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03.03.2026 | 05:10

Desert Gold Ventures – Geheimtipp im Superzyklus

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Gold hat sich in den vergangenen Quartalen eindrucksvoll zurückgemeldet. Ausufernde geopolitische Konflikte, fragile Lieferketten, eine weiterhin hohe globale Staatsverschuldung sowie expansive Fiskalprogramme in den USA und Europa nähren Zweifel an der langfristigen Stabilität von Papierwährungen. Notenbanken bauen ihre Goldreserven aus, institutionelle Investoren erhöhen strategische Quoten.
Der Preis notiert nahe historischer Höchststände, und genau hier entsteht ein entscheidender Hebel. Je höher das Preisniveau, desto stärker steigt die Wirtschaftlichkeit neuer Projekte. Margen weiten sich überproportional aus, Amortisationszeiten verkürzen sich, interne Renditen schnellen nach oben. Entwickler mit fortgeschrittenen Projekten, wie Desert Gold Ventures, rücken damit verstärkt in den Fokus des Kapitalmarkts.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084

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Inhaltsverzeichnis:


    Premium-Lage in der Senegal-Mali-Shear-Zone

    Das Flaggschiffprojekt des Unternehmens liegt in der Senegal-Mali-Shear-Zone (SMSZ), einem der produktivsten Goldkorridore Afrikas. Entlang dieser Struktur wurden in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Lagerstätten mit Millionen Unzen Gold entdeckt und in Produktion gebracht.

    Desert Gold kontrolliert hier rund 440 km² zusammenhängende Fläche, strategisch positioniert zwischen aktiven Großminen. Entscheidend dabei ist die geologische Kontinuität. Goldführende Strukturen verlaufen regional über Lizenzgrenzen hinweg. Wo Nachbarn signifikante Vorkommen erschlossen haben, steigt deshalb statistisch die Wahrscheinlichkeit weiterer Entdeckungen auf angrenzenden Flächen.

    Derzeit weist das Projekt eine Ressource von rund 1,1 Mio. Unzen mit durchschnittlichen Gehalten von etwa 1,1 bis 1,2 g/t auf. Besonders attraktiv ist der hohe Anteil oberflächennaher Oxidmineralisierung. Diese erlaubt einen unkomplizierten Tagebau mit günstiger Kostenstruktur.

    Von über 30 identifizierten Goldzonen wurden bislang nur fünf in die offizielle Ressourcenschätzung integriert. Jede zusätzliche Zone mit ähnlichen Parametern könnte die Ressource signifikant erweitern, ohne proportional steigende Infrastrukturkosten.

    Die Aktie von Desert Gold konnten einen markanten horizontalen Widerstand überwinden. Quelle: LSEG vom 02.03.2026

    2026 als Transformationsjahr – vom Explorer zum Produzenten

    Während viele Junior-Unternehmen weiterhin Ressourcen modellieren, treibt Desert Gold die operative Umsetzung voran. Am vollständig genehmigten Barani-East-Projekt laufen infrastrukturelle Vorbereitungen. Parallel entsteht eine modulare Aufbereitungsanlage.

    Das Ziel ist mit dem Übergang zur Produktion klar definiert. Dieser Schritt gilt historisch als einer der stärksten Bewertungsimpulse im Rohstoffsektor.

    Die vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) unterstreicht die Robustheit des Projekts. Bei einem angenommenen Goldpreis von rund 3.000 USD je Unze ergibt sich ein interner Zinsfuß von rund 57 %. Der Kapitalwert (NPV), mit einer 10 % Diskontierung, liegt nach Steuern bei rund 60 Mio. USD. Dem gegenüber steht eine Börsenbewertung von rund 25 Mio. USD.

    Da ein Großteil der Kosten fix ist, wirkt jeder zusätzliche Dollar beim Goldpreis überproportional positiv auf den Projektwert. Bei Preisen deutlich oberhalb der Berechnungsgrundlage steigt der Netto-Barwert massiv.

    Die prognostizierten Gesamtkosten von rund 1.150 USD je Unze lassen bei aktuellem Preisniveau komfortable Margen erwarten. Die Amortisationszeit liegt unter zwei Jahren. Geplant ist eine Verarbeitungskapazität von bis zu 1.200 t pro Tag und eine Produktion von über 113.000 Unzen innerhalb der ersten Dekade.

    Gleichzeitig sollen bestehende „inferred“-Ressourcen in höhere Kategorien überführt werden. In den bislang nur abgeleiteten Ressourcen werden weitere knapp 900.000 Unzen vermutet. Gelingt deren Hochstufung, verlängert sich entweder die Minenlaufzeit oder die Produktionsrate könnte erhöht werden – beides klare Werttreiber.

    Zweite Wachstumsachse in der Elfenbeinküste

    Mit dem Tiegba-Projekt in der Elfenbeinküste verfügt das Unternehmen über eine zusätzliche Explorationsoption. Das Konzessionsgebiet umfasst knapp 300 km², wovon bislang weniger als 20 % untersucht wurden.

    Historische Bodenproben lieferten signifikante Goldanomalien entlang eines mehrere Kilometer langen Trends. Die geologischen Strukturen ähneln bekannten Goldbezirken der Region. Kalk-alkaline Intrusionen und strukturkontrollierte Quarzgangsysteme gelten als klassische Indikatoren für wirtschaftliche Goldmineralisierung.

    Dieses Projekt besitzt aktuell noch reinen Explorationscharakter, doch genau darin liegt das Chancenprofil. Der innere Wert von Desert Gold wird bereits vom SMSZ-Projekt getragen. Tiegba fungiert somit als zusätzlicher Hebel auf neue Entdeckungen.

    Finanzierung gesichert – Analysten sehen Kurspotenzial

    Eine im Februar über 7,18 Mio. CAD abgeschlossene Finanzierung, die deutlich überzeichnet war, stärkt die Bilanz in einer entscheidenden Phase. Die Mittel reichen aus, um Anlagenbau, Infrastruktur und die nächsten Aufgaben umzusetzen, ohne kurzfristig erneut Kapital aufnehmen zu müssen. Das reduziert Verwässerungsrisiken rund um den geplanten Produktionsstart.

    Rückenwind kommt auch von Analystenseite. Die Experten von GBC AG stufen die Aktie mit „Kaufen“ ein und sehen ein Kursziel von 0,50 EUR für 2026. Beim aktuellen Kursniveau ergibt sich daraus ein erhebliches Aufwertungspotenzial.

    In einem Umfeld strukturell hoher Goldpreise trifft bei Desert Gold hochwertige Geologie auf eine fortgeschrittene Entwicklungsstrategie. Der geplante Übergang in die Produktion könnte als Katalysator für eine Neubewertung dienen. Gleichzeitig bietet die Explorationspipeline zusätzlichen Hebel. Für risikobewusste Anleger mit Blick auf den Goldsektor liegt hier ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis vor.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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