Wasserstoff
Kommentar von Nico Popp vom 09.04.2026 | 05:00
Kupfer und PGM im Fokus: Rio Tinto, Sibanye-Stillwater und die Chance bei Power Metallic Mines
Die Sicherung von Kupfer und Platingruppenmetallen (PGM) wird immer wichtiger, da diese Elemente sowohl für die Energieinfrastruktur als auch für die Wasserstoffwirtschaft unverzichtbar sind. Analysen von S&P Global und McKinsey prognostizieren einen Anstieg der Kupfernachfrage auf 42 Mio. t bis zum Jahr 2040, was einem Zuwachs von 50 % gegenüber 2025 entspricht. Gleichzeitig berichtet die Internationale Energieagentur (IEA), dass die Nachfrage nach Wasserstoff im Jahr 2024 bereits satte 100 Mio. t umfasste, was den Bedarf an Platin und Palladium für Elektrolyseure treibt. Während Großkonzerne wie Rio Tinto ihre Marktführerschaft durch Investitionen in riesige Kupferprojekte absichern, um den langfristigen Bedarf der Industrie zu decken, konzentriert sich der PGM-Spezialist Sibanye-Stillwater verstärkt auf die Diversifizierung seines Portfolios in Richtung polymetallischer Lagerstätten in stabilen Jurisdiktionen. In diesem Umfeld operiert Power Metallic Mines mit seinem Nisk-Projekt im kanadischen Distrikt Québec. Kürzliche Entdeckungen in der Lion Zone bestätigten außergewöhnliche Kupfergrade von über 10 % sowie signifikante PGM-Beiprodukte. Diese Qualität in einer erstklassigen Bergbauregion macht das Unternehmen interessant - für Anleger, die auf strategische Konsolidierungen spekulieren und für Großkonzerne auf der Suche nach erstklassigen Ressourcen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 02.04.2026 | 04:15
Ölpreis-Schock als Chance: 100 % mit Nel ASA, A.H.T. Syngas und Plug Power
Tägliche neue Wasserstandsmeldungen zu den Fortschritten der Iran-Zähmung. Eigentlich hat Präsident Donald Trump bereits alle Kriegsziele erreicht wie er selbst behauptet, die Iraner sind aber für eine besiegte Nation noch erstaunlich selbstbewusst und trotzen der medialen Kommentierung ihrer Gesprächsbereitschaft. Derweil hat die Bundesregierung ein Benzinpreis-Gesetz auf den Weg gebracht. Seit dem 1. April ist das Maßnahmenpaket zur Preisdämpfung wirksam, um gegen die vielen täglichen Preiserhöhungen an den Tankstellen vorzugehen. Künftig ist eine Anpassung nur einmal täglich um 12:00 Uhr möglich, senken hingegen ist jederzeit erlaubt. Das Gesetz wurde nach einer gängigen Praxis in Österreich entworfen und soll mehr Transparenz und Stabilität liefern. Der Effekt gestaltete sich gestern jedoch anders: Obwohl der Brent-Spotpreis zu Mittag um 7 % tiefer lag und auch der EUR gegenüber dem USD zulegte, stiegen die Preise für Diesel in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von über 2,30 EUR je Liter. Für Private wird es Zeit umzudenken, alternative Energien gibt es zuhauf. Wir schaffen einen Überblick.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 31.03.2026 | 05:00
Resilienz in der Logistik: Daimler Truck und Nel sinnieren über Wasserstoff-Zukunft – dynaCERT baut die Brücke
Der Logistiksektor steht vor großen Herausforderungen, die zeigen, wie groß die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist. Ein eskalierender Konflikt im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus haben die Energiemärkte erschüttert und zu steigenden Preisen bei Mineralölprodukten und deren Derivaten geführt. Besonders alarmierend ist die Preisexplosion bei Diesel, dem primären Kraftstoff für den weltweiten Schwerlastverkehr. An der Londoner Börse verzeichnete Diesel laut aktuellen Marktdaten seit Ende Februar 2026 einen Preissprung von etwa 27 Cent pro Liter. Die ökonomischen Konsequenzen sind enorm: Simulationen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen, dass ein dauerhafter Ölpreis von 100 USD pro Barrel zu einem realen wirtschaftlichen Schaden von etwa 40 Mrd. EUR über zwei Jahre führen könnte. Wasserstoff wird in diesem Umfeld nicht mehr nur als Instrument für mehr Nachhaltigkeit gesehen, sondern als Voraussetzung für Resilienz in Energiefragen. In diesem Transformationsprozess ergänzen sich die Geschäftsmodelle von Daimler Truck, Nel ASA und dynaCERT. Wir analysieren die Lösungen, die von weitreichenden Visionen für die Zukunft der Mobilität bis hin zu sofortiger Effizienzsteigerung bei schweren Motoren reichen.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 18.03.2026 | 05:40
Nel ASA, Pure One und Daimler Truck – Ihr Ticket zur Rendite, wenn Diesel-LKW unbezahlbar werden
Wenn geopolitische Krisen den Ölpreis explodieren lassen und Brüssel gleichzeitig die CO2-Schraube für LKW anzieht, gerät die Transportbranche gewaltig unter Druck. Die Kombination aus kriegsbedingten Versorgungsängsten und strengen EU-Klimavorgaben katapultiert alternative Antriebe schlagartig in die wirtschaftliche Pole-Position. Während Batterie-LKW im Verteilerverkehr punkten, erlebt die Brennstoffzelle auf der Langstrecke ihre Renaissance. In diesem Spannungsfeld rücken drei Akteure ins Rampenlicht, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette positioniert sind: Der norwegische Elektrolyseur-Spezialist Nel ASA, der Cleantech-Spezialist Pure One und der Nutzfahrzeug-Gigant Daimler Truck.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 16.03.2026 | 04:00
Ölpreis-Schock und Nahost-Panik! Die nächsten 100 % mit DroneShield, dynaCERT und Hensoldt
Die Börse ist derzeit einem hohen Stress-Faktor ausgesetzt. Denn die anhaltenden Kämpfe im Iran und auch zwischen Israel und den Anrainerstaaten bilden eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die weltweite Öl- und Rohstoffversorgung. Durch die Straße von Hormus wird 20 % der täglichen Ölfördermenge in die ganze Welt transportiert. Eine Schließung oder Verminung hätte Ölpreisanstiege von 20 bis 30 % zur Folge. Nun ist vor lauter Nervosität bereits mit 100 USD ein 50 % Aufschlag zum Jahresanfang erfolgt. Neben den zu beklagenden Opfern auf allen Seiten und der gewaltigen Zerstörung aller Orten, wirkt der Konflikt für die Industrie sowie das weltweite Wachstum wie ein Showstopper. Für Anleger gilt: Welche Sektoren könnten aufgrund dieser Tendenzen zur Hochform auflaufen? Als Börsendienst gilt es, Schreckliches auszublenden und das „Gute“ zu erkennen. Ganz ohne Gefühle - nicht einfach! Hier ein Versuch.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.03.2026 | 05:00
Energieschock? Hier ist die Lösung! Das Potenzial von Linde, Veolia und AHT Syngas
Börse und Wirtschaft sind volatiler denn je. Gründe sind die militärische Eskalation im Nahen Osten und die faktische Sperrung der Straße von Hormus. Mit Rohölpreisen, die die Marke von 90 USD je Barrel überschritten haben und laut Analysten in einem anhaltenden Krisenszenario auf über 150 USD steigen könnten, steht die Industrie vor einer ernsten Herausforderung. In diesem Umfeld wandelt sich auch die Dynamik der Energiewende: Dekarbonisierung ist für Unternehmen nicht mehr nur ein regulatorisches Ziel, sondern Überlebensstrategie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit geworden. Während der Industriegase-Konzern Linde durch seine Expertise in der Wasserstofflogistik das technologische Rückgrat der Dekarbonisierung bildet, sichert Veolia Environnement durch das Management globaler Stoffkreisläufe Ressourcen und generiert sogar krisenfeste Cashflows. Gut zu den genannten Unternehmen passt auch AHT Syngas, dessen Vergasungsanlagen industrielle Abfallströme direkt am Ort ihrer Entstehung zu kostengünstigem Synthesegas und grünem Wasserstoff umwandeln – eine dezentrale Technologie, die heute mehr denn je einen Nerv trifft.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 09.03.2026 | 04:30
Iran-Krieg und explodierende Ölpreise! Gibt es überhaupt Gewinner? Infineon, First Hydrogen und Aixtron im Fokus
Donald Trump fordert die bedingungslose Kapitulation des iranischen Regimes nach einem Blitzkrieg über ganze 7 Tage. Für die internationale Staatengemeinschaft und den laborierenden Ökonomien bedeutet ein nachhaltiger Ölpreisanstieg von 20 % starke Einbußen im Wirtschaftswachstum und einen gewaltigen Inflationsschub in den Ladenregalen durch die nachgelagerten Teuerungseffekte. Auch der Konsument wird in Kriegszeiten in keinen neuen Kaufrausch verfallen, sondern die Taschen geschlossen halten. Börsianer sollten daher ihren Blick nun weiter nach vorne richten als üblich. Denn vielleicht sind die Gewinnbringer nun jene Werte, die in den letzten Tagen arg gelitten haben oder neue Titel, mit entsprechender Langfrist-Perspektive. Wer wird nach der Krise wieder zum Spurt ansetzen?
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 05.03.2026 | 04:15
Sind Öl und Gas das neue Gold? Jetzt geht´s rund bei Shell, BP, Pure One und Oklo
Nach einer langen Durststrecke für Öl musste es nun ein Krieg sein, der die Notwendigkeit der fossilen Brennstoffe wieder in den Fokus rückt. Aber, man sollte die Kirche auch im Dorf lassen. Die Weltmärkte sind überschwemmt mit Öl, USA und Kanada haben in den letzten 20 Jahren so viele Kapazitäten aufgebaut, dass die 4 Mio. Barrel Iran-Förderung leicht ausgeglichen werden können. „There´s plenty of oil“ war die Reaktion auf die wiederholten Peak Oil-Aussagen nach den Arbeiten des Geologen Marion King Hubbert aus dem Jahr 1949. Im Jahr 2000 sollten die Reserven erschöpft sein, doch es kam anders. Heute gehen Forscher von Reserven für weit mehr als 200 Jahre aus, somit lohnt es sich für Investoren auf Ölwerte zu blicken. Alternativen dazu gibt es viele u. a. von den Unternehmen Pure Hydrogen und Oklo. Im Zuge der Irankrise eine weitere Gelegenheit, das Portfolio neu zu strukturieren.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 26.02.2026 | 05:00
Wasserstoff-Wende: Wie dynaCERT, Plug Power und Ballard Power Systems den Transportsektor dekarbonisieren
Der Markt für wasserstoffbetriebene Logistik erreicht im Jahr 2026 ein Volumen von 32,47 Mrd. USD und steht vor einem Wachstum auf voraussichtlich 204,9 Mrd. USD bis zum Ende der Dekade. Die Internationale Energieagentur (IEA) berichtet, dass die globale Nachfrage nach Wasserstoff im abgelaufenen Jahr bei fast 100 Mio. t lag, wovon jedoch weniger als 1 % aus emissionsarmen Quellen stammte. In den USA zwingen Zölle auf Elektrolyseure und Brennstoffzellen, die sich im Bereich von 10 % bis 30 % bewegen, die Industrie zum Aufbau lokaler Lieferketten. In Europa schafft der REPowerEU-Plan zusammen mit der EU-Wasserstoffstrategie einen stabilen Rahmen für Investitionen in Infrastruktur. Ein sofortiger und flächendeckender Austausch der weltweiten Schwerlastflotten gegen komplett emissionsfreie Fahrzeuge wäre jedoch schwer zu realisieren und zudem ökonomisch unsinnig. Stattdessen schicken sich Unternehmen an, Bestandsflotten nachzurüsten oder auf anderen Wegen die Wasserstoff-Wende voranzubringen.
Zum KommentarKommentar von Carsten Mainitz vom 20.02.2026 | 05:20
Extrem spannende Entwicklungen bei First Hydrogen, Plug Power und thyssenkrupp Nucera! Was können Aktionäre jetzt daraus machen?
Wer kann den riesigen Stromhunger von Datenzentren und KI-Infrastrukturen stillen? Microsoft und Meta haben bereits gezeigt, wo es lang gehen kann: Atomenergie und sogenannte SMRs, also Mini-Kernkraftwerke. In den Vereinigten Staaten geht langfristig kein Weg an der Kernenergie vorbei. Auf der anderen Seite darf Wasserstoff nicht unterschätzt werden. Plug Power und thyssenkrupp Nucera sind bekannte Branchenvertreter. Spannende, neue Wege geht First Hydrogen. Die Kanadier besitzen das Potenzial, die Branche aufzumischen. Das könnte zu einer massiven Neubewertung der Aktie führen.
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