Menü schließen




08.09.2026 | 05:00

Banken-Beben bei Bank of America und Deutsche Bank? Wir kennen die Tretminen und skizzieren mit Lahontan Gold eine Lösung

  • Banken
  • Bankenkrise
  • Gold
  • Nevada
Bildquelle: Nano Banana KI

Wenn die Zinsen steigen und die Schuldenberge westlicher Industriestaaten immer höher werden, schielen Anleger erfahrungsgemäß mit wachsender Unruhe auf das Finanzsystem. Der Automatismus, Liquidität einfach auf Konten zu parken oder in Staatsanleihen zu stecken, wird hinterfragt. Jenseits und diesseits des Atlantiks zeigen sich spürbare Belastungen: Während die US-Staatsfinanzen unter immer höheren Zinsen leiden, belasten in Europa die marode Infrastruktur und auch hohe Energiepreise das ökonomische Potenzial. Das wirft auch ein Schlaglicht auf Banken, die als wichtige Akteure des Finanzsystems ein Gradmesser der finanziellen Stabilität sind. Findige Anleger verändern ihr Verhalten bereits – und richten ihren Blick verstärkt auf krisenfeste Sachwerte wie Gold.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF , DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008 , BANK AMERICA DL 0_01 | US0605051046

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Bank of America und der Zinsstress im Anleihedepot

    Steigende Renditen sind für Banken keineswegs nur ein Segen, sondern offenbaren oft auch gefährliche Schieflagen in den Bilanzen. Exemplarisch zeigt sich dieses Dilemma beim US-Branchenprimus: Bei Bank of America belaufen sich die ungebuchten Verluste im zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapierbestand auf über 80 Mrd. USD, was rund 40 % bis 43 % des harten Kernkapitals von etwa 190,8 Mrd. USD entspricht. Das Institut hatte während der Niedrigzinsphase Kundengelder in extrem langlaufende US-Staatsanleihen und Hypothekenpapiere gesteckt, deren Kurse durch die Zinswende drastisch einbrachen. Weil diese Papiere buchhalterisch bis zum Laufzeitende gehalten werden sollen, schlagen die Abschreibungen regulatorisch zwar nicht sofort voll durch, doch sie belasten die Bank trotzdem. Anleihe-Altbestände blockieren freie Mittel und bremsen die Zinsmarge aus. Hinzu kommt das Kreditengagement von knapp 70 Mrd. USD im US-Gewerbeimmobiliensektor. Es wird Zeit, US-Banken kritischer zu betrachten.

    Deutsche Bank: Gewerbeimmobilien als Risiko

    Auf der europäischen Seite des Atlantiks kämpfen Finanzinstitute mit einer ganz eigenen Mischung aus konjunkturellem Gegenwind und teurer Vergangenheitsbewältigung. Das Bankhaus aus Frankfurt hat zwar seine Ertragskraft im Kerngeschäft stabilisiert, spürt die Verwerfungen am gewerblichen Immobilienmarkt aber deutlich. Die Deutsche Bank hält ein regressloses Portfolio an gewerblichen Immobilienkrediten von rund 31 Mrd. EUR, wovon ein relevanter Anteil auch auf strukturell gebeutelte US-Büroimmobilien entfallen soll. Weil Leerstände und Wertkorrekturen in amerikanischen Metropolen anhalten, muss das Institut regelmäßig zusätzliche Risikovorsorge leisten.

    Lahontan Gold: Ressourcenwachstum im bergbaufreundlichen Nevada

    Während Bankbilanzen zumindest leicht wackeln und Anleger laut dem Investment Company Institute fast 8 Bio. USD auf der Suche nach Sicherheit in US-Geldmarktfonds parken, rücken Projektentwickler im Edelmetallbereich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Eine bemerkenswerte Hebelwirkung auf den Rohstoffpreis könnte beispielsweise das kanadische Explorationsunternehmen Lahontan Gold bieten, das seine Aktivitäten gezielt auf das bergbaurechtlich erstklassige Nevada konzentriert – eine Region, die laut US Geological Survey rund 64 % der US-Goldproduktion liefert und damit weiterhin klar führend ist.

    Spannende Entwicklung der Lahontan-Aktie.

    Das Kernstück der Aktivitäten von Lahontan Gold bildet das ehemals produzierende Tagebauprojekt Santa Fe im rohstoffreichen Walker-Lane-Trend. Auf dem 28,3 km² großen Areal wurden zwischen 1988 und 1995 bereits knapp 360.000 Unzen Gold gewonnen. Nach umfangreichen Bohrkampagnen über 136.515 Bohrmeter steigerte Lahontan die grubengebundenen Ressourcen im August 2026 um 22 % auf insgesamt rund 2,385 Mio. Unzen Goldäquivalent, aufgeteilt in 1,195 Mio. Unzen in der Kategorie „Indicated“ und 1,190 Mio. Unzen in der Kategorie „Inferred“. Verantwortlich für diesen Zuwachs waren vor allem Bohrungen in den Zonen Slab und York, wo die oberflächennahen Oxidvererzungen um über 37 % ausgebaut wurden. Eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie bescheinigt dem Vorhaben eine exzellente Rentabilität: Bei anfänglichen Errichtungskosten von 135,1 Mio. USD kalkuliert das Unternehmen bei einem Goldpreis von 2.705 USD je Unze mit einem Nettobarwert von 200,0 Mio. USD und einem internen Zinsfuß von 34,2 % nach Steuern. Bei Notierungen über 4.000 USD klettert der Projektwert sogar auf bis zu 471,6 Mio. USD bei einer Amortisationszeit von lediglich 1,8 Jahren. Der Goldpreis aktuell: Rund 4.400 USD.

    Lahontan hat noch mehr Pfeile im Köcher

    Neben Santa Fe verfügt Lahontan über weitere Liegenschaften, die das geologische Potenzial im Walker-Lane-Trend untermauern. Unweit des Flaggschiff-Projekts liegt West Santa Fe, auf dem Bohrungen breite, oberflächennahe Zonen für eine künftige Ressourcendefinition nachweisen konnten. Hinzu kommt das 11 km² große Projekt Moho, das über hochgradige Aderstrukturen mit historischen Bonanza-Bohrwerten von bis zu 31 g/t Goldäquivalent verfügt und darüber hinaus Potenzial verspricht. Abgerundet wird das Portfolio durch das Silber-Gold-Vorkommen Redlich. Operativ profitiert das Flaggschiff Santa Fe von bestehender Infrastruktur durch Highway-Anbindung sowie gesicherten Strom- und Wasserzugängen. Hydrogeologische Gutachten bestätigten, dass die geplanten Tagebaue oberhalb des Grundwasserspiegels liegen und vier Jahrzehnte altes Haldenmaterial keinerlei saure Grubenwässer freisetzt, was den Genehmigungsprozess für den geplanten Produktionsstart 2027 erheblich vereinfachen dürfte.

    Angesichts der aktuellen Marktkapitalisierung von rund 170 Mio. CAD ist Lahontan Gold ein fortgeschrittenes Explorationsunternehmen, das operativ bereits große Fortschritte erreicht hat. In Zeiten steigender Notierungen für Gold könnte die Aktie eine spannende Alternative zu etablierten Gold-Produzenten sein.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Armin Schulz vom 03.09.2026 | 05:20

    Power Metallic Mines, Siemens Energy, BYD: Dem einen nutzen die Rekordpreise, die anderen kämpfen um jede Tonne Kupfer

    • Power Metallic Mines
    • Siemens Energy
    • BYD
    • Kupfer
    • Platin
    • Palladium
    • Gold
    • Silber
    • Nickel
    • Energieinfrastruktur
    • Gasturbinen
    • Elektromobilität
    • Elektroautos
    • Energiespeicher

    Kupfer galt schon immer als ein Gradmesser für die Wirtschaft. Doch was sich derzeit an den Märkten abspielt, ist mehr als eine gewöhnliche Preisrallye. Während die neuen Rekordpreise für Kupfer die Schlagzeilen dominieren, zeichnet sich dahinter ein struktureller Engpass ab. Die Welt steht vor einem massiven Angebotsdefizit, das durch die Elektromobilität, den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur und den explodierenden Energiebedarf von KI-Rechenzentren weiter befeuert wird. Das rote Metall wird damit zu einem strategischen Asset. Wir sehen uns daher heute den polymetallischen Explorer Power Metallic Mines, den Technologiekonzern Siemens Energy und den E-Auto-Platzhirsch BYD an.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 03.09.2026 | 04:15

    Nur fliegen ist schöner! Nach der Korrektur nun 150 % Chance mit Desert Gold, Lufthansa, Ryanair und EasyJet

    • Gold
    • Rohstoffe
    • Luftfahrt
    • Reisen
    • Defense-Sektor

    Rumps - nach neuen Höchstständen wieder ordentlich runter! Lang hat es nicht gedauert, dass steigende Zinsen klassische Wachstumsaktien unter Druck setzen und Investoren zu einer strikten Neubewertung ihrer Portfolios zwingen. Selbst der sichere Hafen Gold blieb von dieser Entwicklung nicht verschont und durchläuft eine ausgiebige Korrektur. Diese charttechnische Bereinigung bei gewissen Aktien und beim Edelmetall schafft jedoch eine exzellente Einstiegsbasis bei fundamental unterbewerteten Minenwerten wie Desert Gold. Aber auch andere krisenbelastete Sektoren erscheinen auf dem Radar. Wegen der dauerhaft hohen Kerosinpreise richten vorausschauende Anleger ihren Blick bereits jetzt auf den globalen Luftfahrtsektor. Denn die Branche leidet derzeit noch spürbar unter den Belastungen anhaltender geopolitischer Konflikte. Sobald sich hier jedoch eine dauerhafte diplomatische Entspannung abzeichnet, steht den Airlines ein massives Comeback bevor. Ein Ende der Krisen würde die Treibstoffkosten drastisch senken und blockierte Flugrouten weltweit wieder freigeben. Zudem dürfte die aufgestaute Reiselust von Privat- und Geschäftskunden zu einem sprunghaften Anstieg der Buchungszahlen führen. Branchenführer wie die Lufthansa, Ryanair und EasyJet sind operativ hervorragend aufgestellt, um von diesem Nachfrageboom überproportional zu profitieren. Ein scharfer Blick ist vonnöten!

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 31.08.2026 | 05:30

    40 Billionen USD Schulden und Zentralbankkäufe befeuern den Goldpreis: Barrick Mining, Lahontan Gold und Wheaton Precious Metals

    • Barrick Mining
    • Lahontan Gold
    • Wheaton Precious Metals
    • Newmont
    • Joint-Venture
    • Spin-Off
    • Mineralressourcenschätzung
    • PEA
    • Goldproduktion
    • Gold
    • Goldpreis

    Der Goldmarkt hat sich nach der Korrektur im August eindrucksvoll zurückgemeldet und die Marke von 4.600 USD je Unze zwischenzeitlich wieder überschritten. Es ist mehr als eine technische Gegenbewegung, denn verschiedene Fundamentaldaten unterstützen die Rallye. Rekordkäufe der Zentralbanken, explodierende US-Staatsverschuldung und die Aussicht auf baldige Zinssenkungen verleihen dem Gold neue Strahlkraft. Für Anleger lautet die Frage nicht mehr ob, sondern wie sie von diesem Aufwärtstrend profitieren können. Wir sehen uns daher heute Barrick Mining, Lahontan Gold und Wheaton Precious Metals genauer an.

    Zum Kommentar