau kommt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt, da die weltweiten Antimonpreise infolge der Verknappung deutlich gestiegen sind.

    Hensoldt unter Zugzwang

    Am Ende der westlichen Lieferkette für Antimon steht Hensoldt. Im Rahmen seiner Strategie der „Software-Defined Defence“ macht der Verteidigungselektronik-Konzern aus Antimon konkrete Überlegenheit auf dem Gefechtsfeld. Indium-Antimonid ist ein Halbleitermaterial, das als Detektormaterial für Infrarotsensoren im mittleren Wellenlängenbereich unersetzlich ist. Analysen von Publikationen wie Shephard Media zeigen, dass diese speziellen Sensoren eine zehnmal höhere Empfindlichkeit und eine um 50 % größere Reichweite aufweisen als herkömmliche siliziumbasierte Detektoren. Diese Leistung ermöglicht es Sensoren in Aufklärungsfahrzeugen wie dem Luchs 2, Wärmesignaturen über große Distanzen zu identifizieren, was bei der Drohnenabwehr einen essenziellen Vorteil bietet. Für das Jahr 2026 strebt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 10 % an, das durch einen Rekordauftragsbestand von 7,1 Mrd. EUR aus dem dritten Quartal 2025 finanziell unterlegt ist.

    Antimony Resources mit Bewertungsvorteil

    Doch damit Unternehmen wie Hensoldt ihre Ziele auch erreichen können, zu denen unter anderem die Verdreifachung der Radar-Produktionskapazitäten bis 2027 gehört, ist der konstante Nachschub aus nordamerikanischen Abbau- und Verarbeitungsprojekten unverzichtbar. Ohne Lieferungen aus Projekten wie Bald Hill oder Anlagen wie Thompson Falls wird die europäische Rüstungsindustrie ihre Vorhaben kaum realisieren können. Während UAMY wie auch Hensoldt bereits Milliarden-Unternehmen sind, bietet Antimony Resources mit seiner Marktkapitalisierung von etwas mehr als 80 Mio. CAD noch mehr Aufwärtspotenzial.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

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