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22.12.2023 | 05:55

Vorwärts in die Energiezukunft: Mit BASF, Blackrock Silver und JinkoSolar strategisch investieren

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Bildquelle: BASF AG

Bei BASF übergibt CEO Martin Brudermüller den Vorstandsvorsitz an Markus Kamieth nach der Hauptversammlung im April 2024. Der Konzern steht vor Herausforderungen im globalen Energiemarkt, bedingt durch die lange Abhängigkeit vom russischen Gas. Kamieth besitzt umfassende Erfahrung im Asien-Geschäft und übt sich in Diplomatie zwischen Fernost und West. Wer lieber direkt auf Rohstoffe setzt, wird bei Blackrock Silver fündig. Ein vielversprechender Explorer mit Gold, Silber und Lithium im Fokus, was es zu einer attraktiven Option für Investoren macht. Mit erfolgreichen Bohrungen und einer beeindruckenden Erfolgsbilanz im US-Bundesstaat Nevada, hat das Unternehmen bereits Erfolge zu verzeichnen. Vorreiter in EE-Technologie finden sich besonders im chinesischen Markt. Auch hier spielt die Fülle an Rohstoffen im Land eine entscheidende Rolle. So setzt JinkoSolar dort auf intelligente Energiespeicherlösungen. Das kürzlich implementierte 42 MWh-Speichersystem im chinesischen Yunnan zeigt technologische Innovation, speziell bei Grid-Ausbau und Netzsicherheit. Angesichts Chinas Fokus auf erneuerbare Energien, BASFs Blick nach Asien und die steigende Nachfrage nach begehrten Rohstoffen, sollten Investoren diese Entwicklungen genau im Auge behalten. Details in diesem Beitrag.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , Blackrock Silver | CA09261Q1072 , JINKOSOLAR ADR/4 DL-00002 | US47759T1007

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Inhaltsverzeichnis:


    Asien-Engagement: BASF zwischen Chancen und Risiken unter neuem CEO Markus Kamieth

    Investor-Legende Warren Buffett ist der Ansicht, dass die Qualität des Managements eines Unternehmens ein entscheidender Faktor dafür ist, ob eine Aktie eine gute Investition darstellt. Bei BASF werden dazu die Karten an der Spitze neu gemischt. CEO Martin Brudermüller gibt seinen Vorstandsvorsitz zur kommenden Hauptversammlung im April 2024 an seinen Nachfolger Markus Kamieth. Brudermüller hinterlässt einige offene Baustellen, denen sich Kamieth direkt widmen muss. Der Chemiekonzern befindet sich mitten im Turnaround und wurde von der internationalen und deutschen Energiepolitik kalt erwischt. Der Konzern, der sogar am Bau der Gas-Pipeline nach Russland beteiligt war, musste sich ab Februar 2022 durch Putins Ukraine-Angriff und spätestens ab dem 26. September 2022 seit der Zerstörung der Nordstream Pipeline mit aller Kraft transformieren. Seit August ist klar: BASF wird am Standort Deutschland auch mit Flüssiggas (LNG) von der anderen Seite des Atlantiks aus arbeiten. Ab 2026 bis 2043 plant das US-amerikanische Unternehmen Cheniere, jährlich 800.000 t US-amerikanisches LNG an BASF zu liefern. Die Laufzeit des Vertrages, den die BASF dafür eingegangen ist, beträgt 17 Jahre.

    Nun kommt Markus Kamieth, ein BASF-Urgestein, an die Spitze, der insbesondere in den letzten 3 Jahren das Asien-Geschäft am Standort Hongkong verantwortet hat. Er übernimmt die Leitung für gut 111.000 Beschäftigte in einem globalen Chemiekonzern mit 87 Mrd. EUR Umsatz im Jahr 2022. Die Auswahl eines internen Kandidaten als Nachfolger wird bei BASF hochgeschätzt und bietet laut Personalberater Heiner Thorborg "große Vorteile". Interne Kandidaten seien bereits bekannt, ihre Stärken und Schwächen seien vertraut, was eine bessere Einschätzung ermögliche. Externe Kandidaten hingegen könnten schlechter in die Unternehmenskultur passen. Thorborg betont, dass viele DAX-Konzerne diese interne Herangehensweise bevorzugen, da sie interne Talente aufbauen und entwickeln.

    China strebt offen danach, Taiwan zu integrieren. Für BASF birgt dies sowohl Chancen als auch Risiken, speziell in Bezug auf das Engagement des Unternehmens in China. Markus Mayer, Leiter Aktienresearch der Baader Bank, stellt fest, dass das öffentliche Bewusstsein für dieses Engagement kritischer geworden ist. Trotz der Risiken betont er, dass es für BASF keinen umkehrbaren Weg gibt. Nicht in einem aufstrebenden Markt wie China präsent zu sein, wird als riskanter erachtet. Zudem betreut Kamieth auch aktuell BASF Projekte in Indien, was ebenfalls zu Asien gehört.

    Kamieth hat einiges zu reparieren im BASF-Geschäft. BASF sollte ursprünglich bereits die Trennung von Wintershall Dea vollzogen haben, an dem der Konzern gut 72 % hält. Aktuell hat Putin einige Areale, die rechtlich der Wintershall gehören, kurzerhand staatlich annektiert. Die Trennung der Tochterfirma von der BASF soll nun bis Mitte 2024 abgeschlossen sein. Investoren können gespannt sein, wie Kamieth den Balance-Akt der Geopolitik zum Vorteil ‘seines’ Konzerns größtmöglich nutzen wird.

    Blackrock Silver - Ein Eldorado für Rohstoffinvestoren mit Fokus auf Gold, Silber und Lithium

    Wer als Investor direkt auf Rohstoffe für die Energiewende setzen möchte, ist bei Blackrock Silver an der richtigen Stelle. Mit Gold, Silber und Lithiumvorkommen ist das Explorationsunternehmen ideal aufgestellt, um die steigende Nachfrage der kommenden Jahre in den verschiedensten Industrien zu decken. Das Unternehmen steigert den Wert für seine Shareholder durch zunehmende Bohrungen und damit verbundenen Rohstoff-Vorkommen.

    Blackrock Silver verzeichnet mit 6,12 Mio. t und einer Bewertung von 508,5 g/t Silberäquivalent bei seinem Tonopah West-Projekt sowie einer neu entdeckten Goldader mit Bonanza-Grad bei seinem Silver Cloud-Projekt eine nachgewiesene Erfolgsbilanz in der Exploration.

    Bekannt als die "Königin der Silberlagerstätten" produzierte das US-amerikanische Tonopah Silver District über 174 Mio. oz Ag und 1,8 Mio. oz Au aus etwa 7,5 Mio. t Material. Damit ist es der zweitgrößte Silberdistrikt im "Silberstaat" Nevada nach dem Comstock Lode.

    CEO William Howald ist erfolgreicher Unternehmer und Gründer mehrerer börsennotierter Unternehmen. Seine umfangreiche Erfahrung im Aufbau effektiver Explorationsteams und Erschließung hochwertiger Ressourcen prägt seine Führungsrolle. Zuletzt führte er erfolgreich die Florida Canyon Mine in Nevada zur kommerziellen Produktion und hat über 34 Jahre internationale Bergbau- und Explorationskompetenz. Mit ihm und seinem erfahrenen Führungsteam ist die Wertsteigerung des Unternehmens vorprogrammiert, wenn man Buffets Worte berücksichtigt.

    China auf dem Vormarsch: JinkoSolar setzt auf intelligente Energiespeicherlösungen

    Der zukünftige Vorstandsvorsitzende Kamieth spricht auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn eine Leseempfehlung für den Handelsblatt-Artikel aus, der beschreibt, dass das Bild über China in europäischen Medien einseitig verzerrt sei. „Wer vermitteln will, muss mit beiden Seiten offen und jederzeit reden können.“ schreibt Liu Zhengrong. Und so rücken auch Aktien aus China in den Fokus der Investoren. Und das nicht erst seit Alibaba. Der Solarmodul-Hersteller JinkoSolar vertreibt seine Produkte und Lösungen weltweit in den Bereichen Energieversorgung, Gewerbe und Privathaushalte. JinkoSolar ist in Ländern wie China, den USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Chile, Südafrika, Indien, Mexiko, Brasilien und anderen präsent. Die Firma punktet mit einem Wettbewerbsvorteil in Technologieinnovation, einem globalen Vertriebsnetzwerk und der vertikalen Integration von Lieferketten.

    So hat JinkoSolar gerade laut Saur News ein 42 MWh-Speichersystem in der chinesischen Region Yunnan implementiert, was 2024 ans Netz geht. Das integrierte System namens ‘ESS SunTera’ nutzt eine fortschrittliche Flüssigkeitskühlungstechnologie, die Temperaturunterschiede zwischen den Zellen auf bemerkenswerte 2,5 °C begrenzt. Dadurch wird die Lebensdauer verlängert und die Lade-/Entladeeffizienz erheblich verbessert, indem der sogenannte "Fass-Effekt" vermieden wird, der durch ungleichmäßige Zelltemperaturen verursacht wird. Der "Fass-Effekt" bedeutet, die Gesamtstromerzeugung einer Reihe von Solarmodulen hängt mehr von den Ausgangsmerkmalen des schwächsten Moduls in der Reihe ab.

    Die Sicherheitsleistung des Systems wird durch eine fünfstufige Anti-Brand- und Anti-Explosionskonstruktion sowie ein Feuerlöschsystem optimiert. Die hochintegrierte 'ESS SunTera' von JinkoSolar kann in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden, darunter die Reduzierung von aufgegebenem Photovoltaikstrom, die Teilnahme an der Spitzenfrequenzregelung des Stromnetzes und die Verbesserung der Betriebs- und Regelfähigkeit von PV-Projekten sowie deren stabile und zuverlässige Betriebsfähigkeit.

    China baut dank Firmen wie JinkoSolar seit Grid aus, welches notwendig ist, um Stromversorgung flächendeckend durch erneuerbare Energien zu gewährleisten. Investoren sollten - auch auf das ADR Risiko hin - sich diesen Player genauer ansehen.


    Umbruch bei BASF: CEO Martin Brudermüller übergibt den Vorstandsvorsitz im April 2024 an Markus Kamieth, der vor Herausforderungen im globalen Energiemarkt und insbesondere in China steht. Kamieth, mit Erfahrung im Asien-Geschäft, wird die Geschäfte Richtung Fernost weiter ausbauen und dabei auch die USA im Blick behalten, mit LNG-Verträgen und einer Laufzeit von 17 Jahren. Blackrock Silver präsentiert sich als Eldorado für Rohstoffinvestoren mit Fokus auf Gold, Silber und Lithium. Erfolgreiche Bohrungen und die Entdeckung neuer Goldvorkommen bei Projekten wie Tonopah West und Silver Cloud unterstreichen die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Rohstoffe sollten in keinem Portfolio fehlen. JinkoSolar setzt auf intelligente Energiespeicherlösungen, wie das 42 MWh-Speichersystem in Yunnan zeigt. China, als Vorreiter im Ausbau erneuerbarer Energien, setzt verstärkt auf solche Technologien, um eine flächendeckende Stromversorgung sicherzustellen. Der Wechsel an der Spitze bei BASF und die Entwicklungen bei Blackrock Silver und JinkoSolar zeigen die dynamische Lage im Rohstoff- und Energiesektor und bieten Investoren Chancen sowie Herausforderungen.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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