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22.06.2023 | 05:20

First Hydrogen, Volkswagen, Amazon - die grüne Zukunft beginnt in Kanada

  • Wasserstoff
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  • Clou
  • KI
Bildquelle: Volkswagen AG

Die grüne Zukunft startet in Kanada. Mit dem Beitritt zum Bündnis "Hydrogene Quebec" treibt das kanadische Unternehmen First Hydrogen die Dekarbonisierung voran. Gemeinsam mit namhaften Partnern wie Toyota, Air Liquide und Hyundai strebt das Unternehmen eine beschleunigte Energiewende in der Mobilitätsbranche an. First Hydrogen bietet Fuhrparkbetreibern eine wettbewerbsfähige Lösung für einen reibungslosen Übergang zu emissionsfreien Antriebssystemen mit sauberer, grüner Energie. Volkswagen erprobt mit seiner Batteriefabrik in Salzgitter innovative Verfahren in der Beschichtung von Energieträgern. Im Bankensektor schreitet die KI voran: BBVA nutzt Amazon's AWS, um eine globale Datenplattform zu schaffen. Diese bietet automatisierte Geschäfts- und Marktinformationen, verbessert die Effizienz und gewinnt neue Kunden.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: First Hydrogen Corp. | CA32057N1042 , AMAZON.COM INC. DL-_01 | US0231351067 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039

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Inhaltsverzeichnis:


    First Hydrogen wird Quebec mit Wasserstoff-Lösungen versorgen

    Allianzen ermöglichen Unternehmen der Mobilitätsbranche einen Austausch auf Augenhöhe, um sich gemeinsam den Herausforderungen der Energiewende zu stellen. Das kanadische Wasserstoff Unternehmen First Hydrogen hat sich jetzt dem Bündnis "Hydrogene Quebec" angeschlossen. Ziel des Bündnisses ist es, Stakeholder zu motivieren, in Wasserstoff zu investieren und die Zukunft der Mobilität und Infrastruktur zu gestalten, um die wirtschaftlichen Chancen zu erkennen und zu nutzen.

    Namhafte Player wie Toyota, Air Liquide oder Hyundai gehören zu den Partnern. First Hydrogen tritt an, um die Dekarbonisierung zu beschleunigen. Sie bieten Fuhrparkbetreibern eine wettbewerbsfähige und kostengünstige Lösung für einen reibungslosen Übergang zu emissionsfreien Antriebssystemen mit sauberer, grüner Energie.

    Das ganzheitliche Model von First Hydrogen basiert auf drei Schlüsselkomponenten.

    1. Die grüne Mobilität, d. h. das Fahrzeug selbst als Hightech-Fahrzeug der nächsten Generation.
    2. Der grüne Wasserstoff, d. h. der Kraftstoff, der in das Fahrzeug gelangt.
    3. Der grüne Antriebsstrang, d. h. ein fortschrittlicher Antriebsstrang mit einem Brennstoffzellen-Elektroantriebssystem, der das gesamte Fahrzeug antreibt und auf den Markt für leichte Nutzfahrzeuge ausgerichtet ist.

    Insgesamt sollen die Betriebskosten so niedrig wie möglich gehalten werden, um den Einsatz im Mobilitätssektor zu ermöglichen.

    In der Hydrogen Quebec Allianz plant First Hydrogen die Produktion von grünem Wasserstoff zum gezielten Einsatz im Montreal-Quebec City-Korridor. Dieser wird in wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen des Unternehmens sowie in anderen Anwendungen verwendet. Die Fahrzeuge werden in der kanadischen Stadt Shawinigan montiert und in ganz Nordamerika angeboten. Die Montagefabrik hat eine Kapazität von 25.000 Fahrzeugen pro Jahr und schafft grüne Technologiearbeitsplätze in der Region.

    Eine aktuelle Präsentation von First Hydrogen fand letzte Woche im Rahmen des 1. Hydrogen Day statt. Das Video steht Investoren auf YouTube und hier bereit.

    Volkswagen - Neue Technologie verspricht bahnbrechende Effizienz in der Batterieherstellung am Standort Deutschland

    Das zum Volkswagenkonzern gehörende Batterieunternehmen PowerCo SE treibt die Industrialisierung des innovativen Dry Coating-Verfahrens voran. Und das am Standort Deutschland, in Salzgitter. Zusammen mit dem Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer arbeiten beide Unternehmen an der gemeinsamen Entwicklung einer industriellen Walzenanlage zur Pulverbeschichtung von Elektroden in großer Stückzahl. Laut Berechnungen von PowerCo hat dieser Prozess das Potenzial, rund 30 % Energie, 15 % Fabrikfläche und damit jährlich Hunderte Mio. EUR an Fertigungskosten einzusparen.

    Das Dry Coating-Verfahren der PowerCo ermöglicht eine direkte Aufbringung der pulverförmigen Basiszutaten auf die Folie, ähnlich dem Druckverfahren. Dadurch entfallen zwei von vier Prozessschritten bei der Elektrodenherstellung. Das pulverförmige Material wird ohne Lösungsmittel extrem dünn und gleichmäßig aufgetragen, wodurch die Schichtdicke vergleichbar mit einem menschlichen Haar ist. Diese dünnen Schichten sorgen für eine hohe Flächen-Energiedichte und verbesserte Eigenschaften wie lange Lebensdauer und schnelles Aufladen der Batteriezelle.

    CEO Frank Blome erklärt: "Die Trockenbeschichtung ist für unsere Produktion das, was die Feststoffzelle für unser Produkt ist - ein echter Game-Changer. Bei erfolgreicher Skalierung ermöglicht sie uns eine einzigartige Positionierung und klare Wettbewerbsvorteile in der Massenproduktion."

    Geplant ist der Serieneinsatz der Walzenanlage voraussichtlich ab 2026/2027. Laut Sebastian Wolf, dem Produktionsvorstand von PowerCo, sind ihre Standardfabriken einfach und schnell anpassbar. Sie haben bereits etwa 30 zukünftige Produkt- und Produktionsinnovationen berücksichtigt und können die Fabriken problemlos auf neue Prozesse umstellen, sobald diese bereit für den Markt sind.

    Amazon AWS revolutioniert den Bankensektor

    Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, S.A. (BBVA), ein weltweit führendes Bankunternehmen, wird die Services von AWS Amazon nutzen, um fortschrittliche Analyse- und Datendienste in der Cloud bereitzustellen. Die Bank will sich im Zuge der digitalen Transformation zu einem Daten- und KI-getriebenen Unternehmen machen. Dazu wird BBVA AWS-Tools einsetzen, um Analysen und maschinelles Lernen zu nutzen. Dadurch sollen interne Prozesse verbessert werden, u. a. auch das Risikomanagement und neue Lösungen für Kunden mit KI-Unterstützung angeboten werden.

    BBVA wird AWS nutzen, um eine neue globale Datenplattform zu schaffen. Diese Plattform dient als sicheres Repository für Geschäfts- und Kundendaten. Sie bietet automatisierte Geschäfts- und Marktinformationen, um die betriebliche Effizienz zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. AWS Lake Formation und Amazon DataZone ermöglichen den Aufbau, die Verwaltung und die sichere Nutzung der Plattform. Dadurch wird die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch in wichtigen Geschäftsbereichen gefördert. Die Plattform bietet den Geschäftseinheiten von BBVA eine einheitliche Sicht auf ihre Daten und ermöglicht effiziente Datenverarbeitung und -analyse.

    Ähnlich wie beim Konkurrenten Palantir oder NVIDIA Omniverse entstehen damit Heatmaps und virtuelle Zwillinge von Produktionsabläufen, die es den Experten ermöglichen, neue Geschäftsfelder zu identifizieren und bestehende zu optimieren. "Diese Zusammenarbeit mit AWS und der Aufbau unserer neuen Datenplattform sind ein wichtiger Meilenstein für BBVA", sagte Ricardo Oliver, Global Head of Data Engineering bei BBVA. "Indem wir die Leistung von AWS für unsere Datenstrategie nutzen, verbessern wir unsere Datenverwaltungsfähigkeiten, machen Daten für alle verfügbar und nutzen die analytischen Fähigkeiten von AWS, um die Wirkung unserer Datenprojekte zu steigern."


    Die grüne Zukunft beginnt in Kanada. Dank des Bündnisses namhafter Partner steht das innovative Unternehmen First Hydrogen auf Augenhöhe im Austausch mit großen Automotive-Herstellern wie Hyundai und Toyota. Gemeinsam machen sich die renommierten Firmen stark, die kanadische Stadt Quebec fit für den Wasserstoff-Antrieb zu machen. Ganz anders liest sich die Meldung der PowerCO, eine Tochterfirma von Volkswagen. Das neuartige Verfahren zur Beschichtung von Brennstoffzellen soll erst 2027 einsetzbar sein. Bis dahin ist Quebec mit dem Bau einer Infrastruktur für Wasserstoff-Antriebe schon längst weiter. Weiterentwicklung steht ebenfalls für die BBVA im Vordergrund. Die global aufgestellte Bank nutzt die Cloud- und KI-Services der Amazon AWS, um neue Produkte und Lösungen für ihre Kunden zu entwickeln und seine Prozesse zu optimieren.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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