10.06.2026 | 04:45
Drei Wege, vom Know-how von Investmentspezialisten zu profitieren: Globex Mining, Mutares, Berkshire Hathaway.
Warum selbst nach den nächsten Gewinnern suchen, wenn erfahrene Investmentspezialisten diese Arbeit bereits übernehmen? Anleger können direkt von unterschiedlichen Erfolgsmodellen profitieren. Während sich Mutares auf sogenannte Carve-outs und Unternehmenssanierungen konzentriert, investiert Berkshire Hathaway, die Gesellschaft, die Starinvestor Warren Buffett groß gemacht hat, langfristig in aussichtsreiche Unternehmen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Globex Mining. Das Unternehmen verfügt über ein breit diversifiziertes Portfolio von Rohstoffprojekten. Damit profitieren Anleger von Lizenzgebühren, Optionen und Wertsteigerungen in Zeiten des Rohstoff Superzyklus. Drei Unternehmen, drei Anlagestile in vollkommen unterschiedlichen Branchen. Gemeinsam im Fokus steht, den Wert der Aktie für Anteilseigner zu steigern. Wie sollten sich Anleger positionieren?
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Carsten Mainitz
ISIN:
GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093 | TSX: GMX. OTCQX: GLBXF , MUTARES KGAA NA O.N. | DE000A2NB650 , BERKSHIRE HATHAWAY A DL 5 | US0846701086
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Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Carsten Mainitz
Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.
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Globex Mining – Eine Erfolgsgeschichte
Das Geschäftsmodell der Kanadier passt nicht in die gängigen Schubladen wie Bergbaukonzern oder Explorationsgesellschaft. Globex Mining verfolgt die Strategie eines Rohstoff-Inkubators bzw. eines Prospect Generators. Das heißt das Unternehmen identifiziert und erwirbt aussichtsreiche Rohstoffprojekte. Zu deren weiteren Entwicklung samt Finanzierung bindet die Gesellschaft Partnerunternehmen ein.
Die Partner verpflichten sich über mehrere Jahre Explorationsarbeiten durchzuführen, definierte Investitionssummen aufzuwenden sowie bar oder per Aktien zu bezahlen. Im Gegenzug erhalten die Erwerber das Recht bzw. eine Option, sich schrittweise an den Projekten zu beteiligen oder diese vollständig zu übernehmen. Zusätzlich sichert sich Globex häufig Lizenzgebühren (Royalties) auf eine spätere Produktion.
Der Gründer und langjährige CEO Jack Stoch ist die zentrale Figur des Unternehmenserfolgs. Stoch hat langfristig bewiesen, Rohstoff Assets antizyklisch zu erwerben, wenn die Branche schwach ist und bei steigenden Rohstoffpreisen Mehrwerte einzufahren.
Stand heute verfügt die Gesellschaft auf Basis von mehr als 100 Royalty- und Optionsvereinbarungen über 273 Rohstoffprojekte, wobei der geografische Fokus auf den USA und Kanada liegt. Rund die Hälfte der Assets konzentrieren sich auf Gold, Silber, Platin und Palladium. Der Rest verteilt sich nahezu in gleicher Größenordnung auf die Kategorien Industriemetalle sowie Spezialmetalle- und Mineralien.
Somit ist das Geschäftsmodell besonders vorteilhaft für Aktionäre. Bei einem begrenzten Kapitaleinsatz können Anleger von einer überdurchschnittlichen Hebelwirkung durch erfolgreiche Rohstoffprojekte profitieren.
Zuletzt berichtete Globex von den erfolgreichen Entwicklungen zweier Portfoliogesellschaften. Antimony Resources meldete den Nachweis hochgradiger Antimonvorkommen in Gesteinsproben in der „South Zone“. Die Kanadier verfügen über das hochgradigste Vorkommen des kritischen Metalls in Nordamerika. Die Bedeutung von Antimon nimmt beständig zu, da der Rohstoff für viele Industrien wie der Verteidigungsbranche essenziell ist.
Ebenso informierte Globex über gute Entwicklungen des Duquesne West Projekts, welches an Emperor Metals veroptioniert ist. Neueste Daten belegen demnach, dass sich die Mineralisierungszone des Goldprojekts entlang des Streichens und der Tiefe erweitern lässt und das gleichzeitig das Potenzial besteht, die Mächtigkeit und den Mineralisierungsgrad zu erhöhen.
In den letzten 12 Monaten hatten sich die Anteilscheine zwischenzeitlich auf gut 2,80 CAD verdoppelt. Im Zuge der im ersten Quartal einsetzenden Korrektur, hat die Aktie nun die 2-CAD-Marke leicht unterschritten, womit die Gesellschaft aktuell 107 Mio. CAD auf die Börsenwaage bringt. Äußerst solide ist der Cash- und Wertpapierbestand von gut 40 Mio. CAD. Mit einem Anteilsbesitz von 14 % beweist das Management zudem „skin in the game“.
COO David Christie beschrieb die entscheidenden Vorteile des Geschäftsmodells im Rahmen des letzten International Investment Forum. Hier geht´s zum Video.
Mutares - Spannendes neues Kapitel
Der Spezialist für Carve-outs und Sanierungen hat ein neues Wachstumskapitel aufgeschlagen. Mit der im Frühjahr durchgeführten Kapitalerhöhung in Höhe von gut 100 Mio. EUR zur Forcierung des Wachstums in den USA und China sowie des zu erwarteten Abschlusses der größten Transaktion in der Firmengeschichte erhöhte das Unternehmen die Mittelfristprognose.
Bis 2030 sollen Umsatz und Ergebnis der Holding und des Konzerns um mindestens 25 % pro Jahr zulegen. Für das laufende Geschäftsjahr stellte Mutares einen Anstieg des Konzernumsatzes von bis zu 40 %, in einer Spanne von 7,9 bis 9,1 Mrd. EUR, in Aussicht. Der für die Anteilseigner maßgebliche Gewinn der AG (Holding) soll auf 165 bis 200 Mio. EUR nach 130 Mio. EUR im Vorjahr klettern.
Die Gesellschaft steckt und erreicht hohe Profitabilitätsziele. Das zentrale Renditeziel ist ein ROIC (Return on Invested Capital) von 7 bis 10x über den gesamten Investmentzyklus, der typischerweise 3 bis 5 Jahre umfasst. Als Erlösquelle sind hier neben den Exit-Erlösen auch Dividenden und Beratungsgebühren miteinzurechnen.
Aktionäre profitieren zudem von einer attraktiven und nachhaltigen Ausschüttungspolitik und einer Basisdividende von 2 EUR. Diese wird demnächst, Anfang Juli, ausgezahlt. Analysten bescheinigen der Aktie im Durchschnitt ein Aufwärtspotenzial von rund 70 %.
Berkshire Hathaway – Eine Legende oder mehrere?
Jahrzehnte lang prägten Warren Buffett und sein Kompagnon Charlie Munger die Geschicke eines der bekanntesten Investmenthäuser der Welt. Munger, der 2023 verstarb, veränderte den Investment-Ansatz nachhaltig. Buffett war als Value-Investor auf der Suche nach stark unterbewerteten Aktien. Munger hatte eine andere Denke. „Es ist besser, ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen als ein durchschnittliches Unternehmen zu einem großartigen Preis“, so Munger. Vor diesem Hintergrund sind die zunehmend Technologie-orientierten Investments der Gesellschaft zu werten. BYD, Apple, Alphabet und andere hätten nicht in das Investitionsbild von Buffett gepasst.
Zuletzt investierte Berkshire knapp 10 Mrd. USD in die Kapitalerhöhung von Alphabet. Nun da das Zepter an den neuen CEO Greg Abel übergeben wurde, stellt sich die Frage, ob sich Berkshire Hathaway bei den Mega-IPOs von SpaceX und dem KI-Schwergewicht Anthropic engagieren wird. Buffett war kein großer Fan von IPOs.
Anleger investieren mit der Aktie von Berkshire Hathaway in einen profunden und erfolgreichen Investmentspezialisten, der über Jahrzehnte auch anspruchsvolle Marktphasen gut gemeistert hat.
Fazit
Der Ansatz von Globex verbindet geologisches Fachwissen mit unternehmerischer Kapitaldisziplin und antizyklischem Verhalten. Anleger investieren über die Aktie in ein breit diversifiziertes Rohstoff-Portfolio in einem Super-Zyklus. Mutares und Berkshire Hathaway sind ebenfalls gestandene Investmentspezialisten in ihren Disziplinen.
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