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16.04.2026 | 05:00

Antimony Resources: Rohstoffrakete vor dem nächsten Kursschub – viel Fantasie um den Highflyer aus Kanada

  • Investments
Bildquelle: pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

Mit mehr als 1.600 % Gewinn in einem Jahr zählt die Aktie von Antimony Resources zu den Überfliegern am deutschen Aktienmarkt. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht. Denn um das Rohstoffunternehmen aus Kanada ranken sich neue Spekulationen. Analysten trauen der Aktie daher noch hohe Kurssteigerungen zu. GBC Investment Research hat das Unternehmen kürzlich genauer unter die Lupe genommen und eine detaillierte Einschätzung mit Kursziel veröffentlicht, was eine exzellente Orientierung für Investoren sein kann.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF

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Inhaltsverzeichnis:


    Heiße Story mit viel Potenzial

    Hand aufs Herz, wissen Sie was Antimon ist und wofür es verwendet wird? Und kennen Sie das gleichnamige Rohstoffunternehmen Antimony Resources aus Kanada? Vermutlich nicht. Keine Sorge, Sie sind damit nicht allein. Die Mehrzahl der Börsianer dürfte den Rohstoff und die steigenden Kurse dahinter bislang noch nicht auf dem Schirm haben. Doch ein Blick auf den hierzulande noch relativ unbekannten Pennystock lohnt sich, denn die Story von Antimony Resources ist heiß und verspricht noch viel Kurspotenzial.

    An der Börse sind es anfänglich oft die unscheinbaren, kleinen Dinge, die große Geschichten schreiben. Antimony Resources fällt in diese Kategorie. Vor einem Jahr kostete der Small Cap aus Kanada schmale fünf Cent, heute sind es immerhin schon 0,86 EUR oder 1,39 CAD. Eine Kurssteigerung von über 1.600 % innerhalb eines Jahres. Trotz der Vervielfachung des Börsenwertes haben den Spezialisten für das seltene Metall weiterhin nur wenige Börsianer auf dem Radar. Doch das dürfte sich absehbar ändern, denn Antimon ist mittlerweile in zahlreichen Schlüsseltechnologien unverzichtbar geworden.

    Antimon ist ein silberweißes, glänzendes, sprödes Halbmetall. Wer in Chemie aufgepasst hat, kennt es vielleicht noch aus dem Periodensystem der Elemente unter dem Symbol Sb, das sich von dem Mineral Stibnit ableitet, aus dem Antimon gewonnen wird. Ohne das seltene chemische Element läuft sowohl bei Hochleistungslegierungen als auch in sicherheitskritischen Anwendungen erstaunlich wenig. Antimon wird in einer Vielzahl industrieller Anwendungen eingesetzt. Es steckt in Flammschutzmitteln und ist so in vielen alltäglichen Gegenständen wie etwa Kunststoffgehäusen von Elektrogeräten oder Polstermöbeln zu finden. Auch in Batterien und in Hightech- und Rüstungsanwendungen kommt Antimon vor, etwa für Zünder und Detonatoren von Sprengstoffen oder für Halbleiter in Radar-, Sensor- und Infrarotsystemen. Das Halbmetall kann auch Blei härten, was die Leistungsfähigkeit von Munition, insbesondere von panzerbrechenden Geschossen, erhöht.

    Verteidigungsrelevantes Gut

    Vor allem die Nachfrage aus der Militärbranche, die durch die jüngsten Konflikte im Nahen Osten und den Krieg in der Ukraine stark steigt, macht das Halbmetall zu einem sensiblen Gut – zumal es nur schwer zu ersetzen ist. Brisant wird die Lage obendrein durch die kritische Angebotsstruktur. Rund 86 Prozent der weltweiten Produktion entfallen auf China, Russland und Tadschikistan. Der Westen ist damit nahezu vollständig importabhängig, was in Zeiten geopolitischer Spannungen und einer Vielzahl von Importbeschränkungen zunehmend zum Problem wird. In den USA und in der EU wurde Antimon unlängst als „Critical Mineral“ und „Strategic Raw Material“ eingestuft. Antimon gilt damit offiziell als verteidigungsrelevant.

    Obwohl China das Exportverbot von Antimon bis Ende November ausgesetzt hat und die vorherige Preisrallye des Halbmetalls damit etwas eingefangen hat, wächst der Druck in den USA und in der EU, eigene Lieferketten aufzubauen. Das spielt Antimony Resources in die Karten.

    Hoffnungsträger Bald Hill

    Das kanadische Explorations- und Erschließungsunternehmen könnte zu einem bedeutenden Antimonproduzenten in Nordamerika werden. Der große Hoffnungsträger ist die hochwertige Antimonlagerstätte Bald Hill im Süden von New Brunswick in Kanada, die Antimony vollständig erwerben und abbauen kann. Die Förderung wird dort voraussichtlich zwar frühestens 2028 beginnen. Doch die laufenden Definitionsbohrungen, die dank erfolgreicher Kapitalmaßnahmen für das laufende Jahr durchfinanziert sind, zeigen bereits einen ungewöhnlich hohen Antimon-Gehalt des Gesteins von teilweise fast 19 %. Flüsterschätzungen der Branche halten für Bald Hill ein Explorationsziel von rund 2,7 Millionen Tonnen Erz mit einem mittleren Antimon-Gehalt von 3,5 % für möglich, woraus sich ein potenzieller Bruttometallwert von über drei Mrd. USD errechnen würde.

    Die erste offizielle Ressourcenschätzung wird Anfang Juni dieses Jahres erwartet. Bestätigen sich die Ergebnisse, könnten erste Lieferverträge oder zumindest Absichtserklärungen folgen und der Aktie neuen Schub verleihen. Mit der wachsenden strategischen Bedeutung des Metalls steigt auch die Fantasie am Kapitalmarkt. Offiziell gibt es bislang weder bestätigte Förderprogramme noch konkrete Industriepartnerschaften. Doch in Insiderkreisen wird zunehmend darüber diskutiert, dass westliche Regierungen Projekte zur Sicherung kritischer Rohstoffe künftig stärker unterstützen könnten. Parallel dazu wächst die Erwartung, dass sich industrielle Abnehmer frühzeitig Zugang zu neuen Quellen sichern. Gerade in angespannten Märkten sind langfristige Lieferverträge ein übliches Instrument – im Antimon-Sektor bislang jedoch kaum sichtbar. Genau darin liegt die Chance für eine Neubewertung des Highflyers.

    Am Anfang einer Neubewertung

    Auch von der Angebotsseite droht zusätzlicher Druck. Sollten Exportbeschränkungen wieder verschärft werden oder Produktionsausfälle auftreten, könnte sich die Lage schnell zuspitzen. In einem solchen Umfeld reicht oft schon ein Impuls, um einen bislang ignorierten Markt in Bewegung zu bringen. Besonders spannend sind Projekte in politisch stabilen Regionen wie Nordamerika. Hier könnten neue Förderquellen entstehen, die strategisch deutlich höher bewertet werden als klassische Rohstoffprojekte. Einige Marktteilnehmer sprechen deshalb bei der Antimonlagerstätte Bald Hill bereits von einem „Hidden Asset“ – also einem Projekt, dessen tatsächlicher Wert vom Markt noch nicht vollständig erkannt wird. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, die Ressourcenbasis zu erweitern und wirtschaftlich darzustellen.

    Antimon ist heute noch ein Nischenthema. Der Markt ist klein und intransparent und anfällig für Verwerfungen. Neue Projekte sind rar, zudem dauert die Entwicklung oftmals Jahre. Doch die Zutaten für eine größere Börsenstory sind vorhanden. Eine steigende Nachfrage aus dem Verteidigungs- und Technologiesektor und geopolitische Brisanz treffen auf ein strukturell knappes Angebot. Was fehlt, ist der große Auslöser – etwa ein politisches Signal oder ein strategischer Deal. Rückt Antimon bald stärker in den Fokus staatlicher Interessen, sind dynamische Marktbewegungen und ein deutlicher Preissprung möglich.

    Analysten sehen Verdopplungspotenzial

    Die Aktie von Antimony Resources eignet sich aktuell allerdings nur für sehr spekulative Anlegernaturen, die mit volatilen Kursbewegungen umgehen können und bei Kursrücksetzern nicht gleich nervös werden. Da das operative Geschäft gerade erst anläuft, sind belastbare Quartalszahlen und Geschäftsberichte bislang noch Mangelware. Diesbezüglich ist Antimony also noch eine Blackbox. Im Gegenzug winkt jedoch überproportional hohes Kurspotenzial. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie Perpetua Resources Idaho, Alkane Resource oder United States Antimony, die allesamt Milliardenbewertungen aufweisen, ist der aktuelle Börsenwert von Antimony Resources mit knapp 150 Mio. CAD, umgerechnet rund 95 Mio. EUR, noch moderat und liegt deutlich unter dem potenziellen Förderwert des Antimon-Projekts in Bald Hill. Das Augsburger Researchhaus GBC hat den fairen Wert des aktuellen Rohstoffpotenzials abzüglich ausstehender Optionen und Optionsscheine mit knapp 290 Mio. CAD bepreist und traut der Aktie allein daraus mit einem Kursziel von 3 CAD noch Verdopplungspotenzial zu.

    Antimony Resources Corp., Chart 12 Monate in CAD, Stand 15.04.2026, Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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