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03.12.2025 | 05:00

Entscheidende Phase bei Gold beginnt: Kobo Resources, Barrick Mining, Goldman Sachs

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Bildquelle: pixabay.com

Geld lässt sich drucken - Vertrauen kommt dagegen so schnell nicht wieder. Die US-Notenbank Fed und die EZB stecken aktuell in einer klassischen Zwickmühle, die oft als „Fiscal Dominance" bezeichnet wird: Senken sie die Zinsen, um die stotternde Konjunktur und die Staatshaushalte zu stützen, riskieren sie ein Wiederaufflammen der Inflation. Bleiben sie hart, droht am Ende womöglich gar der Finanzmarkt-Kollaps. In diesem Umfeld, in dem Staatsanleihen ihr Prädikat „risikolos" zunehmend verlieren, erlebt Gold eine Renaissance als die einzige Währung ohne Gegenpartei-Risiko. Wer dieses Szenario als Investor spielen will, hat zwei Optionen - entweder er setzt auf Sicherheit oder den maximalen Hebel. Wir zeigen Chancen auf.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: KOBO RESOURCES INC | CA49990B1040 , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 , GOLDMAN SACHS GRP INC. | US38141G1040

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Inhaltsverzeichnis:


    Goldman Sachs und Barrick Mining: Ritterschlag für Gold-Sektor

    Dass Gold längst die Nische der Pessimisten verlassen hat und im Zentrum der Wall Street angekommen ist, beweisen die jüngsten Analysen von Goldman Sachs. Die Investmentbank, oft als das „Orakel der Märkte" bezeichnet, hat ihre Kursziele für das Edelmetall deutlich nach oben korrigiert und sieht im Bestfall gar Kurse von 4.900 USD. Die Argumentation der Analysten ist einfach aber überzeugend: Wenn Zentralbanken weltweit selbst zu Rekordkäufern von Gold werden, um sich von Dollar-Risiken zu befreien, ist das Edelmetall von starken Marktteilnehmern fundamental unterstützt.

    Für viele Anleger kommen hier klassische Produzenten wie Barrick Mining ins Spiel. Der kanadische Bergbau-Gigant kann Depots stabilisieren. Mit einer Marktkapitalisierung von über 70 Milliarden USD und einem Portfolio aus Tier-1-Minen, die auch bei niedrigen Goldpreisen profitabel sind, ist Barrick der Blue Chip des Sektors. Die jüngsten Quartalszahlen belegen, dass Barrick eine Cashflow-Maschine ist, sobald der Goldpreis über 2.500 USD notiert. Doch die schiere Größe ist auch ein Bremsklotz: Um den eigenen Ressourcenbestand nur konstant zu halten, muss Barrick die jedes Jahr geförderten Millionen Unzen Gold ersetzen. Das birgt zusätzliche Risiken und dauert. Bis sich eine Aktie wie Barrick Mining verdoppelt, dauert es in der Regel. Zwar zeigten sich Analysten nach den jüngsten Zahlen zum dritten Quartal optimistisch, doch steht die Aktie dennoch eher für kontinuierliches Wachstum, denn für dynamische Aufwärtsbewegungen.

    Kobo Resources: Spannende Alternative für Investoren

    Anders sieht das bei Kobo Resources aus. Das Unternehmen sucht in Elfenbeinküste nach Gold und verfügt noch nicht über eine aktive Förderung des Edelmetalls. Entsprechend gering ist das Unternehmen bewertet und ist mit einer Marktkapitalisierung von nur rund 31 Mio. CAD ein Zwerg gegenüber Barrick. Genau darin liegt aber die große Chance: Macht Kobo Resources bei seinen Explorationsarbeiten am Kossou-Gold-Projekt Fortschritte und damit eine spätere Produktion wahrscheinlicher, preist der Markt das ein. Ausgehend vom aktuellen Bewertungsniveau ist dann selbst eine Vervielfachung des Kurses möglich. Im Umkehrschluss besteht aber auch das Risiko, dass Kobo scheitert. Für viele Profi-Investoren ist ein derartiges Chance-Risiko-Profil dennoch attraktiv - sie investieren einfach in verschiedene aussichtsreiche Explorationsgesellschaften. Auch Privatanleger können ihr Engagement streuen und zur eigenen Depotstruktur passende Beträge investieren.

    Kobo überzeugt mit Lage, Projekt und Insiderquote

    Für Kobo Resources sprechen aktuell mehrere Dinge: Der Standort Elfenbeinküste hat sich in den letzten Jahren still und leise zu einem der attraktivsten Gold-Hotspots Westafrikas entwickelt - bergbaufreundlich, geologisch extrem reichhaltig, aber im Vergleich zu Kanada oder Australien noch immer untererkundet. Nachbarn wie Perseus Mining oder Allied Gold zeigen, dass hier Weltklasse-Minen entstehen können. Auch ist Kobo mit seinen Explorationsarbeiten durchaus fortgeschritten: Die jüngsten Bohrergebnisse bestätigen, dass Kossou das Potenzial hat, die kritische Masse für einen wirtschaftlichen Abbau zu erreichen. Unter anderem meldete das Unternehmen 2,5 g/t Gold über eine Bohrstrecke von 10 m. Für Investoren ist das aktuelle Stadium von Kobo der „Sweet Spot": Das geologische Risiko sinkt mit jedem erfolgreichen Bohrloch, während der Markt den Wert der Ressource im Boden noch mit einem Bruchteil dessen bewertet, was ein Major wie Barrick bei einer Übernahme zahlen müsste.

    Dass eine solche Übernahme nicht unrealistisch ist, zeigt der stark steigende Goldpreis, die enormen Cashflows bei Gold-Produzenten wie Barrick und auch die hohe Insider-Quote von rund 25 % bei Kobo Resources selbst: Das Management-Team um CEO Edward Gosselin und das Board of Directors halten selbst signifikante Aktienpakete. Diese „Skin in the Game-Konstellation" sorgt dafür, dass Interessen zwischen Management und Investoren deckungsgleich sind. Wenn Insider ihr eigenes Kapital riskieren, statt lediglich Gehälter zu beziehen, ändert sich die strategische Ausrichtung. Der Fokus liegt dann nicht auf dem reinen Erhalt des Unternehmens, sondern auf der Schaffung von Shareholder Value durch einen erfolgreichen Exit. Für Anleger ist dieses persönliche Engagement der Führungsebene in Form von eigenen Aktien oft der beste Indikator.

    Kleine Werte bringen Schwung ins Depot

    Die aktuelle Marktlage ist von Unsicherheit geprägt - Anleger blicken gespannt auf die nächsten Entscheidungen der großen Notenbanken. Gold ist in diesem Zusammenhang interessant. Kleine Werte wie Kobo Resources können ihre Stärken ausspielen - wenn sie smart in einem Portfolio allokiert sind. Das Unternehmen mit seinem aussichtsreichen Projekt in Elfenbeinküste bringt vieles mit, um erfolgreich zu sein. Anleger sollten die Aktie genauer unter die Lupe nehmen - der nächste Schub bei Goldwerten liegt in der Luft.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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