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09.03.2026 | 04:30

Iran-Krieg und explodierende Ölpreise! Gibt es überhaupt Gewinner? Infineon, First Hydrogen und Aixtron im Fokus

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Bildquelle: pixabay.com

Donald Trump fordert die bedingungslose Kapitulation des iranischen Regimes nach einem Blitzkrieg über ganze 7 Tage. Für die internationale Staatengemeinschaft und den laborierenden Ökonomien bedeutet ein nachhaltiger Ölpreisanstieg von 20 % starke Einbußen im Wirtschaftswachstum und einen gewaltigen Inflationsschub in den Ladenregalen durch die nachgelagerten Teuerungseffekte. Auch der Konsument wird in Kriegszeiten in keinen neuen Kaufrausch verfallen, sondern die Taschen geschlossen halten. Börsianer sollten daher ihren Blick nun weiter nach vorne richten als üblich. Denn vielleicht sind die Gewinnbringer nun jene Werte, die in den letzten Tagen arg gelitten haben oder neue Titel, mit entsprechender Langfrist-Perspektive. Wer wird nach der Krise wieder zum Spurt ansetzen?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: First Hydrogen Corp. | CA32057N1042 , INFINEON TECH.AG NA O.N. | DE0006231004 , AIXTRON SE NA O.N. | DE000A0WMPJ6

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Inhaltsverzeichnis:


    Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE
    "[...] Wir können Busse und LKW vollständig klimaneutral umbauen. Dabei gehen wir modular und inkrementell vor. So können wir mit allen gängigen Fahrzeugtypen arbeiten und zudem auf neue Technologie und Innovation reagieren [...]" Dirk Graszt, CEO, Clean Logistics SE

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    First Hydrogen positioniert sich zwischen SMR-Energie und humanoider Robotik

    Neu und zukunftsfähig stellt sich gerade das kanadische Technologieunternehmen First Hydrogen auf. Beeindruckend schaffen die Kanadier den Shift von einem reinen Wasserstoff- und Nutzfahrzeuganbieter zu einer breiter aufgestellten Clean-Energy-Plattform, die mehrere Schlüsseltechnologien in Sachen Energieinfrastruktur miteinander verbindet. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist der Einstieg in die Forschung zu kleinen modularen Reaktoren (SMRs), insbesondere zu Materialien für neuartige Salzreaktoren. In Zusammenarbeit mit der University of Alberta untersucht das Unternehmen derzeit nicht-radioaktive Ersatzstoffe, um physikalische Eigenschaften der Reaktorbrennstoffe realitätsnah zu simulieren und Entwicklungsrisiken frühzeitig zu reduzieren. Ziel ist es, technologische Grundlagen für eine langfristige Energieplattform zu schaffen, in der SMR-basierte Stromproduktion direkt mit Elektrolyseanlagen gekoppelt wird. Dadurch könnte First Hydrogen künftig grundlastfähige, emissionsarme Energie für die Herstellung von grünem Wasserstoff bereitstellen, ein Modell, das insbesondere für energieintensive Anwendungen wie Industrieprozesse, Rechenzentren oder KI-Infrastruktur an Bedeutung gewinnt.

    Parallel dazu erweitert das Unternehmen sein technologisches Profil über den Energiesektor hinaus durch den geplanten Einstieg in fortschrittliche Robotik. Im Rahmen einer verbindlichen Absichtserklärung will First Hydrogen eine Mehrheitsbeteiligung an Exodus Actuation Solutions erwerben, einem Unternehmen mit umfangreichem Patentportfolio im Bereich Hochleistungs-Aktuatoren und Robotik-Systeme. Exodus besitzt oder lizenziert 25 erteilte und 11 angemeldete Patente für seine Exodus Actuation-Getriebe und Hochleistungsmotoren. Die zugrunde liegenden Technologien ermöglichen präzise elektromechanische Bewegungen und bilden eine Schlüsselkomponente moderner Automatisierungslösungen, die in industriellen Robotern, autonomen Systemen oder elektrischen Mobilitätsplattformen eingesetzt werden.

    CEO Balraj Mann kommentierte: „Durch die Sicherung patentierter Aktuator- und humanoider Robotertechnologie positioniert sich First Hydrogen an der Schnittstelle zweier wichtiger Wachstums- und Investitionsthemen: saubere Energie der nächsten Generation sowie autonome Robotersysteme und humanoide Robotik.“

    Studien großer Investmentbanken gehen davon aus, dass der globale Markt für humanoide Robotik bis 2050 ein Volumen von mehreren Billionen USD erreichen könnte. Vor diesem Hintergrund erscheint auch die Kapitalmaßnahme von First Hydrogen in Höhe von bis zu 3 Mio. CAD als strategischer Schritt, um sowohl Forschungsprogramme als auch neue Technologie-Partnerschaften zu finanzieren. Während sich viele der Projekte noch in einem frühen Stadium befinden, adressiert das Unternehmen mehrere der strukturell wichtigsten Themen der kommenden Dekaden: saubere Grundlastenergie, Wasserstoffwirtschaft, automatisierte Industrie und autonome Systeme. Anleger erhalten in der FHYD-Aktie ein klar thematisch positioniertes Engagement entlang mehrerer technologischer Megatrends. Entscheidend wird sein, inwieweit es First Hydrogen gelingt, aus den aktuellen Forschungs- und Technologieinitiativen belastbare industrielle Anwendungen zu entwickeln. Die aktuelle Marktkapitalisierung von knapp 33 Mio. CAD ist ein Klacks!

    In den letzten 6 Monaten lief die FHYD-Aktie noch seitwärts zwischen 0,30 und 0,50 CAD. Die aktuellen Fortschritte könnten den Kurs wieder schnell auf die 2025er Hochs von über 1,00 CAD bringen. Quelle: LSEG vom 08.03.2026

    Infineon - Schlüsseltechnologie für Energieeffizienz, Robotik und Elektrifizierung

    Von klein zu groß! Die deutsche Infineon Technologies AG gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Leistungshalbleitern und Mikrocontrollern und ist besonders stark in Automobilindustrie, Robotik, Industrieautomatisierung und Energieeffizienzsystemen positioniert. Der Konzern fokussiert sich auf sogenannte Power-Semiconductors, also Chips zur effizienten Umwandlung, Steuerung und Verteilung elektrischer Energie, die für elektrische Antriebe, Servernetzteile, Robotik und Ladeinfrastruktur essenziell sind. In der Robotik steuern Infineon-Halbleiter Motoren, Servoantriebe und Energiemanagementsysteme und ermöglichen dadurch präzise Bewegungssteuerung bei geringerem Energieverlust.

    In Q1-2026 erzielte Infineon einen Umsatz von 3,66 Mrd. EUR, was einem Wachstum von rund 7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Segmentergebnis lag bei 655 Mio. EUR, damit erreicht die operative Marge 17,9 %. Der Umsatz übertraf leicht die Analystenschätzungen, für das zweite Quartal erwartet das Management einen Umsatz von etwa 3,8 Mrd. EUR bei weiterhin zweistelligen Margen. Im Gesamtjahr sollen die Erlöse aber nur moderat vorankommen. Trotz der grundsätzlich soliden Zahlen steht die Aktie aktuell unter Druck, da der Halbleitermarkt zyklisch schwächer als erwartet ist und viele Kunden ihre Lagerbestände reduzieren. Zusätzlich belastet die schwache Entwicklung der globalen Automobilindustrie kurzfristig das wichtigste Absatzsegment des Unternehmens.
    Insgesamt bleibt Infineon strukturell gut positioniert, da die adressierten Megatrends eine steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern erwarten lassen. Beim aktuell abgeschlossenen Aktienrückkauf-Programm über 4 Mio. Aktien bezahlte das Unternehmen Höchstpreise von im Schnitt 44,43 EUR. Die Kursziele der Analysten auf LSEG liegen im Schnitt bei 48,93 EUR, 24 von 29 Experten halten den Daumen nach oben. Aktuelle Korrektur zum Einstieg im Bereich 35 bis 38 EUR nutzen!

    Aixtron – KI-Phantasie und der nächste Investitionszyklus der Chipindustrie

    Weiter im Chipbereich zeigt sich die Aixtron SE als ein deutscher Spezialmaschinenbauer für die Halbleiterindustrie. Das Unternehmen gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Depositionsanlagen zur Herstellung von Verbindungshalbleitern. Die Technologien des Unternehmens werden vor allem für Materialien wie Gallium-Nitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) eingesetzt, welche zentrale Komponenten moderner Leistungselektronik darstellen. Sie sind entscheidend für Anwendungen in Elektromobilität, Energieeffizienz, optischer Kommunikation und Hochleistungselektronik. Das prickelnde Kauf-Argument: Aixtron positioniert sich als wichtiger Ausrüster innerhalb der globalen Halbleiter-Wertschöpfungskette. Besonders relevant ist die steigende Nachfrage nach SiC- und GaN-Powerchips für Elektrofahrzeuge, Schnellladeinfrastruktur und industrielle Stromversorgungssysteme. Damit bewegen sich die Herzogenrather genau auf der Höhe der Zeit. Ein zusätzlicher Wachstumstreiber ergibt sich aus dem Ausbau von KI-Rechenzentren, da hierfür Hochgeschwindigkeits-Glasfaserverbindungen und optische Datacom-Laser benötigt werden. Diese Bauelemente werden mit Hilfe der Depositionsanlagen von Aixtron hergestellt und machen das Unternehmen zum indirekten KI-Profiteur innerhalb der Halbleiterindustrie.

    Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Aixtron einen Umsatz von rund 556,6 Mio. EUR, was etwa 12 % unter dem Vorjahresniveau lag. Das EBIT belief sich auf etwa 100 Mio. EUR, während die EBIT-Marge mit rund 18 % weiterhin solide blieb. Für das Jahr 2026 erwartet das Management ein Übergangsjahr mit einem Umsatz von etwa 520 Mio. EUR plus minus 30 Mio. EUR. Die Aktie konnte in den letzten 12 Monaten um über 120 % zulegen und wird ab 23. März wegen einer Marktkapitalisierung von aktuell 3,25 Mrd. EUR und stark steigenden Umsätzen in den STOXX Europe 600 aufgenommen. Langfristig ist Aixtron ein deutschen Top-Tech Investment, kurzfristig bleibt die Geschäftsentwicklung jedoch stark vom zyklischen Investitionsverhalten der globalen Halbleiterindustrie abhängig.


    Das Jahr 2026 startet turbulent mit Verwerfungen im Rohstoffbereich und einer Reihe von geopolitischen Konflikten. Für Anleger birgt das Chancen und Risiken, wichtig ist in diesem Fall nur eine gut dosierte Streuung über Länder, Sektoren und Branchen. Damit wird das Portfoliorisiko beherrschbar.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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