Menü

Aktuelle Interviews

Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

Dr. Thomas Gutschlag
CEO | Deutsche Rohstoff AG
Q7, 24, 68161 Mannheim (D)

info@rohstoff.de

+49 621 490 817 0

Interview Deutsche Rohstoff AG: „Können uns zusätzliche Beteiligungen rund um Elektromobilität vorstellen“


Steve Cope, President, CEO und Director, Silver Viper

Steve Cope
President, CEO und Director | Silver Viper
1055 W Hastings St Suite 1130, V6E 2E9 Vancouver (CAN)

info@silverviperminerals.com

+1-604-687-8566

Interview mit Silver Viper: Von künftigen Kurstreibern und Übernahmefantasie


Karim Nanji, CEO, Marble Financial

Karim Nanji
CEO | Marble Financial
1200-1166 Alberni Street, V6E 3Z3 Vancouver (CAN)

info@marblefinancial.ca

+1-604-336-0185

Interview mit Marble Financial: Fintech-Innovator plant Expansion in die USA


18.09.2019 | 09:49

NOXXON, Wirecard, Zalando – lohnt sich jetzt der Einstieg?

  • Kursrelevant
Bildquelle: pixabay.com

Am heutigen Handelstag haben die Aktien des Biotechnologie Unternehmens NOXXON Pharma und des Zahlungsverkehrsexperten Wirecard aufgrund ihrer Meldungen ausreichend Gründe, um die Aufmerksamkeit von Investoren zu gewinnen. Der Online Shop Betreiber Zalando hat am Vortag die Anleger mit einer Meldung überrascht und damit die Aktie auf Talfahrt geschickt. Ob der Kursrückgang von Dauer sein wird oder heute wieder eine nachhaltige Erholung einsetzen wird, das wird sich zeigen. Es lohnt sich allemal, die Nachrichten im Detail anzuschauen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


NOXXON Pharma kündigt Details an

NOXXON aus Berlin ist u.a. auf der Verbesserung von Krebstherapien durch eine gezielte Einwirkung auf die Tumormikroumgebung fokussiert. Bereits in der vergangenen Woche hat das Unternehmen den Beginn der Rekrutierung von Patienten mit neu diagnostizierten Hirntumoren in einer klinischen Phase-1/2-Studie bekannt gegeben.

In der Studie wird der CXCL12-Inhibitor NOX-A12 mit Strahlentherapie kombiniert. NOX-A12 soll den Zustrom von sogenannten „Reparaturzellen" aus dem Knochenmark in den Tumor hemmen. Dies ist eine unerwünschte Folge der Strahlentherapie, die zu einem Ersatz der zerstörten Blutgefäße im Tumor und letztendlich zu einem Wiederauftreten der Krankheit führt.

„NOX-A12 in Kombination mit Strahlentherapie ist ein neuartiger und vielversprechender Ansatz mit dem Potenzial, Hirntumorpatienten, für die es derzeit keine optimalen Therapien gibt, effektiv zu behandeln. Die Nachfrage aus der klinischen Gemeinschaft, diese Kombination zu testen, war sehr groß, und wir freuen uns, diese Studie zu starten. Wir gehen davon aus, dass die Daten der ersten Patientenkohorte Mitte 2020 vorliegen werden", sagte Jarl-Ulf Jungnelius, Chief Medical Officer von NOXXON.

Laut Meldung wird die Studie in drei deutschen Krankenhäusern durchgeführt. Die bis zu drei ansteigenden Dosen von NOX-A12 werden in Kombination mit einer Standard-Strahlentherapie an Patienten mit neu diagnostizierten Hirntumoren verabreicht, die vom derzeitigen Versorgungsstandard der Chemoradiotherapie nicht profitieren würden und deren Tumore nicht vollständig operativ entfernt werden können, heißt es weiter.

Das Hauptziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit dieser Kombination zu beurteilen. Sekundäre Endpunkte sind die Aktivität der Therapie, die durch die Überwachung der Tumorvaskularisation mittels MRT-Scans, das progressionsfreie Überleben, das Gesamtüberleben und die Ansprechraten bewertet wird. Weitere Informationen hat NOXXON für den 23. September 2019 angekündigt. Das Unternehmen ist ein klassischer Übernahmekandidat für Merck, Morphosys und Pfizer.

Softbank sichert sich rund 5,6% von Wirecard

Die japanische Softbank hat sich im Rahmen einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von 900 Mio. EUR die Möglichkeit für die kommenden fünf Jahre gesichert, diese in rund 6,92 Mio. Wirecard Aktien zu tauschen und würde damit 5,6% des aktuellen Grundkapitals der Gesellschaft halten. In den vergangenen zwei Wochen hatte der Zahlungsanbieter bereits eine fünfjährige Anleihe in Höhe von 500 Mio. EUR und einem Jahreszinskupon von 0,5% herausgegeben.

Es kann sicherlich erwartet werden, dass Wirecard das frische Geld von den asiatischen Technologie Experten in innovative Finanz- und Zahlungsdienstleistungen investieren wird. Auch ein Aktienrückkaufprogramm kann sicherlich auch irgendwann in Erwägung gezogen werden.

Zalando überrascht mit Teilausstieg

Der schwedische Großaktionär Kinnevik hat einen Anteil in Höhe von 13,13 Mio. Aktien des Berliner Online Shops Zalando für rund 42,50 EUR veräußert. Damit ist der Anteil von Kinnevik an Zalando von über 30% auf 25,8% gesunken. Der Verkaufserlös beträgt somit rund 558 Mio. EUR. Am vergangenen Freitag wechselten die Anteile noch bei über 45 EUR die Besitzer. Im gestrigen Handelsverlauf sackte der Kurs bis auf knapp über 40 EUR ab. Heute scheint sich der Kurs wieder ein wenig zu erholen und steigt auf zuletzt 41 EUR.

Die Aktie von Zalando ist durchaus volatil. Seit Börsengang in 2014 konnte die Aktie von unter 18 EUR auf über 50 EUR im Juli 2018 recht schwankungsreich zulegen. Bis zum Dezember 2018 korrigierte der Titel jedoch auf unter 21 EUR. Es ist dem Großaktionär als nicht übel zu nehmen, dass dieser bei dem erneuten Anstieg auch mal ein paar Steine vom Tisch nimmt.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Börsengang – Der Hauptzweck eines Börsenganges ist die Eigenkapitalbeschaffung, häufig die größte Eigenkapitalaufnahme in der Unternehmensgeschichte.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.