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25.03.2026 | 05:00

Datenökosysteme der Zukunft: Newcomer-Chance Aspermont auf den Spuren von S&P Global und Wolters Kluwer

  • Datenanalyse
  • KI
  • Bergbau
  • Skalierbarkeit
Bildquelle: pixabay.com

Spezialisierte Fachinformationen sind das profitabelste Geschäftsmodell der Wissensökonomie. In einer Welt, die von technologischer Disruption und geopolitischen Spannungen geprägt ist, reicht die bloße Bereitstellung von Informationen nicht mehr aus. Der Trend geht zu Entscheidungsarchitekturen, bei denen proprietäre Inhalte durch künstliche Intelligenz (KI) monetarisiert und in wiederkehrende Abonnement-Einnahmen (XaaS) überführt werden. Also wertvolle Informationen auf Knopfdruck, die aktuelle Entscheidungen leichter machen. Studien des Beratungsunternehmens McKinsey bestätigen, dass Daten für Unternehmen längst zu einer Art Anlageklasse geworden sind. Konzerne wie S&P Global Market Intelligence und Wolters Kluwer haben diesen Weg bereits erfolgreich beschritten und werden als etablierte Blue-Chips mit entsprechend hohen Bewertungskennziffern gehandelt. Das Small-Cap-Unternehmen Aspermont folgt exakt diesem Erfolgskonzept, befindet sich im Vergleich jedoch noch in einer frühen Phase. Da der aktuelle Rohstoff-Hype zahlreiche neue Projekte befeuert und Aspermont nach dem Reverse-Split seiner Aktie neue Investoren anspricht, rückt das Unternehmen in den Fokus der Anleger.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ASPERMONT LTD. | AU000000ASP3 | ASX: ASP , WOLTERS KLUWER NAM. EO-12 | NL0000395903 , S&P GLOBAL INC | US78409V1044

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Inhaltsverzeichnis:


    S&P Global Market Intelligence liefert globale Benchmarks

    S&P Global operiert im Zentrum der globalen Finanzinfrastruktur und liefert durch die Integration von Lieferkettendaten sowie Finanzbenchmarks die wesentliche Entscheidungsbasis für Unternehmen aus der ganzen Welt. Das Geschäftsjahr 2025 untermauerte die operative Stärke des Konzerns: Der Gesamtumsatz stieg um 8 % auf 15,3 Mrd. USD, während der bereinigte Nettogewinn um 11 % auf 5,4 Mrd. USD kletterte. Innerhalb des Segments Market Intelligence wuchs das strategisch wichtige Abonnementgeschäft organisch um 7 %. Um die internen Kosten zu senken, nutzt S&P Global KI und hat bereits über die Hälfte der eigenen Daten-Workflows automatisiert. Die geplante Abspaltung des Mobility-Segments Mitte 2026 soll den Fokus auf das reine Daten- und Indexgeschäft weiter schärfen. Die zukünftigen Wachstumspotenziale und die hohe Profitabilität sind im aktuellen Aktienkurs zu großen Teilen bereits eingepreist.

    Wolters Kluwer transformiert Fachwissen in SaaS-Workflows

    Wolters Kluwer hat sich in den vergangenen Jahren extrem erfolgreich von einem klassischen Verlag zu einem weltweit führenden Anbieter sogenannter Expert Solutions entwickelt. Die Strategie des Managements fokussiert sich darauf, tiefes regulatorisches Fachwissen mit innovativer Technologie zu kombinieren, um hochmargige SaaS-Workflows für die Bereiche Gesundheit, Steuern, Recht und Compliance zu schaffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erzielte Wolters Kluwer einen Gesamtumsatz von 6,1 Mrd. EUR, was einem starken organischen Wachstum von 6 % entspricht. Mittlerweile stammen 83 % des Gesamtumsatzes aus wiederkehrenden Erlösen. Ein zentraler Pfeiler dieser Entwicklung ist die proprietäre KI-Plattform Foundation & Beyond, durch die bereits heute fast 70 % der digitalen Umsätze des Unternehmens von künstlicher Intelligenz gestützt werden. Die bereinigte operative Marge verbesserte sich auf 27,5 %, was dem Unternehmen ermöglicht, die Dividende anzuheben und ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. EUR für das laufende Jahr aufzulegen.

    Aspermont skaliert exklusive Daten für den Bergbausektor

    Während die Branchenriesen bereits voll bewertet sind, stellt Aspermont die vielversprechendste Chance für Investoren dar, die auf der Suche nach überproportionalem Wachstum sind. Das Unternehmen nutzt seine 560-jährige Markenhistorie, um ein datenzentriertes Ökosystem für den Bergbausektor aufzubauen. Als Herausgeber renommierter Branchenpublikationen wie dem Mining Journal, sitzt Aspermont auf einem wahren Datenschatz. Mit der Einführung der Datenplattform Mining IQ hat Aspermont den Sprung zum skalierbaren Software- und Datenanbieter vollzogen. Diese Plattform bündelt Datensätze und ermöglicht tiefgehende Analysen von Projektpipelines sowie geopolitischen Risiken. Wie enorm der kommerzielle Wert dieser Archive ist, bewies im August 2025 ein Vertrag mit dem Bergbaugiganten Rio Tinto. Der Konzern investierte rund 550.000 AUD in die Digitalisierung und KI-gestützte Aufbereitung seines eigenen Archivs durch Aspermont.

    Das Abonnementgeschäft verzeichnete zuletzt das 37. Quartal in Folge ein kontinuierliches Wachstum und macht mittlerweile rund 66 % des gesamten Konzernumsatzes aus, wobei die Net Retention Rate konstant über der wichtigen Marke von 100 % liegt. Zudem stimmten die Aktionäre im Februar 2026 einem Reverse Split im Verhältnis 250:1 zu, wodurch die Aktie für institutionelle Investmentfonds zugänglich wird und sich die Kapitalmarktstruktur bereinigt. Mit Kursen um 1,20 EUR in Deutschland spricht die Aktie, die trotz solider Zahlen jahrelang ein Pennystock war, nun erstmals ganz neue Investorengruppen an. Dazu passt auch die jüngste Kaufempfehlung der Analysten von GBC, die den fairen Wert der Aktie bei 3,03 EUR sehen.

    Seit Anfang März eine völlig neue Aktie - Aspermont ist kein Pennystock mehr.

    Aspermont: ESG-Ratings und Rohstoff-Boom als Treiber

    Der Rohstoff-Hype, der zahlreiche neue Explorationsprojekte mit sich bringt, spielt dem Geschäftsmodell von Aspermont in die Karten. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, dass der globale Markt für kritische Mineralien bis 2030 auf ein Volumen von 640 Mrd. USD ansteigen wird. In diesem Umfeld ist die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien zwingend erforderlich, um Finanzierungen für neue Minen zu erhalten. Genau hier liefert der Mining-IQ-ESG-Index von Aspermont Transparenz, indem er die größten Bergbauunternehmen der Welt nach strengen Indikatoren bewertet. Da die Marktkapitalisierung von Aspermont aktuell lediglich rund 23 Mio. AUD beträgt, während der adressierbare Markt für Abonnements allein im Bergbausektor auf 180 Mio. AUD geschätzt wird, bietet die Aktie ein attraktives Chance-Risiko-Profil. Sobald die operativen Margen durch die geringen Kosten der digitalen Plattform steigen, dürfte eine fundamentale Neubewertung des Unternehmens anstehen. Investoren finden hier die seltene Chance, in ein hochprofitables Geschäftsmodell einzusteigen, bevor der breite Markt Potenziale des aufstrebenden Daten- und KI-Dienstleisters für den Bergbausektor vollständig erkennt.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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