Menü schließen




24.06.2026 | 05:30

Krebs bleibt die heißeste Wette im Pharmamarkt: Bayer, Vidac Pharma und Pfizer kämpfen um die nächste Therapiegeneration

  • Bayer
  • Vidac Pharma
  • Pfizer
  • Glyphosat
  • Klagen
  • Pharma
  • Warburg-Effekt
  • Krebstherapie
  • Krebsforschung
  • Biotech
Bildquelle: pixabay.com

Der Onkologie-Markt ist der heißeste Bereich der Pharmaindustrie. Während globale Schwergewichte ihre milliardenschweren Pipelines in Stellung bringen, setzt ein kleines Biotech auf einen wissenschaftlichen Ansatz, der direkt an den Stoffwechsel der Tumorzelle ansetzt. Für Anleger stellt sich die Frage: Geht der Sieg über den Krebs künftig über massive Breitenwirkung, über zielgerichtete Toxin-Konjugate oder über die gezielte Attacke auf den zellulären Stoffwechsel? Die unterschiedlichen Antworten von Bayer, Vidac Pharma und Pfizer versprechen nicht nur medizinische, sondern auch finanzielle Weichenstellungen für das kommende Jahrzehnt.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , VIDAC PHARMA HOLDING PLC | GB00BM9XQ619 , PFIZER INC. DL-_05 | US7170811035

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Bayer – operativ mit Rückenwind

    Die Onkologie bleibt für Bayer 2026 der zentrale Hoffnungsträger im Pharmageschäft. Im Mai kündigte der Konzern die Präsentation von 16 Abstracts auf der ASCO-Jahrestagung an, darunter die ersten Phase-II-Ergebnisse der ARACOG-Studie, die Nubeqa mit Enzalutamid bei fortgeschrittenem Prostatakrebs vergleicht. Solche Konferenzdaten liefern Investoren wichtige Hinweise zur Belastbarkeit der späten klinischen Pipeline. Der Konzern hat die Pharmasparte strategisch auf langfristiges Wachstum in Onkologie, Kardiologie und Nierenerkrankungen ausgerichtet. Die bestätigte Jahresprognose mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 0 - 3 % und einer EBITDA-Marge von 23 - 25 % zeigt, dass die Pharma-Sparte gut läuft.

    Die jüngsten Meldungen aus dem Juni 2026 unterstreichen Bayers Fokus auf Innovation. Die Kooperation mit Iambic zur KI-gestützten Wirkstoffforschung und die vollständige Übernahme von Perfuse Therapeutics für bis zu 2,45 Mrd. USD stärken die Pharmapipeline. Die FDA-Zulassung für das niedrig dosierte MRT-Kontrastmittel Gadoquatrane und der bestätigte Zulassungsantrag für Asundexian in Europa zeigen Fortschritte in der Radiologie und bei Schlaganfallprävention. Der Ausbau des Open-Innovation-Netzwerks in China passt zur globalen Strategie. Allerdings bleiben operative Erfolge und juristische Altlasten untrennbar verbunden. Die Glyphosat-Problematik wirft weiterhin ihren Schatten auf die Entwicklung des Konzerns.

    Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten belaufen sich mittlerweile auf 11,8 Mrd. EUR, mit erwarteten Mittelabflüssen von 5 Mrd. EUR allein in diesem Jahr. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Fall Durnell Ende Juni 2026 wird richtungsweisend sein. Analysten schätzen, dass ein für Bayer günstiges Urteil Signalwirkung für rund 80 % der noch offenen Glyphosat-Klagen haben könnte. Die Nettofinanzverschuldung dürfte auf rund 33 Mrd. EUR ansteigen, während der Free Cashflow mit minus 1,5 bis minus 2,5 Mrd. EUR negativ ausfallen wird. Für Aktieninvestoren ergibt sich daher ein gespaltenes Bild. Derzeit ist die Aktie für 38,07 EUR zu haben.

    Vidac Pharma - Rekrutierung abgeschlossen – Meilenstein erreicht

    Der auf onkologische Dermatologie spezialisierte Biotech-Konzern hat die Patientenrekrutierung für seine Phase-2b Studie mit VDA-1102 bei aktinischer Keratose planmäßig abgeschlossen. Damit rückt ein wichtiger Datenpunkt näher. Das Unternehmen hat alle 39 geplanten Probanden in die randomisierte Studie eingeschlossen. Das ist ein operativer Erfolg, der den weiteren Zeitplan stabilisiert. Die Nachbeobachtung der Patienten wird voraussichtlich etwa 3 Monate dauern. Im Anschluss werden die Ergebnisse veröffentlicht. Bislang wurden keine behandlungsbedingten schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse gemeldet, was als positiv zu werten ist. Die Auswertung der Daten wird zeigen, ob der metabolische Ansatz des Unternehmens auch in dieser Patientengruppe überzeugt.

    Die EMA-Zulassung für die deutsche Studie untermauert den Fortschritt des Programms. Die Genehmigung der Phase-2 Studie ist nicht selbstverständlich. Sie bestätigt, dass das Prüfpräparat und das zugehörige Protokoll den wissenschaftlichen und ethischen Anforderungen der EU-Klinikprüfungsverordnung genügen. Für Vidac Pharma markiert dieser Schritt den Übergang von der präklinischen Machbarkeit zur kontrollierten Wirksamkeitsprüfung am Menschen. Hinzu kommt die kürzlich erteilte Patentzulassung in Kanada, die das internationale Schutzportfolio erweitert. Das geistige Eigentum reicht bis 2045 und umfasst mittlerweile sieben globale Patentfamilien.

    Die Analysten von Sphene Capital bestätigen ihre Kaufempfehlung bei einem fairen Wert von 4,20 EUR pro Aktie. Das Sum-of-the-Parts-Modell bewertet die beiden Pipeline-Kandidaten VDA-1102 (AK und CTCL) separat und lässt den präklinischen Kandidaten VDA-1275 vorerst unberücksichtigt. Sollte dieser in die klinische Phase übergehen, ergäbe sich erhebliches Bewertungspotenzial. Die jüngsten Fortschritte bei der europäischen Expansion, einschließlich fortgeschrittener Gespräche über den Beitritt zu Quest for Health, unterstreichen das Vorhaben des Managements, das Unternehmen für Partnerschaften und Kapitalmarktzugang zu positionieren. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der vielversprechende Ansatz auch in den Studiendaten Bestand hat. Aktuell notiert die Aktie bei 0,50 EUR.

    YouTube-Video ansehen

    Pfizer – mit Licht und Schatten

    Die Onkologie-Sparte von Pfizer bleibt 2026 der zentrale Werttreiber. In dem Bereich ist man wissenschaftlich aktiv und regulatorisch vorangekommen, aber noch ist es nicht der erhoffte Umsatztreiber. Auf der ASCO-Jahrestagung präsentierte Pfizer vielversprechende Daten zu LORBRENA bei Lungenkrebs, einer BRAFTOVI-basierten Kombination bei metastasiertem Darmkrebs sowie TALZENNA plus XTANDI bei Prostatakrebs. Die FDA-Zulassung für BRAFTOVI bei Darmkrebs und die beschleunigte Prüfungsfrist für PADCEV plus Keytruda bei muskelinvasivem Blasenkrebs zeigen, dass die Präparate viel Potenzial haben. Entscheidend wird die FDA-Entscheidung zu PADCEV im August sein. Die CROWN-Studie zu LORBRENA zeigte nach 7 Jahren weiterhin bemerkenswerte Ergebnisse. Dennoch bleibt die entscheidende Frage, ob sich diese klinischen Fortschritte in kommerziellen Erfolg übersetzen.

    Am 5. Mai präsentierte Pfizer die Zahlen für das 1. Quartal und die fielen besser aus, als von der Wall Street erwartet. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 5 % auf 14,45 Mrd. USD und übertraf damit die Konsensschätzungen von rund 13,79 Mrd. USD deutlich. Bereinigt erzielte das Unternehmen ein Ergebnis je Aktie von 0,75 USD, ebenfalls oberhalb der Analystenerwartungen von 0,72 - 0,73 USD. Das Wachstum kommt aus dem operativen Kerngeschäft. Ohne die Covid-Produkte Comirnaty und Paxlovid legte der Umsatz um 7 % zu. Besonders stark entwickelten sich dabei jüngst eingeführte oder zugekaufte Präparate mit einem operativen Plus von 22 %. Padcev, das in der Blasenkrebstherapie zum Zug kommt, verzeichnete ein Umsatzplus von 39 %, Nurtec ODT/Vydura um 41 %.

    Weniger erfreulich aus Anlegersicht dürfte die jüngste Eskalation im Verhältnis zur deutschen Regierung sein. In einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz warnte CEO Albert Bourla davor, dass die geplanten Sparvorgaben im Gesundheitswesen die Planungssicherheit infrage stellten. Pfizer überprüfe daher Timing und Umfang bestimmter geplanter Investitionen in Deutschland. Der Vorstoß ist kein Einzelfall. Eli Lilly und Boehringer Ingelheim haben bereits Projekte gekürzt oder gestrichen. Hinzu kommt der überraschende Abgang von Finanzvorstand Dave Denton, der im August das Unternehmen verlässt. Interims-CFO Cecile Guegan übernimmt, während Pfizer nach einem Nachfolger sucht. Die Jahresprognose für 2026 bekräftigte das Management. Momentan kostet die Aktie 25,08 USD.


    Der Onkologie-Markt bleibt das chancenreichste Terrain der Pharmaindustrie. Bayer stemmt sich mit starker Pipeline und operativem Rückenwind gegen die bleierne Last der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten. Vidac Pharma glänzt als fokussierter Pionier mit innovativem Stoffwechselansatz. Der reibungslose Rekrutierungsabschluss legt das Fundament für eine mögliche Wertsteigerung. Pfizer liefert solide Zahlen und starke Daten, muss aber politische Querschläger und Führungswechsel verdauen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Armin Schulz

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 02.11.2026 | 05:43

    Der BioTech-Ausbruch: Bayer und Eli Lilly zeigen Muskeln - sind Novo Nordisk, Evotec und BioNxt die nächsten Gewinner?

    • BioTech
    • Pharma
    • Wirkstoffe
    • Onkologie
    • Medikamentenentwickler

    Das war eine Abverkaufswoche an der NASDAQ! Ganze 5 % verlor der Technologie-Index von seinem erneuten Versuch die 30.000 Punkte-Marke zu überschreiten. Die zuvor exzellent gelaufenen Chip-Titel gerieten ordentlich unter Druck, dann auch noch die verhaltenen Zahlen von Alphabet, Microsoft und zuletzt Intel. Satte zweistellige Verluste waren die Folge, schon lange gab es nicht mehr so viel Unsicherheit in diesem Boom-Sektor. Ganz anders läuft es im BioTech-Bereich: Der zugrundeliegende NASDAQ Biotech-Index verfehlte mit 7.319 Punkten nur haarscharf sein Allzeithoch bei 7.458 Punkten. Zugpferde wie Bayer und Eli Lilly brachten frischen Wind in den Sektor, der nun zum Jahresende eine satte Outperformance gegenüber anderen Branchen zeigen könnte. Wir nehmen einige Protagonisten unter die Lupe.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 29.10.2026 | 05:39

    Jetzt zugreifen - Sektor-Rotation rückt LifeScience in den Fokus! Bayer, Vidac Pharma, Eli Lilly, Novo Nordisk und Evotec als Outperformer 2027

    • BioTech Pharma
    • Medikamenten-Entwicklung
    • Wirkstoff-Forschung
    • Krebstherapie

    KI konsolidiert und der LifeScience-Sektor zündet den ersten Turbo: Steigende Gesundheitsausgaben, die demografische Alterungswelle und eine regelrechte Innovations-Welle katapultieren die Branche direkt in einen mehrjährigen Superzyklus – und jetzt schichten die großen Player ihr Kapital um! KI- und HighTech haben ihre Rendite gebracht, nun rücken die neuen Outperformer für 2027 ins Rampenlicht. Die Krux: Die meisten Titel stehen nach kräftigen Verlustjahren in der Nähe ihrer 5-Jahrestiefs. Das wird nicht so bleiben! Denn einige Unternehmen stehen bereits in den Startlöchern, die schmerzhaften Restrukturierungen sind durch. An der Spitze marschiert Novo Nordisk als unangefochtenes Flaggschiff der globalen Adipositas- und Diabetes-Welle unaufhaltsam weiter voran. Ein echter Geheimtipp für Renditejäger ist Vidac Pharma: Die Biotech-Schmiede revolutioniert mit der Erforschung des Warburg-Effekts die Krebstherapie und liefert als klassischer High-Beta-Play die perfekte Prise für chancenorientierte Depots. Auch der Riese Bayer ist zurück und nutzt die aktuelle Bewertungsruhe konsequent als massive Einstiegschance, um mit einer runderneuerten Pipeline die nächste Wachstumsphase zu zünden. Komplettiert wird das Power-Quartett durch den Hamburger Wirkstoffforscher Evotec, der als unverzichtbarer Infrastruktur- und Entwicklungspartner direkt von der Nachfrage nach komplexen Therapien profitiert. Wer im kommenden LifeScience-Boom die Nase vorn haben will, stellt genau jetzt die Weichen in seinem Portfolio!

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 12.10.2026 | 05:15

    Nicht verpassen! Krebsmedizin und Comeback-Chancen: Vidac Pharma, Bayer und Evotec im Trendcheck!

    • Onkologie
    • Krebstherapie
    • Pharma
    • Biotechnologie
    • Klinische Studien
    • Innovationen

    Neue Krebstherapien zielen auf medizinische Durchbrüche ab. Für Anleger ist jedoch entscheidend, wann sich Fortschritte auch in steigenden Börsenkursen widerspiegeln. Vidac Pharma befindet sich in einer sehr spannenden Unternehmensphase. Die Gesellschaft wartet auf entscheidende Studiendaten, die den innovativen Ansatz in Bezug auf den Krebszellstoffwechsel untermauern und einen Meilenstein markieren könnten. Bayer baut sein Onkologiegeschäft aus, muss sich jedoch gleichzeitig einer Reihe von Herausforderungen stellen. Evotec muss beweisen, dass sich Forschung, Technologieplattformen und strategische Partnerschaften profitabel vermarkten lassen und verlorenes Anlegervertrauen zurückgewinnen. Welche Fortschritte könnten nun zu einer Neubewertung führen?

    Zum Kommentar