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05.12.2022 | 04:44

Achtung Biotech-Aktien: Bayer, BioNTech, Defence Therapeutics und Morphosys - Diese Werte sehen gut aus!

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Bildquelle: pixabay.com

Nach monatelangem Ausverkauf sind sie wieder da: Die Biotech-Werte! Ein starker Dreh an der NASDAQ spülte die verprügelten Aktien wieder schnell an die Spitze der Trefferlisten. Seitdem COVID nicht mehr im Rampenlicht steht, wenden sich die Unternehmen wieder ihren langfristigen Forschungsreihen zu. Diese waren in den letzten Jahren stark am Thema Krebs orientiert, nun gibt es sogar bahnbrechende News zur Metastasenbildung. BioNTech hat seit dem Oktobertief so schon wieder über 40% zugelegt, Morphosys hingegen verlor nochmal 40%, nachdem eine Alzheimer-Studie keine brauchbaren Ergebnisse lieferte. Es lohnt sich, den Sektor erneut ins Auge zu fassen.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
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Inhaltsverzeichnis:


    Dr. Moutih Rafei, Direktor und VP für Forschung und Entwicklung, Defence Therapeutics
    "[...] Ende 2022 oder Anfang 2023 wollen wir rund um unsere Aktivitäten gegen Brust- und Hautkrebs jeweils eine Phase-I-Studie starten. [...]" Dr. Moutih Rafei, Direktor und VP für Forschung und Entwicklung, Defence Therapeutics

    Zum Interview

     

    Krebsforscher kommen der Metastasenbildung auf die Spur, Bayer erhält Schnellzulassung

    Über vier Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Krebsdiagnose, Tendenz steigend. Einige von Ihnen können geheilt werden, dennoch stellt die bösartige Gewebeneubildung Mediziner immer noch vor Rätsel. Eines der größten bislang nicht gelösten Rätsel: Warum bilden sich Metastasen oft erst, wenn ein Tumor bereits entfernt wurde? Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums der Medizinischen Fakultät in Mannheim liefern in einer Mitteilung Studienergebnisse, die den Beleg dafür liefern sollen, warum sich Krebs-Metastasen bilden, obwohl ein Tumor entfernt wurde. Laut diesen Erkenntnissen produziert der Primärtumor Botenstoffe, die das Wachstum von Metastasen unterdrücken. Wird er entfernt, stoppt das auch die Produktion dieser Botenstoffe. Dadurch wird das Wachstum von Ablegern aus dem ursprünglichen Tumor wahrscheinlicher. Der Botenstoff ANGPLT4 habe sich als eines der am stärksten mit fortschreitendem Tumorwachstum korrelierenden Moleküle entpuppt, er soll die Bildung von Metastasen hemmen.

    Ende November teilte Bayer mit, dass die britische Arzneimittelbehörde Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency „Nubeqa“ in Kombination mit einer Androgen-Deprivations-Therapie (ADT) und der Chemotherapie „Docetaxel“ sofort zulassen wird, nachdem das Medikament bereits für metastasierten, hormonsensitiven Prostatakrebs (mHSPC) im Schnellverfahren zugelassen wurde. Die beschleunigte Zulassung erfolgt im Rahmen des Project Orbis genannten Zulassungsprogramms, einer internationalen Zusammenarbeit zwischen Arzneimittelzulassungsbehörden in Ländern wie Großbritannien, den USA und Australien. Nubeqa, welches Bayer zusammen mit dem finnischen Pharmaunternehmen Orion Corporation entwickelt hat, hat sich im Jahr 2022 gut entwickelt und seinen Umsatz im dritten Quartal des Jahres auf 127 Mio. EUR fast verdoppelt. Kurz nach diesem Umsatzplus konnte Nubeqa einen weiteren Erfolg auf seinem Weg zum Blockbuster verbuchen. Durch die Ausweitung der Reichweite des künftigen Blockbusters bei Prostatakrebs könnte Nubeqa nach Angaben von Bayer einen Spitzenumsatz zwischen einer und drei Milliarden Euro erzielen. Die Bayer-Aktie hat die Querelen zu Glyphosat gut überstanden und tendiert weiter nach oben. Bei einem Kurs von 54,80 EUR beträgt das 2023e KGV nur 6,8 und obendrein gibt es Ausschüttung von 4,4%.

    Die Forschung schreitet voran. Bald sind Impfstoffe für bestimmte Krebsarten verfügbar. Quelle: pixabay.com

    Defence Therapeutics – Mit einer neuen Impfung gegen den Gebärmutterhals-Krebs

    Der kanadische Biotech-Spezialist Defence Therapeutics (DTC) hat mit seiner ACCUM(TM)-Plattform eine patentierte Technologie entwickelt, welche in der aktuellen Krebsforschung große Hoffnung macht. Die Verbindung der mRNA-Technologie mit modernen Verfahren der Verabreichung an betroffene Zellen ist ein wirklicher Fortschritt innerhalb der jüngsten Forschung. Sie entstammte dem Kampf gegen die COVID-Pandemie, welche viele Biotech-Unternehmen in eine neue Richtung lenkte. Das wertvolle Wissen lässt sich nun gegen den großen Feind „Krebs“ nutzen. Nun gibt es Fortschritte bei den Good Laboratory Practice (GLP)-Studien zum Impfstoffkandidaten AccuVAC-PT007, der speziell zum Einsatz gegen Gebärmutterhalskrebs entwickelt wurde. GLP-Studien an Nagetieren belegen bereits die umfassende Sicherheit und Verträglichkeit ohne Anzeichen für Komplikationen. Gebärmutterhalskrebs tritt üblicherweise auf, wenn Epithelzellen des Gebärmutterhalses mit humanen Papillomaviren (HPV), einer der häufigsten Geschlechtskrankheiten, infiziert werden.

    Derzeit kann eine gezielte Impfung gegen HPV vor Gebärmutterhalskrebs schützen. Jedoch sind kommerziell verfügbare Vakzine nicht darauf ausgelegt, vor allen HPV-Subtypen zu schützen und meist können sie nicht zur Behandlung von bereits bestehendem Gebärmutterhalskrebs eingesetzt werden. Defence möchte mit dem proteinbasierten Impfstoff AccuVAC-PT007, welcher ein einziges Onkoprotein (E7) enthält, diese "Lücke" schließen. Dieses Vakzin kann nicht nur prophylaktisch vor HPV schützen, sondern stellt auch das einzige experimentelle Vakzin dar, das in der Lage ist, bestehenden Gebärmutterhalskrebs zu heilen, wenn es mit Immuncheckpoint-Inhibitoren kombiniert wird. Präklinische Studien an Nagetieren zeigten, dass die gemeinsame Verabreichung von AccuVAC-PT007 zusammen mit mehreren Immuncheckpoint-Inhibitoren (PD-1-, CTLA4- oder CD47-Antikörpern) zu einer wirksamen Kontrolle des Tumorwachstums führten.

    Der erfolgreiche Abschluss der GLP-Studien zeigt, wie sehr Defence Therapeutics sich der effizienten Entwicklung von Impfstoffen zur Beseitigung von Tumoren verschrieben hat. Nun kann ein Partner für eine klinische Phase I-Studie gesucht werden. Neben Gebärmutterhalskrebs kann HPV auch Krebs an Vulva, Vagina, Penis oder Anus verursachen. Gebärmutterhalskrebs weist eine hohe Sterblichkeitsrate auf, die durch Diagnose und Prävention reduziert werden kann. In einem Bericht von 360ResearchReports wurde prognostiziert, dass der weltweite Markt für Behandlungen von Gebärmutterhalskrebs bis 2027 voraussichtlich mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate (CAGR) von 4,8% wachsen und einen Wert von 11 Mrd. USD erreichen wird. Die DTC-Aktie sollte mit seinen vielfachen Anwendungsfeldern stärker in den Fokus von Investoren kommen, denn die Erfolge sind greifbar und die Marktkapitalisierung liegt nur bei ca. 52 Mio. EUR.

    Direktor Dr. Moutih Rafei stellt sich am 07.12.2022/15:00 CET anlässlich des 5. IIF - International Investment Forum den Fragen der Anleger. Die Teilnahme am virtuellen Event ist kostenlos. Hier geht´s zur Anmeldung.

    MorphoSys und BioNTech – Analysten sind gespalten

    Über zwei Biotech-Werte gehen die Meinungen derzeit weit auseinander, Morphosys und BioNTech. MorphoSys hatte Ende November eine verpatzte Studienreihe mit Roche zu Alzheimer veröffentlicht. Der Kurs ging innerhalb von 24 Stunden mit minus 40% gewaltig auf Tauchstation. Auf dem vergangenen Eigenkapitalforum in Frankfurt war dieses Ereignis von CFO Sung Lee in der Präsentation nicht mal angesprochen worden. Damit wurde klar, dass die Blickrichtung für MorphoSys auf die klinischen Studien zu Pelebrasib und die Einnahmen durch Monjuvi gerichtet ist. MorphoSys verfügt darüber hinaus über eine breite Pipeline im mittleren bis späten Entwicklungsstadium mit Schwerpunkt auf Hämatologie und Onkologie. Mit rund 1 Mrd. EUR an liquiden Mitteln kommt man noch weit bis ins Jahr 2024, bevor wieder neue Mittel notwendig werden. Analysten sind gespalten, die erwarteten Kursziele reichen von 13 bis 65 dürften aber noch stark überarbeitet werden, die Mitte liegt aktuell bei 31,20 EUR. Mit einem aktuellen Kurs von 15,65 EUR wäre dies ein glatter Verdoppler

    Für BioNTech ist die Stimmung indes besser. Vier Analystenhäuser votieren durchweg positiv mit einem mittleren Kursziel von 197 EUR. Der erwartete Umsatz für 2022 liegt noch bei hohen 16,6 Mrd. EUR, im kommenden Jahr soll er allerdings auf 9,1 Mrd. EUR zurückgehen. Große Unbekannte dürfte hingegen die Absatzstärke im Bereich mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 sein, denn die meisten Staaten haben die Pandemie für beendet erklärt und ordern nur noch in stark verkleinerten Chargen. Nicht so die Bundesrepublik Deutschland, hier sind rechnerisch für jeden Bürger 8 weitere Impfdosen bestellt worden. Das hält den Umsatz bei BioNTech und Moderna hoch, die Gewinne dürften entsprechend mitziehen. Wichtig für BioNTech ist die Qualität der Pipeline, die in den Folgejahren neuen Umsatz generieren soll. Mit knapp 20 Mrd. EUR Kassenbestand lässt sich sehr gut forschen. Man sollte die Mainzer wegen potenzieller Überraschungen weiter auf der Watchlist führen.


    Die Börse hat wohl die schlimmste Zeit hinter sich gelassen, dennoch wird im Sektor Biotech immer schnell „abgerechnet“. MorphSys stürzte noch einmal gewaltig ab, Bayer und BioNTech sind schon wieder aufwärtsgerichtet. Defence Therapeutics liefert und liefert, der Kurs schlummert aber noch. Das kann sich irgendwann ad hoc ändern. Streuen sie ausgewogen über die gesamte Branche.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

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