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10.04.2026 | 05:30

Desert Gold: Der nächste Goldminer in Westafrika!

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Bildquelle: Desert Gold Ventures

Die vergangenen 50 Jahre im Bergbau gehörten Lateinamerika, sagt man in der Branche. Dort entstanden Mining-Giganten wie Chile, Mexiko oder Brasilien, die heute nicht mehr aus der Weltwirtschaft wegzudenken sind. Dieses Jahrhundert aber gehört Afrika, da sind sich alle Experten einig. Dort warten noch viele unentdeckte Vorkommen auf die Welt. Der Westen des Kontinents wird dabei im Goldbereich immer wichtiger. Desert Gold hat sich in Mali etabliert und will bereits diesen Sommer in Produktion gehen. Attraktiv ist die Bewertung des Unternehmens, die Aktie fährt noch unter dem Radar vieler Investoren. Somit bietet sich mutigen Anlegern eine Einstiegschance.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Tarik Dede
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF

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Inhaltsverzeichnis:


    Afrika: Unendliche Weiten

    Nach mehr als 200 Jahren Industrialisierung sind die tief liegenden „Früchte“ im Bergbau bereits gepflückt worden. Dies gilt insbesondere für weite Teile Europas und Nordamerikas. Dort finden sich kaum noch große, leicht abzubauende Vorkommen. Zudem sind die bürokratischen Hürden groß und die Genehmigungsprozesse dauern oft lange. Und dann ist da noch der gesellschaftliche Faktor: Selbst in klassischen Rohstoffländern wie Kanada und den USA wollen viele Bürger keine Mine vor der Tür haben: „Not in my Backyard“ (Nimby) ist oft die herrschende Devise.
    Schon vor zwei Jahrzehnten startete deshalb der Aufstieg Afrikas. Der Kontinent ist abgesehen von Südafrika, Namibia und Botswana weitgehend Neuland gewesen, dünner besiedelt als Europa und offen für Investments. Dabei ist Westafrika nach zwei Dekaden in die Champions League der Bergbaunationen aufgestiegen. Die dortigen, meist kleinen Länder kamen 2024 laut World Gold Council zusammen auf eine Goldproduktion von mehr als 450 Tonnen. Zum Vergleich: der unangefochtene Weltmeister ist derzeit China mit etwa 380 Tonnen.

    Westafrika: Weltklasse-Goldminen

    In den westafrikanischen Ländern, vom Senegal, über Mali bis runter in die Elfenbeinküste und Ghana hat sich dabei eine gute Infrastruktur für die Branche entwickelt. Dort liegen inzwischen etliche Weltklasse-Minen (Tier 1), die teilweise mehr als 500.000 Unzen Gold pro Jahr produzieren. In diesem Umfeld hat sich Desert Gold (0,13 CAD; CA25039N4084) eingenistet. Das Unternehmen sicherte sich in Mali im sogenannten Senegal-Mali-Scherzonen-Gürtel das SMSZ-Projekt mit einer Größe von 440 km². Desert Gold befindet sich im Übergang vom Explorer zum Produzenten und will bereits in diesem Sommer die Goldförderung aufnehmen. Dabei kommen die Kanadier aktuell gerade mal auf einen Börsenwert von rund 35 Mio. CAD. Das klingt nach einem Schnäppchen.

    Sparsame und effiziente Produktion geplant!

    Das Vorhaben ist aber auch gut mit einer Wirtschaftlichkeitsstudie untermauert. So legte Desert Gold Ende vergangenen Jahres eine sogenannte PEA (Preliminary Economic Assessment) vor, die die wirtschaftlichen Eckdaten zusammenfasst. Als Grundlage dient eine Ressource, die rund 1,3 Mio. Unzen Gold umfasst. Das Unternehmen will sich dabei zunächst auf die an der Oberfläche liegenden Oxid-Erze konzentrieren, die leichter und günstiger abzubauen sind. Mit diesen „tief hängenden Früchten“ spart man enorme Kosten und klammert die tiefer liegenden Sulfid-Erze zunächst aus. Deshalb geht Desert Gold davon aus, dass man für den Produktionsstart zunächst nur 23 Mio. USD benötigt. Die wirtschaftlichen Kennzahlen lesen sich gut: So liegt der Nachsteuer-IRR (interner Zinsfuß) bei satten 57 %, was im Goldbereich top ist. Somit würde man die Investitionskosten binnen rund zweieinhalb Jahren wieder einspielen. Allerdings: Tatsächlich werden die Economics wohl weit besser ausfallen. Der unabhängige Gutachter Minxcon hat einen Goldpreis von lediglich 2.850 USD je Unze unterstellt. Zum Vergleich: Aktuell liegt der Goldpreis bei rund 4.700 USD.

    Zunächst soll die Goldproduktion über 10 Jahre laufen und insgesamt 113.200 Unzen umfassen. Bei den Kosten geht der Gutachter von 1.137 USD je Unze aus (AISC). Somit läge die Marge bei mehr als 3.000 USD je Unze. Mit dem Cashflow will Desert Gold die Produktion sukzessive ausweiten und später dann auch die tiefer liegenden Sulfid-Erze heben. Diese zweistufige Vorgehensweise hat einen großen Vorteil: Die Aktionäre müssen nicht allzu stark verwässert werden.
    Mit den zwei Oxid-Lagerstätten sowie dem später geplanten Abbau von Sulfid-Erz ist das Potenzial des SMSZ-Projekt noch lange nicht erschöpft. Denn das 440 km² große Gelände liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Weltklasse-Minen wie Fekola von B2Gold oder Loulo-Gounkoto von Barrick Mining. Dadurch verfügt man über eine gute Infrastruktur und kann mit weiterer Exploration das Vorkommen vergrößern. Die Mineralisierung von Metallen hört üblicherweise nicht an von Menschen gemachten Grundstücksgrenzen auf.

    Noch ein Ass im Ärmel

    Und Desert Gold hat noch ein zweites Ass im Ärmel. In der Elfenbeinküste, die als einer der besten Orte für Mining in Afrika gilt, hat sich das Unternehmen mit Tiegba ein weiteres Projekt gesichert. Man hat dazu eine Option erworben, um bis zu 90 % an diesem 297 km² großen Projekt zu erwerben. Im Prinzip handelt es sich hier um ein Greenfield-Projekt, es wurde also bisher nicht exploriert. Allerdings gehörte es einst Newmont, das zwar geophysikalische Arbeiten durchführte, aber nie auch nur einen Meter gebohrt hat. Desert Gold setzt hier auf klassische Explorationserfolge. Geplant sind die Entnahme von Bodenproben (Samples), Magnetmessungen und schließlich Bohrungen. Mit einer völlig neuen Entdeckung dieser Art würde sich ein weiterer Katalysator für die Aktie bilden. Und auch hier gibt es viel Fantasie: In der näheren Umgebung befinden sich die Goldminen Agbaou und Bonikro (Côte d’Ivoire Complex, CDI) von Allied Gold Corporation. Das erhöht zumindest die Wahrscheinlichkeit, auf Tiegba auf ähnliche geologische Strukturen zu stoßen.


    Fazit:

    Desert Gold ist eine noch weitgehend vom Markt unentdeckte Goldfirma, die bereits in diesem Sommer die Produktion aufnehmen will. Mit einem Börsenwert von 35 Mio. CAD bietet sich daher viel Potenzial. Daran glauben wohl auch Investoren. Zuletzt wollte das kanadische Unternehmen 5 Mio. CAD bei diesen einsammeln. Das Interesse war so groß, dass man am Ende mehr als 7 Mio. CAD bekam. Ein klares Commitment gibt es auch vom Management, dass etwa 10 % der Aktien hält. Zudem befinden sich mit Ross Beaty und EMX Royalty zwei bekannte Namen aus der Mining-Branche im Aktionariat. GBC Research hatte jüngst eine Research-Studie zu der Aktie veröffentlicht und ein Kursziel von 0,81 CAD ausgegeben. Das entspräche einer Verdopplung im Vergleich zum aktuellen Niveau.


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    Der Autor

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

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