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13.03.2026 | 04:45

Jetzt geht es um die kritische Infrastruktur – Power Metallic Mines liefert Traumergebnisse, SAP und Oracle testen den Rebound

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Bildquelle: pixabay.com

Täglich prasseln eine Vielzahl von News auf die Kapitalmärkte ein. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf internationalen Krisen, welche wiederum hohe Implikationen auf die Ökonomien der Staaten haben. So rücken Zonen mit großen fossilen Energiereserven in den Vordergrund, ebenso werden seit Monaten Knappheits-Szenarien bei kritischen Metallen diskutiert und entsprechend neu bewertet. Hightech- und KI-Aktien leben vom stetigen Zufluss an Rechenpower und sind auf den versprochenen Ausbau der elektrischen Infrastruktur angewiesen. Dazu braucht es eine Vielzahl von Rohstoffen aus dem Metallbereich. Power Metallic Mines hat sich mit seinem NISK-Projekt perfekt in das aktuelle Geschehen eingebracht, hingegen Oracle und SAP sind getrieben von ihren Cloud- und Datenmodellen, die durch KI in Missgunst geraten. Hier muss sich zeigen, ob auf der Ertragsseite ein Revival im Sinne der Analysten-Schätzungen stattfinden kann. Die Überzeugungsarbeit ist nicht leicht, wir analysieren die Begleitumstände.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 , SAP SE O.N. | DE0007164600 , ORACLE CORP. DL-_01 | US68389X1054

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Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines – Lion-Zone liefert High-Grade-Ergebnisse mit polymetallischem Potenzial

    Wie eine Spinne im Netz etabliert sich Power Metallic Mines zunehmend als zentraler Akteur in Nordamerikas Lieferkette für strategische Metalle, die für Energiewende, Elektromobilität und digitale Infrastruktur unverzichtbar sind. Die Region Québec bietet dabei politische Stabilität, effiziente Genehmigungsprozesse und bereits bestehende Infrastruktur, wodurch der Einstieg in großflächige polymetallische Projekte erleichtert wird. Mit der jüngsten Expansion rund um das Nisk-Gebiet kontrolliert das Unternehmen nun ein zusammenhängendes Landpaket von etwa 330 km² und etwa 50 km potenzieller Beckenränder. Die fortlaufenden Bohrkampagnen, darunter über 65.000 m Exploration, zielen darauf ab, die Lagerstättenstruktur weiter zu präzisieren und die Ressourcenkategorie auf Indicated Level zu heben. Jüngste Ergebnisse aus der Lion-Zone zeigen beeindruckende Gehalte: Kupfer bis 15,11 % CuEq, Nickel und Edelmetalle in wirtschaftlich relevanten Konzentrationen, kombiniert mit metallurgischen Gewinnungsraten weit über den bisherigen Erwartungen. Dies steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich, da mehr verwertbares Material aus jeder Tonne Erz gewonnen werden kann.

    Eine hohe finanzielle Ausstattung und moderne Explorationstechnologien ermöglichen gleichzeitig die parallele Bearbeitung mehrerer Zielgebiete. Strategische Investoren wie Robert Friedland, Rob McEwen und Gina Rinehart unterstreichen das Vertrauen in die langfristige Wertschöpfung der Projekte. Politische und steuerliche Rahmenbedingungen in Québec tragen weiter zur Attraktivität bei, während prognostizierte Engpässe bei Nickel und Kupfer ab 2027 das Potenzial für nachhaltige Marktpräsenz erhöhen. Westlich und östlich der Lion-Zone geht es nun weiter, die Ergebnisse des Winterprogramms 2026 bestätigen die hohe Reproduzierbarkeit der Lagerstätten und stützen die geplante vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA).

    Der aktuelle Marktwert von rund 250 Mio. CAD spiegelt die noch moderate Bewertung wider und lässt ein erhebliches Kurspotenzial erkennen. Der Analysten-Konsens liegt derzeit bei 2,44 CAD – bei einigen fehlen noch Updates. Das kann mittelfristig noch höher ausfallen, deshalb haben Kurse um 1,17 CAD einen Geschenk-Charakter in sich! Bleiben sie am Ball!

    Duncan Roy (VP IR) gab im Rahmen des 18. International Investment Forum (www.ii-forum.com) im Februar einen Überblick zum aktuellen Stand der Explorationsarbeiten in Québec.

    https://youtu.be/DloOJc-XqtA

    SAP – Analysten werden endlich positiver

    Der SAP-Konzern weiß um seine Abhängigkeit vom wachsenden Cloud-Geschäft und hat seit Monaten einen schweren Stand im Markt. Bei den letzten Quartals‑ und Jahreszahlen blieben die Walldorfer leicht hinter den hohen Erwartungen zurück, insbesondere das Wachstum des Current Cloud Backlog lag mit etwa 25 % im Jahresvergleich wohl erheblich unter den Flüsterschätzungen. Für das Geschäftsjahr 2025 stieg der Cloud‑Umsatz um rund 23 % auf etwa 21,0 Mrd. EUR und machte damit den größten Move nach oben. Die Gesamterlöse kamen um 8 % auf 36,8 Mrd. EUR voran, somit macht das Geschäft mit Daten nun fast 60 % der Konzernleistung aus. Ergebnisseitig kann man nicht meckern, denn der Gewinn erreichte 10,4 Mrd. EUR oder 6,10 EUR je Aktie. Damit handelt das Papier bei aktuell 166 EUR mit einem 2025er KGV von 27. Glaubt man den Analysten auf der Plattform LSEG, so werden die Gewinne je Aktie in 2026/2027 auf 7,19 bzw. 8,42 EUR anziehen. Die SAP-Aktie wäre dann mit einem 2027er KGV von 19,5 bewertet – historisch niedrig! Aktuell bessert sich die Stimmung wieder, weil SAP eine Rückkaufoffensive von bis zu 10 Mrd. EUR gestartet hat und mittelfristig auf ein starkes Cloud‑ und AI‑Geschäft hofft. Die Analysten auf der Plattform berechnen ein Durchschnittskursziel von 245 EUR, dabei halten 27 von 36 Experten den Daumen nach oben! Hier gilt für risikobewusste Anleger: Kaufen wenn die Kanonen donnern – aktuell zu 166,20 EUR!

    Restrukturierung und KI-Investitionen prägen Oracles neue Wachstumsstrategie

    Ähnliche Verwirrungen bestehen bei Oracle. Das Unternehmen hat mit seinen jüngsten Quartalsergebnissen und strategischen Ankündigungen eine intensive Diskussion unter Analysten ausgelöst. Viele Marktbeobachter sehen die Zahlen als Bestätigung, dass die massive Investitionsstrategie in künstliche Intelligenz und Cloud-Infrastruktur erste Früchte trägt. Besonders positiv wurde bewertet, dass Umsatz und Gewinn zuletzt über den Erwartungen lagen und damit Zweifel an der Rentabilität der hohen Investitionen zerstreut werden können. Die Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Anwendungen treibt vor allem das Cloud-Geschäft stark an, wobei die Cloud-Infrastruktur von Oracle zuletzt deutlich schneller wuchs als viele andere Unternehmensbereiche.

    Ein zentraler Punkt der Bewertungsfantasie ist der enorme Auftragsbestand des Unternehmens. Die sogenannten Remaining Performance Obligations stiegen innerhalb eines Jahres um mehr als 300 % auf rund 553 Mrd. USD und liefern damit eine außergewöhnlich hohe Visibilität für zukünftige Umsätze. Viele Analysten interpretieren diese Entwicklung als Zeichen dafür, dass große Technologie-Unternehmen langfristige Verträge für KI-Rechenleistung abschließen. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass Oracle seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf etwa 90 Mrd. USD angehoben hat und damit über den bisherigen Markterwartungen liegt. Für viele Analysten bestätigt diese Prognose die Annahme, dass der Boom bei KI-Rechenzentren noch mehrere Jahre anhalten könnte. Auf LSEG mehren sich somit die Positivvoten, so haben die Research-Häuser UBS und J.P. Morgan Ziele von 250 bzw. 210 USD im Markt, der Konsens liegt bei 245 USD. Kaufen können spekulative Investoren derzeit bei 167 USD – rund 50 % Potenzial für Mutige!

    Der Power Metallic-Chart zeigt eine ausgesprochene Seitwärtsentwicklung zwischen 0,80 und 1,70 CAD mit zwischenzeitlichen Rallys nach oben. Oft starten diese an der 1 CAD-Marke. Somit sind Kurse um 1,17 CAD wieder interessante Einstiegslevels. Quelle: LSEG vom 12.03.2026

    Künstliche Intelligenz, kritische Metalle und fossile Rohstoffe – hier liegt der Dreh- und Angelpunkt der verschiedenen Stoßrichtungen aktueller Börsentrends. Mal so, mal so! Die wöchentlichen Trendwechsel zu reiten, gelingt wahrscheinlich nur Tradern. Für mittelfristig orientierte Anleger bleibt in soliden Titeln wie Power Metallic Mines, SAP und Oracle aber die Gewissheit, dass nach den heftigen Korrekturen schon in einigen Monaten deutlich höhere Kurse möglich sind.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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