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20.01.2026 | 05:45

Die neue Formel – wie Silver Viper mit strategischen Partnern und operativem Fokus ein neues spannendes Kapitel aufschlägt

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  • Fresnillo
  • La Virginia
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Bildquelle: pixabay.com

In der hochriskanten Welt der Rohstoffexploration zeichnet sich selten ein Weg ab, der Chancen maximiert und Risiken intelligent streut. Genau diesen Weg verfolgt Silver Viper Minerals. Statt auf ein einziges Projekt zu setzen, baut das Unternehmen parallel drei vielversprechende Assets in Mexikos besten Bergbauregionen aus. Der Schlüssel dieser Transformation ist eine strategische Partnerschaft mit dem Branchenriesen Fresnillo, ein massives Bohrprogramm im Flaggschiffprojekt La Virginia und eine frisch gesicherte Kapitalbasis.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098

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Inhaltsverzeichnis:


    Strategische Neuaufstellung: Mehr als nur ein neuer Chairman

    Die jüngste Transformation von Silver Viper Minerals (Silver Viper) ist kein Zufall, sondern das Ergebnis strategischer Personalentscheidungen. Die Ernennung von Adam Cegielski zum Chairman des Boards im Oktober 2025 markierte den Startschuss für eine aggressive Wachstumsphase. Cegielski, ein Name mit Erfolgsgeschichte in der Branche, trat zu einem Zeitpunkt ein, den man als perfektes „Timing“ beschreiben kann: ein steigender Silberpreis, ein wiedererstarkendes Investoreninteresse und ein Unternehmen, dessen Projekte bereit für den nächsten Schritt sind.

    Seine Mission ist klar formuliert. Silver Viper soll zum aufregendsten Explorationsunternehmen in Mexiko werden. Dafür holte er weitere Schwergewichte ins Boot. Mit Jeff Couch gewann das Board im Januar 2026 einen Kapitalmarkt-Veteranen, dessen Erfahrung von leitenden Investmentbanking-Rollen in Europa bis zur Führung von Entwicklungsunternehmen reicht. Zeitgleich verstärkten mit Andreas L’Abbé als Financial Advisor und Gernot Wober als Technical Advisor zwei Schlüsselfiguren von Discovery Silver das Beraterteam. Dieses Unternehmen hat selbst den bemerkenswerten Weg vom Explorer zum Produzenten gemeistert. Dieses aufgefrischte Team vereint genau die Fähigkeiten, die für die kommende Phase nötig sind: Kapitalmarktexpertise, operative Disziplin und tiefes geologisches Know-how, insbesondere in Mexiko.

    Das Herzstück: La Virginia und der Angriff auf zwei Fronten

    Während sich die Führungsetage formierte, liefen die Bohrer im Flaggschiffprojekt La Virginia im Bundesstaat Sonora bereits auf Hochtouren. Im Oktober 2025 startete das Unternehmen ein ehrgeiziges 5.000 m Diamantbohrprogramm, das einen zweigleisigen Ansatz verfolgt und von Globexplore Drilling Corp. durchgeführt wird.

    Das Programm zielt auf zwei konkrete Ziele ab:

    1. Neuentdeckung in El Molino: Hier beginnen zunächst 8 bis 9 Bohrungen in einem bislang kaum untersuchten Areal. Geophysikalische Untersuchungen hatten zuvor hochprioritäre Anomalien aufgezeigt, was dieses Zielgebiet zu einer reinen Entdeckungsgeschichte mit potenziell hoher Hebelwirkung macht.
    2. Ressourcenexpansion in El Rubi: Nach den Arbeiten in El Molino konzentriert sich das Programm auf die fortgeschrittene El-Rubi-Zone. Hier sollen oberflächennahe Bohrungen das bestehende Ressourcenmodell aktualisieren und die bekannte Mineralisierung entlang des Streichens und in die Tiefe erweitern.
    Bohrungen in der Zone El Rubi, Quelle: Silver Viper Minerals

    Dieser Ansatz balanciert geschickt das Potenzial für eine bahnbrechende Neuentdeckung mit der systematischen Weiterentwicklung einer bereits etablierten Ressource. Das Management betont, dass die visuelle Begutachtung der ersten Bohrkerne aus El Molino vielversprechend sei, verweist aber gleichzeitig darauf, dass erst die endgültigen Laborergebnisse aussagekräftig sind. Diese Assay-Resultate werden mit Spannung erwartet und sollen in eine aktualisierte Ressourcenschätzung für La Virginia einfließen, die für 2026 geplant ist.

    Der Game-Changer: Partnerschaft mit Fresnillo und das Coneto-Projekt

    Parallel zur operativen Arbeit in Sonora vollzog Silver Viper einen strategischen Coup, der das Unternehmensprofil fundamental veränderte. Im Oktober 2025 unterzeichnete das Unternehmen eine Vereinbarung zur 100%igen Übernahme des Coneto Silber-Gold-Projekts in Durango. Der Verkäufer? Kein Geringerer als Fresnillo plc, der weltweit größte Primärsilberproduzent, gemeinsam mit Orex Minerals Inc..

    Die Bedingungen dieser Transaktion sind aussagekräftig:
    Reiner Aktientausch: Silver Viper bewertete das Projekt mit 15 Mio. USD (ca. 21 Mio. CAD) und zahlt nicht mit Barmitteln, sondern mit neu ausgegebenen eigenen Aktien.
    Strategischer Großaktionär: Nach Abschluss des Deals wird Fresnillo mit voraussichtlich etwa 17 % der Anteile zum größten Einzelaktionär von Silver Viper. Orex Minerals würde weitere 11 % halten.
    Langfristiges Commitment: Die Vereinbarung sieht übliche Anti-Verwässerungsrechte für Fresnillo vor, was auf eine langfristige Partnerschaft hindeutet.

    Für Fresnillo ist dies eine intelligente Strategie, um Explorationsrisiken auszulagern und gleichzeitig an einem potenziell großen Fund beteiligt zu bleiben. Für Silver Viper ist es ein enormer Vertrauensbeweis. „Die Übernahme von Coneto ist ein entscheidender Schritt in der Wachstumsstrategie von Silver Viper.“, bringt es Chairman Cegielski auf den Punkt. Man übernimmt ein „reifes“ Explorationsobjekt mit über 40 bekannten epithermalen Quarzgängen in einem historischen Bergbaudistrikt, das bereits eine historische Ressource von 538.000 Gold-Äquivalenzunzen besitzt, und kann nun mit der eigenen, aggressiven Explorationsphilosophie daran gehen.

    Die finanzielle Basis: Kapitalstärke für die ehrgeizigen Pläne

    Um die parallele Exploration in La Virginia und die zügige Entwicklung von Coneto nach Abschluss der Übernahme zu finanzieren, benötigt Silver Viper erhebliche finanzielle Ressourcen. Hier legte das Unternehmen im Dezember 2025 eine beeindruckende Leistung vor. Geplant war eine Privatplatzierung von bis zu 12 Mio. CAD. Aufgrund starken institutionellen Interesses konnte das Finale deutlich übertroffen werden. Insgesamt 17 Mio. CAD wurden durch die Ausgabe von Aktieneinheiten zu je 0,80 CAD eingeworben.

    Die Mittel sind primär für die fortgesetzte Oberflächenexploration und die Vorbereitung zukünftiger Bohrkampagnen in La Virginia sowie für Betriebskapital bestimmt. Bemerkenswert ist auch die Beteiligung von Insidern und die fortgesetzte Unterstützung durch den prominenten Ressourceninvestor Eric Sprott, der bereits eine bedeutende Position hält. Diese solide finanzielle Ausstattung verschafft dem Management den nötigen Atem, um seine explorativen Pläne ohne den ständigen Druck akuter Kapitalbeschaffung umzusetzen – ein entscheidender Vorteil in einem zyklischen Geschäft.

    Das Gesamtbild: Eine überzeugende Investment-These

    Zusammengenommen formen diese Entwicklungen eine außergewöhnlich kohärente Investment-Story für risikobewusste Anleger, die an der frühen Wertschöpfungskette im Rohstoffsektor partizipieren möchten.

    1. Diversifizierung ohne Verwässerung: Mit La Virginia (Gold-Silber), Coneto (Silber-Gold) und dem Kupfer-Gold-Projekt Cimarron besitzt Silver Viper ein diversifiziertes Portfolio in erstklassigen Jurisdiktionen. Dies streut das Projektspezifische Risiko, ohne dass die Aktivitäten zu dünn gesät wären. Beide Flaggschiffprojekte besitzen historische Ressourcen und liegen in etablierten Bergbauregionen mit exzellenter Infrastruktur.

    2. Partnerschaft mit industrieller Glaubwürdigkeit: Der Einstieg von Fresnillo ist mehr als nur eine Finanzierung. Er ist ein Qualitätssiegel, das von keinem Investmentbanker gekauft werden kann. Er bringt bergbauliches Know-how, lokale Netzwerke und signalisiert dem Markt, dass ein Major das Potenzial der Assets und des Teams anerkennt.

    3. Operatives Momentum und klare Meilensteine: Das laufende Bohrprogramm in La Virginia generiert einen kontinuierlichen Nachrichtenfluss. Die kommenden 12-18 Monate sind gespickt mit potenziell wertsteigernden Events: Assay-Ergebnisse aus El Molino und El Rubi, die aktualisierte Ressource für La Virginia, der finale Abschluss der Coneto-Übernahme und der Start von Bohrungen dort.

    4. Erfahrenes Team mit „Skin in the Game“: Das neu formierte Management und Board kombinieren mexikanische Operationsexpertise mit Kapitalmarkterfahrung. Dass Insider sich an Finanzierungsrunden beteiligen und strategische Investoren wie Fresnillo langfristig eingebunden sind, sorgt für eine Interessensgleichheit mit den Aktionären.

    Auch die Aktie ist bereits angesprungen und notiert aktuell bei 1,95 CAD.

    Chart Silver Viper Minerals, Stand 18.01.2026, Quelle: Refinitiv

    Silver Viper Minerals hat sich in kurzer Zeit von einem einzelnen Projekt-Explorer zu einem strategisch geführten Multi-Asset-Unternehmen mit Major-Rückendeckung gewandelt. Die Kombination aus einem aktiven Bohrprogramm im Flaggschiffprojekt, dem Zukauf eines zweiten bedeutenden Assets durch Partnerschaft mit Fresnillo und einer robusten Kapitalbasis bildet ein selten kohärentes Fundament. Für Investoren, die von einer anhaltenden Edelmetallhausse überzeugt sind und das Potenzial für substanzielles Ressourcenwachstum in einer der weltweit besten Bergbauregionen suchen, bietet diese Konstellation eine fokussierte und gut strukturierte Gelegenheit. Die kommenden Bohrergebnisse werden die These dem ultimativen Test unterziehen.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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