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27.04.2020 | 05:50

BP, Royal Dutch Shell, Saturn Oil & Gas - Nordamerika und EU bereit für Öl-Deal?

  • Erdöl

In Nordamerika braut sich etwas zusammen, denn es geht um nichts Geringes als die soziale und wirtschaftliche Unabhängigkeit. COVID 19 hat gezeigt, dass Abhängigkeiten in der Lieferkette große Gefahren mit sich bringen. Zum einen musste die moderne Gesellschaft lernen, wie schwer es ist Masken zu beschaffen und auf der anderen Seite ruinierte Saudi-Arabien mit der Erhöhung der Fördermenge die Preisstabilität von Rohöl. Ein Akt der bewusst zu Unzeiten kam, denn mit den Maßnahmen zu Eindämmung der Verbreitung des Corona Virus sank der Bedarf für das schwarze Gold bereits um über 20%. Das Preisniveau der vergangenen Wochen bei 20 USD pro Barrel für die Sorte WTI wird einen Großteil der US-Erdöl-Industrie in den Ruin treiben und die Abhängigkeit von den OPEC Staaten erhöhen.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Kanada und USA theoretisch autark

Die Produktionsmenge von Kanada lag vor der Corona Krise bei täglich rund 4,5 Mio. Barrel und in den USA wurde über 10 Mio. Barrel gefördert. Mengenmäßig dürfte die Förderung ausreichen, um sich von Importen durch ein Embargo schützen zu können, aber aufgrund der Distanzen zwischen den Öl-Feldern und den Metropolen wird in den Westen von Kanada noch immer Erdöl aus Saudi-Arabien importiert.

Insgesamt haben die beiden nordamerikanischen Staaten pro Tag 2,5 Mio. Barrel Rohöl importiert. Sollte es zu einem Deal zwischen den beiden Ländern kommen und ein Embargo das Erdöl aus Übersee verbannen, wird dies den heimischen Markt deutlich stärken.

OPEC baut Macht mit allen Mitteln aus

Die Transatlantischen Beziehungen können zudem genutzt werden, dass die EU einen Deal mit Kanada und den USA auf den Weg bringt, um ebenfalls die Abhängigkeit von den OPEC-Ländern zu senken. Das Kartell der 13 Erdöl-Förderländer feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Auch wenn der Öl-Preis momentan auf die Stimmung der Mitglieder drückt, so sei es gewiss, dass die Macht und der Einfluss über den globalen Öl-Markt zunehmen wird.

Letztlich können Länder wie Saudi-Arabien günstig fördern und damit Wettbewerber aus Übersee in den Ruin treiben. Der Öl-Markt war vor COVID-19 so groß wie alle anderen Rohstoffmärkte zusammen.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit in Gefahr

Die Gefahr einer starken OPEC liegen auf der Hand. Die Mitgliedsländer werden überwiegen von Herrscherfamilien und Despoten geführt. In einigen Ländern herrschen Bürgerkrieg oder ähnliche Zustände - von Menschenrechten keine Spur. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass der Wettbewerbsvorteil nach dem Kollaps der amerikanischen und europäischen Produzenten ausgenutzt wird und die Verbraucher außerhalb der OPEC-Länder für die Abhängigkeit bezahlen müssen.

Die EU und Nordamerika sind also gut beraten die heimischen Produzenten und die eigene Unabhängigkeit zu schützen. Erdöl ist das Blut in den Adern der Wirtschaft. Sobald sich die Gesellschaft von der Corona Krise erholt hat, wird der Öl-Bedarf wieder steigen.

ESG als Qualitätsstandard

Eine moderne Gesellschaft sollte sich auch um die Herkunft des Rohstoffes sorgen. Vorzeigeunternehmen sind z.B. BP und Royal Dutch Shell. Der kanadische Erdöl-Produzent Saturn Oil & Gas fördert in Saskatchewan und hat sich das Thema ESG (Environmental Social Governance) auf die Fahne geschrieben. Aus diesem Grund hat das junge Unternehmen den Experten Jim Payne in das Board of Directors berufen.

Jim Payne ist der CEO von dynaCERT, ein CleanTech Unternehmen, das eine preisgekrönte Wasserstoff-Technologie entwickelt hat, durch die der Ausstoß von Schadstoffen bei Verbrennungsmotoren reduziert wird. Bis Februar 2021 hat das Management von Saturn eine Preisabsicherung bei über 65 CAD pro Barrel abgeschlossen. Das Risikobewusstsein ist ein Segen für die Planungssicherheit und den Aktionären des Unternehmens.

Fairtrade Rohöl ist überfällig

Wer Wert darauf legt, dass Eier von Freilandhühner stammen und Kaffee oder Bananen dem Fairen Handel unterliegen, dem sollte auch bewusst sein, dass Erdöl von Unternehmen mit ESG Ansprüchen ein Beitrag für eine bessere Gesellschaft ist. Die aktuelle Situation, in der gezeigt wird, wie einfach hochentwickelte Industrienationen zum Spielball werden können, sollte als Weckruf für kollektive und überfällige Maßnahmen verstanden werden: jetzt und heute.

Laut Angebot von Smartbroker sind die Aktien von BP, Royal Dutch und Saturn Oil & Gas für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen
  3. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar von André Will-Laudien vom 07.10.2020 | 06:10

BP, Royal Dutch Shell, Saturn Oil & Gas: Der Rebound mit Ansage!

  • Erdöl

Wenn jemand vom größten Rohstoffmarkt der Welt spricht, dann meint er den Ölmarkt. Täglich werden weltweit knapp 100 Mio. Barrel des Schwarzen Goldes produziert und ausgeliefert, auch wenn Elon Musk immer noch felsenfest behauptet „Öl ist out!“ - Ihm speziell wäre anzuraten, sich einmal zu informieren, wieviel Ölprodukte in einem Tesla verbaut sind. Er wird bei über 300 Bauteilen landen, welche aus Ölderivaten gefertigt sind. Aber egal – die weltweite Nachfrage nach Öl hat laut British Petroleum, unzweifelhaft einer der großen Branchenvertreter, im Jahr 2019 seinen Gipfel erlebt. Der Energiekonzern prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine global rückläufige Öl- aber eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger. Hier dürfte sogar Elon Musk mit seinen Erwartungen wieder richtig liegen.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 24.09.2020 | 12:34

BP, Saturn Oil & Gas, Shell: Citigroup und Goldman Sachs sehen Ölpreis bei 60 USD

  • Erdöl

Die Öl-Produzenten stehen möglicherweise vor einem spannenden Turnaround. Die Experten von Citigroup und Goldman Sachs sehen den Ölpreis in 2021 bereits wieder bei 60,00 USD pro Barrel oder sogar darüber. Gestützt werden die Aussagen der Analysten, dass das aktuelle Überangebot bis dahin abgebaut ist. Die Erholung der Volkswirtschaften rund um den Globus wird bis Jahresende 2021 die Nachfrage nach Erdöl wieder auf das Niveau von vor der Corona Pandemie bringen.

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Kommentar von Mario Hose vom 03.06.2020 | 09:44

BP, Saturn Oil & Gas, Shell - Umsatz und Gewinn steigen deutlich

  • Erdöl

Der Ölpreis gewinnt weiter an Fahrt und notiert noch immer rund 40% unter dem Level von Januar 2020. Jetzt sind die richtigen Aktien gefragt. Neben den bekannten großen Ölproduzenten wie BP und Shell, gibt es auch erfolgreiche Produzenten, die noch nicht so bekannt sind, aber durchaus Potenzial vorweisen. In der vergangenen Nacht hat der junge kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlicht. Aufgrund der Corona Pandemie hatte das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, was derzeit keine Besonderheit ist und von offizieller Seite mit verlängerter Frist ermöglicht wird.

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