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20.03.2026 | 04:30

DAX und NASDAQ Einbruch, aber Drohnen stehen auf der Orderliste! Wie schlägt sich Volatus Aerospace?

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Bildquelle: PIXABAY

Die Eskalation rund um den Iran zeigt derzeit in aller Härte, wie sehr moderne Konflikte von unbemannten Systemen geprägt sind. Drohnenangriffe auf die Speicher- und Energieinfrastruktur in der Golfregion treiben nicht nur die geopolitische Unsicherheit, sondern auch die Ölpreise massiv nach oben und setzen die globalen Märkte unter Druck. Gleichzeitig erleben wir einen breiten Ausverkauf an den Börsen, ausgelöst durch die Angst vor Inflation, Versorgungsengpässen und einer weiteren Eskalation des Konflikts. Auffällig ist dabei: Während klassische Märkte unter Druck geraten, steigt die strategische Bedeutung von Technologien zur Aufklärung, Überwachung und Absicherung kritischer Infrastruktur rapide an. Genau hier entstehen neue Nachfragezyklen, nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch in Energie, Sicherheit und Industrie. An dieser markanten Schnittstelle beginnt die eigentliche Investmentstory von Volatus Aerospace.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023 | TSXV: FLT , OTCQB: TAKOF

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Inhaltsverzeichnis:


    Drohnen werden zur kritischen Infrastruktur unserer Zeit

    Die globale Sicherheitslage und der technologische Fortschritt führen dazu, dass unbemannte Luftsysteme heute eine völlig neue Bedeutung erhalten. Was früher als experimentelle Technologie galt, entwickelt sich zunehmend zu einem integralen Bestandteil moderner Infrastruktur. Dabei reicht das Einsatzspektrum weit über klassische Verteidigungsanwendungen hinaus und umfasst Bereiche wie Energieversorgung, industrielle Inspektion, Katastrophenschutz oder Grenzsicherung. Genau in dieser Schnittstelle positioniert sich Volatus Aerospace mit einem klaren Fokus auf sogenannte Dual-Use-Technologien, die sowohl im zivilen als auch im staatlichen Umfeld eingesetzt werden können. Diese strategische Ausrichtung entspricht den aktuellen politischen Zielsetzungen vieler westlicher Industrienationen und schafft eine stabile, langfristig tragfähige Nachfragebasis.

    Made in Canada als strategischer Wettbewerbsvorteil

    Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt in der starken Einbindung in die kanadische Industrie- und Verteidigungsstrategie. Kanada investiert massiv in den Ausbau seiner technologischen Souveränität und setzt gezielt auf heimische Anbieter, um eine unabhängige Wertschöpfungskette aufzubauen. Der Westen tut gut daran, dies auch in anderen Sektoren zu beherzigen. Volatus Aerospace profitiert von dieser Entwicklung in mehrfacher Hinsicht. Mit dem Ausbau des Mirabel Manufacturing Hub in Québec entsteht ein zentraler Produktionsstandort, während das Operations Control Center in Toronto die Grundlage für global skalierbare Missionen bildet. Diese Kombination aus lokaler Produktion und internationaler Einsatzfähigkeit entspricht exakt den Anforderungen strategischer Systembelieferung und moderner Beschaffungsstrategien, welche zunehmend auf resiliente Lieferketten und nationale Technologiekompetenz setzen.

    CEO Glen Lynch erläuterte auf dem 18. International Investment Forum seine mittelfristige Strategie. Hier geht´s zur Präsentation.

    https://youtu.be/Jxohi_dDr-4

    Plattformstrategie statt reiner Drohnenproduktion

    Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern, die sich primär auf die Entwicklung und den Verkauf von Hardware konzentrieren, verfolgt Volatus Aerospace einen integrierten Plattformansatz. Das Geschäftsmodell vereint Dienstleistungen, Systemlösungen und Ausbildung in einem geschlossenen Ökosystem. Dadurch entsteht eine durchgängige Wertschöpfungskette, die von der Schulung von Drohnenpiloten über die Bereitstellung von Systemen bis hin zur Durchführung komplexer Missionen und der anschließenden Datenauswertung reicht. Besonders hervorzuheben ist das Operations Control Center, das Remote-Operationen über große Distanzen hinweg ermöglicht und damit die Grundlage für Skalierbarkeit schafft. Gleichzeitig sorgt das Trainingssegment mit weltweit über 114.000 ausgebildeten Operatoren für wiederkehrende Umsätze und eine starke Kundenbindung.

    Dynamisches Wachstum signalisiert den Übergang zur Skalierung

    Die aktuellen Geschäftszahlen zeigen deutlich, dass sich das Unternehmen in einer neuen Phase befindet. Mit einem Umsatzwachstum von 60 % im dritten Quartal 2025 und einer signifikanten Verschiebung im Umsatzmix hin zu Systemverkäufen wird sichtbar, dass die Nachfrage nach integrierten Drohnenlösungen deutlich zunimmt. Gleichzeitig konnte die finanzielle Basis durch erfolgreiche Kapitalmaßnahmen gestärkt werden, sodass nun ausreichend Mittel für den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten und die internationale Expansion zur Verfügung stehen. Auch operativ zeigen sich Fortschritte, da sich die Verluste auf EBITDA-Ebene deutlich reduziert haben. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Skaleneffekte zunehmend greifen und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum gelegt ist. Trotz hoher Investitionen kann schon in den kommenden Jahren eine Netto-Profitabilität erwartet werden.

    Software und Daten als Schlüssel zur Profitabilität

    Während der Hardwarebereich eine wichtige Grundlage bildet, liegt das eigentliche Wertschöpfungspotenzial in der darüberliegenden Technologieebene. Volatus Aerospace entwickelt Lösungen im Bereich künstliche Intelligenz, Datenanalyse und automatisierte Einsatzsteuerung, die eine deutlich höhere Skalierbarkeit ermöglichen als klassische Luftfahrtaktivitäten. Plattformen wie SKYDRA zur Simulation von Abwehrszenarien oder proprietäre Systeme zur Datenverarbeitung und Missionsplanung eröffnen neue Margenpotenziale und verschieben das Geschäftsmodell zunehmend in Richtung eines technologiegetriebenen Plattformunternehmens. In diesen Bereichen sind Bruttomargen von deutlich über 80 % möglich, was langfristig einen erheblichen Einfluss auf die Profitabilität haben dürfte. Perspektivisch passt Volatus Aerospace mit seinem Leistungsportfolio gut an die Wachstumsbörse NASDAQ.

    Bewertungslücke und neue Kapitalmarktphase als Chance

    Trotz der positiven operativen Entwicklung wird das Unternehmen im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern weiterhin mit einem deutlichen Abschlag bewertet. Während vergleichbare Unternehmen teilweise ein Vielfaches der Umsatzmultiples erreichen, liegt Volatus Aerospace aktuell noch auf einem moderaten Niveau. Diese Diskrepanz eröffnet Spielraum für eine Neubewertung, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Verteidigungsbudgets und wachsender Nachfrage nach autonomen Systemen. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei der Wechsel an die Toronto Stock Exchange (TSX), der die Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren deutlich erhöht. Mit zunehmender Skalierung und steigenden Umsätzen könnte sich die Wahrnehmung des Unternehmens nachhaltig verändern und eine neue Phase der Kapitalmarktentwicklung einleiten.

    In den letzten 8 Monaten konnte Volatus Aerospace eine solide Entwicklung von 0,50 auf über 0,80 CAD nach oben zeigen. Nun steht die Aktie kurz vor dem technischen Ausbruch auf neue Hochs. Quelle: LSEG vom 19.03.2026

    Volatus Aerospace steht aktuell an einem strategischen Wendepunkt, an dem sich die jahrelange Aufbauarbeit erstmals klar in Richtung Skalierung und Marktdurchdringung verschiebt. Das Unternehmen hat ein integriertes Ökosystem aus Technologie, Services und operativer Umsetzung geschaffen und beginnt nun, dieses Modell in größerem Maßstab auszurollen. Entsprechend wächst auch die Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt, erste Analysten begleiten die Entwicklung bereits aktiv und verweisen auf die noch bestehende Bewertungslücke im internationalen Vergleich. Für das Geschäftsjahr 2026 werden Umsatzmultiples im Bereich von etwa 7 bis 15 diskutiert, abhängig davon, wie schnell bestehende Aufträge in realisierte Erlöse überführt werden können. Aus Bewertungssicht ergeben sich daraus in einer 12-Monats-Perspektive Kursregionen zwischen 0,85 und 1,25 CAD, wobei ein entscheidender Trigger in der nächsten Wachstumsstufe liegen dürfte. Nach dem Upgrade an die große TSX und steigenden Erlösen könnte Volatus nun sehr schnell in den Fokus institutioneller Investoren rücken und eine neue Wahrnehmung am Markt erfahren. Vor dem Hintergrund massiv wachsender Investitionen in autonome Systeme und staatlich geförderter Technologie-Programme kann sich diese Entwicklung dynamisch entwickeln. Der Markt für unbemannte Luftlösungen befindet sich noch in einer frühen Phase eines langfristigen Superzyklus – und Volatus ist mit seiner Plattform aus Hardware, Software und datengetriebenen Services strategisch bestens positioniert. Zugreifen, bevor der Zug den Bahnhof verlässt!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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