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24.06.2026 | 05:00

Drohnen, Daten, Defence: Entscheidende Entwicklungen bei Volatus Aerospace, Hensoldt und Steyr Motors schaffen deutliches Upside!

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Bildquelle: www.pixabay.com

Ob Infrastrukturinspektion, Logistik, Katastrophenschutz oder militärische Anwendungsbereiche, unbemannte Luftfahrtsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung und entwickeln sich zu einer strategischen Schlüsselindustrie. Mit dem Bereich Drohnenabwehr entsteht ein milliardenschwerer Zukunftsmarkt. Anbieter von Plattformen, die Hardware, Software, Künstliche Intelligenz und Datenanalyse integrieren, stehen auf der Gewinnerseite. Hierzu zählt auch Volatus Aerospace. Analysten machen Verdopplungspotenzial aus. Auch die News bei Hensoldt und Steyr sind nicht zu unterschätzen. Durch Partnerschaften und neue Märkte entstehen große Chancen.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023 | TSXV: FLT , OTCQB: TAKOF , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , STEYR MOTORS AG | AT0000A3FW25

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Inhaltsverzeichnis:


    Volatus Aerospace – Auf der Erfolgsspur

    Die Kanadier differenzieren sich als integrierter Anbieter für autonome Luftoperationen, Datenanalyse, Ausbildung und Verteidigungstechnologien von den meisten Wettbewerbern. Die jüngsten Kriege haben gezeigt, dass Drohnen eine wichtige Rolle spielen und zentral bei Aufklärung, Logistik und Zielerfassung sind. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Gegenmaßnahmen zur Erkennung und Abwehr unbemannter Systeme.
    Volatus erhielt zuletzt eine wichtige Bestätigung seiner technologischen Fähigkeiten. Die Gesellschaft qualifizierte sich für Phase II des “Drone Dominance Program” des US-Verteidigungsministeriums. Das Programm verfügt über ein Gesamtvolumen von mehr als 1 Mrd. USD und ist damit eines der bedeutendsten Beschaffungsvorhaben im Bereich unbemannter Systeme. Eine erfolgreiche Teilnahme würde sicherlich die Tür für Folgeaufträge öffnen.
    Ein wesentlicher Wachstumstreiber liegt jedoch im Softwaregeschäft. Mit der Plattform V-Cortex entwickelt Volatus eine KI-basierte Architektur, die autonome Navigation, Edge-Computing und missionsbezogene Entscheidungsprozesse miteinander verbindet. Ergänzt wird das Ganze durch die proprietäre Cloudplattform SYKDRA zur Erkennung und Abwehr feindlicher Drohnen. Beide Bereiche stehen für deutlich höhere Margen als beim traditionellen Hardwaregeschäft und bieten zudem wiederkehrende Erlöse.
    Strategisch bedeutsam wurde kürzlich eine Partnerschaft mit dem ukrainischen UCan Brave Tech Centre geschlossen. Ziel ist der Aufbau einer Innovationsbrücke zwischen Kanada und den Osteuropäern. Der Fokus liegt darauf, in der Ukraine entwickelte und unter realen Einsatzbedingungen getestete Technologien zu identifizieren, zu validieren und anschließend für westliche Märkte zu industrialisieren.
    Jüngst gab die Gesellschaft die Inbetriebnahme der rund 5.000 Quadratmeter großen Fertigungs- und Systemintegrationsanlage am internationalen Flughafen Montreal-Mirabel bekannt. Damit werden die Produktionskapazitäten deutlich ausgebaut, um die steigende Nachfrage von NATO und Partnerstaaten zu bedienen. Mit der zuletzt durchgeführten und überzeichneten Kapitalerhöhung im Volumen von 34,5 Mio. CAD verfügen die Kanadier über wichtiges Wachstumskapital.
    Nach Erlösen von rund 34 Mio. CAD im vergangenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft mit Umsatzzielen von knapp 51 Mio. CAD und 75 Mio. CAD im laufenden bzw. im nächsten Jahr eine große Dynamik vorgezeichnet.
    Aktuell ist das Unternehmen bei einem Aktienkurs von rund 0,60 CAD mit 430 Mio. CAD bewertet. Analysten formulieren Kursziele von bis zu 1,25 CAD, das bedeutet Verdopplungspotenzial. Auch der Vergleich mit Wettbewerbern signalisiert eine drastische Unterbewertung.

    Hensoldt – Richtungsweisende Partnerschaften

    Hensoldt ist Spezialist für Radare und optische Systeme und entwickelt Sensoren, Elektronik und Software für Heeres-, See-, Luft- und Raumfahrtstreitkräfte und zur Abwehr von Cyberangriffen. Die Anteilsscheine haben vom Hoch im letzten Herbst bei gut 110 EUR auf aktuell 71 EUR korrigiert. Dieses Kursniveau nutzte CEO Oliver Dörre zuletzt für Käufe. Das durchschnittliche Kursziel von Analysten liegt bei 91 EUR, was einem Aufwärtspotenzial von rund 30 % entspricht.
    Jüngst gab der Konzern eine strategische Partnerschaft mit dem ukrainischen Waffenbauer Fire Point bekannt. Die Radare der Deutschen sollen in das von Fire Point entwickelte Flugabwehrsystem integriert werden, um so die ukrainische Flugabwehr zu stärken. Damit soll eine Alternative und Ergänzung zu westlichen Abwehrsystemen wie Patriot etabliert werden.
    Kürzlich gaben Hensoldt und die Deutsche Telekom eine umfangreiche Zusammenarbeit bekannt. Ziel ist der Aufbau eines bundesweiten Netzes zur Erkennung und Abwehr von Drohnen. In die KI-gestützte Plattform sollen auch Anwendungen weiterer Hersteller integriert werden.

    Steyr Motors – Das Geschäft zieht an

    Die Gesellschaft ist einer der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungsmotoren in Fahrzeugen und Booten, die insbesondere im Verteidigungsbereich eingesetzt werden. Die Österreicher meldeten kürzlich einen richtungsweisenden Auftrag im stark wachsenden Segment der unbemannten Landfahrzeuge (Unmanned Ground Vehicles – UGVs). Experten prognostizieren, dass der Markt in 10 Jahren ein Volumen von rund 5 Mrd. USD erreichen wird.
    Die zuletzt präsentierten Quartalszahlen enttäuschten jedoch. Auf Umsatzebene konnte lediglich ein geringer Zuwachs auf 11,7 Mio. EUR vermeldet werden. Die Gesellschaft nannte Auftragsverschiebungen aus Indien und dem Mittleren Osten als Gründe. Die Guidance für das Gesamtjahr, wonach ein Umsatz in der Bandbreite von 75 Mio. EUR bis 95 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge von mindestens 15 % erzielt werden soll, wurde bestätigt. Der Auftragsbestand beträgt aktuell 308 Mio. EUR. Die Marktkapitalisierung liegt momentan bei rund 170 Mio. EUR und hat Luft nach oben.
    Die Übernahme der dänischen BUKH-Gruppe wird ab dem zweiten Quartal 2026 in den Konzernabschluss einbezogen. Mit der Übernahme des Herstellers von Marine-Dieselmotoren verspricht sich Steyr wichtige Ausschreibungs- und Cross-Selling- sowie margenstarke Aftermarket-Potenziale.

    Fazit

    Analysteneinschätzungen und der Vergleich mit Wettbewerbern machen die Unterbewertung von Volatus Aerospace offensichtlich. Die Erfolgsmeldungen des integrierten Anbieters reißen nicht ab. Es winken gut 100 % Kurspotenzial. Auch Hensoldt markiert wichtige Meilensteine im In- und Ausland. Analysten trauen den Anteilsscheinen ein Aufwärtspotenzial von rund 30 % zu. Steyr Motors verstärkt seine Position im Bereich unbemannter Landfahrzeuge. Das aktuelle Kursniveau ist angesichts der Wachstumsaussichten attraktiv.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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