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05.09.2026 | 04:50

Drei Aktien fürs spekulative Depot: SanDisk, Must Grow Biologics und Super Micro Computer!

  • MustGrow Biologics
  • SanDisk
  • Super Micro Computer
  • Tech
  • Nachhaltigkeit
Bildquelle: gemini

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Konservative Anleger setzen voll auf cashflowstarke Aktien und Dividenden. Doch jedes Depot sollte auch etwas Würze bekommen. Denn eine Outperformance gelingt mit Blue Chips nicht immer, sie bringt zumindest oft mehr Stabilität. Die zusätzlichen Erträge können dabei sowohl von kleinen wie von großen Unternehmen stammen. Derzeit dämpfen die Sorgen vor Zinserhöhungen viele Highflyer der vergangenen Monate und Jahre. Einige Titel sind kräftig zurückgekommen, auch wenn die Aussichten weiterhin rosig erscheinen. Wir blicken deshalb heute mit SanDisk, MustGrow Biologics und Super Micro Computer auf drei spekulativere, aber wachstumsstarke Titel.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Tarik Dede
ISIN: SUPER MICRO COMPUT.DL-_01 | US86800U1043 , SANDISK CORPORATION | US80004C2008 | NASDAQ: SNDK , MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF

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Inhaltsverzeichnis:


    Der Autor

    Tarik Dede

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

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    SanDisk: Erstmal seitwärts und dann?

    Mit dem fulminanten Anstieg bei SanDisk bis Juni dieses Jahres haben einige Anleger eine goldene Nase verdient. Doch das muss noch nicht das Ende für den KI-Highflyer sein, wenn man den Analysten glauben will. Denn der Spezialist für Speicherlösungen dürfte noch nicht das Ende seines spektakulären Wachstums erreicht haben. Fulminant waren ohnehin schon die Zahlen zum zweiten Quartal: Mit einem Umsatz in Höhe von 8,97 Mrd. USD lag man deutlich über den Konsensschätzungen des Marktes. Gleiches galt für den Gewinn je Aktie, der mit 39,25 USD gute 20 % über den Erwartungen lag. Dennoch kam es in der Folge erstmal zu Gewinnmitnahmen. Offensichtlich lagen die sogenannten Flüsterschätzungen doch höher.
    Aktuell notiert die Aktie von SanDisk rund ein Viertel unter dem Allzeithoch. Der Börsenwert liegt bei etwa 225 Mrd. USD. Die Analysten erwarten für dieses Jahr einen Gewinn je Aktie von 73,70 bis 77,80 USD. Im kommenden Jahr soll dieser auf über 200 USD je Aktie steigen. Damit läge das KGV unter 10. Das klingt spottbillig, da die Analysten dem Unternehmen ein erhebliches Umsatzwachstum zutrauen. Ihre Kursziele liegen teilweise bei mehr als 3.000 USD.
    Ein Investment in SanDisk ist aber auch nicht ohne. Die Volatilität in der Aktie ist hoch. Und externe Schläge am Markt, wie aktuell die anziehenden Anleiherenditen weltweit, treffen oft wachstumsstarke Werte am stärksten. Die Deutsche Bank ist hier jüngst vorgeprescht und spekulierte über zwei Zinserhöhungen der Federal Reserve noch in diesem Jahr. Dies wäre ein erheblicher externer Gegenwind auch für die hochgelobten Chipaktien. Bei SanDisk zocken somit nur die hartgesottenen Trader mit. Wer ruhig schlafen will, hält sich fern!

    MustGrow Biologics: Verkäufe ziehen an!

    Der Sommer 2026 hat es erneut deutlich gemacht. Extreme Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren setzen sowohl die Natur als auch die Menschen zunehmend unter Druck. Der Klimawandel scheint sich immer stärker bemerkbar zu machen. Insbesondere die Landwirtschaft in Europa ist von diesen Bedingungen stark betroffen. Der badische Bauernverband berichtet, dass bis zu einem Drittel der Betriebe im südlichen badischen Rheintal mit Totalausfällen bei Mais und Soja rechnen müssen. Ein weiteres Drittel dürfte massive Ertragsausfälle hinnehmen müssen. Ähnlich alarmierende Berichte kommen von Bauernverbänden in anderen Regionen.
    Das Thema ist jedoch komplexer. Auch auf globaler Ebene gibt es erhebliche Herausforderungen. Und obwohl die weltweite Geburtenrate mittlerweile zurückgeht, wird die Weltbevölkerung noch einige Zeit weiterwachsen. Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln steigt. Gleichzeitig üben Bodenerosion, zunehmende Urbanisierung, Raubbau und die Ausbreitung der Wüsten zusätzlichen Druck auf die Landwirtschaft aus. Daher wird intensiv daran geforscht, Wege zur Überwindung dieser Hindernisse zu finden. Es wird dabei immer wichtiger, die Abhängigkeit von chemischen Lösungen zu verringern, da Fungizide, Insektizide und Herbizide auch schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können.
    MustGrow Biologics hat sich diesem Thema angenommen. Das Unternehmen hat Produkte entwickelt, die sowohl den Schutz der Pflanzen als auch die Verbesserung der Bodenqualität zum Ziel haben. Der natürliche biologische Abwehrmechanismus der Senfpflanze bildet das Herzstück dieser Technologie. Den Forschern ist es gelungen, die in Senfkörnern enthaltenen Wirkstoffe in flüssiger Form nutzbar zu machen. Die firmeneigene Flüssigformulierung TerraMG™ lässt sich problemlos über bestehende Standard-Bewässerungs-, Injektions- und Sprühsysteme ausbringen. Die Technologie bietet einen entscheidenden Vorteil: Während herkömmliche biologische Ansätze oft als weniger wirksam gelten, haben die Produkte von MustGrow in Tests und Feldversuchen Wirkungen erzielt, die mit denen herkömmlicher chemischer Behandlungen vergleichbar sind.
    MustGrow Biologics hat mit der Bayer AG eine exklusive Lizenz- und Kooperationsvereinbarung über die Vermarktung seines vorregistrierten biologischen Pflanzenschutzmittels TerraMG™ in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) geschlossen. Neben Lizenzgebühren umfasst diese Vereinbarung Vorabzahlungen sowie Zahlungen, die an das Erreichen bestimmter Meilensteine geknüpft sind. Das Unternehmen gab im August bekannt, dass es von Bayer seine erste Meilensteinzahlung als Vergütung für die erfolgreiche Produktentwicklung erhalten hat.
    Insgesamt steigt die Nachfrage deutlich an, wie das kanadische Unternehmen berichtet. Bis Mitte August war der Umsatz seines Flaggschiffprodukts im Bereich Biofertilität, TerraSante™, seit Jahresbeginn auf 0,9 Mio. CAD gestiegen, was einem Anstieg von 46 % entspricht. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 4,4 Mio. CAD ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die Marktdurchdringung weiter voranzutreiben. Der derzeitige kurzfristige Engpass liegt bei den Auftragsfertigern, die derzeit ihre Produktion hochfahren. Laut CEO Corey Giasson ist das Unternehmen jedoch auf dem besten Weg, die steigende Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte besser zu bedienen. Der Aktienkurs von MustGrow Biologics stieg im August nach positiven Nachrichten über die erste Meilensteinzahlung aus der Lizenzvereinbarung mit der Bayer AG stark an, auch wenn es in letzter Zeit zu einigen Gewinnmitnahmen gekommen ist. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 15 Millionen EUR besteht jedoch durchaus Raum für höhere Kurse.

    Super Micro Computer: Wann endet das Elend?

    Die Aktie von Super Micro Computer gehörte schon zu den ersten Titeln, die vom Boom bei KI-Rechenzentren profitierten. Anfang 2024 schoss das Papier binnen weniger Wochen von Kursen um 30 USD auf mehr als 120 USD hoch. Doch wie das bei so manchem Nasdaq-Titel ist: Die schnellen Kursgewinne wurden abverkauft.
    Dabei ist die Firma grundsätzlich ein Profiteur vom Hype um Künstliche Intelligenz. Als Schlüsselakteur in der IT- und Rechenzentrumsinfrastruktur entwickelt und baut das Unternehmen Hochleistungsserver, Speichersysteme und modulare Systemarchitekturen. Dabei integriert man die Hochleistungs-Chips von Nvidia, AMD, Intel und anderen in betriebsbereite Server-Racks für Hyper-Scaler und Großkonzerne. Durch einen modularen Bauansatz kann Super Micro neue Chip-Generationen extrem schnell in fertige Serverdesigns umsetzen.
    Doch trotz des Hypes gibt es ein großes Problem. Die Margen stimmen nicht. So stieg der Umsatz des Unternehmens zwar massiv, allein im Q2 2026 ging es um 123 % auf 12,68 Mrd. USD hoch, doch andere Kennzahlen lassen zu wünschen übrig. So war der operative Cashflow mit -24 Mio. USD negativ. Die Bruttomarge sank von 11,8 % auf knapp über 6 %. Der Grund hierfür wird in hohen Rabatten und dem intensiven Preiskampf im Markt gesehen.
    Wer bei der Aktie auf Buy & Hold gesetzt hat, hat im Prinzip kaum etwas seit Beginn des Hypes verdient. Die Aufgabe des Managements ist es, die Margenentwicklung in den Griff zu kriegen. Dann kann es schnell wieder aufwärts gehen mit der Aktie. Aber Vorsicht: Die Titel von Super Micro Computer sind extrem volatil. Wer hier mitspielen will, der zockt.


    Fazit: Wer auf SanDisk setzt, setzt auf den Optimismus der Analysten. Bewertungstechnisch ist die Aktie allerdings attraktiv. Doch wie bei Super Micro Computer könnten Zinssenkungen hier zu starken Abverkäufen führen. Mit MustGrow Biologics spekulieren Anleger darauf, dass das Management in den kommenden Quartalen die starke Nachfrage bedienen kann und gleichzeitig die Margen im Blick behält.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Tarik Dede

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

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    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Tarik Dede vom 13.10.2026 | 04:36

    Spekulative Titel im Fokus: Chancen bei Super Micro Computer, Strategic Resources und Infineon!

    • Infineon
    • Strategic Resources
    • Super Micro Computer
    • Spekulation
    • Geopolitik
    • KI

    In den vergangenen Tagen und Wochen kam nicht nur durch den Anstieg der globalen Bondrenditen viel Unsicherheit in die Aktienmärkte. Vielmehr wird immer mehr der massive Finanzierungsbedarf der Tech-Firmen deutlich. SpaceX möchte 40 Mrd. USD per Kredit einsammeln, auch Oracle und OpenAI scheinen mehr Geld zu brauchen. Nicht zuletzt versucht die japanische Softbank laut Medienberichten, gleich 100 Mrd. USD bei Investoren in Nahost für seine KI-Pläne einzusammeln. Dazu kommt eine sehr starke Konzentration bei den großen US-Indizes. So stehen die drei größten Werte – Nvidia, Apple und Microsoft – inzwischen für 21 % des S&P 500. Und mehr als zwei Drittel des Gewinnwachstums in diesem Index kommt gemessen an den Q3-Schätzungen inzwischen aus dem KI-Sektor. Der Rest der US-Wirtschaft läuft nicht wirklich. In solch volatilen Phasen lohnt es sich auf die spekulativen Werte zu schauen. Denn die fahren nach starken Marktbewegungen oft überproportional mit und bieten somit einen Hebel auf den jeweiligen Sektor. Wir blicken heute deshalb auf die Aktien von Super Micro Computer, Strategic Resources und Infineon!

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 07.10.2026 | 04:00

    Dürren, Hochwasser, Kriege! Krisensichere Rendite mit globalen Ernährungs-Aktien wie Unilever, MustGrow, Bayer und Kraft Heinz

    • Crop Science
    • Lebensmittel
    • Agrartechnologie
    • Düngemittel
    • Nachhaltigkeit

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

    In Zeiten ausgeprägter geopolitischer und klimatischer Krisen rückt die Lebensmittel- und Agrarbranche als essenzieller Faktor in den Fokus der Menschen. Denn Dürren, Stürme und verheerende Hochwasser stellen die globale Ernährungsindustrie vor immer neue Voraussetzungen. Auf dem Plan der Unternehmen aus diesem Bereich steht die Grundversorgung, sie zeigen sich verantwortlich für die Umsetzung ökologischer Anbaukonzepte. Für Investoren stehen Bayer, Unilever, MustGrow und Kraft Heinz auf dem Prüfstand, um ihre fundamentale Stärke auch unter erschwerten Bedingungen unter Beweis zu stellen. Dabei setzt der britische Konsumgüterriese Unilever verstärkt auf regenerative Landwirtschaft und globale Markenpräsenz. Der US-Konzern Kraft Heinz hingegen versucht, mit bekannten Öko-Klassikern der Inflation und volatilen Lieferketten zu trotzen. Gleichzeitig bringt sich das Biotech-Unternehmen MustGrow mit nachhaltigen Agrarlösungen für extreme Wetterbedingungen in Stellung und kooperiert dabei mit dem CropScience-Profi Bayer. Die aktuellen Herausforderungen testen die Geschäftsmodelle der Lebensmittelproduzenten bis aufs Äußerste. Ein genauer Blick auf die Kennzahlen zeigt, wer für die Zukunft der Ernährung wirklich gewappnet ist.

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    Kommentar von Jens Castner vom 17.09.2026 | 06:55

    Vom Acker bis ins Supermarktregal: MustGrow, Sprouts und Hain Celestial machen Appetit auf Bio

    • Bio
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    • MustGrow Biologics
    • Hain Celestial
    • Sprouts Framers Market
    • Ernährung

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics

    Gesund, nachhaltig, biologisch: Der Trend zu bewusster Ernährung bleibt ungebrochen. Doch an der Börse enttäuschte der Sektor zuletzt. Explodierende Kosten für Rohstoffe und Logistik fressen die Margen der Erzeuger auf, während die Inflation Verbraucher zu mehr Zurückhaltung an der Kasse zwingt. Die mageren Jahre können aber auch eine Chance sein. Wer die gesamte Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Supermarktregal durchleuchtet, findet drei sehr unterschiedliche Fälle: MustGrow Biologics, Hain Celestial und Sprouts Farmers Market. Ein Vergleich des Trios zeigt, wo Analysten das größte Kurspotenzial sehen.

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